Premiere Ich reise allein
fp | 30.12.2011   
Premiere Ich reise allein,Rolf Kristian Larsen, Stian Kristiansen, Berlin, Foto, Amina Eleonora Bergrem, 28.12.2011
Kurz vor dem Jahreswechsel ging es dann noch einmal ins Kino, denn die norwegische Kokowääh Version Ich reise allein feierte Deutschland-Premiere in der Kulturbrauerei. Im Gegensatz zu Till Schweigers kurzweiligen Klamauk-Film ist Regisseur Stian Kristiansen eine recht unterhaltsame Hommage an die Familie gelungen, ohne dabei in Klischees oder unnötigen Pathos zu verfallen. Zwar wirkt Ich reise allein streckenweise wie ein Werbefilm von Pro Familia und hat zudem die eine oder andere Länge, trotzdem kann die Komödie durch überzeugende Darsteller (u.a. Rolf Kristian Larsen, Amina Eleonora Bergrem) und eine gelungene Story überzeugen die so geht: Ein Dauerstudent genießt das ausschweifende Studentenleben bis er erfährt, dass er vor 8 Jahren bei einem längst vergessenen One-Night-Stand eine Tochter gezeugt hat. Nun müssen unverhoffte Vaterpflichten erfüllt und das wilde Partyleben gegen ein gesittetes Familienleben ausgetauscht werden. Dabei sind tragisch-lustige Konflikte natürlich vorprogrammiert, die fernab eines Hollywood-typischen Happy Ends in eine wilde Kindergeburtstags-Party mündet.
Neben den menschelnden Aspekten des Films, die den Prenzlauer Berger Kindertrend sicherlich noch weiter forcieren wird, besticht Ich reise allein auch mit einem guten Grunge/Indie-Soundtrack aus den 80ern und frühen 90ern (als Indie noch Independent hieß ;), wo sogar where is my mind von den Pixies aus der Versenkung geholt wird.




Ich reise allein läuft ab sofort in den meisten Programmkinos der Republik und hat natürlich eine familiengerechte freiwillige Altersfreigabe von Null Jahren (FSK: ab 0 Jahren)...



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Kategorie: Film

Premiere Ich reise allein,Rolf Kristian Larsen, Stian Kristiansen, Berlin, Foto, Amina Eleonora Bergrem, 28.12.2011
Statt Sommerloch und sinnlos im Park rumflegeln war am Mittwochabend wieder mal Kinotag angesagt. Auf dem Programm stand diesmal die Preview des persischen Tanzdramas „Wüstentänzer - Afshins verbotener Traum“, in dem es um das Verbot zu tanzen und die Verfolgung der Opposition im Iran geht. Der auf wahren Begebenheiten beruhende Streifen erzählt die Geschichte von Afshin Ghaffarian, der in dem Land am persischen Golf eine illegale Tanzgruppe gründet und mit ihr in der Wüste auftritt und deswegen aus dem Iran fliehen muss. Als Zuschauer erhält man dabei superinteressante Einblicke in das persische Studenten- und Alltagsleben und sieht einen überzeugenden Cast und tolle Wüsten-Panoramen, so dass die zwei, drei Längen zum Schluss des Films durchaus verzeihbar sind. Ein wenig verwirrend war lediglich das Publikumsgespräch mit dem persönlich anwesenden Hauptprotagonisten Afshin Ghaffarian, der freimütig äußerte, dass seine Flucht in der Realität weit weniger dramatisch ablief, sprich er überhaupt nicht verfolgt und auch nicht aus dem Mullah Staat fliehen musste, sowie das tanzen im Iran eigentlich auch gar nicht verboten wäre. Das wirkte natürlich recht skurril bei einem Film, der mit „basierend auf wahren Begebenheiten“ beworben wird, so dass man sich auf einmal wie bei tausend und einer Nacht vorkam.
Premiere Ich reise allein,Rolf Kristian Larsen, Stian Kristiansen, Berlin, Foto, Amina Eleonora Bergrem, 28.12.2011
Nach dem legendären Kegel-Rave 1.0 im Januar ging es am Samstag in die 2te Runde und es wurde wieder bis morgens um 8 die Neun vollgemacht und sich natürlich ausgiebig die Füße vertreten. Vielen Dank an dieser Stelle wieder an das Bacardi Team für den Support und allen die geholfen, aufgelegt oder einfach nur da waren und hoffentlich vvviiiieeeelllll Spaß hatten.
Premiere Ich reise allein,Rolf Kristian Larsen, Stian Kristiansen, Berlin, Foto, Amina Eleonora Bergrem, 28.12.2011
Dienstag Abend wurde der Horrortrip endlich Realität und es wurde bei der Premiere von Der Nachtmahr (Kinostart: 27.05.) vorbeigeguckt, den ich zwar schon gesehen hatte, mir aber unbedingt nochmal anschauen wollte, weil er so schön psychedelisch und surreal war. Als die Leinwand schließlich freigegeben war, wurde es wieder ein Rausch aus Nightmare und Afteraua-Rave und man fühlte sich gar nicht wie im Kinosessel, sondern irgendwie mittendrin in dem absurden Alptraum. Die Handlung ist eigentlich total banal, ein Teenie-Girl (Carolyn Genzkow) konsumiert zu viel Rauschgift (kommt schon mal vor =D) und sieht dann immer ein ET-artiges Monster in ihrer Wohnung rumlaufen, woraufhin ihre Eltern und Freunde natürlich glauben, sie ist voll psycho und hat ein Rad ab.
Premiere Ich reise allein,Rolf Kristian Larsen, Stian Kristiansen, Berlin, Foto, Amina Eleonora Bergrem, 28.12.2011
Wer sich ein wenig im Berliner Nachtleben auskennt weiß das es täglich ein Überangebot an guten Partys gibt. Und gerade als Veranstalter sollte man eigentlich wissen, dass wenn man nicht mindestens 3 super bekannte DJs oder Bands am Start hat, es auch mal passieren kann, dass einfach mal Niemand zur selbst organisierten Party erscheint. So geschehen letzten Samstag bei der "Weiße Socken Party" im E-Werk, wo sich der Wachmittelhersteller Dash als Partyveranstalter versucht hat und letztendlich mehr Animateure und Hostessen rumstanden als „normale“ Gäste und es bis auf den VIP-Bereich menschenleer blieb. Eigentlich schade, da die Idee einer schuhfreien Partynacht eigentlich gar nicht mal so unlustig klang, eigentlich auch die Mukke ganz OKe war und die Sause außerdem durchaus ihre surrealen Momente hatte und immer nur langweilig-kuul feiern ja auch redundant werden.
Premiere Ich reise allein,Rolf Kristian Larsen, Stian Kristiansen, Berlin, Foto, Amina Eleonora Bergrem, 28.12.2011
Zum 10. Jubiläum der Avantgarde-Designerin Esther Perbandt fand am Mittwoch Abend eine ganz besondere Modenschau in der Berliner Volksbühne statt. Wer die Erwartung hegte, eine "normale" Runwayshow (Spotlights an, Musik vom Band, dürre, junge Models laufen in Reih und Glied den Laufsteg entlang) zu besuchen, wurde definitiv überrascht. Schon zu Beginn der Show wurde das Publikum von einer ungewöhnlichen Geräuschkulisse irritiert. Eine Art Chor gab auf der Bühne alle möglichen Töne von sich - aber es war definitiv kein Gesang. Plötzlich tauchte eine unheimlich tanzende "Gestalt" auf und bewegte sich zu dem Zischen, Ahhheen und Ooooohhhen des Chors und den dazu gemischten Beats eines DJs, welcher sich ebenfalls auf der Bühne befand. Etwas Gänsehaut kam bei dieser Vorführung schon auf und man fragte sich: What the fu**?
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