Premiere In Darkness - Eine wahre Geschichte
fp | 07.02.2012   
Premiere In Darkness - Eine wahre Geschichte, Krystyna Chiger, Agnieszka Holland, Maria Schrader, Benno Fuermann, Herbert Knaup, Robert Wieckiewicz, Berlin, Foto, wagg.de
Bei der Deutschlandpremiere des oscarnominierten Weltkriegsdramas In Darkness - Eine wahre Geschichte wurde den Zuschauern harte Kost geboten, geht es in dem Film um das Überleben von Jüdischen Menschen in der Kanalisation während des Holocausts. Dabei spart die international renommierte Regisseurin Agnieszka Holland („Hitlerjunge Salomon“, „Klang der Stille“) nicht an drastischen Bildern, einmal werden alle paar Minuten Menschen wie Insekten massakriert und auf der anderen Seite wird das Überleben in der Kanalisation mit dem dortigen Schmutz, Ratten, Keimen und Dunkelheit äußerst realistisch dargestellt. Man glaubt sich in einem unrealistischen Horrorstreifen, wüsste man nicht, dass diese ganzen unglaublichen Vorkommnisse vor circa 70 Jahren nicht traurige Realität sind. In Darkness reiht sich ein in Filme wie Schindlers Liste oder Der Pianist zeigt aber den Horror des Holocaust noch krasser und realistischer. Denn neben der düsteren, kalten und nassen Atmosphäre des Films liegt der Fokus nicht auf Opfer- oder Täterbildern, sondern auf den Menschen und seinem individuellen Handeln in Extremsituationen. So werden neben dem Wahnsinn des Holocausts auch die durch menschliche Überlebensinstinkte hervorgerufenen Abgründe dargestellt, die aus den Opfern auch unfreiwillige Täter macht, die sich einmal gegen ihre Henker als auch gegen ihre eigenen Freunde und Bekannten wenden.
In Darkness - Eine wahre Geschichte ist für den unzart besaiteten Holocaust/Geschichtsfilm interessierten sicherlich ein Muss, denn neben der authentisch und spannend erzählten Story besticht der Film besonders durch die überzeugende Schauspielleistung der Hauptdarsteller Robert Wieckiewicz, Benno Fürmann, Herbert Knaup und Maria Schrader.
Kinostart ist am 23. Februar.


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Kategorie: Film

Premiere In Darkness - Eine wahre Geschichte, Krystyna Chiger, Agnieszka Holland, Maria Schrader, Benno Fuermann, Herbert Knaup, Robert Wieckiewicz, Berlin, Foto, wagg.de
Die Vergangenheit holt einen immer ein und so wurde am Donnerstag ganz nostalgisch bei der Lommbock Premiere vorbeigeguckt. Auf den zweiten Teil des Kiffer-Kultfilms war ich als passionierte Nutzpflanzen-Liebhaberin natürlich gespannt wie ein Flitzebogen, schließlich ist ja schon etwas Gras über den ersten Part gewachsen, der anno 2001 erschien. Zunächst wurde es im Sony-Center aber erst mal direkt glam und bling-bling und die Hauptdarsteller, bestehend aus Lucas Gregorowicz, Moritz Bleibtreu, Alexandra Neldel und Wotan Wilke Möhring, wurden mit reichlich Blitz, Licht und Gewitter empfangen und als der Streifen nach dem ganzen Star-Rummel endlich freigegeben wurde, gab es ordentlich Lach- und natürlich noch viel mehr Backflashs auf die Synapsen: Aus „Lammbock“ wurde „Lommbock“ und aus den beiden Freunden, die in Teil 1 noch Eigenanbau und den Verkauf der Jacobs Krönung des THC betrieben, wurden nun biedere Familienväter und versnobte Geschäftsmänner.
Premiere In Darkness - Eine wahre Geschichte, Krystyna Chiger, Agnieszka Holland, Maria Schrader, Benno Fuermann, Herbert Knaup, Robert Wieckiewicz, Berlin, Foto, wagg.de
Als passionierter Golf, Polo und Tennis-Spieler wurde gestern natürlich noch bei der Präsentation der neuen Tenniskollektion von Kilian Kerner vorbeigeschaut, der seine neuen Looks im Ellington Hotel vorstellte. Kilian Kerner war ja seit der ersten Fashion Week in Berlin immer dabei (das Internet vergisst nie =D guckst du hier, hier oder hier), bis letztes Jahr die überraschende Pleite kam und wie im Leben, merkt man den Verlust immer erst, wenn eine Sache oder eine Person unwiederbringlich verschwunden sind.
Premiere In Darkness - Eine wahre Geschichte, Krystyna Chiger, Agnieszka Holland, Maria Schrader, Benno Fuermann, Herbert Knaup, Robert Wieckiewicz, Berlin, Foto, wagg.de
Am Freitag wurde sich trotz massiven Schlafdefizits noch einmal in den Modetrubel gestürzt und ins „Zelt“ getigert, wo der letzte Tag der Modewoche eingeläutet wurde. Normalerweise ist der letzte Tag ja immer den Newcomern und eher kleineren Labels vorbehalten, einhergehend mit zunehmender Müdigkeit und abnehmenden Glam-Faktor der Besucher. Trotz der ganzen Absagen von den großen Modefirmen wie Boss, Escada oder Basler war jedoch nix von „Fashion-Weak“ zu verspüren, sondern es gab noch einmal starke und interessante Kollektionen wie an den anderen Tagen auch anzuschauen und die Gäste schienen sich nicht nur auf den scheinbar wichtigen Shows zu stapeln. Zuerst ging es zur Schau des Berliner Newcomer Labels „Glaw“, die untermalt mit guten alten Gigolo-Platten elegante und mediterran angehauchte Womenswear für die – ich behaupte mal - stilvolle Cocktailparty zeigten und von denen man mit Sicherheit noch einiges in der Zukunft hören wird.
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Its Fashion Week, bitch – was ja mit Sicherheit noch niemand mitbekommen hat und statt sich bei 10000 Schauen und Partys unglamourös zu stressen (dabei sein ist halt nicht immer alles =D), ging es am ersten Tag nur ganz minimalistisch zur Kilian Kerner Show. Dieses Mal musste man zum Kilian auch direkt hinwollen, denn der Designer zeigte seine neusten Entwürfe erstmalig Offsite im Kosmos und nicht boring im Zelt wie sonst immer die letzten Jahre, was aber vom Publikum sehr angenehm kam, ohne dass ganze very important Soap- und Casting-Show Volk, dass am Brandenburger Tor sonst immer rumlungert. Als dann der Laufsteg freigegeben wurde, gab es eine sehenswerte Quadratur des Kreises-Kollektion anzuschauen, auf der einen Seite urban und lässig und auf der anderen elegant und cosmopolitisch, die bei den weiblichen Entwürfen sehr schön anzuschauen war und wo die Prints und breite Farbpalette sehr gut zu gefallen wussten.
Premiere In Darkness - Eine wahre Geschichte, Krystyna Chiger, Agnieszka Holland, Maria Schrader, Benno Fuermann, Herbert Knaup, Robert Wieckiewicz, Berlin, Foto, wagg.de
Der Lack bei der Fashion Week ist ja schon länger ab, jedes Mal die gleichen Labels, immer mehr „Berlin Tag und Nacht“ Publikum bei den Schauen und seit alle großen Modemarken der Hauptstadt den Rücken gekehrt haben, gibt es auch kaum noch gute glam-Partys. Seit einiger Zeit gibt es noch die Berlin Alternative Fashion Week, die Alternative zum Alkoholismus ist schließlich auch die Trunksucht. Bei der BAFW setzt der schrille Design-Nachwuchs die Akzente und die Leidenschaft und Liebe für Fashion soll bei der alternativen Modewoche wieder mehr im Fokus stehen.
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