Range Rover Evoque Style Awards
fp | 10.10.2011   
Range Rover Evoque Style Awards, Joko Winterscheidt, Jan-Henrik M. Scheper-Stuke, Marcel Ostertag, Anastasia Zampounidis, Annika Ernst, Berlin, Foto, wagg.de
Am Freitag wurden im Kreuzberger Umspannwerk die Sieger der Evoque Style Awards gekürt. Der begehrte Preis konnte in den Kategorien Design, Fashion und Musik gewonnen werden und den glücklichen Gewinnern winkten Preise im 5stelligen € Bereich. Das ließen sich circa 900 Nachwuchs-Kreative natürlich nicht Zwei mal sagen und so wurden über 2.200 Kreationen eingereicht. Für die über 800 geladenen Gäste war wohl die Verleihung des Fashion Award am interessantesten anzuschauen, denn die 6 Finallisten mussten jeweils eine extra zu diesem Anlass entworfene Kollektion vorführen.
Am Ende der Range Rover Evoque Style Awards gab es dann 3 glückliche Gewinner und wohl ein paar mehr traurige Verlierer, die es aber im Anschluss auf der feucht-fröhlichen Afterparty so exzessiv krachen ließen, dass der Veranstalter sich direkt genötigt sah noch Getränkenachschub in der nächsten Tanke zu besorgen…


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Kategorie: Lifestyle

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Nach dem ganzen Hype um die Boiler Room Partys in letzter Zeit, war es endlich an der Zeit, ganz trendgerecht (und voll Szene und so =D) auch mal dort aufzulaufen. Die Boiler Room Sausen sind ja immer recht konspirativ gehalten und man kann auch nicht einfach so hingehen - sondern man muss immer - janz wischtig und so - auf der Gästeliste stehen um reinzukommen. Die strenge Türpolitik hat aber zum Glück keinen pseudoelitären Hintergrund, sondern die Gigs der meist recht renommierten DJs werden live ins Internet gestreamt und dabei soll immer eine intime und familiäre Wohnzimmer-Atmosphäre rüberkommen.
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Gestern Abend gab es einmal keinen Grund sich über die Tarife oder Inkompetenz bei der Deutschen Telekom zu beschweren, denn der Telefon-Konzern lud im Rahmen der Telekom Street Gigs Linkin Park in den Admiralspalst. Schön zur Afterwork-Zeit legten die Kalifornier um punkt 8 vor vielleicht 3-4 hundert Gästen los und zumindest bei den alten Stücken vom Debut-Jahrhundertalbum Hybrid Theory war jut Nu Metal Power bis zum abwinken angesagt und in dem kleinen Rahmen haben die Stadion-Hymnen auch wirklich Laune gemacht. Sicherlich wird Einigen bei Linkin Park Stichworte wie „unerträglicher Mainstream“ oder „sellout“ usw. einfallen, aber meiner bescheiden Meinung nach wurden die Genre-Vorläufer Punk, HC, Grunge und Crossover in den 90ern eh komplett ausverkauft und Nu Metal als Nachfolger war von Anfang an keine Subkultur sondern rein kommerzielle Jugendkultur,
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Wo man ja mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, hat man nun immer seine gesellschaftlichen Verpflichtungen und so ging es am Mittwoch ganz dezent zum golfen beziehungsweise minigolfen (wir wolln mal nich übertreiben =D) auf einem Parkhausdach am Kotti. Dorthin lud der Bierbrauer „Becks“ zum bälleversenken und Frauenbier schlürfen und es war wirklich ein lustiger Gaudi standesgerecht mit dem Golfschläger und einer Bierpulle in der Hand über den Golfplatz zu schreiten. Minigolf, die kleine Schwester des echten Golfs, erlebt ja seit ein paar Jährchen eine Art Retro-Revival und ist der neuste augenzwinker Trend der Generation PraktikumGeneration Minigolf, der aber leider nie an den zeitlosen Mega-Kegel-Rave-Trend der Generation CEO anknüpfen konnte.
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Sonntag ist der neue Samstag und Tanzen statt Tatort ist ja eigentlich nix neues, sich am Tag des Herren um 14:00 Uhr, bei besten Sonnenschein, ins Kino zu setzen war dann aber schon ein Novum. Das Frühaufstehen hatte sich aber gelohnt, denn „Dear Courtney“ ist nicht nur eine äußerst unterhaltsame Mischung aus Roadmovie, Coming of Age-Komödie und RocknRoll-Movie geworden, sondern nebenbei wird auch noch die Anfangszeit von „Grunge“ in Deutschland erzählt, als der „Seattle-Sound" noch eher Punk-Style und subkulturell war und noch nicht von der bösen Musikindustrie ausverkauft wurde und es keine Streifen T-Shirts bei H&M zu kaufen gab. Neben der verschwörungstheoretisch lustigen Story, dass Kurt Cobain „Smells like Teen Spirit„ nur geklaut hatte, geht es natürlich noch um viel Teenager-Leidenschaft und die Eroberung der unerreichbaren Traumfrau und dabei wird die Zeit anno 1991 mit viel Liebe zum Detail authentisch eingefangen. Sicherlich hat der Debüt-Streifen die eine oder andere Länge, der Filmtitel ist irgendwie etwas schleierhaft, kommt Courtney Love doch nirgends in dem Streifen vor und außerdem ist „Dear Courtney„ ein Nirvana-Film, ohne dass zumindest ein Song der Grunge-Stars erklingt.
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Die Berlinale neigt sich langsam dem Ende zu und viele kriechen nach unzähligen Partys und Premieren mehr oder weniger auf dem Zahnfleisch, da ging es am Donnerstagabend noch einmal zu einem schönen Berlinale Klassiker, dem 99 Fire Films Awards 2013. Beim „99 Fire Films Award“ werden 99 Sekunden lange Kurzfilme zu einem vorgegebenen Thema prämiert, die innerhalb von 99 Stunden (4 Tage und 39 Sekunden) produziert und abgedreht sein müssen. In der Regel drehen ja nur noch Filmstudenten Kurzfilme um vor allem ihre Fähigkeiten zu demonstrieren und sich einen Namen in der Filmindustrie zu machen und zu dem bieten Kurzfilme ja auch die Möglichkeit ohne finanziellen Druck zu experimentieren. Abgesehen von den teilnehmenden Filmstudenten wirkt der 99 Fire Films Award aber überhaupt nicht so „studentesk“, im Gegenteil, es gibt viele illustre Gäste aus dem Filmbusiness und eine recht prominent besetzte Jury (u.a. Ursula Karven, Kai Wiesinger, Sonja Kirchberger, Kostja Ullmann und Bettina Zimmermann). Diese hatte dann die Qual der Wahl aus über 5000 (!) Einsendungen 4 Filmchen zu prämieren.
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