Zinnober Maskenball@UDK
fp | 09.05.2011   
Zinnober Maskenball@UDK
Da soll einmal jemand behaupten, im Studium würde nur stupide gepaukt und auf das öde Berufsleben vorbereitet. Zumindest bei den Künstler-Kommilitonen von der UDK ist das Studium wohl die schönste Zeit im Leben, denn diese veranstalten einmal im Jahr die wohl bunteste Studi-Sause der Hauptstadt - den Zinnober Maskenball.

Abseits tumber Erstsemester Debatten wird im Audimax richtig Gas gegeben und ausgiebig Party gemacht. Tip: Früh kommen, wenn man nicht über einen Zaun und dann durch ein Klofenster klettern willen, aber das gehört ja zum wilden Studi-Lifestyle eigentlich dazu...


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Kategorie: Lifestyle

Zinnober Maskenball@UDK
Letzte Woche war es mal wieder an der Zeit für ein paar Bewegte Bilder und so ging noch ins „Kino International“ zur Uraufführung des neuen Oskar Roehler Films HERRliche Zeiten. Als nach dem Schaulaufen auf dem Redcarpet der Streifen schließlich freigegeben wurde, war ich natürlich recht gespannt, denn der Trailer wirkte auf mich wie eine seichte RomCom, was ja für einen Programmkino-/Arthaus-Regisseur wie Oskar Roehler recht ungewöhnlich ist und ich die letzten Filme von ihm entweder unterirdisch schlecht oder total gut fand.
Zinnober Maskenball@UDK
Wie kommen Schuhe auf eine Leinwand? Dann wenn man im Lette Verein Design studiert und für das junge Berliner Schuhlabel Zign Schuh-Entwürfe künstlerisch bearbeiteten darf. Die besten Entwürfe wurden durch das DEUTSCH Magazin und das Schuhlabel prämiert und nebenbei wurden ein paar Long-Drinks gereicht…
Zinnober Maskenball@UDK
Am Freitag, kurz vor Toreschluss 2012, war erst einmal Schluss mit sinnloser Besinnlichkeit und es hies noch einmal hoch die Tassen im alten Jahr: Die "Trust"-Bar feierte Reopening und Vorort war dann nicht nur klaustrophobisches „Mitte-Klassentreffen“ angesagt, sondern es ging stilgerecht wild und feucht bis in die frühen Morgenstunden durch die Nacht. Nach dem Mieterkrieg in der Torstraße ist die „In-Bar“ nun in die S-Bahnbögen direkt am Hackeschen Markt umgezogen und abgesehen davon, dass jetzt sogar Bier ausgeschenkt wird und der „Szene“-Laden gefühlte 3 Mal größer wirkt wie vorher, hat sich eigentlich wenig geändert: den Alk gibt es nach wie vor nur Flaschenweise zu bestellen und er schmeckt unverändert irgendwie gepanscht, auf den Unisex-Toiletten kann man sich nach wie vor gegenseitig besuchen und an der Tür werden die scheinbar unwichtigen von den wichtigen Menschen gnadenlos ausselektiert.

Zinnober Maskenball@UDK
Täglich grüßt das Déjà-vu und so ging es gestern Abend zur mehr als lustigen koemmPR Cocktailparty ins Sharlie Cheen und in Mitte war nicht nur Pub-Crawl und Touri-Sightseeing angesagt, sondern auch die Locals hatten mal wieder ihren Spaß. Nachdem die Leber erst ruiniert und dann der Ruf ungeniert wurde (oder so ähnlich=D), ging auch das ewige Visitenkarten verteilen und netzwerken zuende und es wurde ein geselliger Beisammensein-, platonischer Diskussions- und launiger Anekdotenerzähl-Abend, der leider wieder viel zu schnell zu Ende ging, aber in jedem Ende liegt ja stets auch ein neuer Anfang, respektive ein Déjà-vu...
Zinnober Maskenball@UDK
Über die zahlreichen Frühaufsteher konnte man sich gestern schon ein wenig wundern, denn bereits um 11 Uhr morgens zur Show von Lena Hoschek war das HausFashion-Week Zelt voll. Und dabei war die Modenschau der österreichischen Retro-Designerin bereits die zweite am Brandenburger Tor. Es hat sich aber definitiv gelohnt am Vorabend nicht irgendwo versackt zu sein, denn neben der gewohnt tollen Show war auch das Treiben des ganzen Fashion-Zirkus lustig anzuschauen. Natürlich war sehen und gesehen werden bis zum Abwinken angesagt, es wurden nackte und selbstbeschriftete Babybäuche in die Kamera gehalten (Grammatik üben wir aber noch mal ;) und Harald Glööckler, Deutschlands extrovertiertester Modedesigner, sorgte sogar für etwas internationalen Glam. Auch in 2012 ist sich Lena Hoschek ihren Stil treu geblieben und so wurden die geladenen Gäste wieder auf eine kleine Zeitreise entführt. Zu den Klängen bekannter Chansons gab es auf dem Catwalk feminine Kreationen zu sehen, die durch die 40er- und 50-Jahre inspiriert wurden. Lena Hoschek hat sich bei ihren Entwürfen aber nicht immer streng an das Zeit-Korsett gehalten, sondern kombinierte ihre Entwürfe auch mal nicht zeitgemäß mit schweren Dr. Martens Boots. Nach der Show applaudierte das Publikum ekstatisch und obwohl die aktuelle Kollektion nicht ganz an die umjubelte Sommerkollektion 2011 ran reichte, die man übrigens noch hier sehen kann http://www.wagg.de/blog.php?id=264&action=detail&action1=neu zeigte sich - wie gesagt - der echte Lena-Fan begeistert. Heute Abend gibt es in der Volksbühne übrigens auch noch eine Aftershow-Party…
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