Premiere I phone you
fp | 26.05.2011   
Premiere, I phone you, Film, Berlin, Wolfgang Kohlhaases, Florian Lukas, Jiang Yiyan, Wim Wenders, Rosa von Praunheim
Da wird sich der Computer-Hersteller Apple sicherlich freuen, denn mit dem Film i phone you bekommt Product–Placement wohl eine eigene Dimension, wird doch der Film direkt nach dem Smartphone benannt und spielt zudem das Telefon von Apple eine tragende Rolle in dem Film. Erzählt wird die interessante Geschichte einer Fernbeziehung zwischen China und Berlin in Zeiten des World Wide Web, die über virtuelle Kommunikation über ein iphone aufrechterhalten wird und die im realen Leben dann scheitert, als die räumliche Distanz aufgehoben wird und beide sich in Berlin treffen. Rausgekommen ist bei i phone you eine Art Globalisierungskomödie, die sowohl in China als auch in Deutschland spielt, in der Chinesisch, Englisch und Deutsch gesprochen wird und die mit afrikanischem Hip Hop aus Mali unterlegt ist. Dabei wird natürlich mit Klischees nur so um sich geschmissen, China wird völlig Konträr zu gängigen Vorstellungen eines 3.Weltlandes dargestellt, wohingegen Berlin mit türkischen Taxifahrern, polnischen Bauarbeitern und vietnamesischer Blumenmafia fast wie eine Karikatur wirkt. Das tut der guten Unterhaltung aber keinen Abbruch und lässt den Zuschauer vielleicht bestehende Vorurteile hinterfragen.
Das Drehbuch stammt von Wolfgang Kohlhaases (u.a. Sommer vom Balkon, Die Stille nach dem Schuss) der bei der Berlinale gerade mit einem Bären für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde und in den Hauptrollen sind es Florian Lukas und Jiang Yiyan zu sehen.
Ab 26.05.2011 im Kino




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Kategorie: Film

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Wie jedes Jahr im Januar, gibt es in der Mutterstadt die Fashion Week, wo man sich immer gut die Zeit mit ein paar Schauen und Partys vertreiben kann. Am Montag wurde dann erst mal janz glam bei der „Bunte New Faces Party“ vorgeglüht, dumm am Red Carpet rumgeposed und ein bischen Bussi hier und Bussi da gemacht. Nachdem dann wieder viel zu wenig geschlafen und viel zu viel der ungerechten Lohnarbeit nachgegangen wurde, ging es am nächsten Abend zur Come-Back Schau vom Kilian Kerner, der sich nach seiner Pleite in KXXK unbenannt hat.
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Berlin und real Glam ist ja in den meisten Fällen ein Gegensatz wie Licht und Dunkelheit, Liebe und Hass oder Fritz Kalkbrenner und ein guter Musikgeschmack, schließlich ist bekanntlich ugly und afteraua the new chic und nicht irgendwelche Charlottenburger Trash „Promis“. So war im Manon-Restaurant zunächst auch jut „oohh Gott“ angesagt und ich wäre bei dem ganzen Fame-Bitch gepose fast nach 5 Minuten wieder reingehauen, aber wie so oft im Leben kam es dann wieder komplett anders und es wurde noch ein super unterhaltsamer „Berlin ick Lieb dir“-Abend: Die Longdrinks wurden auf Tablet gereicht (so wie es sich gehört =D), überall tanzten mit einem Hauch von nichts bekleidete Gogo-Girls rum, so dass man sich wie in einer Table-Dance Bar fühlte und direkt episch wurde es, als es eine Modenschau mit Gala-Roben im Charlottengrad- beziehungsweise Turkish Wedding-Style zu gucken gab und eine alte MTV-Moderatorin ein paar Riffs vom ersten Kapitel aus Peter Burschs Gitarrenbuch klimperte.
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Die besten Filme laufen nicht immer im Kopfkino ab und so ging es gestern ganz glam zur Uraufführung der dunklen Seite des Mondes. Das war eine super Entscheidung, denn die Bestsellerverfilmung ist ein interessantes Lehrstück über unsere Zivilisation geworden, die ja bekanntlich nur an einen seidenen Faden hängt und wo sich die Barbarei jederzeit ihre Bahn brechen kann. Erzählt wird der Absturz eines Erfolgsmenschen, der nach einem bewusstseinserweiternden Drogentrip zu einem wahnsinnigen Killer mutiert.
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Die Modewoche ist ja jetzt schon 2 Wochen rum, aber da dort anstatt langweiligfrüh nach Hause zu gehen, immer ordentlich mitgefeiert wurde mussten auch mal ein paar Regenerationspausen eingelegt werden, so dass es jetzt noch einen Fashion-Week Nachschlag gibt. Nachdem am Tag Null der Fashion Week die Bread&Butter Sause überlebt wurde ging es dann am ersten Tag gleich ins Zelt. Nach der Modenschau von Lena Hoschek folgte die Show der ebenfalls aus Österreich stammenden Jungdesignerin Rebekka Ruetz. Diese zeigte dann auf dem Laufsteg sehr mediterrane und halbdurchsichtige Entwürfe, die nicht nur sehr feminin, sondern auch recht elegant und kosmopolitisch wirkten. Da nach der Schau meistens vor der Schau ist, konnte, während auf die Dimitri Schau gewartet wurde, auch mal der ganze Trubel im Zelt drumherum angeschaut werden. Im Zelt war business as usual wie jede Saison, dass Fashion-Volk lief wie immer hektisch und laut herum, Bussi hier Bussi da und die schrillsten Outfit schienen gegeneinander anzutreten. Zwischendrin Fotografen, wichtige Fashion-Bloggerinnen und deutsche A- bis Z-Prominenz. Für ein paar Stunden immer recht unterhaltsam.
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Wenn der Sommer sich langsam zurückzieht und der Herbst über Berlin hereinbricht, ist es an der Zeit, die bunt gefärbte Jahreszeit in der Hauptstadt auszukosten und eine entspannte Kino-Woche einzulegen. Am Montagabend ging es zunächst zu Dieter „Didi“ Hallervorden neuen Film „Sein letztes Rennen“ wo die Komiker-Legende als greiser „Marathon-Mann“ zu bewundern ist. In dem berührenden Sportler- und Rentner-Drama dreht sich natürlich alles um die berühmten 42,195 Kilometer und darum sich auch im hohen Alter nicht unterkriegen zu lassen. Natürlich kommt Regisseur Kilian Riedhof dabei nicht ohne etwas Kitsch und Pathos aus, trotzdem ist „Sein letztes Rennen“ ein toller und wirklich sehenswerter Film geworden, wo zum Ende nicht nur die Filmfigur glücklich über die Ziellinie läuft, sondern auch Dieter Hallervorden mit rüstigen 78 Jahren ein furioses Kino-Comeback feiern kann.
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