WWF Night 2011 +++ Manu Chao live
fp,cj | 30.06.2011   
WWF Night 2011, fotos, berlin, wagg.de, Alexander Klaws, Elisabteh Hübner, Manu Chao, Dirk Niebel
Für den World Wide Fund For Nature kurz WWF gibt es nicht nur das 50 jährige Jubiläum zu feiern (gegründet anno 1961), sondern auch das Jahr des Waldes. Zu diesem Anlass gab es Live on Stage Alexander Klaws und Elisabteh Hübner zu erleben, die für den guten Zweck gleich eine Kooperation mit dem WWF zum Schutz von Gorillas einläuteten.

Der WWF ist eine der größten internationalen Naturschutzorganisationen der Welt. Er wurde 1961 als World Wildlife Fund in der Schweiz gegründet. Auf der ganzen Welt arbeiten in dem Netzwerk rund 4000 Mitarbeiter in etwa 100 Ländern für mehr als 2000 Natur- und Umweltschutzprojekte. Mehr als fünf Millionen Förderer auf der ganzen Welt unterstützen die Arbeit des WWF, wodurch 2006 über 374 Millionen Euro für den Naturschutz eingesetzt werden konnten.
Der WWF formuliert seine Ziele wie folgt:
„Der WWF will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Der WWF setzt sich weltweit ein für:
* die Erhaltung der biologischen Vielfalt der Erde,
* die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen,
* die Eindämmung von Umweltverschmutzung und schädlichem Konsumverhalten.“
Dabei unterscheidet sich der WWF in seiner Arbeitsweise von anderen Umweltschutzorganisationen. Anders als bei Greenpeace oder dem BUND lag der Fokus von Anfang an weniger auf öffentlichkeitswirksamen Einzelaktionen oder aktiven Mitgliedsgruppen, sondern vielmehr auf klassischer Lobbyarbeit, „Ökosponsoring“ durch Wirtschaftsunternehmen und der finanziellen sowie personellen Unterstützung großer, auf Dauer angelegter Schutzprojekte…

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Am Dienstag spielte der King of Bongo Manu Chao live in der ausverkauften Columbia Halle. Trotz gefühlter 50 Grad im Schatten gab es 2 ½ Stunden lang alle seine Hits zu hören, die jeweils Platinstatus erreichten und sich thematisch mit der Situation der Menschen auf der Welt im Allgemeinen, mit den Auswirkungen von Kolonialismus und Imperialismus auf die Dritte und Erste Welt und mit den Lebensbedingungen von Migranten in Europa beschäftigen. Daher wurden die frühen Lieder beispielsweise im französischen Fernsehen zensiert, da sie kommunistisches und revolutionäres Gedankengut enthielten. Dies tat seiner Weltkarriere aber keinen Abbruch…






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Seit gestern ist die Friedrichstrasse in Berlin-Mitte um eine Shoppingadresse reicher geworden, denn in die Nummer 88-89 ist der 60igste Esprit Store in Berlin eingezogen. Auf 3 Etagen inklusive reichlich Kalifornischen Flair kann nun die aktuelle Esprit-Kollektion erworben werden, die natürlich gewohnt casual ausgefallen ist. Das musste natürlich feierlich zelebriert werden und so kamen die geladenen Gäste nicht nur in den Genuss von saisonalem Finger-Food und reichlich Sekt, sondern auch der Stil vor Talent-Gründer Oliver Koletzki spielte mit Fran u.a. den Sommerhit Hypnotized live.
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Freitag vor einer Woche wurde ja die urige Mezcal Pop-Up Bar „Tu Salud“ in der Oranienburgerstraße 52 eröffnet, was zwar schon etwas her ist, aber lieber spät als nie und Caramba, mañana ist ja schließlich auch noch ein Tag. Zum Opening waren natürlich die üblichen Berliner Szene-Nasen, die alle kein Zuhause zu besitzen scheinen, vollversammelt und der Abend entwickelte wieder seine berlintypische Eigendynamik, Bussi hier, Bussi da, mega tiefgründige Konversation und alle wie immer busy im Freizeitstress, aber trotzdem lustig wie immer, soweit ich mich zumindest entsinnen kann, respektive frei nach Oskar Roehler, wer sich erinnert hat nichts erlebt =D. Das „Tu Salud“ gehört ja zum schniken Arcotel Velvet Berlin, wirkt aber gar nicht so wie eine typische Hotel Bar, mit ewig überstylischen Art Déco Clubsesseln und kühlen Business–Look und und ist zum Glück auch nicht mit Klischee-Mexico Viva la Revolucion-Zapata Postern, Sombreros oder Azteken Ornamenten verschandelt, sondern alles ist schön stylisch komplett mit Holz verkleidet und an den Wänden hängen Lucha Libere–Masken, so dass die Gäste sich sogar im mexican Wrestling versuchen können (aber nur auf eigene Verantwortung und ab dem circa zehnten Mezcal zu empfehlen =D). Auf die Leber gibt es in der Pop-up Bar neben Bier natürlich ausschließlich Mezcal, den ich ewig nicht mehr getrunken hatte, der aber einen angenehm herben Geschmack besitzt, vermisst hab ich in den Mezcal Flaschen lediglich den Hypopta agavis, so dass man gar nicht das in Mexico beliebte Trinkspiel, den letzten beißt der Raupenwurm spielen konnte, hier ist auf jeden Fall noch Nachholbedarf angesagt und Authentizität und Proteine (Achtung nicht vegan!) sind ja schließlich nie verkehrt und auch gesund.
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Nach Charlotte Roches feuchten Bestseller über Intimrasuren, Hämorrhoiden und Selbstbefriedigungspraktiken mit Avocado Kernen wurde „Feuchtgebiete“ nun endlich auch verfilmt und gestern Abend stand nun die Deutschlandpremiere auf dem Programm. Anders wie in dem angeblich zu 70 Prozent autobiographischen Roman, wo es seitenlang detailiert um alle erdenklichen Körperausscheidungen, Inzest und mehr oder weniger alle anderen Tabuthemen geht, kommt die Verfilmung recht unprovokativ und eher wie eine ungewöhnliche „coming of age“ Komödie rüber, was ja eigentlich auch klar war, wenn man keinen Sexstreifen drehen wollte. So war dann auch die interessanteste Frage, wie man so viele intime Tabus cineastisch umsetzt ohne bei einer Altersfreigabe von 16 Jahren den Jugendschutz auf den Plan zu rufen.
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Am Sonntag wurde einmal nicht in der Sonne getanzt, sondern auf den Spuren der Bretter die die Welt bedeuten gewandelt und der urigen Komödie am Kurfürstendamm ein Besuch abgestattet. Dort im Herzen des alten West Berlins feierte die Boulevard-Komödie Das zweite Kapitel Theaterpremiere. Inhaltlich geht es in dem Bühnenstück um die zweite Chance in der Liebe, wobei knisternde Romantik, unerwartete Verwicklungen und Wirrungen selbstverständlich nicht zu kurz kommen. Natürlich gibt es in dem Boulevardstück kein performatives Avantgardetheater zu erleben, Inszenierung, Tempo und Ästhetik erinnern stark an eine Telenovela. So gibt es in der Komödie zwar keine subventionierte Hochkultur zu sehen, dafür aber durchaus pointierte Dialoge, eine unterhaltsame Handlung und weitestgehend überzeugende Darsteller (u.a. mit Herbert Herrmann, Nora von Collande, Stefan Schneider, Yuri Beckers) die auch reichlich TV Erfahrung im Soap-Metier mitbringen. Zum Ende der Vorstellung zeigte sich das Publikum dann auch überzeugt und es gab reichlich Applaus für die Schauspieler und Mitwirkenden. Mehr Infos zu dem Bühnenstück gibt es auf der Website der Komödie am Kurfürstendamm http://www.theater-am-kurfuerstendamm.de/archiv/das+zweite+kapitel.htm
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In der Prince Charles Bar gab es gestern mal keine innovativen Club-Tunes auf die Ohren, sondern solider Texas-RocknRoll von den Boss Hoss rockte das Haus am Moritzplatz. Anlass für den Stilbruch war die Launch-Party für die neue Zocker-Konsole Vita, so dass die gerade regenerierte Berlinale-Leber von den meisten geladenen Gästen berlinstyle schon am Dienstag wieder ruiniert war ;). Die Konsole von Sony gibt es ab heute weltweit zu kaufen und Clou der Vita ist ihr kompaktes Taschenformat und ihr Touchscreen-Display, so dass man wie früher beim Game Boy auch unterwegs zocken kann. Zudem kann man mit der Vita auch Filme anschauen, Mukke hören und im Internet surfen. Bis auf telefonieren also im Prinzip alles was ein Smartphone oder iPad auch kann. So wird es mit Sicherheit nicht uninteressant wer sich auf dem Markt letztendlich durchsetzt, zumal die Welt der Videospiele von Smartphones und Tablets gerade umgekrempelt wird… Mehr Fotos von der Boss Hoss Record Release Party letztes Jahr im Whitetrash gibt es übrigens noch hier anzuschauen http://www.wagg.de/blog.php?id=306&action=detail&action1=neu
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