Zinnober Maskenball@UDK
fp | 09.05.2011   
Zinnober Maskenball@UDK
Da soll einmal jemand behaupten, im Studium würde nur stupide gepaukt und auf das öde Berufsleben vorbereitet. Zumindest bei den Künstler-Kommilitonen von der UDK ist das Studium wohl die schönste Zeit im Leben, denn diese veranstalten einmal im Jahr die wohl bunteste Studi-Sause der Hauptstadt - den Zinnober Maskenball.

Abseits tumber Erstsemester Debatten wird im Audimax richtig Gas gegeben und ausgiebig Party gemacht. Tip: Früh kommen, wenn man nicht über einen Zaun und dann durch ein Klofenster klettern willen, aber das gehört ja zum wilden Studi-Lifestyle eigentlich dazu...


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Kategorie: Lifestyle

Zinnober Maskenball@UDK
Gestern Abend waren ja, total Panne, wieder drei Filmpremieren parallel in Berlin und da kam schon die Frage auf, ob so viel Kulturauftrag und subventioniertes Staatskino wirklich sein muss, wo laut Statistik etwa 70 Prozent der deutschen Filme nicht einmal 10.000 Zuschauer ins Kino locken. Viele sind dabei so unterirdisch, dass mit 100%iger Sicherheit niemand sie freiwillig downloaden würde, was ja auch eine interessante Strategie gegen Piraterie sein kann =D, aber das ist sicherlich ein anderes Thema. Am interessantesten hörte sich natürlich der neue Oskar Roehler Streifen an, zumal mir sein letzter Film, Quellen des Lebens recht gut gefallen hatte und wer braucht schon den dauergrinsenden Matthias Schweig(er)höfer auf großer Leinwand, außer meiner Oma vielleicht. Das neue Werk vom Oskar titelt sich Tod den Hippies - es lebe der Punk und ist eine Hommage an das alte West-Berlin in den frühen 80ern, respektive zu der Zeit, wo der gute alte Rainer Maria Fassbinder noch unter den Lebenden weilte und mit einem Gastauftritt auch zu bewundern ist. Damals war der Westteil der Hauptstadt ja noch von den Stasi-Schergen eingemauert, aber wie heutzutage auch schon ein Sehnsuchtsort der Westdeutschen Jugend, nur kam man damals ohne Mitte-Schützenvereine, wie das Soho oder so unerträgliche München-Snob-Läden wie das Borchardt aus. Zu der Zeit war Berlin hässlich, broke und ohne Hoffnung, aber man war der Schrankwand-Spiesserhölle und der Bundeswehr entronnen und konnte sich selbst finden oder halt ohne Stress versumpfen.
Zinnober Maskenball@UDK
Lieber sinnlos feiern, als besinnlich 10.000 Schauen im Kaufhaus Jahndorf durchgucken und so ging es am Donnerstag ganz apart zur Marina Hörmanseder Sause in die Holzmarktstraße 25, wo die sympathische Orthopädin aus Österreich ihre Fashion Week-Afteraua feierte. In der alten Bar25 war dann jut spätrömische Dekadenz angesagt und bei den Fashion-Opfers verschmolzen die Realität mit den surrealen Illusionen, so wie es sein muss im Leben =D
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Pünktlich zum Nikolaus startete der Weihnachtsparty-Marathon 2011 mit der Weihnachtsfeier der Filmförderer vom Medienboard Berlin-Brandenburg. In der Ritter Butzke in +Berg, wo dieses Jahr gefeiert wurde, traf sich dann auch das Who is Who der Berliner Filmbranche, denn die meisten geladenen Gäste haben sicherlich schon einmal einen Förder-Scheck der Filmförderer erhalten, so dass ein Dankbarkeitsbesuch für viele Schauspieler, Regisseure und Produzenten wohl Pflicht war. Wie jedes Jahr gab es auch 2011 wieder das „Scheck is back!“-Ritual, dass heißt das an der Kinokasse erfolgreiche Filme Fördergelder zurückerstatten müssen. Dieses mal waren die Produzenten des Films Small World an der Reihe, wo u.a. die Schauspieler Alexandra Maria Lara und Gerard Depardieu mitwirkten, so dass 70.000€ an die Filmförderer zurücküberwiesen wurden, da der Film an den Kinokassen wohl ordentlich Geld reinholte. Weitere Impressionen der Weihnachtsfeier gibt es hier zu sehen https://www.facebook.com/media/set/?set=a.307349899286275.72868.132450223442911&type=1&l=592aed90ae
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Letzte Woche wurde im mondänen Quartier 206 der Launch des Premium Kopfhörers Molami gefeiert. Das schwedische luxus Brand stellt nicht nur 08-15 Kopfhörer her, sondern verbindet Fashion-Elemente mit der Kopfhörer-Elektronik und so werden zum Beispiel unschöne Kabel mit trendigen Stoffen bezogen oder man lässt die gesamten Headphones gleich wie ein sommerliches Haarband erscheinen. Erwerben kann man die stylischen Kopfhörer im Cabinet206 in der Friedrichstrasse oder unter http://www.molami.com Nachdem dann alle gegen 21:00 aus dem Quartier 206 rauskomplimentiert wurden ging es weiter ins Flamingo zum 2 jährigen Geburtstag des Sugarhigh-E-Mail-Magazin. Das Berliner Start-Up Unternehmen welches gerade Venture Kapital in sechs stelliger Höhe eingestrichen hat berichtet täglich hier http://www.sugarhigh.de über die Lifestyle-Themen Kunst, Musik, Mode, Design, Essen und Shopping. Am nächsten Tag öffnete der weltweit erste Akkesoir Store seine Pforten in der Linienstraße 215. Gegründet wurde das Schmucklabel von der holländischen Modedesignerin Akke Visschers im Jahr 2006 und neben Schmuck werden auch schicke Frauenhandtaschen gefertigt. Hohe Aufmerksamkeit in der internationalen Modeszene erlangte die holländische Designerin durch ihre außergewöhnlichen Entwürfe und ihr Spiel mit Silhouetten, so dass sie 2010 sogar den New Faces Award in der Kategorie „Best Accessory Designer“ gewinnen konnte. Jedes Teil ihrer Schmuckkollektionen ist ein Unikat mit einer Historie, bestehend aus Strasssteinen, Münzen und Knöpfen, die sie von Märkten und Auktionen aus der ganzen Welt zusammenträgt. Mehr Infos zu dem Label Akkesoir gibt es unter http://www.akkesoir.com zu finden. Am Samstag dann lag ein Hauch von Afrika über Berlin, denn in der Arena tagte Berlins erste Kuduro Session. Kuduro ist die neue Musik und Subkultur aus Angola die aus einem Mix zwischen Sungura, Afro-zouk, Samba und Ragga Sounds inspiriert wurde und derzeit weltweit die Clubs erobert. Zur musikalischen Premiere sangen die angolanischen Künstler Big Nelo, Dj Znobia , Wretch 32 zu schnellen Vierviertel-Beats und dass begeisterte Publikum tanzte den zittrigen Kuduro danza...
Zinnober Maskenball@UDK
Hört, hört, social media is not real life, Zeit also mal wieder für analogen Party-Spass und echten Leben. Ganz non-virtuell ging es am Dienstag zunächst zur Opening-Sause der Wolfenbütteler Festspiele, die auch schon letztes Jahr jute Akzente im Berliner Nachtleben setzten konnten. Die diesjährigen Main-Acts Jennifer Rostock, Romano und Booka Shade traten zwar am Donnerstag und heute auf, dafür wurde es aber schön
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