Premiere 4 Tage im Mai
fp, | 30.09.2011   
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Gestern feierte Regisseur Achim von Borries mit seinem neuen Film 4 Tage im Mai Deutschlandpremiere im Kino International. Vor Beginn der Vorführung hielten die geladenen Gäste zunächst den Atem an, denn der seit seinem schweren Unfall bei Wetten, dass ...? gelähmte Samuel Koch zeigte sich das erste Mal wieder in der Öffentlichkeit. Samuel Koch war nicht nur Regie-Assistent des Antikriegsdramas, sondern er spielte auch eine kleine Rolle als deutscher Landser.
In 4 Tage im Mai werden die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs nach einer wahren Begebenheit aus dem Blickwinkel eines Kindes erzählt. Das Drama ist jedoch kein Kriegsfilm über das Kriegsende im klassischen Sinne geworden, sondern es stehen vielmehr die einzelnen Menschen, ihre Schicksale und ihre humanistischen Überzeugungen im Vordergrund. So kämpfen am Ende sogar die vermeintlichen Kriegsgegner gemeinsam für die zeitlos gute Sache: die Menschlichkeit. 4 Tage im Mai ist ein recht atmosphärischer und spannender Film mit subtilen Charakteren geworden, der ab dem 29.09. in den deutschen Kinos startet.




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Kategorie: Film

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Statt sinnloser Re:Publica Konferenzen und David Hasselhoff Hype (btw „Looking for Freedom“ ist Ballermann-Mucke die schon in 80ern Schrott war!), ging es lieber wieder entspannt ins Kino zur Preview von Die Erfindung der Liebe, die in der Volksbühne gezeigt wurde. Der Film von Lola Randl ist ein recht interessantes Experiment geworden, da die Hauptdarstellerin Maria Kwiatkowsky während der Dreharbeiten verstorben ist und die Regisseurin aus einem halbfertigen Film eine vollkommen neue Geschichte gedreht hat. So wurde aus einer anfänglichen Liebeskomödie ein recht transzendenter Satire-Film über das Filmemachen mit reichlich schrägen Humor und verfließenden Grenzen zwischen Film, Film im Film und der traurigen Realität. Die vielen Metaebenen lassen „Die Erfindung der Liebe“ recht arty und streckenweise verwirrend ausfallen, trotzdem ist der Streifen eine schöne letzte Hommage an Maria Kwiatkowsky, die mit jungen 26 Jahren viel zu
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Die ifa ist zwar unter dem Funkturm, genetzt werkt wird in der Filmbranche aber bei den Filmförderern vom Medienboard Berlin-Brandenburg. Die laden während der ifa traditionell zur Medianight ins Tipi am Kanzleramt und alles was in der Branche Rang und Namen hat ließ sich das natürlich nicht entgehen. Im Rahmen des Boulevard der Stars wurde bei der Medianight die sage und schreibe 101-Jährige Oscargewinnerin Luise Rainer geehrt. Da ist die ifa noch gar nicht vorbei, da geht es in Berlin direkt mit der music week weiter, denn im Admiralspalast wurde der new music award 2011 verliehen. Beim new music award wird die hoffnungsvollste Newcomer Band Deutschlands ausgewählt. Preisträger 2008 waren zum Beispiel die nun relativ bekannten Bonarparte. Da der Preis von mehreren Radiosendern gestiftet wird, hörten sich die 3-4 Bands denen ich gelauscht habe doch recht Radio-kompatibel an, irgendwie nicht schlecht aber auch nicht weltbewegend. Anschließend war wieder ifa angesagt, denn direkt an der Spree im Spindler&Klatt lies es der Kopfhörer- und Lautsprecherhersteller MONSTER beats by Dr. Der mit einer furiosen Party krachen.
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Dit is Berlin, denn die Hauptstadt ist nicht nur arm aber sexy, sondern kann durchaus auch glamourös, dekadent und sexy zugleich sein. Dies konnte das französische Nobelkaufhaus Lafayette mit einer fulminanten Jubiläumsparty eindrucksvoll unter Beweis stellen, denn zum 15ten Jahrestag der Berliner Dependance gab es nicht nur Haute Couture auf dem Catwalk, sondern auch Haute Cuisine für die rund 1000 üblichen Verdächtigen. Der Champagner floss nach der Fashion-Show in Strömen durch die durstigen Kehlen der Gäste, so dass es bei der anschließenden Party kein Morgen gab…
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Bei der Deutschlandpremiere des oscarnominierten Weltkriegsdramas In Darkness - Eine wahre Geschichte wurde den Zuschauern harte Kost geboten, geht es in dem Film um das Überleben von Jüdischen Menschen in der Kanalisation während des Holocausts. Dabei spart die international renommierte Regisseurin Agnieszka Holland („Hitlerjunge Salomon“, „Klang der Stille“) nicht an drastischen Bildern, einmal werden alle paar Minuten Menschen wie Insekten massakriert und auf der anderen Seite wird das Überleben in der Kanalisation mit dem dortigen Schmutz, Ratten, Keimen und Dunkelheit äußerst realistisch dargestellt. Man glaubt sich in einem unrealistischen Horrorstreifen, wüsste man nicht, dass diese ganzen unglaublichen Vorkommnisse vor circa 70 Jahren nicht traurige Realität sind. In Darkness reiht sich ein in Filme wie Schindlers Liste oder Der Pianist zeigt aber den Horror des Holocaust noch krasser und realistischer. Denn neben der düsteren, kalten und nassen Atmosphäre des Films liegt der Fokus nicht auf Opfer- oder Täterbildern, sondern auf den Menschen und seinem individuellen Handeln in Extremsituationen. So werden neben dem Wahnsinn des Holocausts auch die durch menschliche Überlebensinstinkte hervorgerufenen Abgründe dargestellt, die aus den Opfern auch unfreiwillige Täter macht, die sich einmal gegen ihre Henker als auch gegen ihre eigenen Freunde und Bekannten wenden. In Darkness - Eine wahre Geschichte ist für den unzart besaiteten Holocaust/Geschichtsfilm interessierten sicherlich ein Muss, denn neben der authentisch und spannend erzählten Story besticht der Film besonders durch die überzeugende Schauspielleistung der Hauptdarsteller Robert Wieckiewicz, Benno Fürmann, Herbert Knaup und Maria Schrader. Kinostart ist am 23. Februar.
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So und jetzt zu den Impressionen der letzten Woche: Am Mittwoch eröffnete das Denim-Label G-Star ein temporäres Atelier in der Neuen Schönhauser Allee. In dem RAW Tailor Atelier können keine 08-15 Jeans von der Stange erworben werden, sondern man kann sich eine individuelle Jeans schneidern und verschönern lassen. In etwa 20 Minuten wird das Denim von professionellen Jeansschneidern zusammengeschustert und nach Wusch mit diversen Accessoires wie Knöpfe, Labels und Nieten zu einem Unikum verwandelt. Zum Opening des Ateliers im 14oz Store durften sich die geladenen Gäste dann eine gesponserte G-Star Jeans schneidern und veredeln lassen – vorausgesetzt man brachte genug Geduld mit, denn der Andrang war natürlich riesig...
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