Muschi Kreuzberg & Levis Fashion Show
fp | 15.08.2011   
Muschi Kreuzberg, Levis, Fashion Show, Modenschau, Berlin, Fotos, wagg.de, Am Krögel
Muschi Kreuzberg, das seit german wasted youth wohl gehypteste T-Shirt Label Berlins präsentierte seine neue Kollektion nicht standesgemäß am Kotti oder Hörmi, sondern Am Krögel im schicken und mondänen Mitte. Trotzdem gab es auf dem Catwalk keine unnahbar schönen Models zu bestaunen, sondern sehr authentische, wie aus einer Short-Story von Charles Bukowski entsprungene Kneipen-Menschen, denn die Brennpunkt-Kieze rund um den Kotti und Hermi sind wohl die Inspirationsquelle für Muschi Kreuzberg Prints wie Du hast Angst vorm Hermannplatz, Wir sind die Kinder vom Kottbusser Tor und ich bin aus kreuzberg du muschi usw. Nach der Show gegen 1/2 12 war dann leider Schluss, da der Wodi und das Bier leergetrunken waren :( – nächstes Mal bitte die After-Show Party nicht vergessen...
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Kategorie: Lifestyle

Muschi Kreuzberg, Levis, Fashion Show, Modenschau, Berlin, Fotos, wagg.de, Am Krögel
Letzten Mittwoch war ja nicht nur ein historischer Tag für "die Mannschaft", sondern auch die #MBFWB2018 aka Fashion Week warf bereits ihre Schatten voraus und so ging es schon mal etwas vorglühen: Zunächst wurde beim Opening des Offline-Stores des Parfüm-Online-Versandhändlers Flaconi reingeschnuppert und nach reichlich Schampus, gucken und geguckt werden und Bussi hier und Bussi da ging es schließlich noch weiter zur Bread&&Butter Preview Party.
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Meistens sind Deutsche Filme ja belanglose Komödien a la Mathias SchweigerSchweighöfer oder möchtegern-künstlerische Milieustudien , wo es aber meist zu viel Konsens und zu wenig radikale Konsequenzen zu sehen gibt. Erstere sind meist ein billiger Abklatsch von US-Produktionen und bei letzteren dreht es sich in der Regel um die ewig gleichen Themen Migration, Ostdeutschland, Neonazis oder WW2. Ausnahmen bestimmen ja bekanntlich die Regel und den Advocatus Diaboli muss ich hier mal für die beiden oben genannten Filme machen, die gestern und letzte Woche in der Hauptstadt Premiere feierten und wirklich sehenswert sind. Gleich zum Wochenanfang ging es zunächst zu Schoßgebete, die Verfilmung von Charlotte Roche neuen Roman und diesmal geht es im Gegensatz zum letzten Mal bei Feuchtgebieten nicht mehr ausschließlich um Sex, Sex und Sex sowie Körperausscheidungen, sondern um Sex, Anal-Würmer, Brustgrößenkomplexe =D und zahlreiche andere lustige Neurosen. „Schoßgebete“ ist aber eigentlich weniger eine Fortsetzung vom pubertären „Feuchtgebiete“, sondern es gibt in dem Streifen eine richtig ernste Tragödie, so dass der Film eine Mischung aus Psycho-Komödie und Drama ist. Dank einer wirklich grandios aufspielenden Hauptdarstellerin Lavinia Wilson schafft der Streifen aber diesen schwierigen Spagat zu meistern und auch die visuelle Umsetzung sowie
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Die ifa ist zwar unter dem Funkturm, genetzt werkt wird in der Filmbranche aber bei den Filmförderern vom Medienboard Berlin-Brandenburg. Die laden während der ifa traditionell zur Medianight ins Tipi am Kanzleramt und alles was in der Branche Rang und Namen hat ließ sich das natürlich nicht entgehen. Im Rahmen des Boulevard der Stars wurde bei der Medianight die sage und schreibe 101-Jährige Oscargewinnerin Luise Rainer geehrt. Da ist die ifa noch gar nicht vorbei, da geht es in Berlin direkt mit der music week weiter, denn im Admiralspalast wurde der new music award 2011 verliehen. Beim new music award wird die hoffnungsvollste Newcomer Band Deutschlands ausgewählt. Preisträger 2008 waren zum Beispiel die nun relativ bekannten Bonarparte. Da der Preis von mehreren Radiosendern gestiftet wird, hörten sich die 3-4 Bands denen ich gelauscht habe doch recht Radio-kompatibel an, irgendwie nicht schlecht aber auch nicht weltbewegend. Anschließend war wieder ifa angesagt, denn direkt an der Spree im Spindler&Klatt lies es der Kopfhörer- und Lautsprecherhersteller MONSTER beats by Dr. Der mit einer furiosen Party krachen.
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Gestern Abend war mal wieder Kino angesagt und diesmal ging ins Sony Center zur Deutschlandpremiere von „Die Bestimmung – Divergent“. Meistens nerven ja Uraufführungen in dem seelenlosen Blockbuster-Kino mitsamt den ganzen kreischenden Autogrammjäger-Fans, Promis anschreienden Fotografen und der hysterischen Security, aber wegen der Champions League und dem eher zum Hollywood-Nachwuchs gehörenden Hauptdarstellern Shailene Woodley und Theo James auf dem roten Teppich, hielt sich der Trubel dann ziemlich in Grenzen. So konnte man sich auch mal ganz entspannt den Anti-UtopieDystopie-Streifen anschauen, der in den ersten zweidritteln auch gar nicht mal so uninteressant ist: Nach dem 3. Weltkrieg ist Chicago in fünf Kasten aufgeteilt und einer Kaste gehört man je nach seiner Persönlichkeit an und diese Kasten ergänzen sich gegenseitig und bilden eine Art futuristische Gesellschaftsform. Schließlich bekämpfen sich die Kasten gegenseitig und im Ansatz geht es um gar nicht mal so uninteressante Fragen, wie etwa um Individualismus versus Konformismus oder (un)gerechter Macht-Verteilung in einem repressiven System. Im letzten Drittel mutiert der Science-Fiction-Film dann aber in eine krude Mischung aus zielgruppengerechten Teenie-Streifen und einem wenig glaubhaften Showdown-Gemetzel. Ebenfalls ganz gruselig ist der Soundtrack, der wohl an die „Bravo/Castingshow“-Hörgewohnheiten von 13jährigen angepasst wurde und wer in den Film geht, sollte sich zudem unbedingt die Original-Version anschauen, weil die Synchro auch noch Horrorschau ist.
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Letzten Freitag feierte die TV-Verfilmung des Wenderomans Der Turm groß Premiere in der Astor Film Lounge. Zwar besitzt das Kino am Kudam die bestimmt kommodesten Kinosessel Berlins, aber die luden nicht zu einen Nickerchen ein, denn die 3 Stunden des Zweiteiler waren so spannend, dass die Zuschauer die ganze Zeit wie gebannt das Geschehen auf der Leinwand verfolgten. Da hat der öffentlich-rechtliche Zwangsgebührensender „ARD“ wirklich einmal was für sein Geld geleistet, denn die Verfilmung des Bestsellers von Uwe Tellkamp ist wirklich mehr als gelungen und packend bis zur letzten Minute geworden. In dem Fernsehfilm wird die Lebensgeschichte einer Dresdner Bildungsbürgerfamilie in der untergehenden DDR erzählt, die im Spannungsfeld zwischen innerer Emigration und Systemkonformität zerbricht. Dabei kommen natürlich DDR-Themen wie Stasi, NVA, Republikflucht und innere Konflikte, ob anständig bleiben und nicht studieren dürfen oder seine Nachbarn/Kollegen bespitzeln und Karriere machen, nicht zu kurz und werden mit dem normalen Alltag der Protagonisten so verquickt, dass eine Art DDR-„Lindenstraße“ rausgekommen ist, wobei der Zuschauer aber in eine faszinierende Reise in die jüngste deutsche Vergangenheit entführt und zudem noch interessante Einblicke in die unterschiedlichen Milieus und in den Alltag in der „sowjetischen Besatzungszone“ erhält.
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