SPiN Social NY Party +++ Deutsch Magazin Berlinale Dinner
fp | 21.02.2012   
SPiN Social NY Party, Jan Hahn,Julia Dietze, Oliver Korittke, Udo Kier, Nora Tschirner, Thomas Kretschmann, Götz Otto,  Ben Tewaag, Deutsch Magazin Berlinale Dinner, Foto, Berlin, wagg.de
Was haben die Berlinale und Tischtennis miteinander zu tun? Antwort: nichts – außer dass das People-Magazin Gala während der Berlinale immer eine lustige Tischtennis-Party veranstaltet. Inspiriert durch das New Yorker Tischtennis-Party-Konzept SPiN ist die Ping-Pong Party immer die ungewöhnlichste Sause während des Berlinale Partymarathons, denn wo sonst kann man gemütlich einen Drink schlürfen und wie auf dem Schulhof früher wieder Bälle schmettern, anschnippeln oder per Rückhand zurückspielen? Nach Handball war ja Tischtennis lange Zeit Dorfdeppen-Sport Nummer 1, aber wahrscheinlich weil man auch mit einem Bier in der Hand lässig spielen kann erobert der Tischtennis-Sport in den USA nun die hippe Club-Szene. Laut Pressetext des Veranstalters

http://www.widepr.de/pressemitteilung/19120/Spin_New_York_meets_Berlin.html

hat das Konzept die US-amerikanischen Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Susan Sarandon 2009 ins Leben gerufen und nun schwappt der neue Trend (wie alles aus Amerika) rüber nach Europa. Nun muss an dieser Stelle jedoch auch mal eine Lanze für Berlin gebrochen werden, denn das Tischtennis-Party-Konzept gibt es in der Hauptstadt mindestens 5 Mal so lange, nämlich seit den frühen Nuller Jahren. Solange gibt es das Dr. Pong mitsamt dem kopierten Konzept in der Eberswalder Strasse 21. Warum sich die Veranstalter nun so beharrlich auf das angeblich so hippe und innovative New Yorker Nachtleben berufen (ist Berlin nicht mehr kuul genug?) wird wohl deren ewiges Geheimnis bleiben, denn wer wen inspiriert hat liegt ja wohl klar auf der Hand. Trotzdem Daumen hoch für einen unterhaltsamen sowie sportiven Abend und das ist ja die Hauptsache…
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Bereits letzten Samstag feierte das Deutsch Magazin Berlinale Dinner-Party im Pret-a-Diner in der Alten Münze. Dabei wurde die „Berliner Szene“ nicht nur kulinarisch verwöhnt, sondern es wurde wie immer auch ausgiebig Party gemacht. Die junge Fotografin Judith Triebel hat die besten Momente für die Ewigkeit festgehalten und ein paar tolle Fotos geschossen.



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Kategorie: Film, Lifestyle

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Anstatt sich sinnlos mit UV-Licht zu bestrahlen und nen Sonnenbrand verpasst bekommen, ging es die Woche lieber mal wieder ins Kino: Am Montag feierte die Kreuzberg-Boolywood-Komödie Marry Me! Uraufführung und ab und zu liebe ich ja knallbunte und kitschige Boolywood Streifen und so war ich auch ziemlich gespannt. Die ersten 10 Minuten waren dann recht amüsant, bis sich der Culture-Clash Film durch eine total hirnlose und konstruiert wirkende Story nur noch um sich selber drehte, was eigentlich total schade war, weil sowohl der Cast als auch der Soundtrack mit Peter Fox und den singenden indischen Taxifahrern durchaus Laune machte. So blieb summa summarum eine typisch unlustige und weichgespülte Komödie ohne Biss und mit 10000 Holzhammer-Klischees übrig, wo
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Gestern Abend gab es einmal keinen Grund sich über die Tarife oder Inkompetenz bei der Deutschen Telekom zu beschweren, denn der Telefon-Konzern lud im Rahmen der Telekom Street Gigs Linkin Park in den Admiralspalst. Schön zur Afterwork-Zeit legten die Kalifornier um punkt 8 vor vielleicht 3-4 hundert Gästen los und zumindest bei den alten Stücken vom Debut-Jahrhundertalbum Hybrid Theory war jut Nu Metal Power bis zum abwinken angesagt und in dem kleinen Rahmen haben die Stadion-Hymnen auch wirklich Laune gemacht. Sicherlich wird Einigen bei Linkin Park Stichworte wie „unerträglicher Mainstream“ oder „sellout“ usw. einfallen, aber meiner bescheiden Meinung nach wurden die Genre-Vorläufer Punk, HC, Grunge und Crossover in den 90ern eh komplett ausverkauft und Nu Metal als Nachfolger war von Anfang an keine Subkultur sondern rein kommerzielle Jugendkultur,
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Es ist noch nicht mal Weihnachten und daher erst in circa 8 Wochen Berlinale, trotzdem fühlte man sich bereits letzte Woche wie auf dem Berliner Film-Festival, denn nach der Medienboard Sause und der Hotel Desire Premiere fand mit der The Big Eden Premiere das dritte Film-Event innerhalb von nur 3 Tagen statt. Die Dokumentation The Big Eden von Star-Doku-Filmer Peter Dörfler (u.a. Achterbahn) gab dann auch einen gar nicht mal so uninteressanten Einblick in das bewegte Leben von Deutschlands „letzten Playboy“ und West-Berlin-Original Rolf Eden. Und natürlich polarisiert Rolf Eden schön politisch unkorrekt am laufenden Band, etwa wenn er sich in seiner Doku völlig ungeniert als Bordellgänger outet, oder wenn ihm Sprüche wie „...Wenn man Geld hat, hat man Frauen. Geld ist sexy…“ über die Lippen gehen. Da kocht dann natürlich das rot-grüne-Gender-Establishment und so wurde Deutschlands „letzter Playboy“ vom Tip-Magazin auch promt zum „peinlichsten Berliner“ 2010 gewählt. Neben Rolf Edens provokanten Thesen zum Feminismus und Materialismus werden in der Doku aber auch unerwartete Seiten des 81 jährigen Berliners beleuchtet, etwa dass er für Israels Unabhängigkeit neben Jitzhak Rabin mit der Waffe in der Hand kämpfte, oder als er Anfang der Fünfziger nach Berlin zurückkehrte, er wohl der einzige Jude gewesen war, „der sich nicht als Opfer fühlte“. Und recht ausführlich wird dann natürlich auch auf seine legendäre Zeit als König des West-Berliner Nachtlebens eingegangen, wo er mit seinen 5 Clubs das Nachtleben dominierte und mit Tischtelefonen, Misswahlen, Planschbeckentänzen und Nackt-Diskjockeys revolutionierte. The Big Eden läuft ab dem 8. Dezember im Kino und ist abgesehen von der Selbstdarstellung Rolf Edens als Partylöwe und Frauenverschleißer sicherlich auch für den historisch Interessierten Kinogänger interessant.
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Vom Alexanderplatz bis zur Friedrichstrasse wird es langsam eng mit stylischen Clubs, Bars und Restaurants und mit dem The Grand kommt nun sogar eine neue Adresse hinzu die Essen, Trinken und Feiern miteinander vereint. Nachdem die Eröffnung bereits zweimal verschoben wurde bzw. für den Berlin-Besuch von Pamela Anderson herhalten musste, wurden gestern nun die Türen für die geladenen Opening-Gäste geöffnet. Das Club-Restaurant erstreckt sich auf 3 Etagen und ist wirklich riesig geworden. Betrieben wird der Club von Jasko Klatt (Spindler & Klatt) und Martin Hötzl (Ex-Chef vom Rodeo Club) und so erinnert das Interieur auch stark an das alte Rodeo im Postfuhramt: Unverputzte Wände und Nobel-Vintage Möbel sorgen für eine gesunde Mischung aus gediegenen Ambiente und Berliner Morbidität. Wie sich das The Grand im Berliner Nachtleben machen wird bleibt bei der Größe und den damit verbundenen Fix-Kosten eine spannende Frage, aber mit Sicherheit ist Berlin-Mitte nun um eine lohnenswerte Feier-Location reicher…
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Freitag vor einer Woche wurde ja die urige Mezcal Pop-Up Bar „Tu Salud“ in der Oranienburgerstraße 52 eröffnet, was zwar schon etwas her ist, aber lieber spät als nie und Caramba, mañana ist ja schließlich auch noch ein Tag. Zum Opening waren natürlich die üblichen Berliner Szene-Nasen, die alle kein Zuhause zu besitzen scheinen, vollversammelt und der Abend entwickelte wieder seine berlintypische Eigendynamik, Bussi hier, Bussi da, mega tiefgründige Konversation und alle wie immer busy im Freizeitstress, aber trotzdem lustig wie immer, soweit ich mich zumindest entsinnen kann, respektive frei nach Oskar Roehler, wer sich erinnert hat nichts erlebt =D. Das „Tu Salud“ gehört ja zum schniken Arcotel Velvet Berlin, wirkt aber gar nicht so wie eine typische Hotel Bar, mit ewig überstylischen Art Déco Clubsesseln und kühlen Business–Look und und ist zum Glück auch nicht mit Klischee-Mexico Viva la Revolucion-Zapata Postern, Sombreros oder Azteken Ornamenten verschandelt, sondern alles ist schön stylisch komplett mit Holz verkleidet und an den Wänden hängen Lucha Libere–Masken, so dass die Gäste sich sogar im mexican Wrestling versuchen können (aber nur auf eigene Verantwortung und ab dem circa zehnten Mezcal zu empfehlen =D). Auf die Leber gibt es in der Pop-up Bar neben Bier natürlich ausschließlich Mezcal, den ich ewig nicht mehr getrunken hatte, der aber einen angenehm herben Geschmack besitzt, vermisst hab ich in den Mezcal Flaschen lediglich den Hypopta agavis, so dass man gar nicht das in Mexico beliebte Trinkspiel, den letzten beißt der Raupenwurm spielen konnte, hier ist auf jeden Fall noch Nachholbedarf angesagt und Authentizität und Proteine (Achtung nicht vegan!) sind ja schließlich nie verkehrt und auch gesund.
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