Walk of Fashion 2011
fp | 21.07.2011   
Walk of Fashion 2011, Foto, wagg.de, Berlin, Modenschau
Nach der Mode-Woche ist vor der Mode-Woche und so ging es am Wochenende munter weiter mit dem Walk of Fashion am Savignyplatz. Die Initiatoren der größten öffentlichen Modenschau Berlins hatten jedoch nicht viel Glück mit dem Wetter und so hätte wohl die Bezeichnung Walk of nasser Catwalk eher zur Modenschau gepasst. Aber die Show must go on ;) und so ließen sich die Veranstalter, das Publikum und die Models nicht von so etwas banalem - wie etwas Wasser das vom Himmel tropft - beeinflussen und wie es schien hatten trotzdem alle ihren Spaß. Dem Publikum wurde eine lustige und unkonventionelle DIY Modenschau diverser (sich teilweise noch in Ausbildung befindender) Nachwuchsdesigner präsentiert und zudem rutschte kein Mannequin vom Laufsteg…


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Kategorie: Lifestyle

Walk of Fashion 2011, Foto, wagg.de, Berlin, Modenschau
Dit is Hauptstadt – da hat man sich noch gar nicht richtig vom Wochenende regeneriert und da tourt aufn Montag gleich halb Hollywood durch Berlin. Im Sonycenter stellten Roland Emmerich und Jamie Foxx den Action-Blockbuster „White House Down“ vor und im Admiralspalast kam mal eben Michael Douglas vorbei und präsentierte seinen neuen Film „Liberace- Zuviel des Guten ist wundervoll„. Da man sich ja nur schwer zweiteilen kann und „Liberace“ sich wesentlich interessanter anhörte ging es kurzentschlossen zum neuen Streifen von Regisseur Steven Soderbergh und die Entscheidung hatte sich wirklich gelohnt, denn das biographische Portrait über den virtuosen Pianisten Władziu Valentino Liberace ist großartig geworden und wird mit Sicherheit einige Oscars 2014 einheimsen. Erzählt wird die homoerotische Affäre des exzentrischen 70er Jahre Stars mit einem attraktiven Jüngling (Matt Damon) und die tragisch-faszinierende Liebesgeschichte wird von den Star-Schauspielern so intensiv gespielt als würde man buchstäblich danebenstehen - so real und authentisch spielen sie ihre Rollen und dabei gelten beide im wahren Leben nicht als homosexuell. Neben reichlich Exzess, Drogen und Schönheits-OPs taucht der Zuschauer in dem Liebes-Drama tief in die glamouröse Märchen-Welt Hollywoods ein und man erahnt dabei die Inspirationsquelle des Star-Habitus von heutigen Stars wie Madonna, Elton John oder Lady Gaga.
Walk of Fashion 2011, Foto, wagg.de, Berlin, Modenschau
Trotz Sommerloch ist Berlin nicht totzukriegen und es ist trotzdem immer was los. So gab es gestern in der Münz Ecke Memhardt Straße eine lustige Opening Party von einem neuen Levis Store. Wie bei immer mehr Fashion-Events üblich gab es auch gestern wieder ein Live-Konzert, diesmal rockte eine Rockabilly Band unbekannten Namens das Haus. Das Denim-Jeans Unternehmen wurde bereits anno 1853 von deutschen Auswanderern in San Francisco gegründet. Levis ist globaler Marktführer beim Verkauf von Jeans und anderer lässiger Hosenkleidung. Der Konzern hat seinen Sitz in San Francisco/USA - hat aber seine komplette Produktion aus kostengründen nach Asien outgesourced.
Walk of Fashion 2011, Foto, wagg.de, Berlin, Modenschau
Berlin, hippste Stadt Deutschlands und immer wieder voller Überraschungen. Laut, wild, schräg und kreativ. Und stellenweise ein bisschen wie Las Vegas... Das neonglitzernde Spielerparadies in der Wüste Nevadas hält nichts vom Festhalten an verstaubten Traditionen. So finden sich denn auch ständig neue Errungenschaften, und wenn es nur vegane Speisen im Casino-Resort sind. Stag Nights, Junggesellenabschiede in Las Vegas, gehören längst schon zum Alltag in der Realität und auf der Kinoleinwand. Las Vegas Strip, Pools und Bikinischönheiten auf Schritt und Tritt lassen sich zwar in Berlin nicht finden, aber Junggesellenpartys in der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz gehören inzwischen zu den heißen Tipps für die immer populärer werdenden Feiern. Verschiedene Varianten werden dort inzwischen angeboten, und wem die nicht reichen, der kann sich sein eigenes Partypaket maßschneidern lassen. Auf Wunsch auch mit Stretch Limousine und nicht jugendfreier Unterhaltung. Die Spielbank Berlin ist jung im Vergleich zu etablierten Orten wie Baden-Baden und Aachen, und das macht sich bemerkbar. Erst 1975 wurden dank einer Konzession des Landes Berlin die Pforten im Europa-Center geöffnet. Mit dem Mauerfall und der Wiedervereinigung Berlins wurde die Spielbank noch populärer. Größer und mit neuen Angeboten zog sie 1998 in die heutigen Räume. Hinzu kamen Dependancen in Spandau, Wilmersdorf, Hasenheide (die ist allerdings zurzeit geschlossen) und eine komplette Spielbank am Fuß des Fernsehturms inklusive Pokerfloor, Roulette- und Black-Jack-Tischen. In guter Las-Vegas-Manier werden dort während der Fußball-Weltmeisterschaft „Spiele des Tages“ angeboten, mit Freibier für jedes Tor. Ernsthafte Zocker kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Gelegenheitsspieler. Wer sich nicht mit den Spielen auskennt, kann in einem Online-Casino üben – dort gibt es in der Regel einen kostenlosen Lernmodus. Versierte Spieler treffen sich regelmäßig im Rahmen der German Poker Tour, die aus der traditionsreichen Deutschen Pokermeisterschaft entstanden ist, in Berlin. Die Triple A Series, die Premium-Pokerturnierreihe auf dem Pokerfloor Berlin, wird jedes Jahr an mehreren Wochenenden ausgetragen und lockt Spieler aus der gesamten Bundesrepublik an. Roulette und Black Jack gehören ebenfalls zu den Klassikern, die auch in Berlin nicht fehlen dürfen. Casino Royal heißen die Räumlichkeiten am Potsdamer Platz, an denen die Croupiers die Räder drehen und die Karten austeilen. James Bond ist zwar trotz des von einem der Filmtitel entliehenen Namens hier nicht zu finden, aber stilvoll geht es im Casino Royal dennoch zu. Insgesamt ist die Kleiderordnung für Casino-Verhältnisse aber überdurchschnittlich lässig. Zwar sind Shorts und Sandalen auch im Casino Royal verpönt, aber Jackett und Krawatte dürfen durchaus im Schrank bleiben. Noch entspannter geht es an den rund 350 Slot-Maschinen zu. Allerdings gibt es auch hier Regeln und Tipps zu beachten, mit denen sich neue Spieler besser schon vorher vertraut machen. Dazu gehört, nicht gleich diverse Automaten zu blockieren. Es gibt Spieler, die von Slot-Maschine zu Slot-Maschine rennen (Las Vegas lässt grüßen), aber Freunde schaffen sie sich so nicht. Wenn ein Croupier oder ein anderes Personalmitglied etwas sagt, gilt das auch. Spielen soll Spaß machen, und das geht am besten, wenn hinterher nichts zu bereuen ist. Jeder Spieler verliert zwischendurch. Darum sollte schon vorher ein Limit festgelegt werden. Wer mehr setzt, als er sich leisten kann, bringt sich in Gefahr und eine Pechsträhne oder unkluge Entscheidungen lassen sich nicht auf Teufel komm raus beenden oder gar umkehren. Dabei sollte man cool bleiben, aber beim Spielen lässt sich gerade im Sommer leicht ins Schwitzen geraten. Ein Deo in der Tasche erfrischt zwischendurch und macht sich auch für Mitspieler angenehm bemerkbar. Auch mit kleinen Einsätzen lässt sich gewinnen, selbst wenn es keine Riesenbeträge sind. Doch egal, wie ein Abend endet, Gewinner sind in Berlin die Einwohner der Hauptstadt. Der Großteil der Einnahmen geht ans Land, und das unterstützt davon Sportler und Stadien, Organisationen und ehrenamtliche Tätigkeiten. Las Vegas ist inzwischen für seine Shows ebenso berühmt wie für seine Casinos. Die Spielbank Berlin hat sich daran ein Beispiel genommen. Mehr als 1000 Quadratmeter im ersten Stock des Gebäudes am Potsdamer Platz ist dem Sternberg gewidmet. Gastronomie vom Feinsten, modernste Technik und eine außergewöhnliche Raumaufteilung machen die Eventlocation zu etwas Außergewöhnlichem, in einer Stadt, die von Highlights wimmelt. Ein separater Eingang ermöglicht es Prominenten und Nichtspielern, das Sternberg auf diskretem Wege zu betreten oder zu verlassen. Promis gucken ist allerdings in Berlin nicht so einfach wie in Las Vegas. Zwar wimmelt es gerade zur Berlinale von internationalen Stars, die auch schon mal Abstecher in die Spielbank machen, aber im Großen und Ganzen hält man sich doch eher bedeckt. Dabei gibt es gerade unter Sportlern und Schauspielern eine beträchtliche Anzahl an Pokerfans. Tennis-Legende Boris Becker zählt dazu, genau wie Matt Damon, Ben Affleck, Jennifer Tilley, Mimi Rogers, Chevy Chase und James Woods. Von Benefizveranstaltungen in etablierten Häusern bis zu Online-Turnieren greifen die Promis immer wieder gern zu den Karten. Eine Partynacht mit Las-Vegas-Gefühl lässt sich in Berlin zumindest im Sommer leicht organisieren. Die Szene bietet alles, was dazugehört, von heißen Clubs bis zu coolen Ecken zum Chillen. Ku’damm, Potsdamer Platz und Alex tun es auch als Ersatz für den Las Vegas Strip. Und statt wie in Nevada mitten in der im Sommer glühend heißen Wüste zu sein, finden sich Berliner und Besucher im Herzen einer echten Metropole und einer der angesagtesten Städte der Welt. fotocredits ©opyright shutterstock, Roman Samborskyi, Nata789, Sean Pavone
Walk of Fashion 2011, Foto, wagg.de, Berlin, Modenschau
Passend zum Todestag von Jesus Christus kreierten Berlins avantgardistische Modedesigner Ostereier für den guten Zweck – denn die Entwürfe können bei iHeartBerlin.de ersteigert werden und kommen Kindern in Not und Japan zugute. Im Achteinhalb Concept Store dabei waren unter anderem die Modeschöpfer von C.Neeon, Esther Perbandt und Von Bardonitz und nach der offiziellen Präsentation wurde dann auch noch ausgiebig gefeiert…
Walk of Fashion 2011, Foto, wagg.de, Berlin, Modenschau
Wo Fernsehen immer die Schaffenskraft lähmt, ging es schließlich mal wieder ins Kino. Zunächst wurde beim Screening der Serie 4 Blocks vorbeigeschaut, einer Neukölln-Mafia Serie, die bei der Berlinale ziemlich gefeiert wurde und wo man die erste Staffel zwar bereits auf „Sky“ oder „Amazon“ streamen kann, aber sich auf großer Leinwand gönnen ist doch eh immer viel kühler.
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