Heineken Green Sphere mit FM Belfast live +++ Privatparty@Wedding
fp | 30.05.2011   
Heineken Green Sphere, FM Belfast, live, Berlin, open air, foto
Auf den Berliner Sonntag und draußen feiern Trend ist jetzt auch der Bierbrauer Heineken aufgesprungen, der auf der Insel kurzerhand sein eigenes Open-Air veranstaltete. Bei einem Open-Air sind Türsteher und Gästelisten zwar immer noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, dafür wurden die Besucher aber mit einem kuulen FM Belfast Gig und juten Essen belohnt. FM Belfast wirken live ein wenig wie das Irische Pendant von Deichkind, was aber sehr positiv gemeint ist.




+++ Am Abend vorher wurde sich im Wedding schon mal warmgemachtn ;)…

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Kategorie: Musik

Heineken Green Sphere, FM Belfast, live, Berlin, open air, foto
Tagtäglich ist ja live zu beobachten, wie Berlins Mitte immer weiter gentrifiziert und kommerzialisiert wird und nur noch Pub-Crawl-Touris und Unternehmensberater-Spakkos das Stadtbild prägen. Auf der einen Seite verschwinden dabei die ganzen originellen Orte für die der sogenannte Mitte-Mythos einstmals Pate stand und geht einher mit kultureller Verödung und beliebiger Starbuckisierung. Auf der anderen Seite kann man aber rund um den Rosenthaler Platz immer noch viel Spaß haben, wenn man sich nur abseits der ganzen Touri-Pfade und Schnarchnasen Bars und Clubs hält. So wurde dann letzten Freitag mal wieder eine Kiez-Tour durchgeführt und bei der Vernissage von Izzy Weissgerber und der Skyy Vodka & Designer Scouts Fashion Presentation vorbeigeschaut.
Heineken Green Sphere, FM Belfast, live, Berlin, open air, foto
Bei der Berlinale werden ja nicht nur Flaterate Filme angeschaut und gegebenenfalls Visitenkarten ausgetauscht, sondern, wenn man auch zu den Partys geht, die Leber in Dauerausnahmezustand versetzt. Ähnlich wie bei Filmen, wo von Arthaus bis zum Pro7-Trash-Movie alles dabei ist, verhält es sich analog mit den Partys. Am Samstag ging es zunächst ganz gediegen zum Empfang der Filmförderer vom Medienboard Berlin-Brandenburg ins mondäne Ritz-Carlton. Bei dem Berlinale Klassiker trifft sich stets das Who is who des Deutschen Films um gegen halb neun schon wieder zum nächsten „Termin“ entschwunden zu sein, was aber nicht so übertragisch für die normal sterblichen Gäste war, da die kuule neuseeländische Singer-Songwriterin Gin Wigmore gegen 10 das Ruder übernahm und wieder einen tollen Gig spielte, so dass in dem Nobelhotel noch ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden durchgefeiert wurde. Da ich wie immer viel zu spät dran war, kam ich zwar pünktlich zur Eröffnung des Buffets ^^, aber die rote Teppich-Zeremonie wurde leider wie immer geschwänztverpasst, daher hier noch viel mehr essentielle Impressionen von den Film-Stars die zugegen waren.
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Gestern Abend ging es mal wieder ins stylische Kino International, wo die Bernhard Schlink Verfilmung Das Wochende groß Premiere feierte. In dem auf den gleichnamigen Roman basierenden Ensemble-Film wird "Schlink"-typisch wieder Gegenwart und deutsche Geschichte miteinander verknüpft. Im Gegensatz zu seinem Bestseller Der Vorleser geht es beim „Wochenende“ jedoch nicht wieder um die 12 Jahre zwischen 33 und 45, sondern der Film ist eine spannende und interessante Aufarbeitung des deutschen RAF-Traumas und so auch ein Portrait der 68er Generation geworden. Erzählt wird die Geschichte eines RAF-Kämpfers der nach 18 Jahren Knast entlassen wird und auf seine ehemaligen Weggefährten wiedertrifft. In dem Film geht es dabei vor allem um die Frage, wie mit den damaligen nicht gerade unradikalen Idealen heute umgegangen wird - „Latte Macchiato“ Linke versus dogmatische Steinzeit-Ideologie sind hier wohl die Stichworte. Im Gegensatz zur Buchvorlage wurde das Drama jedoch weitestgehend entpolitisiert und der Focus eher auf die zwischenmenschliche Ebene gesetzt, was den Film jedoch nicht schadet und sicherlich auch umso zeitloser macht.
Heineken Green Sphere, FM Belfast, live, Berlin, open air, foto
Nach der unendlich besinnlichen Zeit ging es gestern Abend auch mal wieder im Kino. Durch den Schnee-Blizzard, der die Hauptstadt ganz in weiß hüllte, spazierte ich ganz beseelt ins stylische Kino-International, wo Die Blumen von gestern gescreent wurde. Auf die Holocaust-Komödie war ich ziemlich gespannt, sind Witze bei dem Thema doch ein recht schmaler Grat und german humor auch immer so eine zwiespältige Sache.
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Am letzten Tag der Fashion-Week wird es am Brandenburger Tor meistens etwas entspannter, da viele aus Konditionsgründen genug vom Fashion-Marathon haben und den Samstag einfach schwänzen. Die wichtigen Shows und Parties mit den grossen Namen sind eh vorüber und so bleibt der letzte Tag daher eher den Nachwuchsdesignern und Mode-Enthusiasten vorbehalten. Viel Applaus vom Publikum gab es für die neue Kollektion des Designers Hien Le aus Laos, der seine Entwürfe mit knalligen Farben und reduzierten Schnitten so kombinierte, dass die Outfits trotz der starken Farbakzente niemals aufdringlich wirkten. Hien Le der in seinen Entwürfen übrigens nie die Farbe Schwarz verwendet, lies sich bei seinen Entwürfen unter anderem von seinen asiatischen Wurzeln inspierieren. +++ Anschließend wurde noch die Show von Minx by Eva Lutz besucht. Es wurden elegante, klare und sommerliche Entwürfe gezeigt, die sehr casual friday wirkten, also tauglich sowohl für die Arbeit im Büro am Freitag, als auch für die anschließende After-Work Party…
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