Electronic Words mit Haudegen live
fp | 07.06.2011   
Electronic Words, Haudegen, Markus Kavka, Oliver Korittke, Jerry Cotton, Page Place
Skurril dass ausgerechnet die Telefongesellschaften bei ihren Parties immer die ungewöhnlichsten Gäste einladen: Im März bei E-Plus konnte man zum Beispiel zusammen mit Hans-Dietrich Genscher und Haddaway feiern ( siehe http://www.wagg.de/blog.php?id=187&action=detail&action1=neu&pos=16 )
und zum Launch des Online-Kiosk Page Place, wo in der Hauptsache digitale Bücher für Tablets und Smartphones mit Android Betriebssystem downgeloadet werden können, lud die Telekom ins E-Werk, wo Markus Kavka und Oliver Korittke aus Jerry Cotton von einem Tablet-PC vorlasen und die völlig zutätowierten Haudegen live spielten. Bei letzteren konnte man auf den ersten Blick - optisch gesehen - an Bandmitglieder von Landser denken, die schon ziemlich konträr zu den eher apart gekleideten Telekom-Managern wirkten, aber mit ihrer juten Mischung irgendwo zwischen Hans Albers, 90er Jahre Böhse Onkelz-Balladen und Social Distortion konnten die Jungs aus Marzahn-Hellersdorf mit äußerst authentischer Musik und Lyrics begeistern. Textlich geht es bei Haudegen, denen eine steile Karriere vorausgesagt wird, um zeitlose Themen wie Liebe, Schmerz und Heimat…




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Kategorie: Musik

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Am Mittwoch wurden dann bei der Modewoche auch mal ein paar Shows geguckt, schließlich geht es bei der Fashion Week ja um Mode und nicht nur um sinnlos Party zu machen, oberflächlich feiern kann man letztendlich, wenn man tot ist. Zunächst ging es zur Show von HolyGhost, wo es tragbare, aber elegante und aus den 70er Jahren inspirierte Looks zu schauen gab.

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Die Fashion Week ist ja eigentlich schon wieder circa 5 Dekaden her, aber schließlich ist nie zu spät auch mal die Festplatte aufzuräumen. Auf der Suche nach den neusten Trends und Looks gucken die strebsamen Modemädchen ja immer stoisch alle Schauen durch, wohingegen sich der Fashion-Rest lieber redundant bei den 10000 Aftershowpartys volllaufen lässtvergnügt. Damit die Woche nun nicht zu strebermäßig wurde und man nicht im Zelt auch noch verprügelt wurde, ging es ganz oberflächlich zur feucht-fröhlichen Modenschau-Party von Reserved. Dort wurde es dann auch mal direkt glamourös und international jetsetlastig – woohooo – denn niemand geringeres als Georgia May Jagger lief über den Laufsteg und feierte dann nach der Schau sogar ganz ohne Starallüren mit den anderen Holz-Gästen. Auf dem Runway wurde die „Reserved“ Herbst/Winter Kollektion 2014 präsentiert, die recht casual und sportiv ausfiel.
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Nicht nur die Natur feiert jeden Morgen Premiere, sondern nächsten Donnerstag wird auch im mondänen Zoopalast der rote Teppich ausgerollt: Dann wird der türkische Arthaus-Hit „My Mothers Wound“ mit Cast und Kegel uraufgeführt und du kannst ganz glam mit Meryem Uzerli, eine der größten Serienstars der Türkei, über den Redcarpet schreiten und im Blitzlichtgewitter ein Duckface machen, denn es werden hier noch zwei mal zwei exklusive Premierentickets verlost. Der Trailer sieht ja schon mal jut nach Drama, Culture-Clash und ganz großen Gefühlen aus und zum gästelistenabstauben wie immer eine E-Mail mit den Betreff „Serefe“ an ferdinand[at]wagg.de getippt und janz feste die Daumen gedrückt. Wie im Leben können leider nicht alle gewinnen, aber man munkelt und die Gerüchteküche brodelt, Meryem wird bei der Premiere ihren guten Tag haben und noch mehr Kinokarten an ihre treusten Fans verschenken. Also hin da, Treue ist nicht immer Reue...
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In In der Welt habt ihr Angst wandert Lindenstraße Vater Hans W. Geißendörfer auf den Spuren von Christiane F.,Trainspotting oder requiem for a dream und erzählt die Geschichte eines Junkie-Pärchen im Akademiker-Milieu. Die ansonsten eher apart und dezent wirkende Anna Maria Mühe ist auf der Leinwand als heruntergekommener Heroin-Junkie zu sehen und konnte neben Axel Prahl und Max von Thun schauspielerisch weites gehend überzeugen, die Handlung hingegen ist nicht besonders realistisch, streckenweise unfreiwillig komisch und nicht unbedingt mit Logik durchsetzt. Zudem wirkt der Film mit andauernd auftauchenden Kruzifixen, gelben Telefonzellen und mit der Thematik an sich ungewöhnlich antiquiert, was durch suggestiv eingestreute Wert- und Moralvorstellungen, wie man sie aus der Lindenstrasse kennt, noch unterstrichen wird. Der Film läuft ab dem 03. März im Kino.
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So und jetzt zu den Impressionen der letzten Woche: Am Mittwoch eröffnete das Denim-Label G-Star ein temporäres Atelier in der Neuen Schönhauser Allee. In dem RAW Tailor Atelier können keine 08-15 Jeans von der Stange erworben werden, sondern man kann sich eine individuelle Jeans schneidern und verschönern lassen. In etwa 20 Minuten wird das Denim von professionellen Jeansschneidern zusammengeschustert und nach Wusch mit diversen Accessoires wie Knöpfe, Labels und Nieten zu einem Unikum verwandelt. Zum Opening des Ateliers im 14oz Store durften sich die geladenen Gäste dann eine gesponserte G-Star Jeans schneidern und veredeln lassen – vorausgesetzt man brachte genug Geduld mit, denn der Andrang war natürlich riesig...
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