Vernissage iHeartBerlin Couture Eggs Charity
fp, | 23.04.2011   
Vernissage iHeartBerlin Couture Eggs Charity, Berlin 2011, nicolino, Achteinhalb Concept Store, C.Neeon, Esther Perbandt, Von Bardonitz, wagg.de
Passend zum Todestag von Jesus Christus kreierten Berlins avantgardistische Modedesigner Ostereier für den guten Zweck – denn die Entwürfe können bei iHeartBerlin.de ersteigert werden und kommen Kindern in Not und Japan zugute. Im Achteinhalb Concept Store dabei waren unter anderem die Modeschöpfer von C.Neeon, Esther Perbandt und Von Bardonitz und nach der offiziellen Präsentation wurde dann auch noch ausgiebig gefeiert…


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Kategorie: Lifestyle

Vernissage iHeartBerlin Couture Eggs Charity, Berlin 2011, nicolino, Achteinhalb Concept Store, C.Neeon, Esther Perbandt, Von Bardonitz, wagg.de
Es ist schon atemberaubend anzuschauen wie sich Berlins Mitte fast täglich verändert und nebenbei unaufhörlich gentrifiziert wird. Auf der einen Seite verschwinden die ganzen originellen Orte für die der sogenannte Mitte-Mythos einstmals Pate stand und geht einher mit kultureller Verödung, Touristenmassen und Pub-Crawls. Doch die Hauptstadt kann ja nicht ewig arm aber sexy bleiben und dort wo altes verschwindet und neues entsteht gibt es in der Regel auch immer viel zu feiern. So wurde die Mitte Berlins gestern Abend gleich von 2 Welt-Konzernen bespaßt, so dass die üblichen local-Berliner nicht in einer gentrifizierten Touri-Bar abhängen mussten ;). Einmal öffnete in der Münzstraße ein neuer Porsche-Design Store seine Pforten und circa 200 Meter weiter stellte Microsoft sein neues Windows Phone 8 vor.
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Am Dienstag feierte die Pro Sieben Bundeswehr-Komödie Willkommen im Krieg Premiere in Berlin. Inhaltlich geht es bei Willkommen im Krieg um den Bundeswehr-Auslandseinsatz in Afghanistan. Die Komödie hat seine lustigen Momente, etwa als Daniel Zillmann mit afghanischen Kindern 99 Luftballons anstimmt (zu sehen hier) http://www.prosieben.de/tv/willkommen-im-krieg/video/clip/282740-willkommen-im-krieg-99-luftballons-1.3107908/ insgesamt ist Willkommen im Krieg jedoch recht trashig und unfreiwillig komisch geworden. GEZ-Gebühren sollen hier bestimmt nicht das Wort geredet werden, aber mit einem gewissen Budget lässt sich mit Sicherheit auch eine gewisse Qualität sicherstellen, so dass die Bundeswehr-Soldaten-Schauspieler nicht durch die Bank weg rüberkommen wie Abiturienten-Zivis und die Ausstattung nicht so unecht und billig wirkt wie bei Woole in der Wilmersdorfer. Und über logische Handlungsstränge und Spezialeffekte oder ähnlichem fängt man bei Willkommen im Krieg am besten gar nicht erst an zu philosophieren. Wie gesagt Trash muss ja auch nicht per se Schrott sein und nicht nüchtern gesehen hat Willkommen im Krieg mit Sicherheit auch seine unterhaltsamen Momente. Ausgestrahlt wird der TV-Streifen am 9.4. gegen 20.15h auf Pro7…
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Das lustigste am Studium waren stets die ganzen WG-Parties, bei denen man die Gastgeber über Minimum 3 Ecken kannte und stets so unterirdische Musik lief, dass es irgendwie schon wieder lustig war. Am besten kam immer, wenn die Sause über einen Windows-Media-Player beschallt wurden, weil dann konnte man sich ziemlich sicher sein, dass man selten ein Lied bis zum Ende durchhören konnte. Da sich immer mehrere Gäste als DJ berufen fühlten und bei nicht Gefallen eines Liedes dann einfach kurzerhand auf ein neues Lied geklickt wurde, natürlich immer mitten im aktuell laufenden Song, wobei dann der DJ, der das vorherige Lied ausgewählt hatte wieder auf den Plan gerufen wurde und wiederum auf sein altes Lied zurückklickte, natürlich auch wieder mitten im Lied, so dass so eine Art Kreislauf entstand und man somit nie irgendein Lied bis zum Ende durchhören konnte. In Bezug zum Mediaplayer auch stets lustig, dass man studentische Evergreens wie zum Beispiel von The Police, RATM, Seeed oder Bob Marley in Heavy Rotation immer gefühlte 5 Mal am Abend hören konnte. Aber wie bereits angeführt, ging es ja nie wirklich um die Musik, sondern eher darum, dass man jedes Mal die unterschiedlichsten Wohnungen durchrockenkennenlernen konnte, oder darum, dass man nie genau wusste, wie lange die Parties letztendlich gingen, da sie ja zum Beispiel oft vorzeitig von unseren Freunden und Helfern aufgelöst wurden. Mit Beginn des Hauptstudiums oder spätestens mit Ende des Studiums werden die meisten dann ziemlich spießiggesetzt und feiern ihre Geburtstage nur noch in irgendwelchen langweiligen Bars, denn das Wohnungsinterieur könnte ja in Mitleidenschaft gezogen werden und eigentlich mag man es ja auch nicht mehr so wild. Nur leider kann eine Bar selten mit dem unverwechselbaren Ambiente einer Privatparty mithalten, weshalb solche Geburtstage von mir in der Regel gemieden werden, was eigentlich immer schade ist, denn bereits gesetztere Leute laden ja in der Regel auch nur sich benehmende und verantwortungsvolle Menschen ein, so dass man sich schon fragen kann, wie denn so Möbel in Mitleidenschaft gezogen werden können. Also feiert wieder mehr zuhause und vergesst nicht mir vorher Bescheid zu geben :) Inspirationen, was Ihr euren Nachbarn vor der WG-Sause schreibt, könntet ihr in der Galerie finden…
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In der Prince Charles Bar gab es gestern mal keine innovativen Club-Tunes auf die Ohren, sondern solider Texas-RocknRoll von den Boss Hoss rockte das Haus am Moritzplatz. Anlass für den Stilbruch war die Launch-Party für die neue Zocker-Konsole Vita, so dass die gerade regenerierte Berlinale-Leber von den meisten geladenen Gästen berlinstyle schon am Dienstag wieder ruiniert war ;). Die Konsole von Sony gibt es ab heute weltweit zu kaufen und Clou der Vita ist ihr kompaktes Taschenformat und ihr Touchscreen-Display, so dass man wie früher beim Game Boy auch unterwegs zocken kann. Zudem kann man mit der Vita auch Filme anschauen, Mukke hören und im Internet surfen. Bis auf telefonieren also im Prinzip alles was ein Smartphone oder iPad auch kann. So wird es mit Sicherheit nicht uninteressant wer sich auf dem Markt letztendlich durchsetzt, zumal die Welt der Videospiele von Smartphones und Tablets gerade umgekrempelt wird… Mehr Fotos von der Boss Hoss Record Release Party letztes Jahr im Whitetrash gibt es übrigens noch hier anzuschauen http://www.wagg.de/blog.php?id=306&action=detail&action1=neu
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Statt „Xaver“ Paranoia war dann letzten Donnerstag auch mal wieder jut Mitte-Titte-RocknRoll-Abrissparty und DCAC Mk4 angesagt, wobei DCAC Mk4 jedoch weder das kryptische Passwort zum Hochfahren eines Atomreaktors noch die Jahreszahl der Varusschlacht beinhaltet, sondern lediglich den Namen des neuen Sneakers vom Patrick Mohr. Der Münchener Modedesigner designt ja nicht nur Jeans und verwirrt(e) die Modewelt mit skurrilen FreakshowsModenschauen, sondern entwürft seit 2010 auch Schuhe.
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