Monster Bash 2012 mit Refused, Lagwagon, Hot Water Music, Anti Flag live +++ Toilet Paper Magazine Party@Picknick
fp | 02.05.2012   
Monster Bash 2012, Refused, Lagwagon, Hot Water Music, Anti Flag, live, Toilet Paper Magazine Party, Picknick, hugo capablanca, Berlin, foto, wagg.de
Beim Monster Bash 2012 Festival ging es mit den Haupt-Acts Refused, Lagwagon und Hot Water Music stilistisch wieder auf Punk-Zeitreise. Der Sound war schön old-skool wie früher in den 90ern, nur der dumme Bühnengraben sowie die super aggressiv auftretenden Hells-Angels-Ordner sorgten für eine ziemliche Beeinträchtigung der Nostalgie, denn in der Columbiahalle herrschte eine Atmosphäre wie im wie im Olympiastadion bei den Rolling Stones. Muss denn ein Stagediving Verbot bei einem Punk-/Hardcore-Festival wirklich sein?
Trotz dieser komischen Rock-Star-Atmosphäre kam bei Refused dann wirklich Gänsehaut auf und sie spielten alle ihre Hits wegen denen sie sich anno 1998 aufgelöst hatten. Denn damals war es für eine Punk/Hardcore Band noch kein erstrebenswertes Ziel heavyrotation auf MTViva zu laufen und vom mainstream gehört zu werden. Wer jedoch das 98er Album The New Noise Theology trotzdem noch nicht sein Eigen nennt, dem sei es hier ans Herz gelegt, denn es ist wirklich ein wegweisender Punk/Hardcore Klassiker, manche sprachen damals sogar von einer „Neudefinition des Hardcore“. In das Video zu New Noise kann man hier reinhören




und ein paar Impressionen vom Monster Bash 2011 gibt es auch noch hier
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Im Anschluss ging es dann noch weiter zur Party des Toilet Paper Magazine ins Picknick, wo die geladenen Gäste bis zum Umfallen abgefüllt wurden. Was genau begossen wurde konnte leider nicht in Erfahrung gebracht werden – aber das ist ja auch nicht immer so wichtig?
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Kategorie: Musik, Lifestyle

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Zum Launch des Musik-Download Service Q Music Unlimited gab es im .HBC einen mini Gig der HipHop Acts Marteria und Cassandra Steen zu sehen. Ich war in diesem Genre noch nie besonders into it, daher kann ich auch nicht wirklich beurteilen, ob es jetzt schlecht oder gut war, es war aber auf jeden Fall interessant und mir persönlich hat es Spaß gemacht. Was die musikalisch so machen kann man sich hier
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Wenn Gott gewollt hätte, dass wir laufen, hätte er wohl nicht das Automobil erfinden lassen, oder so ähnlich =D, trotzdem kann man mich ja mit Automobilindustrie-Events, bis auf wenige Ausnahmen regelrecht jagen, bin ich für fundierte Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe- oder Drehmomente bei Hybridmotoren Fachdebatten einfach immer viel zu oberflächlich und als passionierter Fußgänger läuft man ja eh immer gerne weiter, als ein Auto lang ist. Bei der Launch-Party der „Cadillac Experience“ wurde aber nicht schnöde im „Dieter Zetsche“ Style gefachsimpelt, sondern richtig stylisch in einer Tiefgarage das Tanzbein zu den juten Reggae/Soul Klängen von Aloe Blacc geschwungen, so dass man sich schon fast wie im Yaam, denn im Cadillac-Showroom vorkam. Bei dem epischen Motown-Soul-Style Song „The Man“
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Wie jedes Jahr im Januar, gibt es in der Mutterstadt die Fashion Week, wo man sich immer gut die Zeit mit ein paar Schauen und Partys vertreiben kann. Am Montag wurde dann erst mal janz glam bei der „Bunte New Faces Party“ vorgeglüht, dumm am Red Carpet rumgeposed und ein bischen Bussi hier und Bussi da gemacht. Nachdem dann wieder viel zu wenig geschlafen und viel zu viel der ungerechten Lohnarbeit nachgegangen wurde, ging es am nächsten Abend zur Come-Back Schau vom Kilian Kerner, der sich nach seiner Pleite in KXXK unbenannt hat.
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Angst essen Seele auf und so ging es am Freitag noch zum Opening der neuen Paule Glotzmann Bar am Rosenthaler, wo ich mich zunächst gar nicht reintraute, weil es vom Gäste-Mix schon krass Gangster-Style aussah. Aber West-Berlin-Maskulin und Ost-Berlin Hellersdorf können auch mal lustig sein und kompromissloser 200 BpM Endzeit- Abriss Techno sowieso. Langweilige Mädchenmusik gibt es schließlich überall nebenan, ich sag nur, das Leben ist zu kurz für die Bravo Bar und wenn man mal Lust auf eine ehrliche Alternative und keinen Bock auf ewig ironische Mitte-Hipster, wuhu Unternehmensberater oder belesene Germanistik-Studenten hat, ist die Paule Glotzmann Bar sicherlich eine authentische Option.
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Die Woche wurde auch mal ruhiger angegangen und anstatt mit Karl Lagerfeld Party zu machen ging es ganz entspannt ins Kino. Am Dienstag feierte einmal die Komödie Anleitung zum Unglücklich sein Weltpremiere in der Kulturbrauerei und am nächsten Tag ging es dann zu Am Himmel der Tag ins Babylon. In Anleitung zum Unglücklich geht es ganz klassisch um die Suche nach der großen Liebe fürs Leben. Der Weg der Suche ist natürlich holprig und mit zahlreichen Hindernissen gespickt und bis zum Happy-End des Films hat der Zuschauer natürlich viel zu schmunzeln und zu lachen. Inspiriert ist die Feel-Good-Komödie von dem gleichnamigen Pseudo-Ratgeber des österreichischen Psychologen Paul Watzlawick, nach dessen Thesen man sich bei der Suche zum (Liebes)Glück nur durch die falsche Einstellung zu sich selbst im Wege steht. Um diese negativen Einstellungen zu überwinden muss die Hauptfigur (Johanna Wokalek), die in dem Streifen ein sonderbares Mädchen Mädchen spielt, nicht nur ihre Kindheit aufarbeiten, sondern sich auch aus der dominanten Rolle ihrer Mutter (Iris Berben) lösen. Spontan muss man des Öfteren an Die fabelhafte Welt der Amélie denken, existieren doch in beiden Komödien zahlreiche Parallelen, wie etwa die stilisierten und ein wenig kitschig wirkenden Bilder oder die vielen absurden Momente im Film.
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