First Steps Award +++ Premiere Lollipop Monsters
fp | 25.08.2011   
First Steps Award, Premiere Lollipop Monsters, Nina Eichinger, Katja Eichinger,Stefan Aust, Iris Berben, Heike Makatsch, Katja Riemann, Jasmin Tabatabai, Veronica Ferres, Ziska Riemann, Lucie van Org, Tino Mewes, Nikola Kastner, Foto, Berlin
Beim First Steps– Nachwuchspreis werden jährlich die besten Abschlussfilme von Studenten der Filmschulen in mehreren Kategorien mit bis zu 25.000 € prämiert. Voraussetzung für den Gewinn eines Preises sind Arbeiten, die (…) durch starke persönliche Handschrift, den Umgang mit Emotionen, außergewöhnliche handwerkliche Fähigkeiten, eine innovative Filmsprache und die Behandlung von Gegenwartsthemen herausragen (…) Zur Verleihung trifft der Film-Nachwuchs auf die etablierten der Branche, wie etwa Heike Makatsch, Iris Berben oder Veronica Ferres, so dass bei der anschließenden Party nicht nur gefeiert, sondern sicherlich auch das Eine oder Andere neue Projekt ins Leben gerufen wurde.


Die eher nicht so spannende Marathon LaudatioPreisverleihung wurde jedoch kurzerhand geschwänzt um dafür die ersten Schritte von Regisseurin Ziska Riemann und ihrer Co-Autorin Lucie van Org zu begutachten, denn deren erster Kinofilm Lollipop Monsters feierte gleich nebenan im Kulturforum Am Potsdamer Platz seine Premiere.


Bei Lollipop Monsters gibt es die Auswirkungen der Pubertät in allen Lebenslagen zu bestaunen, angefangen von selbstverletzendem Verhalten zu laszivem Lolita-Sex bis zu herzzerreißenden Weltschmerz ist alles dabei was überschüssige Teenager-Hormone so hergeben. Trotzdem ist Lollipop Monsters kein trauriges Drama geworden, sondern eine erfrischende rrrriot-grrl/lolita-Trash-Komödie mit jutem Soundtrack und kuuler Video-Comic-Clip-Ästhetik. Lollipop Monsters läuft ab heute (25.08.) in den Kinos, Zielgruppe ist aber wohl eher ein jüngeres Publikum…




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Kategorie: Film, Lifestyle

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Das lustigste am Studium waren stets die ganzen WG-Parties, bei denen man die Gastgeber über Minimum 3 Ecken kannte und stets so unterirdische Musik lief, dass es irgendwie schon wieder lustig war. Am besten kam immer, wenn die Sause über einen Windows-Media-Player beschallt wurden, weil dann konnte man sich ziemlich sicher sein, dass man selten ein Lied bis zum Ende durchhören konnte. Da sich immer mehrere Gäste als DJ berufen fühlten und bei nicht Gefallen eines Liedes dann einfach kurzerhand auf ein neues Lied geklickt wurde, natürlich immer mitten im aktuell laufenden Song, wobei dann der DJ, der das vorherige Lied ausgewählt hatte wieder auf den Plan gerufen wurde und wiederum auf sein altes Lied zurückklickte, natürlich auch wieder mitten im Lied, so dass so eine Art Kreislauf entstand und man somit nie irgendein Lied bis zum Ende durchhören konnte. In Bezug zum Mediaplayer auch stets lustig, dass man studentische Evergreens wie zum Beispiel von The Police, RATM, Seeed oder Bob Marley in Heavy Rotation immer gefühlte 5 Mal am Abend hören konnte. Aber wie bereits angeführt, ging es ja nie wirklich um die Musik, sondern eher darum, dass man jedes Mal die unterschiedlichsten Wohnungen durchrockenkennenlernen konnte, oder darum, dass man nie genau wusste, wie lange die Parties letztendlich gingen, da sie ja zum Beispiel oft vorzeitig von unseren Freunden und Helfern aufgelöst wurden. Mit Beginn des Hauptstudiums oder spätestens mit Ende des Studiums werden die meisten dann ziemlich spießiggesetzt und feiern ihre Geburtstage nur noch in irgendwelchen langweiligen Bars, denn das Wohnungsinterieur könnte ja in Mitleidenschaft gezogen werden und eigentlich mag man es ja auch nicht mehr so wild. Nur leider kann eine Bar selten mit dem unverwechselbaren Ambiente einer Privatparty mithalten, weshalb solche Geburtstage von mir in der Regel gemieden werden, was eigentlich immer schade ist, denn bereits gesetztere Leute laden ja in der Regel auch nur sich benehmende und verantwortungsvolle Menschen ein, so dass man sich schon fragen kann, wie denn so Möbel in Mitleidenschaft gezogen werden können. Also feiert wieder mehr zuhause und vergesst nicht mir vorher Bescheid zu geben :) Inspirationen, was Ihr euren Nachbarn vor der WG-Sause schreibt, könntet ihr in der Galerie finden…
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Gestern Abend ging es dann mal ganz kosmopolitisch auf Reise in die Kindheit. Im Velodrom wurde die Deutschland-Premiere von Disney on Ice gefeiert und als das Eis-Parkour freigegeben wurde und Goofy, Donald und Micky auf dem Eis rumkurvten (wo waren eigentlich die Panzerknacker =D), wurde es eine recht surreale Mischung aus Disney-Kitsch, Prinzessinnen-Herzschmerz und Teletubbie-Emotionen. Hunderte von Kids im Publikum starrten wie gebannt auf die Eis-Artisten und waren natürlich außer Rand und Band und feuerten die Künstler frenetisch an, so dass ein Lärmpegel wie im Kinderzirkus oder beim Schulschwimmen im Freibad entstand. Auf der Eisbahn gab es aber nicht nur Enten und Mäuse beim Rittbergern zu sehen, sondern auch Themen aus mehreren Disney-Movies sorgten für kurzweilige Unterhaltung, wie etwa die Eiskönigin, Arielle die Meerjungfrau, Rapunzel, die Schöne und das Biest, so dass man sich streckenweise auch wie bei einem Musical vorkam, wenn man sich das steril klingende Playback schöngetrunkenweggedacht hatte, aber wir sind ja alle auch irgendwo nur mono-tasking veranlagt.
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In der Astor Film-Lounge wurde gestern die Kinopremiere des ZDF-Historien-Films München 72 – Das Attentat gefeiert. Zu sehen gab es nicht nur fundierten Geschichtsunterricht zur jüngeren deutschen Geschichte, sondern auch einen äußerst packenden, sowie spannenden Thriller der laut anwesenden Zeitzeugen äußerst authentisch an den historischen Ereignissen angelehnt ist. Vor 40 Jahren fanden 1972 in München zum zweiten Mal nach 1936 die Olympischen Spiele in Deutschland statt. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wollte sich die junge Bundesrepublik mit der Austragung der Olympischen Spiele endlich wieder als zivilisiertes Land präsentieren und die Klischees eines Polizei- und Militärstaates ablegen. So wurde während der Spiele nur auf eine dezente Polizeipräsenz gesetzt, viele Beamte sollten nur in Zivil agieren und waren sogar unbewaffnet und auch die Zäune rund um das Olympische Dorf waren niedrig, denn niemand sollte sich an ein Lager oder ähnliches erinnert fühlen. Dies alles machte sich ein palästinensisches Terror-Kommando zunutze und überfiel im Dorf die israelische Mannschaft. Im Verlauf des Überfalls kam es zu einer Geiselnahme und einem anschließenden Massaker, dem elf israelische Sportler, ein deutscher Polizist sowie fünf Entführer zum Opfer fielen, denn Aufgrund diverser Pannen und mangelnder Ausbildung der Einsatzkräfte gerät der Versuch die Israelis zu befreien zum Desaster. Ein Desaster das im Anschluss zur Gründung der speziell für solche Anlässe trainierten Einsatztruppe GSG9 führt. Soweit die historischen Ereignisse. Glücklicherweise ist dem ZDF ein recht ausgewogener und nüchterner Film gelungen der keine falsche Emotionalität beim Publikum erzeugt, denn die Palästinenser werden weder nur als sadistische Mörder noch die Israelis als ausschließliche Opfer dargestellt, sondern es werden beide Seiten recht neutral gezeigt. Für eine TV-Produktion besticht München 72 – Das Attentat auch besonders durch die überdurchschnittlich überzeugenden Darsteller Stephan Grossmann, Heino Ferch und Bernadette Heerwagen, so dass es sich am 19. März um 20:15 sicherlich mal wieder lohnt das Zweite Deutsche Fernsehen einzuschalten. Genauso wie die Premiere von München 72 – Das Attentat nicht in München gefeiert wurde, so begoss auch der bayerische Mietwagen-Riese Sixt seinen 100sten Geburtstag nicht in der bayrischen Hauptstadt sondern in Berlin :). Leider wurde durch den spannenden Geschichts-Thriller direkt der Live-Auftritt von Sir Cliff Richard verpasst, der zu dem Jubiläum passendextra eingeflogen wurde. Cliff Richard konnte seine größten Erfolge in den 50ern und 60ern feiern und im Anschluss des Gigs waren jedoch keine Oldies but Goldies angesagt, sondern es wurde noch bis in die frühen Morgenstunden zu zeitgemäßer Musi rocknrollt...
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Normalerweise kann man mich ja mit Deutschrock a la Grönemeyer, Pur oder Toten Hosen richtig jagen, lediglich Marius Müller-Westernhagen fand ich immer kuul, obwohl ich ihn auch nie wirklich gehört hatte und von ihn eigentlich nur die Lieder Johnny Walker, Dicke und natürlich Freeeiiiiiihhhheeeeiiiitttt kannte. Zeit also das Feuerzeug einzupacken und sich den Düsseldorfer Barden mal live anzuschauen. Zum Glück nicht in einem ausverkauften Fussballstadion (inklusive „Seven Nation Army“ =D) wie früher in den 80ern und 90ern, sondern in der für Westernhagen-Verhältnisse fast schon bescheiden anmutenden Columbiahalle, was zwar den neuen Albumtitel „Alphatier“ irgendwie konterkarierte – auf der anderen Seite aber auch symphatisch rüberkam, denn wer braucht schon seelenlose Stadionkonzerte. Anlass der Tour war auch die Vorstellung der neuen Platte, was zur Folge hatte, dass nicht nur ich nicht einen Song (von dreien =D) kannte, sondern auch das restliche Publikum schweigsam dem Deutschrocker lauschte. Auf die Ohren gab es größtenteils einfühlsame und sentimentale Balladen mit dem typischen Marius-Shouting. Das Spätwerk des 65 jährigen Altrockers wurde von den Fans mit frenetischen Applaus honoriert und machte zugegebenermaßen auch wirklich Laune und als dann zum Schluss die Hits von früher erklangen, gab es kein Halten mehr und dass Publikum schriesang schunkelnd Strophe auf Strophe mit und hunderte Feuerzeug-Flammen erleuchteten die dunkle Konzerthalle wie ein wolkenloser Sternenhimmel das endlose Meer.
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Die Mode kommt ja nie aus der Mode und so ging es gestern noch ganz blingbling in den „Haubentaucher“ zur Fashion-Week-Pool-Sause von „Coca Cola“, die im Gegensatz zu diversen Flashmob-Partys während der Modewoche immer recht entspannt ist und wo, wie schon beim letzten Mal, immer ein jutes DJ-Line-Up aufgefahren wird.
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