Premiere Four Lions
fp | 13.04.2011   
Premiere Four Lions, Chris Morris, Kayvan Novak, Serdar Somuncu, Berlin, wagg.de,
Daumen hoch für die Meinungsfreiheit und den bestimmt mutigsten Film des Jahres, denn in dem Komödien-Drama Four Lions geht es ziemlich politisch unkorrekt um das was Muslime tun, wenn sie das wörtlich nehmen was im Koran geschrieben steht, nämlich „Ungläubige kuffar“ zu massakrieren. In Four Lions gibt es sicherlich die eine oder andere Länge und der Film erinnert stilistisch stark an Monty Pythons Das Leben Des Brian, trotzdem ist der Film für jeden der für uneingeschränkte Meinungsfreiheit eintritt ein Muss. Zwar wird islamistischer Terrorismus im Film weder übermäßig dämonisiert und natürlich auch nicht glorifiziert, dafür aber ziemlich verharmlost, denkt man etwa an die circa 17.000 Opfer von extremistischen Muslimen, die seit dem 11. September 2001 weltweit umgebracht wurden, oder macht man sich einmal die Mühe und schaut sich im Internet echte Dschihadisten Videos an, wo Menschen enthauptet oder per Kopfschuss hingerichtet werden. Trotz allem hat der Film aber immer noch das Potenzial für einen neuen Karikaturen-Streit, daher wollte der DhimmiC*SU-Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer den Streifen wegen einer angeblichen Terrorgefahr auch kurzerhand indizieren ( http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,738524,00.html ) und aus diesem Grund hatte der Film auch Schwierigkeiten in Deutschland einen Verleih zu finden. Falls es doch noch zu einer Neuauflage eines KarikaturenFilm-Streit kommen sollte, so ist Regisseur Chris Morris und den anderen Machern des Films natürlich ein langes und uneingeschränktes Leben zu wünschen und dass hoffentlich niemand das Schicksal von Theo van Gogh ( http://de.wikipedia.org/wiki/Theo_van_Gogh_(Regisseur) ) teilen muss, oder das Schicksal von Kurt Westergaard oder Salman Rushdie, die nun für den Rest ihres Lebens auf Personenschutz angewiesen sind und sich in ihren eigenen Ländern verstecken müssen. Four Lions läuft ab dem 21.04. im Kino…




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Kategorie: Film, Lifestyle

Premiere Four Lions, Chris Morris, Kayvan Novak, Serdar Somuncu, Berlin, wagg.de,
Am nächsten Tag ging es dann mit wenig Schlaf und viel Restalkoh**** schon gegen 11 früh ins "Zelt" zur Show von Lena Hoschek. Am Brandenburger Tor werden viele Modeopfer ersteinmal dumm gekuckt haben, denn wegen der Fanmeile wurde das Mode-Zelt ersteinmal 1-2 Kilometer weiter zur Siegessäule verlegt. Dort angekommen ging es noch kurz zur Installation des Cashmere Labels 1913 Berlin das sich für die Präsentation wohl ein wenig die falsche Jahreszeit ausgesucht hatte, denn es war gefühlte 50 Grad heiss. Abgesehen von der Hitze konnte die Kollektion aber mit einem gelungenen Mix aus Sportswear und Streetstyle überzeugen.
Premiere Four Lions, Chris Morris, Kayvan Novak, Serdar Somuncu, Berlin, wagg.de,
Seit nun schon drei Jahren existiert der Hummel Flagshipstore in der Alten Schönhauser Strasse 33. Zeit also, dass Jubiläum feierlich mit einer kleinen Party zu begehen. Das aus dem Handball-Sport kommende Label aus Dänemark besticht vor allem mit 70ern und 80ern Bolzplatz Entwürfen die wohl gut in den allgemeinen Vintage-Trend passen. Anschließend ging es weiter zur Mio Restaurant Opening-Party, wo der Erste Gedanke war, dass sich nun das Maxim, Felix, Tube usw. warm anziehen dürfen, denn seit letztem Wochenende gibt es direkt am Alexanderplatz einen neuen Russen-Charlottenburg-Style Club. Der obligatorische Tisch mit der 5 Liter Vodka-Flasche im Sektkübel für 500$$$ kann nun also auch unter dem Fernsehturm vorbestellt werden. Zwar ist das Mio primer ein Restaurant, aber abends rotiert dort regelmäßig die Discokugel. Zumindest die Opening-Party fiel schon einmal bombastisch aus und war auf jeden Fall lustiger als die meisten langweiligüberkuulen Mitte-Szene Parties, denn es wurde nicht nur kulinarisch ziemlich dick aufgefahren, sondern auch wild gefeiert, so dass man gespannt sein kann, wie sich das Mio weiterentwickelt. Bei der Größe des Ladens und der zahlreichen Konkurrenz sicherlich kein leichtes Unterfangen, aber falls alle Stricke reißen, vielleicht will ja irgendwann auch mal das white trash expandieren ;)
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Pünktlich zum Nikolaus startete der Weihnachtsparty-Marathon 2011 mit der Weihnachtsfeier der Filmförderer vom Medienboard Berlin-Brandenburg. In der Ritter Butzke in +Berg, wo dieses Jahr gefeiert wurde, traf sich dann auch das Who is Who der Berliner Filmbranche, denn die meisten geladenen Gäste haben sicherlich schon einmal einen Förder-Scheck der Filmförderer erhalten, so dass ein Dankbarkeitsbesuch für viele Schauspieler, Regisseure und Produzenten wohl Pflicht war. Wie jedes Jahr gab es auch 2011 wieder das „Scheck is back!“-Ritual, dass heißt das an der Kinokasse erfolgreiche Filme Fördergelder zurückerstatten müssen. Dieses mal waren die Produzenten des Films Small World an der Reihe, wo u.a. die Schauspieler Alexandra Maria Lara und Gerard Depardieu mitwirkten, so dass 70.000€ an die Filmförderer zurücküberwiesen wurden, da der Film an den Kinokassen wohl ordentlich Geld reinholte. Weitere Impressionen der Weihnachtsfeier gibt es hier zu sehen https://www.facebook.com/media/set/?set=a.307349899286275.72868.132450223442911&type=1&l=592aed90ae
Premiere Four Lions, Chris Morris, Kayvan Novak, Serdar Somuncu, Berlin, wagg.de,
Gestern Abend war Fashion-Week gestern und anstatt neue Styles auf den Laufstegen zu begutachten oder gepflegt die Leber zu schädigen ging es ganz entspannt ins Kino den neuen Streifen vom Peter Torwarth „Nicht mein Tag“ anzuschauen. Zwar war es mega nervig das wieder alles parallel lief, trotzdem hat sich der Kinobesuch gelohnt, denn das Ruhrpott/Buddy/Gangster-Roadmovie besticht durch viele kuule Pointen, schön schrägen „Die Kassierer“/Ruhrpott-Humor und einen super aufspielenden Cast (u.a. Moritz Bleibtreu, Ralf Richter, Anna Maria Mühe, Axel Stein, Jasmin Gerat u.a.) und ist definitiv mal wieder ein besserer deutscher Film geworden. Inhaltlich geht es um einen Banküberfall und einer daraus resultierenden Entführung und dem Entstehen einer „ziemlich“ besten Freundschaft zweier „ziemlich“ unterschiedlicher Charaktere.
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Gestern Abend gab es einmal keinen Grund sich über die Tarife oder Inkompetenz bei der Deutschen Telekom zu beschweren, denn der Telefon-Konzern lud im Rahmen der Telekom Street Gigs Linkin Park in den Admiralspalst. Schön zur Afterwork-Zeit legten die Kalifornier um punkt 8 vor vielleicht 3-4 hundert Gästen los und zumindest bei den alten Stücken vom Debut-Jahrhundertalbum Hybrid Theory war jut Nu Metal Power bis zum abwinken angesagt und in dem kleinen Rahmen haben die Stadion-Hymnen auch wirklich Laune gemacht. Sicherlich wird Einigen bei Linkin Park Stichworte wie „unerträglicher Mainstream“ oder „sellout“ usw. einfallen, aber meiner bescheiden Meinung nach wurden die Genre-Vorläufer Punk, HC, Grunge und Crossover in den 90ern eh komplett ausverkauft und Nu Metal als Nachfolger war von Anfang an keine Subkultur sondern rein kommerzielle Jugendkultur,
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