Fashion Week 2012 - Tag 2: Lena Hoschek Party
fp | 22.01.2012   
Fashion Week 2012, Berlin, Tag 2, Lena Hoschek Party, Kamikaze Queens, Lena Hoschek, Loulou von Brochwitz, Daniel Thauer, Annemarie Eilfeld, Foto
Schwer zu sagen ob die Lena Hoschek Sause die beste Party der Fashion-Week war, aber mit 100 prozentiger Sicherheit war es die kuulste. Häppchen wurden von burlesquen Models gereicht, so dass man beim knipsen direkt in Oliver Raths Fußstapfen treten konnte ;), zahlreiche Gäste in Lena Hoschek look-alike Outfits sorgten für eine lustige 50er Kulisse und die Rockabilly-Punk Rampensäue Kamikaze Queens rockten mit ihrer genialen Live Show das Haus. Einen guten Eindruck der Kamikaze Queens kann man hier




gewinnen und Tip: Die nächste Lena Hoschek Party zur Fashion Week unbedingt ganz fett in den Terminkalender reinschreiben...

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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Nur ein Jahr nach dem cineastischen Desaster von Zeiten ändern dich geht die Produktionsfirma Constantin bereits mit der nächsten Gangsta-Rap Produktion an den Start. Der neue Streifen heißt Blutzbrüdaz und diesmal gibt es statt Bushido zum Glück Paul Hartmut Würdig aka SIDO in der Hauptrolle zu sehen und der macht seine Sache schauspieltechnisch direkt gut und ist im Gegensatz zu seinem Ex-Erzfeind und schauspielerischen Totalausfall Bushido richtig lustig. Neben dem gelungenen Cast ist zudem auch die Handlung total unterhaltsam und pointenreich geworden und genauso wie man es von SIDO gewohnt ist, gibt es auch in dem Streifen viel Selbstironie und sehr sympathisch dabei, dass man stets auch über sich selber lachen kann und nicht immer alles so bitter ernst nimmt. So ist Blutzbrüdaz auch für Menschen sehenswert, die ansonsten überhaupt nichts mit Hip Hop zu tun haben und neben einer guten Komödie gelingt Regisseur Özgür Yildirim auch noch eine interessante Parodie auf den Boyband-Wahn der 90er Jahre. Inhaltlich geht es um den hindernisartigen Aufstieg von ganz unten zum Rap-Star, wobei die Komödie aber keine 1:1 adaptierte Biografie von SIDO oder B-Tight ist und die Gangster Rapper spielen auch nicht nur sich selber nach, sondern es wird fiktives und autobiographisches bunt miteinander vermischt. Nach der Vorführung gab es für das Ghetto-Märchen dann minutenlange Standing Ovations und Blutzbrüdaz kann ab dem 29.12. im Kino geguckt werden. Nach dem Kino gab es noch standesgemäß „Fuffies-im-Club“/“Endlich Wochende“-Party im Asphalt, so dass ich am nächsten Morgen wie immer viel zu spät zur Schicht kam…
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Am Dienstag feierte die Pro Sieben Bundeswehr-Komödie Willkommen im Krieg Premiere in Berlin. Inhaltlich geht es bei Willkommen im Krieg um den Bundeswehr-Auslandseinsatz in Afghanistan. Die Komödie hat seine lustigen Momente, etwa als Daniel Zillmann mit afghanischen Kindern 99 Luftballons anstimmt (zu sehen hier) http://www.prosieben.de/tv/willkommen-im-krieg/video/clip/282740-willkommen-im-krieg-99-luftballons-1.3107908/ insgesamt ist Willkommen im Krieg jedoch recht trashig und unfreiwillig komisch geworden. GEZ-Gebühren sollen hier bestimmt nicht das Wort geredet werden, aber mit einem gewissen Budget lässt sich mit Sicherheit auch eine gewisse Qualität sicherstellen, so dass die Bundeswehr-Soldaten-Schauspieler nicht durch die Bank weg rüberkommen wie Abiturienten-Zivis und die Ausstattung nicht so unecht und billig wirkt wie bei Woole in der Wilmersdorfer. Und über logische Handlungsstränge und Spezialeffekte oder ähnlichem fängt man bei Willkommen im Krieg am besten gar nicht erst an zu philosophieren. Wie gesagt Trash muss ja auch nicht per se Schrott sein und nicht nüchtern gesehen hat Willkommen im Krieg mit Sicherheit auch seine unterhaltsamen Momente. Ausgestrahlt wird der TV-Streifen am 9.4. gegen 20.15h auf Pro7…
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Nach dem ganzen Hype um die Boiler Room Partys in letzter Zeit, war es endlich an der Zeit, ganz trendgerecht (und voll Szene und so =D) auch mal dort aufzulaufen. Die Boiler Room Sausen sind ja immer recht konspirativ gehalten und man kann auch nicht einfach so hingehen - sondern man muss immer - janz wischtig und so - auf der Gästeliste stehen um reinzukommen. Die strenge Türpolitik hat aber zum Glück keinen pseudoelitären Hintergrund, sondern die Gigs der meist recht renommierten DJs werden live ins Internet gestreamt und dabei soll immer eine intime und familiäre Wohnzimmer-Atmosphäre rüberkommen.
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Am Samstag geht ja die Berlinale zu Ende, aber zum Glück ist hier das ganze Jahr über Filmfestival, glam-Party und Blitzlichtgewitter und deswegen gibt es heute wieder eine richtig kuule Verlosung: Am Montag wird im Delphi Lion – Der lange Weg nach Hause (Kinostart: 23.02.) gescreent, ein mit Sicherheit berührendes und aktuell für 6 Oscars® nominiertes Selbstfindungs-Drama, wo einen schon der Trailer das Herz zusammenschnürt und emotional... ...bewegt. Erzählt wird die außergewöhnliche Lebensgeschichte von Saroo Brierley, der als fünfjähriger seine Familie in Indien verliert, adoptiert wird und mit Hilfe von Google Earth von Australien aus seine Familie wiederfindet. Falls du Saroo Brierley auf die Schultern klopfen (bear hugs aber verboten!) und auf seinen Roadtrip durch Indien begleiten und den Arthaus-Streifen vor allen anderen gucken magst, wie immer eine cineastische E-Mail an ferdinand[at]wagg.de getippt und ganz feste die Daumen gedrückt. Der/Die glückliche Gewinner/in wird natürlich rechtzeitig benachrichtigt...
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Nach dem Party-Marathon am Vortag wollte ich nicht wieder alle Schauen schwänzen, zumal ich diesmal nur aus dem Haus rauslaufen brauchte um zum circa 5 Minuten von mir entfernten Kaufhaus Jahndorf zu gelangen. So ging es am Dienstag ganz unverkatert, without hangover und natürlich top fit zur Holyghost Show. Die neue Fashion-Week-Location gefällt mir übrigens super, ich mag den morbiden und vom Verfall gezeichneten Charme des Kaufhaus Jahndorf, wo man an der Vorderfront sogar noch zahlreiche Einschusslöcher aus der Schlacht um Berlin von anno 1945 bewundern kann. Ich hoffte nur insgeheim, dass das extrem baufällig wirkende Gebäude nicht bei der Schau urplötzlich zusammenkrachen würde, aber wie du an diesen Zeilen erkennen wirst, bin ich dem Tot noch einmal von der Schippe gesprungen.
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