Fashion Week 2011 – Tag -1: 4711 Nouveau Cologne Event mit Joy Denalane live
fp | 07.07.2011   
4711, Nouveau Cologne Event, Joy Denalane, Fotos, 4.7.11, Jana Pallaske, Palina Rojinski, Nicola de Main, Umasan, Nora Tschirner, Tobias Schenke, Massive Töne, Jennifer Rostock, Natalia Avelon
Da eine Party am Abend langweilig ist ;), ging es nach dem MCM Opening dann noch weiter zum Schnaps-Jubiläum des Kölner Parfüm-Hersteller 4711 die den 4.7.11 gebührend feierten: Live on Stage gab es die Soul-Sängerin Joy Denalane, auf dem Catwalk die neuen Kollektionen der Jung-Designer Nicola de Main und Umasan und anschließend sorgte noch Jana Pallaske mit 2 ipods und Palina Rojinski mit klassischen Vinyl für Partystimmung. Da kann man nur sagen Daumen hoch für ein so vielfältiges Programm, einen Eindruck von Joy Denalane künstlerischen Schaffen kann man sich hier verschaffen ;)


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Kategorie: Lifestyle

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Weil man während der Berlinale ja als Normalsterblicher nie zum Filmeanschauen kommt ;), ging es dann letzten Freitag endlich mal wieder ins Kino zur Premiere des türkischen Arthaus-Films The Butterflys Dream - Kelebegin Rüyasi!. Wie immer zu spät wurde der rote Teppich verpasst, wo urig viele türkische Teenie-Mädchen kreischten, da in der Hauptrolle des Streifens der türkische Soap-Superstar Kıvanç Tatlıtuğ zu sehen ist.
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Bei dem Jahrhundert-Sommer dieses Jahr gibt es heute natürlich noch einen kühlen Festival-Tip, schließlich ist es an der Zeit sich auf der Isomatte die Bandscheiben zu ruinieren, lauwarmes Hansa Pilz zu schlürfen und "Helga ist tot" zu schreien: Hoch im Norden bei „Pütnitz an der See“ gastiert immer das kleine aber feine Pangea Festival, dass mich letztes Jahr, obwohl ich eigentlich total der Festival-Muffel bin, ziemlich faszinieren konnte. Einmal ist es kein 6666666666 Besucher-Flashmob Festival, sondern mit 5000 Besuchern recht gechillt und auf der anderen Seite konnte mich das engagierte Booking ziemlich begeistern, dass im Gegensatz zu den meisten anderen Festivals (hallo Lollapalooza =D), auch ohne die übliche Konsens-Mukke mit immer den gleichen Big-Names, Akzente setzen konnte und schließlich feiern die Ohren ja auch mit. Dieses Jahr freue ich mich besonders auf „Moop Mama“, wo das Album vom letzten Jahr bestimmt 2 Monate bei mir zuhause durchlief , ach ja und ich hab gehört, es gibt wohl auch noch ein paar letzte Restkarten abzustauben, also lieber heute zugreifen, als morgen zu spät das Leben bestrafen. Be there or be square und wir sehen uns beim Pangea im Mosh-Pit oder in der Halfpipe...
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Die Fashion-Week ist zwar noch ewig hin, trotzdem tanzten die Hormone am Samstagabend nicht nur in den Berliner Diskos Samba (die ganze Nacht ;), sondern auch bei der Körpernah-Fashion-Show schossen die biochemischen Botenstoffe förmlich durch die Decke. Bei dem Dessous-Label aus der Hauptstadt ist der Name nämlich 100% Programm und so wurde es im tiefsten Charlottenburg dann auch hot, hot, hot, denn anstatt langweiliger Liebestöter oder funktionaler Unterwäsche gab es inspirierende 20er Jahre Lingerie auf dem Laufsteg zu bewundern, die mit Sicherheit bei dem einen oder anderen auch die eine oder andere erotische Eingebung produzierte. Sympathisch bei der Schau zudem, dass einmal keine Bulimie-Kranken Magermodels über den Catwalk stelzten, sondern alle Entwürfe von natürlichen (Rubens-)Modellen präsentiert wurden.
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Im Rahmen des Gallery Weekends war nicht nur redundant Kunst anschauen angesagt, sondern es gab auch zahlreiche Anlässe zum Feiern. So zum Beispiel letzten Donnerstag im HBC. wo die Kooperation von COS (dem Edel-Label von H&M) mit dem deutschen Künstler Carsten Nicolai bis in die frühen Morgenstunden begossen wurde. Carsten Nicolai hat für den schwedischen Moderiesen eine Installation kreiert, die mit Reflektionen sowie dem Wechsel aus Licht und Schatten spielt und in der Filiale in der Neuen Schönhauser im Schaufenster zu sehen ist. Bei dem sehr stylischen Event war trotz zahlreicher Konkurrenz-Veranstaltungen gute Stimmung bis in die frühen Morgenstunden angesagt und es wurde ausgelassen getanzt.
Zwischenzeitlich ging es kurz rüber zur Verleihung des Deutschen Computerspielpreises der nur 3 Ecken weiter stattfand. Dort spielten sogar die Bosshoss, die aber leider wegen Cos verpasst wurden, dafür aber gewann der KillAspielEgo-Shooter Crysis 2 den Deutschen Computerspielpreis 2012 ^^ und ein Skandal lag in der Luft, denn die CSU sah natürlich wieder den Untergang des Abendlandes kommen und forderte prompt eine Neubesetzung der Jury des mit immerhin 150.000 € dotierten Preises. Die üblichen Argumente prallten in der Debatte aufeinander, die einen sahen die technische Qualität und den unterhaltungswert des Games höher bewertet als kulturell-pädagogische Kriterien, die anderen stellten die Kunstfreiheit wie auch die Freiheit des nicht gefallen müssen in den Vordergrund. In wieweit Crysis 2 nun eine Auszeichnung verdient oder eben nicht soll jedem selbst überlassen sein, zur Urteilsfindung kann man in den Trailer des Games hier hineinschauen
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Seit der Mainstream der neue Individualismus und der Underground der neue Mainstream ist, was man zum Beispiel sehr gut an der Fusion sehen kann, wo jedes Jahr circa 80.000 non-konforme Anti-Mainstream Menschen hinrennen, war es auch mal wieder an der Zeit gegen den Strom zu schwimmen, nur tote Fische treiben schließlich mit der Strömung. So ging es ganz individuell zum Andreas Gabalier in die ausverkaufte O2 Arena und obwohl ich eigentlich Schlager hasse, liebe ich ja die sentimentale Alexandra und natürlich Andy.
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