Pret a Diner Opening Party +++ Rdio Launch Party
fp | 13.01.2012   
Pret a Diner Opening Party, Cookie aka Heinz Gindullis, SolTight, Inga Döring, Isa Graefin von Hardenberg, Alexandra Oetker, Annemarie Eilfeld, Julian Stöckel, Rdio Launch Party, Palina Rojinski, Foto, Berlin, Picknick
Nun kann während der Fashion Week sowie Berlinale wieder mondän essen gegangen werden, denn das Pop-Up Restaurant Pret a Diner ist an seine Geburtsstätte in die Alte Münze zurückgekehrt. Gestern wurde dort in stilvollen aber lässigen Ambiente Opening gefeiert und die geladenen Gäste auf das feinste kulinarisch verwöhnt. Konzept des Pop-Up Restaurant ist es nämlich internationale Sterneküche von Starköchen wie Tim Raue oder Adam Byatt zu demokratischen Preisen anzubieten. Denn die Menüs kosten im Pret a Diner weder 200 Euro noch liegen im Gegensatz zu anderen Michelin-Sterne-Restaurants 17 unterschiedliche Bestecke auf dem Tisch, Initiator Klaus Peter Kofler verfolgt mit seinem Restaurant ein Konzept, dass er selbst als „Demokratisierung des Luxus“ bezeichnet. Und anstatt schnöde Knigge-Regeln am Esstisch gibt es Drinks und Mukke vom Cookie aka Heinz Gindullis, so dass gute Stimmung wohl vorprogrammiert ist. Und bevor man dann mit 2 Promille nach Hause geht kann im Pret a Diner auch noch das schlechte Kultur-Gewissen beruhigt werden, denn es werden auch noch diverse Gruppenausstellungen präsentiert. Es werden Arbeiten der Künstler XOOOOX, Stefan Strumbel, Katrin Fridriks, Stohead und Jaybo Monk zu sehen sein.

Das Pret a Diner hat diesmal bis Ende Februar 2012 geöffnet, eine Reservierung unter www.pretadiner.com ist wohl zu empfehlen.

Nach dem Dinner ging es dann noch weiter ins Picknick, wo der Launch des Online-Musikdienst Rdio gefeiert wurde. Analog war gestern, denn im Abo von nur 4,99 Euro im Monat kann bei Rdio auf mehr als zwölf Millionen Musiktitel zugegriffen werden. Anschauen kann man sich den Dienst

http://www.rdio.com/

hier. Am Samstag übrigens feiert das Picknick 5 jähriges Bestehen in der Dorothenstraße…




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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Dekadent und glamourös geht die Welt zugrunde und so wurde am Donnerstag natürlich noch bei der Bread & Butter-Dinner Sause vorbeigeguckt. Am historischen Holzmart 25 feierte die Berliner Fashion-Szene nicht nur sich selbst, sondern Bread&Butter-Sponsor Zalando lud auch noch Fashion-Ikone Vivien Westwood zu einer Diskussion über neue Trends und Kreativität ein.
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Normalerweise kann man mich ja mit Deutschrock a la Grönemeyer, Pur oder Toten Hosen richtig jagen, lediglich Marius Müller-Westernhagen fand ich immer kuul, obwohl ich ihn auch nie wirklich gehört hatte und von ihn eigentlich nur die Lieder Johnny Walker, Dicke und natürlich Freeeiiiiiihhhheeeeiiiitttt kannte. Zeit also das Feuerzeug einzupacken und sich den Düsseldorfer Barden mal live anzuschauen. Zum Glück nicht in einem ausverkauften Fussballstadion (inklusive „Seven Nation Army“ =D) wie früher in den 80ern und 90ern, sondern in der für Westernhagen-Verhältnisse fast schon bescheiden anmutenden Columbiahalle, was zwar den neuen Albumtitel „Alphatier“ irgendwie konterkarierte – auf der anderen Seite aber auch symphatisch rüberkam, denn wer braucht schon seelenlose Stadionkonzerte. Anlass der Tour war auch die Vorstellung der neuen Platte, was zur Folge hatte, dass nicht nur ich nicht einen Song (von dreien =D) kannte, sondern auch das restliche Publikum schweigsam dem Deutschrocker lauschte. Auf die Ohren gab es größtenteils einfühlsame und sentimentale Balladen mit dem typischen Marius-Shouting. Das Spätwerk des 65 jährigen Altrockers wurde von den Fans mit frenetischen Applaus honoriert und machte zugegebenermaßen auch wirklich Laune und als dann zum Schluss die Hits von früher erklangen, gab es kein Halten mehr und dass Publikum schriesang schunkelnd Strophe auf Strophe mit und hunderte Feuerzeug-Flammen erleuchteten die dunkle Konzerthalle wie ein wolkenloser Sternenhimmel das endlose Meer.
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Donnerstag hat es nicht nur Hunde und Katzen geregnet, sondern es wurde auch noch direkt arty: Im Kraftwerk Rummelsburg feierte die Art-Initiative no commission Premiere , wo es darum geht, dass Künstler ihre Werke ohne Kommission verkaufen können. Finden wir definitiv ein spitzen Projekt, wo Galeristen und Kuratoren immer mehr die Wohnungsmakler des Kunst-Business werden, die, wie Pickel im Gesicht, eigentlich kein Mensch braucht.
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Statt Langeweile war auch diese Woche wieder kreatives Nichtstun und punk&roll angesagt: Gleich Montag nach der Schicht ging es zu den lustigen Patent Pendig ins Comet, die vielleicht vor 3 Dutzend Zuschauern spielten. Doch wer braucht schon Masse wenn er Klasse hat, denn die vielleicht 50 Anwesenden entpuppten sich als echte Die-Hard Fans und machten Lärm und Party wie 300 und die urigen Dudes mussten gefühlt 20 Zugaben spielen bis sie gnädig entlassen wurden. Vom Sound spielen die New Yorker aber eher den cleanen West-Coast Punk Style, wie es früher hunderte Bands gab und haben auch nicht das Punkrock-Rad neu erfunden, aber live haben „Patent Pendig“ gute Nehmerqualitäten, spielen nicht 20 mal hintereinander den gleichen Song und wissen mit einer juten Bühnenshow zu unterhalten.
Nach dem nostalgischen Ausflug in die verschwendete Jugend wurde schließlich noch bei einem Club-Opening in SchwabenbergPrenzlauer Berg vorbeigeschaut, was schon etwas erstaunlich war, weil man ja aus dem „Szene“ Bezirk nur noch von Wecken-Thierse, Macchiato-Müttern und Kehrwochen-Psycho-Nachbarn hört, denn von neuen Clubs. Bei meinem Eintreffen wurde zwar vor meinen Augen die Open-Bar geschlossen (Sauerei!), dafür gab es noch einen launigen Musikmix aus Balkan-Beat, was meine Eltern in den Swinging Sixties gehört haben und Stereo Total. Die Prenzlauerberg-Langzeitstudenten-Hippies haben sich darüber gefreut und wild das Tanzbein geschwungen. Das „Horns & Hooves“ ist sicherlich mal ne gute Alternative, wenn man mal keinen Bock auf die Hedonisten-Hölle in Mitte oder 3 Tagewach-Bretterbudenrave hat und sich auch mal mit normalen Menschen unterhalten will.
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Die Hauptstadt im „Zoolander“ Rausch: Einen Tag vor der Premiere der kultigen Fashion-Komödie wurde erstmal beim „Zoolander 2 Fashion Award“ im Soho vorbeigeguckt, wobei ich mich da eh mal über das Essen beschweren wollte =D. Im Rahmen einer Modenschau wurden Outfits im Zoolander-Style prämiert, die ein paar AMD Studenten zusammengenäht hatten und vor einer fachkundigen Jury, wie zum Beispiel Natascha Ochsenknecht, gezeigt wurden. Wie immer bei Studi-Schauen gab es keine Kollektion oder sowas wie eine klare Linie, sondern das Thema wurde von den schicken Privatstudenten recht unterschied interpretiert. Auf jeden Fall sah man den Entwürfen die Freude an der Aufgabenstellung an, es musste auch mal keine tragbare und langweilige Alltagskleidung designt werden, sondern der Fokus stand auf bad taste, glam-trash und proll couture.
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