European Music And Media Night 2011 (EMMN) +++ Stadtbad Wedding Season Opening
fp, | 12.09.2011   
European Music And Media Night 2011 (EMMN), Stadtbad Wedding Season Opening, Frauarzt, Martin Kesici, Anne Julia Hagen, Ben Tewaag, Manuel Cortez, Karolin Peiter, Mati Stache, Wilson Gonzales Ochsenknecht
Mit der Abschlussparty der Popkomm wurde der Party-Marathon zur Ifa und Music Week letzte Woche beendet. Das Nachwuchsförderprojekt für hoffnungsvolle Nachwuchsbands - die Volkswagen Sound Foundation lud nationale und internationale Künstler und Schauspieler zur European Music And Media Night (EMMN) ins E-Werk. Neben den diesjährigen Teilnehmern des Nachwuchsförderprojektes spielten u.a. auch die H-BLOCKX live bei der EMMN. Über die Jahre hat sich die EMMN neben dem Echo zu „der“ Networking Plattform der Musik Branche entwickelt.
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Am Samstag wurden die Pforten des Stadtbad Wedding wieder eröffnet. Ich muss gestehen, dass ich es bisher ja noch nie geschafft hatte dort mal vorbeizuschauen und was soll ich sagen, die Location ist wirklich der absolute Hammer –vielleicht momentan sogar Berlins beste Feier-Location. Riesig - bestimmt 3 Mal so groß wie das Bad in der Oderberger, labyrinthartig – so dass man sich dort andauernd verläuft und natürlich sehr industrial in der Optik. Gezählt habe ich 4 Floors, wovon einer sicherlich der weltweit einzige mit Gefälle sein wird, so dass das Tanzen dort - Balance-technisch gesehen – wohl eine recht risikoreiche Angelegenheit sein wird ^^ Einziger negativ Punkt war lediglich die doch zu monotone und gleiche Mukke auf 3 Floors, ansonsten war es ziemlich ähnlich wie früher in der Villa – nur halt mit noch kuulerer Location und die ehemaligen Betreiber sind ja dort auch teilweise involviert…


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Kategorie: Musik

European Music And Media Night 2011 (EMMN), Stadtbad Wedding Season Opening, Frauarzt, Martin Kesici, Anne Julia Hagen, Ben Tewaag, Manuel Cortez, Karolin Peiter, Mati Stache, Wilson Gonzales Ochsenknecht
Im mondänen Best Western Premier Hotel in Moabit feierte gestern Julian F.M. Stoeckel seinen 6. Fashion Night Cocktail. Der Schauspieler, Model und Selbstvermarktungs-Genie Julian F.M. Stoeckel, der auf keinem roten Teppich der Hauptstadt fehlt, hat sein Repertoire erweitert und ist nun auch unter die Modedesigner gegangen. Erstmalig gab es nun seine gleichnamige Kollektion auch auf dem Catwalk zu sehen. Die Entwürfe waren im urbanen Streetware-Look mit einem mediterranen Einschlag gehalten und wirkten obwohl casual doch sehr schick. Julian Stoeckel ist eine recht zeitlose Kollektion gelungen, denn sowohl tagsüber im Cafe, als auch auf der Vernissage am frühen Abend, sowie im Anschluss Nachts im Club macht man mit den Kreationen eine gute Figur ohne dass man sich 3 mal zuhause umzuziehen braucht. Neben den Entwürfen von Julian F.M. Stoeckel gab es auf dem Laufsteg auch Entwürfe der Designer Eleni Konti und Kauffeld & Jahn zu sehen. Neben der Mode besticht bei den Shows von Julian Stoeckel auch immer ein extrem schriller Gäste-Mix aus jung, alt, Drag-Queen und alternden Playboys, so dass neben sehen und gesehen werden natürlich auch gute Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden gewährleistet war…
Update: Ein Video der Show gibt es mittlerweile auch:
European Music And Media Night 2011 (EMMN), Stadtbad Wedding Season Opening, Frauarzt, Martin Kesici, Anne Julia Hagen, Ben Tewaag, Manuel Cortez, Karolin Peiter, Mati Stache, Wilson Gonzales Ochsenknecht
Statt Quadrataugen and doing Kinosessel-Potatoe war diese Woche erst einmal noch RocknRoll beziehungsweise Glamrock und Punk angesagt, schließlich ist man auch kein Mitläufer-Lemming und nur tote Fische schwimmen ja mit dem Strom und so: Am Mittwoch ging es zunächst zu meinem aller Lieblings-Musical, der Rocky Horror Show, wo dann auf den Brettern die die Welt bedeuten, eine jut burlesque Freakshow in Agent Provocateur pur uraufgeführt wurde. Das Publikum feierte natürlich schön mit und insultierte permanent Schauspieler Sky du Mont =D („bitch“, „boring“) und beim guten alten Time Warp gab es kein halten mehr und der ganze Admiralspalast tanzte auf den Theatersitzen, es flog Konfetti und Klopapierrollen durch den Zuschauerraum und man kam sich wie nach dem 1:0 gegen Argentinien auf der Fanmeile vor. Zu der schön trashigen B-Movie Story muss man ja nicht viele Worte verlieren, hintergründig geht es um die Freimachung von festgelegten Moral- und Rollenverteilungsvorstellungen und das Musical hat die Kraft, die Zuschauer für eine kurze Zeit aus dem tristen Alltag in eine transsexuelle Glamrock-Welt zu katapultieren.
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Nach 10 Tagen Berlinale, circa 400 Festival-Filmen, über 300.000 verkauften Kinokarten und natürlich reichlich Glamour und Party ging es am Samstag nochmal aufs Parkett des Filmfestivals zum schicken Dinner der Schauspielagentur „Magnet“ (Powered by Lorenzo und Electronic Beats by Telekom). Agenturchefinnen Britta Dahlmann und Kathrin Kruschke luden Geschäftspartner, Freunde des Hauses und natürlich ihre Schauspieler ins stylische Cookies Cream und verwöhnten alle vegetarischkulinarisch nach Strich und Faden. Höhepunkt des Abends war ein mini Gig von Nikolai Kinski und Freundin Ina Paule Klink, die sehr schön den guten alten Elvis Presley und die Jackson 5 neuinterpretierten und sehr sympathisch dabei, dass Nikolai Kinski im Gegensatz zum Überschauspieler-Vater in natura auch eher intro- denn extrovertiert wirkt, was auch bei unzähligen selbstdarstellenden Berufs- und Promisöhnen im Berliner Nachtleben nicht unbedingt gang und gäbe sein muss.
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Die ifa ist zwar unter dem Funkturm, genetzt werkt wird in der Filmbranche aber bei den Filmförderern vom Medienboard Berlin-Brandenburg. Die laden während der ifa traditionell zur Medianight ins Tipi am Kanzleramt und alles was in der Branche Rang und Namen hat ließ sich das natürlich nicht entgehen. Im Rahmen des Boulevard der Stars wurde bei der Medianight die sage und schreibe 101-Jährige Oscargewinnerin Luise Rainer geehrt. Da ist die ifa noch gar nicht vorbei, da geht es in Berlin direkt mit der music week weiter, denn im Admiralspalast wurde der new music award 2011 verliehen. Beim new music award wird die hoffnungsvollste Newcomer Band Deutschlands ausgewählt. Preisträger 2008 waren zum Beispiel die nun relativ bekannten Bonarparte. Da der Preis von mehreren Radiosendern gestiftet wird, hörten sich die 3-4 Bands denen ich gelauscht habe doch recht Radio-kompatibel an, irgendwie nicht schlecht aber auch nicht weltbewegend. Anschließend war wieder ifa angesagt, denn direkt an der Spree im Spindler&Klatt lies es der Kopfhörer- und Lautsprecherhersteller MONSTER beats by Dr. Der mit einer furiosen Party krachen.
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Nach Charlotte Roches feuchten Bestseller über Intimrasuren, Hämorrhoiden und Selbstbefriedigungspraktiken mit Avocado Kernen wurde „Feuchtgebiete“ nun endlich auch verfilmt und gestern Abend stand nun die Deutschlandpremiere auf dem Programm. Anders wie in dem angeblich zu 70 Prozent autobiographischen Roman, wo es seitenlang detailiert um alle erdenklichen Körperausscheidungen, Inzest und mehr oder weniger alle anderen Tabuthemen geht, kommt die Verfilmung recht unprovokativ und eher wie eine ungewöhnliche „coming of age“ Komödie rüber, was ja eigentlich auch klar war, wenn man keinen Sexstreifen drehen wollte. So war dann auch die interessanteste Frage, wie man so viele intime Tabus cineastisch umsetzt ohne bei einer Altersfreigabe von 16 Jahren den Jugendschutz auf den Plan zu rufen.
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