Schwarzer Reiter Fashion Show
fp | 11.06.2011   
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Obwohl der absolute Mode Overkill ja erst wieder in circa 4 Wochen zur Berliner Fashion Week beginnt, wird wagg.de bereits diese Woche zum Fashion Blog ;) denn nach Esmod war die Schwarzer Reiter Fashion Show bereits die zweite Modenschau innerhalb von nur 2 Tagen. Zu sehen gab es eine gute Freakshow mit sadomasochistisch inspirierten Fetisch und Fantasy Entwürfen, die das Herz von ebenso sexuell orientierten Personen sicherlich höher schlagen lässt und mit denen ein Besuch im Kitkat oder Berghain bestimmt nichts mehr im Wege steht. Die Schwarzer Reiter Show fand im noch relativ neuen Asphalt Club statt, der ein wenig wie eine Mischung aus Weekend und Felix wirkt – wobei Mukke wie Weekend und russische Business Man reservieren Tisch und trinken Vodka Flasche(n) aus einem Sektkübel wie Felix gemeint ist…





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Kategorie: Lifestyle

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Die Berlinale neigt sich langsam dem Ende zu und viele kriechen nach unzähligen Partys und Premieren mehr oder weniger auf dem Zahnfleisch, da ging es am Donnerstagabend noch einmal zu einem schönen Berlinale Klassiker, dem 99 Fire Films Awards 2013. Beim „99 Fire Films Award“ werden 99 Sekunden lange Kurzfilme zu einem vorgegebenen Thema prämiert, die innerhalb von 99 Stunden (4 Tage und 39 Sekunden) produziert und abgedreht sein müssen. In der Regel drehen ja nur noch Filmstudenten Kurzfilme um vor allem ihre Fähigkeiten zu demonstrieren und sich einen Namen in der Filmindustrie zu machen und zu dem bieten Kurzfilme ja auch die Möglichkeit ohne finanziellen Druck zu experimentieren. Abgesehen von den teilnehmenden Filmstudenten wirkt der 99 Fire Films Award aber überhaupt nicht so „studentesk“, im Gegenteil, es gibt viele illustre Gäste aus dem Filmbusiness und eine recht prominent besetzte Jury (u.a. Ursula Karven, Kai Wiesinger, Sonja Kirchberger, Kostja Ullmann und Bettina Zimmermann). Diese hatte dann die Qual der Wahl aus über 5000 (!) Einsendungen 4 Filmchen zu prämieren.
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Zwei Schauen hatte ich dann doch noch geschafft und so gibt es heute noch eine Kelle Fashion Week-Nachschlag: Am Mittwoch wurde zunächst bei Rebekka Ruetz vorbeigeschaut, deren Shows ich in der Vergangenheit so oft geschwänzt hatte, dass ich direkt ein schlechtes Gewissen hatte und so langsam Angst vor b$tch Karma bekam. Bei Rebekka war es dann bumsvoll ich war froh, dass ich circa 1 Minute vor Toreschluss überhaupt noch reinkam und als der Catwalk freigegeben war, ging es schön anachronistisch in die guten alten 80ies, Onepieces, Schulterpolster und latent overzised Outfits ließen einen, musikalisch untermalt mit best of 80ies Hits, auf Zeitreise in die Vergangenheit gehen.
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Advent ist für die einen ja Zeit der Besinnung und für die anderen sinnverwirrende Weihnachtsfeiern. Für mich ist Advent natürlich die Zeit der Einkehr und Besinnung und so ging es letzten Donnerstag zur Sause der Musik-TV Sender MTV und Viva ins Trust. Im guten alten Trust war ich schon ewig nicht mehr, wo da alle immer so yeah und unnahbar wirken, so dass man direkt immer Minderwertigkeitskomplexe bekommt. Die CEOs der anachronistischen Musiksender tanzten aber jut auf den Tischen und am nächsten Tag gab es für die Pay-TV Konsumenten hoffentlich nicht nur Testbild zu gucken.
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Nach der Dotcom-Blase in den 00-Jahren gründen sich in der Hauptstadt gerade wieder zahlreiche Internet StartUps und sogar glamouröse Partys werden wieder gefeiert. Zumindest dann wenn keine grauen Nerds oder geschäftstüchtige Betriebswirte hinter den Geschäftsideen stecken, sondern so renommierte Filmregisseure wie Roland Emmerich und Marco Kreuzpainter. Diese präsentierten gestern Abend ihr neues Film-Onlineportal flimmer.de und luden viele prominenter Gäste aus der Filmwelt zur großen Launch Party in die Kunztschule. Flimmer.de hat das Potenzial der Filmindustrie aus der Krise zu helfen, denn es könnte die Filmwerbung revolutionieren und der angeschlagenen Filmwirtschaft so zu neuen Umsätzen verhelfen. Geschäftsmodell des Onlineportal ist es die User für Werbung-Anschauen zu bezahlen, was bei flimmer.de konkret bezahltes Trailer-Kucken von Kinofilmen bedeutet. Für das Anschauen eines Trailers erhält der User circa 10 Cent Guthaben gutgeschrieben und nachdem der Nutzer dann circa 80 Kinovorschauen durchgesehen hat kann das angesammelte Geld zum Beispiel gegen eine Kinokarte eingetauscht werden. So wird der Filmfan ausführlich über alle aktuellen Kinoproduktionen informiert und bekommt ab und an sogar ein Kinogutschein geschenkt und die Filmwirtschaft erfreut sich gezielter WerbungProduktkommunikation.
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Am Mittwoch feierte der Erotikstreifen Hotel Desire seine Weltpremiere am Potsdamer Platz in Berlin. In der rund 40 Minuten langen Produktion dreht sich dann auch alles um das Thema Sex. Die Handlung ist kurz erzählt: Ein attraktives Zimmermädchen und junge Mutter (Saralisa Volm) Mitte-Ende 20 hatte seit 7 Jahren keinen Sex mehr, da sie glaubt, dass sich Männer nicht mehr für sie interessieren. An einem heißen Sommertag ändert sich das dann und sie hat Sex mit einem blinden Hotelgast (Clemens Schick). Das war auch schon die Rahmenhandlung um die es natürlich nur am Rande geht, denn der finale Sex-Akt wird dann recht ausführlich dargestellt und angeblich hatten die Darsteller dabei (während der Dreharbeiten) sogar wirklichen Sex miteinander. Was aber nun ist anders an Hotel Desire im Vergleich zu zehntausenden anderen „schmutzigen“ Filmchen mit mehr oder weniger nackten Tatsachen? Inhaltlich, dass richtige ansonsten seriöse Schauspieler mitwirken und dass Hotel Desire eigentlich gar kein richtiger (harter) Porno ist, sondern eher wie eine Mischung aus einem Emanuelle Film der 70er Jahre und einem Frauenporno wirkt. Mit Frauenpornos kenne ich mich jetzt nicht wirklich gut aus, aber durch die mehr oder weniger niveauvolle Vorgeschichte und die eher andeutende, atmosphärische und ästhetische Erotik in Hotel Desire könnte ich mir aber vorstellen, dass der Film auf Frauen sexuell stimulierend wirken könnte. Und auch finanziell und auswertungstechnisch bestreitet Hotel Desire gänzlich neue Wege, wurde die Produktion doch komplett über Spenden aus dem Internet finanziert und zunächst wird der Erotik-Streifen auch nur kostenpflichtig im World Wide Web zu sehen sein. Wer nun Clemens Schick und Saralisa Volm einmal beim Sex zuschauen möchte kann dies legal hier http://www.videoload.de/c/25615672 tun, ob sich solche Finanzierungsmodelle in Zeiten von kinox.to und Co. aber wirklich rentieren wird die Zukunft zeigen. Das Investoren-Kapital wurde aber auf jeden Fall gut in die Aftershow Sause investiert, denn die war für Film-Party-Verhältnisse auch mal richtig jut und bei ordentlicher Musik wurde sogar getanzt...
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