Vernissage iHeartBerlin Couture Eggs Charity
fp, | 23.04.2011   
Vernissage iHeartBerlin Couture Eggs Charity, Berlin 2011, nicolino, Achteinhalb Concept Store, C.Neeon, Esther Perbandt, Von Bardonitz, wagg.de
Passend zum Todestag von Jesus Christus kreierten Berlins avantgardistische Modedesigner Ostereier für den guten Zweck – denn die Entwürfe können bei iHeartBerlin.de ersteigert werden und kommen Kindern in Not und Japan zugute. Im Achteinhalb Concept Store dabei waren unter anderem die Modeschöpfer von C.Neeon, Esther Perbandt und Von Bardonitz und nach der offiziellen Präsentation wurde dann auch noch ausgiebig gefeiert…


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Kategorie: Lifestyle

Vernissage iHeartBerlin Couture Eggs Charity, Berlin 2011, nicolino, Achteinhalb Concept Store, C.Neeon, Esther Perbandt, Von Bardonitz, wagg.de
Im mondänen Best Western Premier Hotel in Moabit feierte gestern Julian F.M. Stoeckel seinen 6. Fashion Night Cocktail. Der Schauspieler, Model und Selbstvermarktungs-Genie Julian F.M. Stoeckel, der auf keinem roten Teppich der Hauptstadt fehlt, hat sein Repertoire erweitert und ist nun auch unter die Modedesigner gegangen. Erstmalig gab es nun seine gleichnamige Kollektion auch auf dem Catwalk zu sehen. Die Entwürfe waren im urbanen Streetware-Look mit einem mediterranen Einschlag gehalten und wirkten obwohl casual doch sehr schick. Julian Stoeckel ist eine recht zeitlose Kollektion gelungen, denn sowohl tagsüber im Cafe, als auch auf der Vernissage am frühen Abend, sowie im Anschluss Nachts im Club macht man mit den Kreationen eine gute Figur ohne dass man sich 3 mal zuhause umzuziehen braucht. Neben den Entwürfen von Julian F.M. Stoeckel gab es auf dem Laufsteg auch Entwürfe der Designer Eleni Konti und Kauffeld & Jahn zu sehen. Neben der Mode besticht bei den Shows von Julian Stoeckel auch immer ein extrem schriller Gäste-Mix aus jung, alt, Drag-Queen und alternden Playboys, so dass neben sehen und gesehen werden natürlich auch gute Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden gewährleistet war…
Update: Ein Video der Show gibt es mittlerweile auch:
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Die ifa ist zwar unter dem Funkturm, genetzt werkt wird in der Filmbranche aber bei den Filmförderern vom Medienboard Berlin-Brandenburg. Die laden während der ifa traditionell zur Medianight ins Tipi am Kanzleramt und alles was in der Branche Rang und Namen hat ließ sich das natürlich nicht entgehen. Im Rahmen des Boulevard der Stars wurde bei der Medianight die sage und schreibe 101-Jährige Oscargewinnerin Luise Rainer geehrt. Da ist die ifa noch gar nicht vorbei, da geht es in Berlin direkt mit der music week weiter, denn im Admiralspalast wurde der new music award 2011 verliehen. Beim new music award wird die hoffnungsvollste Newcomer Band Deutschlands ausgewählt. Preisträger 2008 waren zum Beispiel die nun relativ bekannten Bonarparte. Da der Preis von mehreren Radiosendern gestiftet wird, hörten sich die 3-4 Bands denen ich gelauscht habe doch recht Radio-kompatibel an, irgendwie nicht schlecht aber auch nicht weltbewegend. Anschließend war wieder ifa angesagt, denn direkt an der Spree im Spindler&Klatt lies es der Kopfhörer- und Lautsprecherhersteller MONSTER beats by Dr. Der mit einer furiosen Party krachen.
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Die Vinylplatte feiert ja gerade ein unglaubliches Revival und Schallplattenläden sprießen überall wie Pilze aus dem Boden. Es gab gerade einen riesen Aufschrei als das Gerücht aufkam, dass die Produktion des vielleicht beliebtesten Plattenspielers der Welt - des Technics MK2 – eingestellt werden sollte. Da ich CDs ehrlich gesagt noch nie mochte und eigentlich mein ganzes Leben immer nur Platten gekauft habe und dies immer noch (sehr) regelmäßig tue, denke ich, dass es vielleicht lustig ist hier unregelmäßig darüber zu bloggen. Es wird Reviews geben, ungefähre Preise, Informationen zu verschiedenen Pressungen und Angaben wo man das Vinyl am günstigsten herbekommt. Besprochen wird genreübergreifend alles was lustig und kultig ist, egal ob 30 Jahre alt oder frisch aus dem Presswerk. Dabei wird es weniger Verrisse geben, als Besprechungen von Platten die es einfach verdient haben aus dem verstaubten Plattenregal herausgeholt und an das Licht der Öffentlichkeit gezerrt zu werden. Zum Kaufen von Platten im Internet kann ich discogs.com empfehlen, einmal bekommt man viele Platten nur dort und zum anderen sind diese meistens am günstigsten. In Bezug auf Platten ist Ebay in den letzten Jahren krass teuer geworden, man sollte vor dem Kauf auf discogs.com aber immer mal einen Blick rüber werfen. Auch bei amazon kann man in seltenen Fällen ein Schnäppchen machen. Vor dem Online-Kauf sollte man aber immer auch auf das Porto achten, denn Lieferkosten aus dem Ausland können recht hoch ausfallen. Genial bei discogs.com ist die Discography Funktion, wo man meistens alle Alben, Maxis und 7er einer Band in chronologischer Reihenfolge aufgelistet findet. In der Übersicht kann man so oft Platten finden von dessen Existenz man noch nie gehört hat. Anno 1988 haben die Suicidal Tendencies zum Beispiel ein paar Maxis mit Hammer Covern rausgebracht. Einmal die Possessed to Skate-Maxi mit dem gleichnamigen Punk Klassiker drauf und die Trip At The Brain. Beide bekommt man bei discogs.com für unter 10 € und nebenbei gibt es von Possessed to Skate auch eines der besten Skate-Punk Videos aller Zeiten.
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Wie bestimmt noch niemand mitbekommen hat ist ja wieder der Modezirkus in der Stadt und weil die Mode nie aus der Mode kommt, ging es am Sonntag erst mal zur Fashion-Week warm-up Sause vom Harald Glööckler, ein wenig auf die Modewoche einstimmen und etwas vorglühen.

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Am Dienstag feierte der Agententhriller Bube Dame König As Spion Deutschlandpremiere im Kino International und sogleich lag ein Hauch Hollywood in der Luft, denn nur wenige Stunden zuvor wurde der anwesende Hauptdarsteller Gary Oldman für seine Rolle in dem Film für einen Oscar nominiert. So war der Andrang in der Karl-Marx-Allee natürlich ungewöhnlich groß und die geladenen Gäste mussten im Kino eng zusammenrücken. Der Film basiert auf John le Carrés berühmten Krimi-Roman und spielt während des Ost-West-Konfliktes in den frühen 70ern und handelt kurz zusammengefasst von der Suche nach einem russischen Doppelagenten innerhalb des britischen Geheimdienstes. Mit einem Agententhriller a la James Bond hat Dame König As Spion jedoch wenig zu tun, denn Spannung oder Action ist in dem Streifen noch nicht einmal ansatzweise vorhanden. Stattdessen reiht sich ein Dialog an den nächsten und durch übermäßig viele Protagonisten und einer recht verworrenen Handlung inklusive mehrerer Zeitebenen verliert der Zuschauer auch öfters mal Durchblick. Einzige Lichtblicke des Agententhrillers sind seine grandiose Ausstattung sowie seine grobkörnige Bildsprache die in der Summe ein beängstigend reales Feeling der 70er Jahre einfängt und natürlich der überzeugende Cast rund um den Star-Schauspielstar Gary Oldman. Im Original sind diese zwar wegen des komischen britischen Akzents kaum zu verstehen, aber auch dies wird den hXc Cineasten und/oder Krimi-Fan sicher nicht abschrecken eine Kinokarte zu lösen. Kinostart ist am 2. Februar 2012.
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