Opening Party ehemalige jüdische Mädchenschule +++ Berlinale 2012 Opening Party
fp | 12.02.2012   
Opening Party ehemalige jüdische Mädchenschule, Benjamin von Stuckrad-Barre,Michi Beck, Jörg Hacker, Gerd Harry Lybke, Marcello, Heinz Gindullis, Sibel Kekilli,Esther Perbandt, Alexander Scheer, Jana Pallaske, Berlinale Opening Party 2012, Berlin, Foto, wagg.de
Eine furiose Opening-Woche legte die ehemalige jüdische Mädchenschule hin, feierte dort am Mittwoch das Interview Magazin mit niemand geringeres als Naomi Campbell und Charlotte Gainsbourg einstand, so kamen am Samstag dann Angelina Jolie und Brad Pitt vorbei. Beim Holz-Opening am Donnerstag Abend war es dann nicht ganz so glamourös, denn es drängelten sich circa 2000 geladene(?) Gäste durch die Räume in der Auguststraße 11. Im Erdgeschoss der einstigen Lehranstalt brutzeln die Macher vom Grill Royal zertifiziertes koscheres Essen, währenddessen die oberen Etagen der Kunst und Kultur gewidmet sind. So hat sich etwa Star-Galerist Judy Lybke von Eigen + Art ein „experimentelles Lab“ im Dachgeschoss eingerichtet.
Sicherlich nicht zu unrecht fürchten viele die „Grillifizierung“ der Galeriemeile rund um die Auguststraße, denn das kommerzielle Galerie-Restaurant-Konzept steht eigentlich im Widerspruch zu den ganzen kleinen und experimentellen Schauräumen für die Berlin eigentlich steht. Zudem kann in der ehemaligen Schule sicherlich nicht zu Backpacker-Preisen diniert werden, aber mal Hand aufs Herz, wo kann man das im Scheunenviertel eh noch. Ein Besuch in der jüdischen Mädchenschule lohnt aber mit Sicherheit, falls einmal die Eltern mit Weltstadtgefühl ausgeführt werden wollen, ansonsten ist das Restaurant eher für arrivierten Mitbürger ab 40+ zu empfehlen.
Da es beim Opening auf Dauer dann doch etwas zu klaustrophobisch und anstrengend wurde und es zudem nur Butterstullen zu essen gab, ging es noch kurzentschlossen rüber zur Opening Party der Berlinale. Nach der Premiere des Eröffnungsfilm Les Adieux A La Reine wurde dort gegen 10 noch dick Aufgefahren und mit dem who is who des Deutschen Films konnte bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden. Der Eröffnungsfilm soll übrigens recht langweilig gewesen sein...


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Kategorie: Film, Lifestyle

Opening Party ehemalige jüdische Mädchenschule, Benjamin von Stuckrad-Barre,Michi Beck, Jörg Hacker, Gerd Harry Lybke, Marcello, Heinz Gindullis, Sibel Kekilli,Esther Perbandt, Alexander Scheer, Jana Pallaske, Berlinale Opening Party 2012, Berlin, Foto, wagg.de
Damit man im Sommer nicht ins tiefe Loch fällt, ging es Mittwoch mal wieder entspannt ins Kino. Die Jungs vom Trailer-anschau-Portal flimmer.de hatten zum Pop-Up Kino in den verlassenen Spreewaldpark geladen, zum Screening des neuen „Planet der Affen“ Remakes. Die verwahrloste Endzeit-Kulisse des alten Vergnügungsparks passte natürlich krass gut zu dem düsteren Science-Fiction-Drama, in dem Affen wie eine neue Menschenrasse sind und sprechen, auf Pferden reiten und sich einen Clash of Civilisation mit dem Homo Sapiens liefern. Ich bin ja ein großer Fan des ersten Teils von 1968, der sicherlich eine der surrealsten Schlussszenen der Filmgeschichte hat und war daher schon mega gespannt auf die Neuverfilmung, die ja als Prequel vor dem alten ersten Teil spielt und die Vorgeschichte dazu erzählt.
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Tatort gucken ist so 90er und so ging es Sonntagabend lieber wieder dezent ins Kino. Diesmal gab es Die Mitte der Welt auf die Quadrataugen, der in der Kulturbrauerei Premiere feierte. Nicht auf der Wohnzimmercouch vermodert zu sein war dann eine weise Entscheidung, denn die Literaturverfilmung des gleichnamigen Romans von Andreas Steinhöfel ist wirklich super geworden. In schön melancholischen und sentimentalen Bildern erzählt Regisseur Jakob Erwa die homoerotische Romanze zweier Schüler, wobei „Die Mitte der Welt“ jetzt weniger das deutsche „Brokeback Mountain“ geworden ist, denn eine Hommage an die Liebe, Freundschaft und die Hindernisse des Erwachsenenwerden. So ist der Streifen auch kein typischer Gay-Film, der etwa das Coming-Out oder die Repression der Gesellschaft thematisiert, sondern die Protagonisten sind halt zufällig schwul.
Opening Party ehemalige jüdische Mädchenschule, Benjamin von Stuckrad-Barre,Michi Beck, Jörg Hacker, Gerd Harry Lybke, Marcello, Heinz Gindullis, Sibel Kekilli,Esther Perbandt, Alexander Scheer, Jana Pallaske, Berlinale Opening Party 2012, Berlin, Foto, wagg.de
Über die zahlreichen Frühaufsteher konnte man sich gestern schon ein wenig wundern, denn bereits um 11 Uhr morgens zur Show von Lena Hoschek war das HausFashion-Week Zelt voll. Und dabei war die Modenschau der österreichischen Retro-Designerin bereits die zweite am Brandenburger Tor. Es hat sich aber definitiv gelohnt am Vorabend nicht irgendwo versackt zu sein, denn neben der gewohnt tollen Show war auch das Treiben des ganzen Fashion-Zirkus lustig anzuschauen. Natürlich war sehen und gesehen werden bis zum Abwinken angesagt, es wurden nackte und selbstbeschriftete Babybäuche in die Kamera gehalten (Grammatik üben wir aber noch mal ;) und Harald Glööckler, Deutschlands extrovertiertester Modedesigner, sorgte sogar für etwas internationalen Glam. Auch in 2012 ist sich Lena Hoschek ihren Stil treu geblieben und so wurden die geladenen Gäste wieder auf eine kleine Zeitreise entführt. Zu den Klängen bekannter Chansons gab es auf dem Catwalk feminine Kreationen zu sehen, die durch die 40er- und 50-Jahre inspiriert wurden. Lena Hoschek hat sich bei ihren Entwürfen aber nicht immer streng an das Zeit-Korsett gehalten, sondern kombinierte ihre Entwürfe auch mal nicht zeitgemäß mit schweren Dr. Martens Boots. Nach der Show applaudierte das Publikum ekstatisch und obwohl die aktuelle Kollektion nicht ganz an die umjubelte Sommerkollektion 2011 ran reichte, die man übrigens noch hier sehen kann http://www.wagg.de/blog.php?id=264&action=detail&action1=neu zeigte sich - wie gesagt - der echte Lena-Fan begeistert. Heute Abend gibt es in der Volksbühne übrigens auch noch eine Aftershow-Party…
Opening Party ehemalige jüdische Mädchenschule, Benjamin von Stuckrad-Barre,Michi Beck, Jörg Hacker, Gerd Harry Lybke, Marcello, Heinz Gindullis, Sibel Kekilli,Esther Perbandt, Alexander Scheer, Jana Pallaske, Berlinale Opening Party 2012, Berlin, Foto, wagg.de
Bis zum Wochenende dachte ich ja immer, dass Amaretto nur pur getrunken werden kann :P, am Freitag bei der Disaronno Terrace Party im Parker Bowles wurde ich aber mal wieder eines besseren belehrt. Der italienische Amaretto Hersteller lud zum Amaretto-Tasting und mixte den geladenen Gästen diverse Aperitivo-Longdrinks, die auf Dauer zwar etwas sehr süß, aber trotzdem lecker ausfielen. Zudem wurde es bei der Terrassen-Sause wohl mal nicht so glamourös wie sonst immer bei den Film und Fashion Partys von Disaronno in Mailand, London oder New York mit 10000 Promis, glanz und Jetset, dafür wurde es aber ein lässiger Berlin-Style Abend – chillen mit Understatement und der jute Live-Act „Dear-Us“ lies sogar kosmopolitische New-York Atmosphäre aufkommen.
Opening Party ehemalige jüdische Mädchenschule, Benjamin von Stuckrad-Barre,Michi Beck, Jörg Hacker, Gerd Harry Lybke, Marcello, Heinz Gindullis, Sibel Kekilli,Esther Perbandt, Alexander Scheer, Jana Pallaske, Berlinale Opening Party 2012, Berlin, Foto, wagg.de
Gestern Abend gab es ja schon wieder einen krassen Overkill an Partys und Premieren, so dass man sich langsam fragt, wer eigentlich noch ins Restaurant oder in einen Club oder solchen Kram geht =D und da man ja auf der Fete und nicht auf der Flucht ist, ging es zunächst nur entspannt zum Opening des Hotel Ultra Concept Store in der Torstraße 155. Das Ultra Hotel ist eigentlich auch gar keine Herberge, sondern ein arty Moebel und Designstore, so wie es auf der Torstraße hunderte gibt, was ja auch nett ist, wenn man nicht zufällig da wohnt und mal zufällig in Baumarkt oder so muss. Die Opening Sause war aber gar nicht von schlechten Eltern und die geladenen Gäste wurden mit einem leckeren „DuDu“ Menu und noch leckeren Drinks verwöhnt und es gab sogar eine Band, die mal nicht von einem Dach runter (l a n g w e i l i g !), sondern voll arty, aus einem Schrank raus spielten.
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