Eight Legs live bei Halbtagsjob 2010 Vernissage +++ MCM-Party
fp | 18.04.2011   
Eight Legs live bei Halbtagsjob 2010 Vernissage +++ MCM-Party
Das Britische Gitarrenmusik einfach nicht totzukriegen ist unsterblich ist, bewiesen eindrucksvoll Eight Legs: Mit einem inspirierten Sound irgendwo zwischen The Jam, The Clash und den Arctic Monkeys schafften es die Eight Legs sogar mal bei einer Dior Modenschau zu spielen, sowie bei der Halbtagsjob 2010 (was-ist aus-den-Gewinnern-geworden) - Sause. Denn dort bei der ½ Tags-Job-Vernissage präsentierten die Gewinner ihre kreativen Ergebnisse. Ein paar Impressionen des Halbtagsjob 2010 Award von anno 2010 gibt es noch hier zu sehen

http://www.wagg.de/blog.php?id=114&action=detail&action1=neu

und einen juten Eindruck von den Acht Keulen kann man sich hier verschaffen




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Einen Hauch Fashion-Week gab es dann bei der anschließenden MCM-Party im Soho House, der durch die zahlreichen und stylischen Fashion-Blogger aufkam…

hier gehts zur Fotogalerie


Kategorie: Lifestyle

Eight Legs live bei Halbtagsjob 2010 Vernissage +++ MCM-Party
Wo ich zur Berlinale ja nie ins Kino gehe, skurril aber wahr, war am Montag wieder mal Zeit für etwas Traumfabrik und so ging es ins gute alte Delphi zum Screening von Lion – Der lange Weg nach Hause. Wie immer latent zu spät gab es dann einen recht emotionalen Streifen zu gucken, in dem es um das Schicksals eines Inders geht, der mit 5 Jahren seine Familie verliert, weil er versehentlich in einem Zug einschläft und tausende Kilometer entfernt in Kalkutta wieder aufwacht, dann durch halb Indien irrt, nach Australien veradoptiert wird und 20 Jahre später mit Hilfe von „Google Earth“ seine Verwandten wiederfindet, ohne ihren oder seinen richtigen Namen, noch seinen Geburtsort, zu kennen. So unglaublich und doch genau so passiert, in Indien leben ja nur circa 1,2 Milliarden Menschen und wo ich gerade etwas abgenervt vom Internet bin, wo alles immer schneller, sensationeller und nur noch Reizüberflutung ist und man taub für die kleinen und leisen Dinge des Lebens wird, bringt einen die Story die schöne Erkenntnis, dass nicht alles schlecht am World Wide Web ist und zudem die phantastischsten Geschichten immer noch das Leben selbst schreibt (q.e.d. =D). Aber zurück zu „Lion – Der lange Weg nach Hause“, cineastisch wird dem Zuschauer ein emotional-schönes Feel-Good Movie geboten, die Dramatik hält sich zwar in Grenzen und das Happy-End kann man natürlich auch erahnen, trotzdem kommt keine Langweile auf und man muss streckenweise krass mit den Tränen kämpfen, weil es nicht nur um das Schicksal des Jungen, der seine Familie verloren hat, geht, sondern auch das heftige Leben der obdachlosen Strassenkinder in Indien ziemlich schonungslos und realistisch gezeigt wird, wobei dem Streifen der schmalen Grat gelingt, weder in Bollywood-Kitsch zu verfallen, noch in einen würdelosen Elends-Porno auszuarten. Last but not least auch super, leider gibt es bei "Lion – Der lange Weg nach Hause " kaum was zu mäkeln, der Cast, wo mir besonders die Darsteller von Saroo Brierley, so heißt der verlorene Sohn in echt, beeindruckt hatten, sowohl als fünfjähriger, toll gespielt von Sunny Pawar, als auch als mittzwanziger, geschauspielert von „Slumdog Millionär“-Star Dev Patel. Nicht umsonst ist der Drama-Streifen für nicht weniger als 6 Oscars nominiert, man kann gespannt sein, und das lösen einer Kinokarte ist hier mal ausdrücklich empfohlen. Kinostart ist genau heute, am 23.02. und zum Trailer flimmern geht es wie immer weltexklusiv hier
Eight Legs live bei Halbtagsjob 2010 Vernissage +++ MCM-Party
Wie sicherlich noch niemand mitbekommen hat ist ja WM und so wurde bereits letzte Woche zum Eröffnungsspiel bei der Roof-Top Party von Universal vorbeigeschaut. Bei grauen Sommerwetter bespasste der Major die üblichen Verdächtigen mit Sambatänzern, Capoeira und Caipirinhas und ließen ein paar labeleigene Acts WM-Songs performen. Auf die Rübe gabs aber leider nicht die defätistischen Deichkind, sondern trashigen Eurodance von Francesca Maria, Blactro feat. Mariana Viana und Cris Verano und R.I.O. Feat. U-Jean und man fühlte sich weniger in der Hauptstadt als auf einem Umland-Rave. Aber Geräuschkulissen sind eh ja überbewertet und die Aussicht über die
Eight Legs live bei Halbtagsjob 2010 Vernissage +++ MCM-Party
Die Bosshoss werden ja entweder geliebt oder gehasst und ja es ist richtig, Stadion Rock und „The Voice of Germany“ saugt, aber wenn man mal die Gelegenheit hat die Spree-Cowboys in kleinen Rahmen live zu sehen unbedingt hin da. Nach ihrem Konzert in der Max Schmeeling Halle vor 10.000 Fans war wieder einmal so eine gute Gelegenheit, denn bei ihrer Aftershowparty im FluxBau standen die Country-Rocker erneut auf der Bühne und spielten einen schönen Club-Gig.
Eight Legs live bei Halbtagsjob 2010 Vernissage +++ MCM-Party
Dieser Freitag ist ja der 8. Mai, der Tag an dem mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands der Zweite Weltkrieg in Europa beendet wurde, für einige ein Tag der Niederlage, für viele ein Tag der Befreiung und für die meisten ein Tag des Sieges. Die größte Last dieses wahnsinnigen Krieges trug damals sicherlich die Sowjetunion mit Millionen Toten und einem verwüsteten Land und ist dort heute der wichtigste öffentliche Feiertag “mit Tränen in den Augen”, wie es treffend in einem alten russischen Lied heißt und heute natürlich Identifikationssymbol des Landes. In diesem Sinne ist es sicherlich nicht uninteressant, aus welcher Perspektive junge russische Künstler das heutige Deutschland, den Kriegsgegner siebzig Jahre nach Kriegsende, betrachten. Aufschlussreiche Antworten kann man sicherlich in der Ausstellung Germany through the eyes of Russian artists finden, bei der Landschaftsportraits von zehn russischen Künstlern zu sehen sind, die bei einer Deutschlandreise in diesem Frühjahr entstanden sind. So steht die Ausstellung auch im Geiste eines „nie wieder Krieg“ und soll demonstrieren, dass die Kunst auch eine Brücke ist, die Motor für Toleranz, Vielfalt und Frieden sein kann. Hört sich vielleicht alles etwas eso- und hippiemäßig an, aber wenn man mal drüber nachdenkt, sind es doch die Werte auf die es wirklich ankommt im Leben und wie heißt es so schön „wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart", deswegen kommt da morgen alle mit Blumen im Haar vorbei und neben freien Eintritt und der Kunst gibt es auch noch free Cocktails für den Frieden und die Liebe zu schlürfen… Abbildung: Alexander Grishin
Eight Legs live bei Halbtagsjob 2010 Vernissage +++ MCM-Party
Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten kracht es immer ordentlich im Berliner Problembezirk Neukölln, denn der Travestiekünstler Ades Zabel haut mit seiner Theaterfreakshow Wenn Ediths Glocken läuten Vol. 8 immer ordentlich auf die Pauke. In der schotenreichen Komödie dreht sich alles rund um das Weihnachtsfest und natürlich um Edith Schröder alias Ades Zabel. Diese hat nämlich zum Wiegenfest ihre Kiezfreundinnen zu sich nach Hause geladen und da liegt es selbstverständlich auf der Hand, dass einiges drunter und drüber geht und so die Lachmuskeln der Zuschauer auf das äußerste strapaziert werden: weihnachtliche Depressionen machen sich etwa breit, uneheliche Töchter stehen plötzlich vor der Tür und zu guter Letzt verkohlt auch noch der Truthahn im Ofen. Doch die Neuköllner-Kiez-Freundinnen halten eisern zusammen und umschiffen alle Klippen mit schrillen Kostümen, schrägen Gesangseinlagen und natürlich viel gudder Laune, wie man auch mit Sicherheit an den bunten Fotos erkennen kann. In der wirklich gelungenen Bescherung ist Ades Zabel , Biggy van Blond und Bob Schneider in den Hauptrollen zu sehen, aber leider erst wieder in circa 12 Monaten – dann nämlich zu Weihnachten 2012... +++ Im Anschluss ging es noch mit der "schwarzen Szene" weiterfeiern und zu knallharten Electrobeats abtanzen, denn Solitary Experiments, The Klinik, Combichrist, Hocico und die Headlinern Front242 wavedenrockten im Rahmen des Christmas Ball Festivals das Haus. Im Ganzen ein toller Abend mit gut ausgewählten Künstlern, außer dass es der Weihnachtsmann wohl etwas zu gut mit der Lautstärke meinte. ..
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