30 Jahre Marie Jo Fashion Show +++ Opening F95 The Fashion Store +++ Mohr Models Birthday Night
fp | 14.10.2011   
30 Jahre Marie Jo Fashion Show, Opening F95 The Fashion Store, Mohr Models Birthday Night, Michael Michalsky, Fiona Erdmann
Zur 30 jährigen Jubiläums-Party des Lingerie-Labels Marie Jo stieg der Hormonspiegel der männlichen Besucher sicherlich deutlich an, denn es wurde nicht nur auf den runden Geburtstag angestoßen, sondern es gab auch eine heiße Fashion-Show mit den neusten Entwürfen des Dessous-Labels zu sehen. Die Kreationen demonstrierten eindrucksvoll was die Frau von Heute drunter trägt: moderne Ästhetik gepaart mit verführerischer Kreativität bzw. alles was die Fantasie des anderen Geschlecht inspirieren könnte. Im Anschluss der Modenschau wurde ein Scheck an die Brustkrebs-Sensibilisierungs-Kampagne Pink Ribbon überreicht.
Danach ging es weiter zur Opening Party des F95 The Fashion Store, der sich nun auf dem Gelände der Station Berlin befindet. Da der F95 The Fashion Store mit der Premium Messe verbandelt ist, gibt es dort zahlreiche auf der Messe vertretene Labels käuflich zu erwerben.
Anschließend ging es dann noch rüber zum Geburtstag von Mohr Models. Mohr Models kommen ins Spiel, wenn einen die „mir ist langweilig, mir ist kalt, ich habe Durst bzw. ich habe Kopfschmerzen“Model-Attitüde doch einmal zu viel wird und aus Fleisch und Blut bestehend nicht so wichtig ist. Dafür bestehen diese dann aus Plastik, Wachs, Fiberglas oder Holz und sind wohl die wichtigste Dekoration eines Bekleidungsgeschäfts. Ob das auf Dauer aber die idealere Lösung darstellt, sei hier mal dahingestellt…



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Kategorie: Lifestyle

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Nach 3 unendlichen Tagen Familienidylle, Besinnlichkeit und Foodporn musste auch mal wieder der Braindrain gestoppt und etwas gegen das Kultur-Defizit unternommen werden und so wurde bei sibirischen Temperaturen dezent im Admiralspalast vorbeigeschaut, wo das Rhythmus-Musical Stomp am 27.12. Uraufgeführt wurde. Stomp ist eine Art Perkussion-Band aus England, die mit Alltagsgegenständen wie Besenstielen, Gummireifen, Streichholzschachteln, Mülleimern et cetera pp im MacGyver-Style Geräusche erzeugt und dabei eine wilde Performance-Show aufführt. Ich war dann ziemlich gespannt und zugegeben etwas skeptisch auf die Combo ohne Gesang und traditionelle Instrumente und kaum zu glauben, es machte direkt Spass dem launigen Noise-Ensemble zuzuschauen und wie bei der guten alten Rocky Horror Picture Show (kommt übrigens im März wieder in den Admiralspalast :)) war dann das Publikum auch Teil der Show und klatschte die ganze Zeit ordentlich im Rhythmus mit. Neben den interessanten Beats gibt es auf den Brettern die die Welt bedeuten auch noch eine sehr sehenswerte Bühnenshow, die zeigte, dass auch ohne Worte eine Geschichte durch Trommeln, Stampfen oder Schnipsen unterhaltsam erzählt werden kann. Die Trommler stellten dabei von kühl, creepy bis tollpatschig unterschiedliche Charaktere dar, so dass nicht nur der Boden, sondern auch die Lachmuskeln ordentlich mitvibrierten. Bei Stomp gibt es nun nicht unbedingt staatstragende und subventionierte Hochkultur a la Bayreuther Festspiele oder so anzuschauen, dafür aber ein originelles und irgendwie archaisches Spektakel, wovon man sich zum Beispiel hier sehr schön überzeugen kann und aus der Hauptstadt sind die Rhythmus-Experten auch schon wieder ausgeflogen, aber für die treuen wagg.de-Leser in Bremen, Chemnitz, Braunschweig und Duisburg jibt es noch exklusiv Tickets hier...
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Statt x-mas Back-, Bastel- und Geschenktipps wie bei den ganzen Konsumopfer-Mädchen-Blogs, jibts hier mal wieder eine richtig kuule Verlosung für den Weltfrieden: Vier Tage vor der Geburt des Christkindes kommen die Reggae-Wikinger Hoffmaestro ins Yaam. Hierzulande ist die Combo ja noch nicht so mega bekannt, wohingegen die Junx in „hey where is systembolaget - tak“-Land ööhh Schweden bereits ganze Stadien füllen, aber dass muss ja auch nicht unbedingt verkehrt sein, sich eine korrekte Band im kleinen Rahmen 5 Jahre bevor sie dann jeder hört anzuschauen. Lustig beim unteren live Video auch der Sänger, der eher wie ein Mitglied der Hells Angels oder Leadsänger einer Thrash Metal Band denn wie ein Reggae-Musiker wirkt und wenn man sich mal durch die Tracks bei youtube hört, gibt’s bei Hoffmaestro auch ne ordentliche Portion Ska, Indie, Punk und Manu Chao obendrauf auf die Mütze, wie etwa beim epischen „Highwayman“, bei dem ich irgendwie schon wieder einen fail Ohrwurm hab. Also schlag dem düsteren Winter ein Schnippchen und lass sonniges Kingston-Jamaika Dancehall in dein Herz und falls du dich noch nicht auf der gute(n) Heimreise befindest, wie immer eine E-Mail an ferdinand[at]wagg.de getippt, die schlechteste Website im Wordl Wide Web gehated und feste die Daumen gedrückt und wem Fortuna diesmal leider nicht hold ist, Tickets jibt es noch hier...
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Gestern feierte Regisseur Achim von Borries mit seinem neuen Film 4 Tage im Mai Deutschlandpremiere im Kino International. Vor Beginn der Vorführung hielten die geladenen Gäste zunächst den Atem an, denn der seit seinem schweren Unfall bei Wetten, dass ...? gelähmte Samuel Koch zeigte sich das erste Mal wieder in der Öffentlichkeit. Samuel Koch war nicht nur Regie-Assistent des Antikriegsdramas, sondern er spielte auch eine kleine Rolle als deutscher Landser. In 4 Tage im Mai werden die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs nach einer wahren Begebenheit aus dem Blickwinkel eines Kindes erzählt. Das Drama ist jedoch kein Kriegsfilm über das Kriegsende im klassischen Sinne geworden, sondern es stehen vielmehr die einzelnen Menschen, ihre Schicksale und ihre humanistischen Überzeugungen im Vordergrund. So kämpfen am Ende sogar die vermeintlichen Kriegsgegner gemeinsam für die zeitlos gute Sache: die Menschlichkeit. 4 Tage im Mai ist ein recht atmosphärischer und spannender Film mit subtilen Charakteren geworden, der ab dem 29.09. in den deutschen Kinos startet.
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Wo das Touri-TrashWhitetrash aus der Schönhauser weggezogen ist war dann am Wochenende auch mal wieder Zeit für real RocknRoll im Kiez. Am Freitag ging es zunächst zur Sause von „Absolut“ Vodka, wo im Rahmen eines neuen Flaschen-Designs mal wieder halb Mitte abgefüllt wurde. Verschönert wurden die Vodka-Pullen von dem Künstler „Zhivago Duncan“, so dass man sich jetzt auch kunstgerecht betrinken kann und musikalisch untermalt wurde das Spektakel von „DJ Schowi“, dessen Pladden von einer Big-Band begleitet wurde, was gar nicht mal so unlustig rüberkam und ein wenig wie eine Karaoke Band wirkte – nur halt mit DJ. +++ Am Sonntag stand dann mal wieder echte
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Ordentlich minderjähriger Kreischalarm war im UCI in Neukölle letzten Freitag angesagt, als Elyas M’Barek und Josefine Preuß dem Berliner Publikum ihre neue Komödie Türkisch für Anfänger präsentierten. Die Kino-Adaptionen der erfolgreichen TV-Serie ist Regisseur Bora Dagtekin erstaunlich gut gelungen, denn die Integrations-Komödie ist schön politisch unkorrekt geworden: türkische pseudo Gangsta-Rapper a la Bushido, debile 68er/Esoterik Eltern und Öko-Emanzen in der Pubertät bekommen im Minutentakt so ihr Fett ab, dass die Lachmuskeln der Zuschauer schön strapaziert werden. Neben dem amüsanten Krieg der Geschlechter und Kulturen, der Deutsch-Türkische Klischees und Vorurteile sicherlich gewaltig durcheinander würfeln dürfte, werden dem Zuschauer zwar kurzweilige aber auch gut unterhaltende 110 Film-Minuten geboten. Türkisch für Anfänger lauft bereits seit letzten Donnerstag in den Kinos und konnte gleich einen Start nach Maß hinlegen, denn über 420.000 Besucher ließen sich das am ersten Wochenende nicht entgehen und lösten bereits eine Kinokarte. So konnte der Streifen gleich die Spitze der deutschen sowie österreichischen Kinocharts erobern. Altersfreigabe ist 12 Jahre was bei dem Soundtrack zum Streifen „Nutten am Pool“ und dem Ghetto-Slang ("bitch", "uhrensohn", "Schlampe" usw.) im Film doch etwas verwundert
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