Weekday Store Opening +++ Resturlaub-Kinotour
fp | 19.08.2011   
Weekday Store Opening, Resturlaub-Kinotour, Fotos, Maximilian Brückner, Tommy Jaud, Foto, wagg.de, Berlin
Heute eröffnet die schwedische HippsterAvantgarde-Modekette des H&M-Konzerns in der Neuen Schönhauser 17-18 seinen zweiten Store in Berlin. Das musste gestern natürlich gebührend gefeiert werden, was sich unzählige Berliner Fashion-Bloggerinnen natürlich nicht zweimal sagen ließen und durch die Open-Bar wurde es sogar so wild, dass die Party zeitweilig mitten auf die Straße verlegt wurde, so dass diese für Autofahrer leider gesperrt werden musste. Daumen hoch und Vorfahrt für eine jute Party...
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Bereits am Dienstag gastierte die Film-Komödie Resturlaub im Rahmen einer Kino-Tour in Berlin. Inhaltlich geht es bei Resturlaub um die Bewältigung der Midlife-Crisis und im speziellen um die Frage ob Heiraten, Kinderkriegen und der Bau eines Eigenheims im provinziellen Bamberg alles sind im Leben. Die Antwort auf die Frage wird dann im fernen Argentinien gesucht - spannende Ansätze werden jedoch mit flachem Klamauk a la Mario Barth, harmlosem Mainstream-Kino und einem völlig vorhersehbaren und idiotischen Happy-End zunichte gemacht. Trotzdem ist die Bestsellerverfilmung von Tommy Jaud eine recht unterhaltsame Sommerkomödie mit einem solide gut spielenden Maximilian Brückner in der Hauptrolle geworden, die wenn man ohne Arthaus Kino-Erwartung in den Film geht absolut sehenswert ist…




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Kategorie: Lifestyle, Film

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Bei der Deutschlandpremiere des oscarnominierten Weltkriegsdramas In Darkness - Eine wahre Geschichte wurde den Zuschauern harte Kost geboten, geht es in dem Film um das Überleben von Jüdischen Menschen in der Kanalisation während des Holocausts. Dabei spart die international renommierte Regisseurin Agnieszka Holland („Hitlerjunge Salomon“, „Klang der Stille“) nicht an drastischen Bildern, einmal werden alle paar Minuten Menschen wie Insekten massakriert und auf der anderen Seite wird das Überleben in der Kanalisation mit dem dortigen Schmutz, Ratten, Keimen und Dunkelheit äußerst realistisch dargestellt. Man glaubt sich in einem unrealistischen Horrorstreifen, wüsste man nicht, dass diese ganzen unglaublichen Vorkommnisse vor circa 70 Jahren nicht traurige Realität sind. In Darkness reiht sich ein in Filme wie Schindlers Liste oder Der Pianist zeigt aber den Horror des Holocaust noch krasser und realistischer. Denn neben der düsteren, kalten und nassen Atmosphäre des Films liegt der Fokus nicht auf Opfer- oder Täterbildern, sondern auf den Menschen und seinem individuellen Handeln in Extremsituationen. So werden neben dem Wahnsinn des Holocausts auch die durch menschliche Überlebensinstinkte hervorgerufenen Abgründe dargestellt, die aus den Opfern auch unfreiwillige Täter macht, die sich einmal gegen ihre Henker als auch gegen ihre eigenen Freunde und Bekannten wenden. In Darkness - Eine wahre Geschichte ist für den unzart besaiteten Holocaust/Geschichtsfilm interessierten sicherlich ein Muss, denn neben der authentisch und spannend erzählten Story besticht der Film besonders durch die überzeugende Schauspielleistung der Hauptdarsteller Robert Wieckiewicz, Benno Fürmann, Herbert Knaup und Maria Schrader. Kinostart ist am 23. Februar.
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Die Modewoche steht ja nicht nur für unzählige Schauen, sondern auch für zahlreiche rauschende Feste und wenn man die nötigen Konditionen mitbringt und sowohl die ganzen Pseudo-Fashion-Week-Partys der Berliner Clubs, als auch Partys mit zu vielen Promis meidet, kann man wirklich eine Menge Spaß haben. Bombastisch fiel auf jeden Fall die Sause des schwedischen Markenkonglomerat Swergie aus, die auf Kosten des Hauses mal eben 1000 Gäste (teilweise bis zur Besinnungslosigkeit – Schweden halt ^^) abfüllten und einen Mix aus Modenschau und Musikfestival veranstalteten. Die Modenschau, die richtig gut gewesen sein soll, habe ich leider verpasst, da ich zu der Sause leider erst viel zu spät hingefahren bin.
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Das Beste wie immer zum Schluss und so ging es zum Berlinale-Ende am Samstag noch zum Dinner der Schauspielagentur Magnet ins stylische „Pret a Diner“. Konzept des Pop-Up Restaurant ist es internationale Sterneküche von Starköchen wie Tim Raue oder Adam Byatt zu „demokratischen Preisen“ anzubieten und so konnten sich Freunde und Schauspieler der Agentur, wie etwa Nora Tschirner, Nikolai Kinski, Oliver Korittke, Annika Ernst, Axel Schreiber oder die Bosshoss kulinarisch verwöhnen lassen und nach dem ganzen Berlinale-Stress zudem noch entspannt die Seele baumeln lassen, denn
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In der Astor Film-Lounge wurde gestern die Kinopremiere des ZDF-Historien-Films München 72 – Das Attentat gefeiert. Zu sehen gab es nicht nur fundierten Geschichtsunterricht zur jüngeren deutschen Geschichte, sondern auch einen äußerst packenden, sowie spannenden Thriller der laut anwesenden Zeitzeugen äußerst authentisch an den historischen Ereignissen angelehnt ist. Vor 40 Jahren fanden 1972 in München zum zweiten Mal nach 1936 die Olympischen Spiele in Deutschland statt. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wollte sich die junge Bundesrepublik mit der Austragung der Olympischen Spiele endlich wieder als zivilisiertes Land präsentieren und die Klischees eines Polizei- und Militärstaates ablegen. So wurde während der Spiele nur auf eine dezente Polizeipräsenz gesetzt, viele Beamte sollten nur in Zivil agieren und waren sogar unbewaffnet und auch die Zäune rund um das Olympische Dorf waren niedrig, denn niemand sollte sich an ein Lager oder ähnliches erinnert fühlen. Dies alles machte sich ein palästinensisches Terror-Kommando zunutze und überfiel im Dorf die israelische Mannschaft. Im Verlauf des Überfalls kam es zu einer Geiselnahme und einem anschließenden Massaker, dem elf israelische Sportler, ein deutscher Polizist sowie fünf Entführer zum Opfer fielen, denn Aufgrund diverser Pannen und mangelnder Ausbildung der Einsatzkräfte gerät der Versuch die Israelis zu befreien zum Desaster. Ein Desaster das im Anschluss zur Gründung der speziell für solche Anlässe trainierten Einsatztruppe GSG9 führt. Soweit die historischen Ereignisse. Glücklicherweise ist dem ZDF ein recht ausgewogener und nüchterner Film gelungen der keine falsche Emotionalität beim Publikum erzeugt, denn die Palästinenser werden weder nur als sadistische Mörder noch die Israelis als ausschließliche Opfer dargestellt, sondern es werden beide Seiten recht neutral gezeigt. Für eine TV-Produktion besticht München 72 – Das Attentat auch besonders durch die überdurchschnittlich überzeugenden Darsteller Stephan Grossmann, Heino Ferch und Bernadette Heerwagen, so dass es sich am 19. März um 20:15 sicherlich mal wieder lohnt das Zweite Deutsche Fernsehen einzuschalten. Genauso wie die Premiere von München 72 – Das Attentat nicht in München gefeiert wurde, so begoss auch der bayerische Mietwagen-Riese Sixt seinen 100sten Geburtstag nicht in der bayrischen Hauptstadt sondern in Berlin :). Leider wurde durch den spannenden Geschichts-Thriller direkt der Live-Auftritt von Sir Cliff Richard verpasst, der zu dem Jubiläum passendextra eingeflogen wurde. Cliff Richard konnte seine größten Erfolge in den 50ern und 60ern feiern und im Anschluss des Gigs waren jedoch keine Oldies but Goldies angesagt, sondern es wurde noch bis in die frühen Morgenstunden zu zeitgemäßer Musi rocknrollt...
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Nach einer Woche Regenerationspause (muss auch mal sein =D) ging es gestern Abend schön entspannt ins Kino zum neuen „Machete“ Streifen. Nach dem genialen ersten Teil hat Regisseur Robert Rodriguez nun endlich mit „Machete Kills“ nachgelegt und bei dem gestrigen Screening schaute dann auch der kuule Hauptdarsteller Danny „Machete“ Trejo persönlich vorbei und stellte seinen neuen Film in der Hauptstadt vor. Dieser, um es schon mal vorweg zu nehmen, reicht nicht ganz an den hammer ersten Teil ran, trotzdem ist der zweite Teil der Trilogie wieder ein jutes und temporeiches Mexploitation-Movie mit natürlich ordentlich Bodycount, Sex und Klischees bis zum abwinken geworden.
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