Fashion Week 2011 – Tag 1: True Religion Store Opening +++ Chevrolet Underground Catwalk 2011
fp | 11.07.2011   
Fashion Week Berlin 2011, Fotos, True Religion Store Opening, Chevrolet Underground Catwalk 2011, Noam Becker, Annemarie Eifeld
Und weiter geht es mit dem Store-Wahn in der Münzstrasse, nun ist auch das Kalifornische Luxus-Denim-Label True Religion in die Münzstrasse eingezogen. True Religion verbinden in ihren Jeans-Entwürfen klassischen Rockerstil mit verschiedensten Elementen aus HipHop und RnB und zieren bereits so manchen Promi-Po – angefangen bei Britney Spears über Sharon Stone bis zu Gisele Bündchen.

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Anschließend ging es weiter zum Chevrolet Underground Catwalk, wo es im wahrsten Sinne des Wortes in den Berliner Untergrund ging - nämlich in die Berliner U-Bahn. Bei der einzigen Model-Publikum-Vollkontakt-Show zur Fashion- Week wurde jugendkulturell inspirierte Mode von Rockabilly zu Metal zu Punk bis Gothik gezeigt. So kam man sich bei der Show auch eher wie auf einer Tattoo Convention als auf einer Modenschau vor, denn auf dem Catwalk gab es eher weniger langweilige 08-15 Models zu sehen, als Models die den jeweiligen Lifestyle auch selbst leben. Zu sehen gab es Mode von den Labels Iron Fist, Destroy Yourself, Ambitious, Queen of Darkness, Hustler Apparel, Zuckerschloss, Elfcraft, Savage Wear, Sensual Latex, Le Marchant, Unlike, Rockadel und Tolllkirsche...


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Kategorie: Lifestyle

Fashion Week Berlin 2011, Fotos, True Religion Store Opening, Chevrolet Underground Catwalk 2011, Noam Becker, Annemarie Eifeld
Mit der Abschlussparty der Popkomm wurde der Party-Marathon zur Ifa und Music Week letzte Woche beendet. Das Nachwuchsförderprojekt für hoffnungsvolle Nachwuchsbands - die Volkswagen Sound Foundation lud nationale und internationale Künstler und Schauspieler zur European Music And Media Night (EMMN) ins E-Werk. Neben den diesjährigen Teilnehmern des Nachwuchsförderprojektes spielten u.a. auch die H-BLOCKX live bei der EMMN. Über die Jahre hat sich die EMMN neben dem Echo zu „der“ Networking Plattform der Musik Branche entwickelt. +++ Am Samstag wurden die Pforten des Stadtbad Wedding wieder eröffnet. Ich muss gestehen, dass ich es bisher ja noch nie geschafft hatte dort mal vorbeizuschauen und was soll ich sagen, die Location ist wirklich der absolute Hammer –vielleicht momentan sogar Berlins beste Feier-Location. Riesig - bestimmt 3 Mal so groß wie das Bad in der Oderberger, labyrinthartig – so dass man sich dort andauernd verläuft und natürlich sehr industrial in der Optik. Gezählt habe ich 4 Floors, wovon einer sicherlich der weltweit einzige mit Gefälle sein wird, so dass das Tanzen dort - Balance-technisch gesehen – wohl eine recht risikoreiche Angelegenheit sein wird ^^ Einziger negativ Punkt war lediglich die doch zu monotone und gleiche Mukke auf 3 Floors, ansonsten war es ziemlich ähnlich wie früher in der Villa – nur halt mit noch kuulerer Location und die ehemaligen Betreiber sind ja dort auch teilweise involviert…
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Wer Grundsätze hat, braucht keine guten Vorsätze und so ging es gestern Abend noch ganz sportiv zur Superfit-Opening Party ins good old Europa Center, den Bizeps mit ein paar Drinks trainieren. Nach reichlich workout für den Body wurde es schliesslich noch richtig swag und es gab einen juten Stoner-Rap Gig von A$AP Twelvyy vom legendären A$AP Mob auf die Lauscher. Die psychedelischen Rhymes waren dann auch ein super Waden-Training für die ganzen Fitness-Homies und...
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Ich gehe ja zum Fernsehen immer ganz old-School ins Kino, Leben aus zweiter Hand muss schließlich auch mal sein. Am Montag feierte in der Astor Filmlounge Kudamm 56 Uraufführung, ein ZDF Dreiteiler, in welchen der Zuschauer in das gute alte West-Berlin der 50 Jahre zurückgebeamt wird und wo es viel Drama und Herzschmerz um 3 pubertierende Schwestern geht. Thematisch steht zudem das damalige Rollenbild der Frau, das aufkommenen des RocknRoll und die zu dieser Zeit noch sehr junge Nazi-Vergangenheit im Fokus. Die Serie besticht durch eine mega liebevolle Requisite und einen toll aufspielenden Cast (u.a. Sonja Gerhardt, Claudia Michelsen, Emilia Schüle, Heino Ferch, Uwe Ochsenknecht) und Lacher des Abends, dass der U-Bahnhof Kurfürstendamm zum Alexanderplatz verlegt wird, hallo Location-Scout =D, und der Prenzlauer Berg wie Mordor aus "Herr der Ringe" in Szene gesetzt wird. Gezeigt wurde leider nur der erste Teil, so dass ich gar nicht so viel spoilern kann, „Kudamm 56“ spielt aber in etwa der gleichen Liga wie "Weissensee“ oder Unsere Mütter, unsere Väter, so dass sich die GEZ-Zwangsgebühren löhnen direkt mal lohnt.
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OOhh man, was wieder für ein Geek 2.0-Wochenende: Am Freitag war zunächst true Metal 4ever angesagt und es ging dezent zu den Metal Hammer Awards in der Kulturbrauerei. Wie immer viel zu spät, wurde leeeeider der „Schwarze Teppich“ verpasst. Dafür wurde sich aber voll wichtig erstmal im VIP warm und in Stimmung gebracht und obwohl ich ja zugegebenermaßen total der Metal-Banause bin (bis auf die süssen Babymetal und Thundermother natürlich =D), haben mir die live Acts bei den Awards diesmal richtig jut gefallen. Auf die Headbanging-Matte gab es zum einen die epischen Within Temptation, dann die pop-metalischen Delain und schlussendlich die moshigen Soilwork, wo ich gekonnt meine Haare ausschütteln konnte
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In den noblen Galeries Lafayette feierte gestern die Schuhausstellung Schuh La Là! ihre Vernissage und lies die Herzen der zahlreichen Besucherinnen sicherlich höher schlagen, denn in welcher Frau steckt nicht der viel beschworene weibliche Schuhtick bzw. eine kleine Imelda Marcos? Zur Erinnerung: Die Frau des philippinischen Ex-Diktators Ferdinand Marcos nannte rund 3000 Paar ihr Eigen. So stand gestern in den Galeries Lafayette alles im Zeichen des Schuh und neben einer Schuh-Modenschau wurde den geladen Gästen sogar der Champagner in schuhförmigen Gläsern gereicht. Diese konnte man zwar nicht besonders grazil in der Hand festhalten und zum Trinken erwiesen sich diese auch als äußerst unpraktisch, aber wer denkt bei magischen Gegenständen schon noch pragmatisch? Die interessante Ausstellung kann noch den ganzen Monat im Erdgeschoss des Luxus-Kaufhauses in der Friedrichstrasse 76-78 besichtigt werden. Da eine Soirée am Abend langweilig ist ;) ging es anschließend zum Opening des Flamingo, den neuen Club der Macher des Rio, Scala, Broken Hearts Club, King Size Bar und dem Berlin Festival. Das Flamingo ist von der Location leider nicht mehr so trashig wie das Rio früher, das ja Mitte der 00er Jahre mehr oder weniger der kuulste Club in Berlin war und mit amtlichen Preisen von 9€ für einen Vodka Redbull und 4€ für ein Bier scheint man nun auch auf ein zahlungskräftiges und erwachsenes Publikum zu schielen. Bei der zahlreichen Konkurrenz ums Eck (Picknick, Cookies, KTV, Asphalt, Trust, 1000Bar, King Size Bar usw.) kann man da schon gespannt sein, wie sich das mit dem Flamingo weiterentwickelt, aber in jeden Fall scheint es in Mitte nicht langweilig zu werden…
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