Fashion Week 2011 – Tag 2: Wood Wood Fashion Show +++ mutewatch launch party +++ Abrissparty Auguststrasse
fp | 12.07.2011   
Fashion Week 2011, Foto, Wood Wood, Fashion Show, mutewatch launch party, Conny Opper, Berlin, wagg.de
Urbaner Öko-Look inklusive oranger Socken in braunen Orthopädie-Sandalen (da fehlten wirklich nur noch die Fahrradhelme ;) sind gemäß dem dänische Label Wood Wood nächste Saison schwer angesagt. Socken und Öko-Sandalen werden nach dem Trenchcoat- und Gummistiefel Revival aber bitte bitte nicht der neue Trend (ich wohne gleich bei der Castingallee – ich weiß wovon ich spreche). Fazit: unkuulness ist nicht zwangsläufig die neue kuulness…

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Anschließend ging es gleich weiter zu dem Uhrenhersteller Mutewatch aus Schweden, der mit einer sexy Installation, viel Vodka und Tekkno, Tekkno jut feierten.

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Als der Vodka bei Mutewatch dann alle war, ging es noch zu den rar geworden guten Mitte Parties in die Auguststrasse, wo dann auch gleich der öffentliche Verkehr lahm gelegt wurde, selbst Team Grün circa eine ½ Stunde zum passieren brauchte und sogar einige von der gleich nebenan statt findenden Hugo Boss Party rüberkamen.



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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Nach dem großen Erfolg des Indie-Films Schwarze Schafe anno 2007 hat der Schweizer Wahlberliner Oliver Rihs nun nachgelegt und feierte gestern Abend die Premiere seines neuen Films Dating Lanzelot in der Kulturbrauerei . In der Low-Budget Internet-Dating-Komödie geht es um die gegenseitige Annäherung der Geschlechter über das World Wide Web, wobei natürlich reichlich Komik und die Sezierung verschiedener Frauentypen nicht zu kurz kommen, so dass man über feminine Psychosen, Neurosen und Fetisch-Fantasien sogar noch etwas dazulernen kann ;). Natürlich werden dabei zahlreiche Frauen-Klischees bis zum abwinken bedient und auch die eine oder andere Länge schleicht sich in den Streifen, trotz allem macht es aber Spaß Dating Lanzelot zuzuschauen, einmal wegen der flotten Inszenierung und dann durch teilweise wirklich surrealen Ideen die bis ins Bollywood-Genre reichen. Neben den überzeugenden Darstellern (u.a. Peter Weiss, Manuel Cortez, Julias Dietze) ist auch das Szenenbild thematisch stimmig, welches schön trashig und comichaft rüberkommt und ästhetisch wie eine "Web-Serie" wirkt.
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Am letzten Tag der Fashion-Week wird es am Brandenburger Tor meistens etwas entspannter, da viele aus Konditionsgründen genug vom Fashion-Marathon haben und den Samstag einfach schwänzen. Die wichtigen Shows und Parties mit den grossen Namen sind eh vorüber und so bleibt der letzte Tag daher eher den Nachwuchsdesignern und Mode-Enthusiasten vorbehalten. Viel Applaus vom Publikum gab es für die neue Kollektion des Designers Hien Le aus Laos, der seine Entwürfe mit knalligen Farben und reduzierten Schnitten so kombinierte, dass die Outfits trotz der starken Farbakzente niemals aufdringlich wirkten. Hien Le der in seinen Entwürfen übrigens nie die Farbe Schwarz verwendet, lies sich bei seinen Entwürfen unter anderem von seinen asiatischen Wurzeln inspierieren. +++ Anschließend wurde noch die Show von Minx by Eva Lutz besucht. Es wurden elegante, klare und sommerliche Entwürfe gezeigt, die sehr casual friday wirkten, also tauglich sowohl für die Arbeit im Büro am Freitag, als auch für die anschließende After-Work Party…
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Daumen hoch für die Meinungsfreiheit und den bestimmt mutigsten Film des Jahres, denn in dem Komödien-Drama Four Lions geht es ziemlich politisch unkorrekt um das was Muslime tun, wenn sie das wörtlich nehmen was im Koran geschrieben steht, nämlich „Ungläubige kuffar“ zu massakrieren. In Four Lions gibt es sicherlich die eine oder andere Länge und der Film erinnert stilistisch stark an Monty Pythons Das Leben Des Brian, trotzdem ist der Film für jeden der für uneingeschränkte Meinungsfreiheit eintritt ein Muss. Zwar wird islamistischer Terrorismus im Film weder übermäßig dämonisiert und natürlich auch nicht glorifiziert, dafür aber ziemlich verharmlost, denkt man etwa an die circa 17.000 Opfer von extremistischen Muslimen, die seit dem 11. September 2001 weltweit umgebracht wurden, oder macht man sich einmal die Mühe und schaut sich im Internet echte Dschihadisten Videos an, wo Menschen enthauptet oder per Kopfschuss hingerichtet werden. Trotz allem hat der Film aber immer noch das Potenzial für einen neuen Karikaturen-Streit, daher wollte der DhimmiC*SU-Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer den Streifen wegen einer angeblichen Terrorgefahr auch kurzerhand indizieren ( http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,738524,00.html ) und aus diesem Grund hatte der Film auch Schwierigkeiten in Deutschland einen Verleih zu finden. Falls es doch noch zu einer Neuauflage eines KarikaturenFilm-Streit kommen sollte, so ist Regisseur Chris Morris und den anderen Machern des Films natürlich ein langes und uneingeschränktes Leben zu wünschen und dass hoffentlich niemand das Schicksal von Theo van Gogh ( http://de.wikipedia.org/wiki/Theo_van_Gogh_(Regisseur) ) teilen muss, oder das Schicksal von Kurt Westergaard oder Salman Rushdie, die nun für den Rest ihres Lebens auf Personenschutz angewiesen sind und sich in ihren eigenen Ländern verstecken müssen. Four Lions läuft ab dem 21.04. im Kino…
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Wer Grundsätze hat, braucht keine guten Vorsätze und so ging es gestern Abend noch ganz sportiv zur Superfit-Opening Party ins good old Europa Center, den Bizeps mit ein paar Drinks trainieren. Nach reichlich workout für den Body wurde es schliesslich noch richtig swag und es gab einen juten Stoner-Rap Gig von A$AP Twelvyy vom legendären A$AP Mob auf die Lauscher. Die psychedelischen Rhymes waren dann auch ein super Waden-Training für die ganzen Fitness-Homies und...
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Während der Mode-Woche ist ja lediglich eine Show/Party pro Tag l a n g w e i l i g und wer auch nur minimal was auf sich hält gerät in den 5 Tagen richtig in Feierstress und klappert stoisch Termin auf Termin ab und so lag es natürlich in der Natur der Sache das es nach der Show vom Harald noch schwups rüber zur Schau von Kauffeld & Jahn Couture ging. Da wenigstens einer der beiden Betreiber des Newcomer-Labels zudem noch an meiner alten Alma Mater studiert hat, stand ein Besuch der Modenschau natürlich ganz weit oben auf meinem Fashion-Week Programm, denn so viel Solidarität muss schließlich sein. Auf dem Catwalk zeigten die 2 Designer dann ein recht breitgefächertes Sammelsurium an Farben, Materialien und Kleidungsstücken, die zwar nicht gerade für die Geradlinigkeit oder Konsequenz der neuen Kollektion sprachen, dafür aber die Vielseitigkeit des Labels widerspiegelten.
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