Premiere Laconia
fp | 21.10.2011   
Premiere Laconia, Carolina Vera, Ken Duken, Nikola Kastner, Josephine Pratchett, Nico Hofmann, Franka Potente, Thomas Kretschmann, Frederick Lau, Nikolai Kinski, ARD, Foto, Berlin
Am Mittwoch feierte das 2.Weltkriegsdrama Laconia Premiere in Berlin. In dem auf wahren Begebenheiten beruhenden TV 2teiler geht es um die Bewahrung von Menschlichkeit gegenüber dem Kriegs-Feind. 1942 trug sich eine bisher wenig bekannte Episode des 2. Weltkrieges zu: Ein deutsches U-Boot versenkt vor der Küste Afrikas einen Britischen Truppentransporter mit 2700 Menschen an Bord und rettet im Anschluss etwa 400 um ihr Leben kämpfende Menschen aus dem Atlantik und wird zum Dank von alliierten Flugzeugen bombardiert. Der Vorfall wurde seinerzeit von allen Kriegsparteien verschwiegen, der deutschen Kriegsführung passte der humanitäre Akt nicht ins Konzept und die Alliierten schämten sich wohl für die Bombardierung eines U-Bootes mit Schiffbrüchigen an Bord. Zudem passte der Vorfall sehr wahrscheinlich nicht in die gängige britische Feinbild-Propaganda von den mordlustigen deutschen huns. Und die deutsche Admiralität erließ im Gegenzug sogar den berüchtigten Laconia-Befehl, der es von da an U-Booten prinzipiell verbot Besatzungen versenkter Schiffe zur Hilfe zu eilen.
Zur Deutschland-Premiere reiste eine Überlebende der Laconia-Tragödie sogar eigens aus England an. Die heute 83 Jährige Josephine Pratchett überlebte als 14 Jährige die Torpedierung und Versenkung der Laconia und im Anschluss die Bombardierung des deutschen U-Bootes das sie aus dem Meer fischte. Übermäßiger Pathos und stereotype Figuren dominieren zwar in dem TV-Movie, in dem vom 2. Weltkrieg besessenen England wurde Laconia aber bereits mit großen Erfolg ausgestrahlt. Über die Besprechung im hiesigen Feuilleton kann man jedoch gespannt sein, kommen die Deutschen See-Landser genreuntypisch fast schon sympathisch rüber und sogar Hitler-Nachfolger und Kriegsverbrecher Karl Dönitz (Thomas Kretschmann) wirkt in Laconia ein wenig wie Mutter Theresa. Die bekannteren Darsteller in dem TV-Drama sind Franka Potente, Thomas Kretschmann, Frederick Lau, Nikolai Kinski und Ken Duken. Sendetermin für den historisch interessierten Zuschauer ist der 2. und 3. November jeweils um 20:15 Uhr im Ersten und für den des Englisch mächtigen bereits auf youtube hier ;)














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Kategorie: Film

Premiere Laconia, Carolina Vera, Ken Duken, Nikola Kastner, Josephine Pratchett, Nico Hofmann, Franka Potente, Thomas Kretschmann, Frederick Lau, Nikolai Kinski, ARD, Foto, Berlin
Abseits der klaustrophobischen Massenevents wie etwa die B&B Opening-Party oder die völlig überlaufende Les Mads Party konnte auch ganz relaxt im Kiez in die Modewoche reingefeiert werden. In der Brunnenstraße 170 öffnete der temporäre FIER Showroom seine Pforten und präsentierte dort sehenswerte Entwürfe von 7 jungen Mode-und Schmuckdesignern. Das musste natürlich glamourös gefeiert werden, wovon man sich auch hier ein Bild machen kann http://levoltage.blogspot.com/2012/01/2012-01-17-edged-showroom-opening-party.html Geöffnet ist der wie eine Ausstellung gehaltene Showroom noch bis zum 20. Januar. Mehr Infos zu dem engagierten Projekt gibt es hier zu erfahren... http://fiermanagement.com/2012/01/09/fier-showroom-berlin-aw1213-2/
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Statt Quadrataugen and doing Kinosessel-Potatoe war diese Woche erst einmal noch RocknRoll beziehungsweise Glamrock und Punk angesagt, schließlich ist man auch kein Mitläufer-Lemming und nur tote Fische schwimmen ja mit dem Strom und so: Am Mittwoch ging es zunächst zu meinem aller Lieblings-Musical, der Rocky Horror Show, wo dann auf den Brettern die die Welt bedeuten, eine jut burlesque Freakshow in Agent Provocateur pur uraufgeführt wurde. Das Publikum feierte natürlich schön mit und insultierte permanent Schauspieler Sky du Mont =D („bitch“, „boring“) und beim guten alten Time Warp gab es kein halten mehr und der ganze Admiralspalast tanzte auf den Theatersitzen, es flog Konfetti und Klopapierrollen durch den Zuschauerraum und man kam sich wie nach dem 1:0 gegen Argentinien auf der Fanmeile vor. Zu der schön trashigen B-Movie Story muss man ja nicht viele Worte verlieren, hintergründig geht es um die Freimachung von festgelegten Moral- und Rollenverteilungsvorstellungen und das Musical hat die Kraft, die Zuschauer für eine kurze Zeit aus dem tristen Alltag in eine transsexuelle Glamrock-Welt zu katapultieren.
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Falls der Russe mal wieder in die Hautstadt einmarschieren sollte, Charlottenburg oder mittlerweile auch liebevoll Charlottengrad genannt, bräuchte der Iwan wohl gar nicht mehr erobern, so oder so ähnlich fühlte sich auch die gestrige Modenschau von Marcell von Berlin an: Ein alter Luftschutzbunker in der Uhlandstrasse 30 war mehr oder weniger fest in russischer Hand und Gucci, Prada, Gazprom Atmosphäre war angesagt und durch die Oligarchen-Kehlen floss der Vodka und der Kaviar in Strömen so lang wie die Wolga und es gab sogar eine hammer Modenschau anzuschauen. Abseits von kopflastiger „Berliner Sachlichkeit“ dominierten auf dem Laufsteg opulente und teilweise atemberaubende Gala-Roben, wie geschaffen für eine rauschende Ballnacht im Winterpalais oder einer dekadenten Champagner-Party auf einer Oligarchen-Yacht in Saint-Tropez.
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Wer doch noch einen Fernseher besitzt sollte, am 14. September lohnt es sich mal wieder das Pantoffelkino einzuschalten, denn die ARD strahlt das schockierende aber sehenswerte Jugenddrama Sie hat es verdient aus, indem es um einen skrupellosen Hass-Mord an einer Mitschülerin geht. Beängstigend realistisch in der Hauptrolle zu sehen ist die Schauspielerin Liv Lisa Fries, die in dem TV-Streifen derart viel Hass ausstrahlt, dass es einem eiskalt über den Rücken fährt. Durch das Drehen per Handkamera wirkt das TV-Drama zwar ein wenig wie ein Dogma-Film, dadurch wird aber die beängstigende und aggressive Atmosphäre des Films weiter verstärkt. Die Mutter des Opfers wird komplett ungeschminkt von Urgestein-Schauspielerin Veronica Ferres gespielt, die das für eine TV-Produktion ungewöhnlich hochkarätige Schauspielensemble abrundet. Sie hat es verdient ist ein ungewöhnliches aber gelungenes TV-Drama geworden, dass sicherlich für reichlich Diskus sorgen wird. (Sendetermin: 14.9. – 20:15 ARD) +++ Der dänische Modedesigner Henrik Vibskov erweitert sein Sortiment nun mit einer eigenen Duft-Marke und lud die üblichen Verdächtigen zur Duftpräsentation nach +berg…
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Gestern Abend wurde der Dienstagslethargie mal dezent ein Strich durch die Rechnung gezogen und bei der Axe Black Shirt / German Garment / DandyDiary Sause im Parker Bowles vorbeigekickt und was soll man sagen, lustige Abendgesellschaften sorgen manchmal für ein jutes Mittwochsdelirium. Zelebriert wurde der Release eines T-Shirts von Joko Winterscheidt, welches total stylisch und minimalistisch komplett in schwarz gehalten war und wohl die Modewelt revolutionieren wird. Nach dem der offizielle Teil für das must have Fashion Accessories beendet war, spielten leider nicht B.O.X.E.R., die neue Combo von Carl Jakob Haupt (schade hätte ich gerne verrissen =D), sondern eine Notwist-Cover Band, aber die ganzen Modemädchen fanden es jut und wippten zu den sentimentalen Beats mit ihren hübschen Köpfchen mit.
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