Opening The Baroom
fp, | 12.04.2011   
Berlin, 2011, Opening The Baroom, Manuel Cortez, Marcello, Lucy Diakowska, DJ Jean-Luc Cravallo, Rolf Scheider, Harris, Sonja Gerhardt, Axel Schreiber
Dit is Berlin - mit dem Opening der The Baroom Tanz-Bar am Montag konnte in die Woche gleich wieder mit Vollgas gestartet werden, denn was gibt es schon großartiges in einer Bar zu tun ausser… ;) Vom Konzept wirkt The Baroom ähnlich wie die Kingsize Bar oder das Trust, von außen unscheinbar und von innen schlicht und zudem kann getanzt und sich gepflegt betrunken werden. Man kann aber darauf gespannt sein, wie sich das mit dem Tanzen weiterentwickelt, denn schon gleich am Eröffnungsabend gab es Beschwerden von lärmbelästigten Nachbarn, die dann auch gleich die Polizei auf den Plan riefen und ein DJ-Set von Lieblingsrapper Harris verhinderten. Kuul auch – [030] Marcello einmal als knallharten Tür-Hitler erleben zu dürfen. The Baroom befindet sich in der Chausseestrasse 10 und hat wohl absofort geöffnet…


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Kategorie: Lifestyle

Berlin, 2011, Opening The Baroom, Manuel Cortez, Marcello, Lucy Diakowska, DJ Jean-Luc Cravallo, Rolf Scheider, Harris, Sonja Gerhardt, Axel Schreiber
Dass ich das noch erlebe, die Descendents und NOFX zusammen live sehen zu dürfen. Beide Bands gibt es schon ewig und beide prägten mit ihrem Melodic Hardcore Sound wohl unzählige Generationen an Punks, die Descendents seit den frühen 80ern und NOFX seit den frühen 90ern. Leider war die Bühne für das Publikum versperrt, so dass genreuntypisch nicht von der Bühne ins Publikum gedived werden konnte, so dass leider eine gewisse Stadion Rock Atmosphäre aufkam. Das tat der guten Stimmung zwar wenig Abbruch, denn so konnte man die Bands auch mal in Ruhe anschauen, ohne das ständig 10 Hanseln auf der Bühne die Sicht versperrten. Aber trotzdem war das irgendwie schade, da ja Ami-Punk Konzerte auch immer für eine gewisse Interaktion mit dem Publikum standen und so das Ganze doch etwas altbacken wirkte. Da kann man sich schon fragen, warum die Veranstalter oder die Bands neuerdings so viel Angst vor ihren eigenen Fans haben, denn früher ging das doch auch. Trotz allem war das Festival eine runde Sache und es war schön dabei zuzuschauen, wie die Descendents und NOFX im Gegensatz zu den Sell-Out Kollegen von Green Day und Offspring den real Punk-Spirit aufrechterhalten. Hier noch ein paar ausgewählte Videos :)
Berlin, 2011, Opening The Baroom, Manuel Cortez, Marcello, Lucy Diakowska, DJ Jean-Luc Cravallo, Rolf Scheider, Harris, Sonja Gerhardt, Axel Schreiber
Mode-, Food- und KatzenSex-Themen gehen beim anderen Geschlecht immer und so haben die Online Frauenportale "goFeminin" und "Edition F" gerade vom amerikanischen Original Refinery29 Konkurrenz bekommen. Gudde Partys gehen natürlich auch immer und so wurde gestern abend direkt noch bei der Launch Sause der Frauenversteher-Website nach dem Rechten geguckt. Die Champuskorken knallten in einem mondänen +Berger Dachloft, wobei ich wie immer nur circa 5 Liter Mineralwasser hatte, irgendjemand muss ja auch auf die ganzen beschwipsten Modemädchen aufpassen =D
Berlin, 2011, Opening The Baroom, Manuel Cortez, Marcello, Lucy Diakowska, DJ Jean-Luc Cravallo, Rolf Scheider, Harris, Sonja Gerhardt, Axel Schreiber
Gestern Abend gab es ja schon wieder einen krassen Overkill an Partys und Premieren, so dass man sich langsam fragt, wer eigentlich noch ins Restaurant oder in einen Club oder solchen Kram geht =D und da man ja auf der Fete und nicht auf der Flucht ist, ging es zunächst nur entspannt zum Opening des Hotel Ultra Concept Store in der Torstraße 155. Das Ultra Hotel ist eigentlich auch gar keine Herberge, sondern ein arty Moebel und Designstore, so wie es auf der Torstraße hunderte gibt, was ja auch nett ist, wenn man nicht zufällig da wohnt und mal zufällig in Baumarkt oder so muss. Die Opening Sause war aber gar nicht von schlechten Eltern und die geladenen Gäste wurden mit einem leckeren „DuDu“ Menu und noch leckeren Drinks verwöhnt und es gab sogar eine Band, die mal nicht von einem Dach runter (l a n g w e i l i g !), sondern voll arty, aus einem Schrank raus spielten.
Berlin, 2011, Opening The Baroom, Manuel Cortez, Marcello, Lucy Diakowska, DJ Jean-Luc Cravallo, Rolf Scheider, Harris, Sonja Gerhardt, Axel Schreiber
Wenn der Sommer sich langsam zurückzieht und der Herbst über Berlin hereinbricht, ist es an der Zeit, die bunt gefärbte Jahreszeit in der Hauptstadt auszukosten und eine entspannte Kino-Woche einzulegen. Am Montagabend ging es zunächst zu Dieter „Didi“ Hallervorden neuen Film „Sein letztes Rennen“ wo die Komiker-Legende als greiser „Marathon-Mann“ zu bewundern ist. In dem berührenden Sportler- und Rentner-Drama dreht sich natürlich alles um die berühmten 42,195 Kilometer und darum sich auch im hohen Alter nicht unterkriegen zu lassen. Natürlich kommt Regisseur Kilian Riedhof dabei nicht ohne etwas Kitsch und Pathos aus, trotzdem ist „Sein letztes Rennen“ ein toller und wirklich sehenswerter Film geworden, wo zum Ende nicht nur die Filmfigur glücklich über die Ziellinie läuft, sondern auch Dieter Hallervorden mit rüstigen 78 Jahren ein furioses Kino-Comeback feiern kann.
Berlin, 2011, Opening The Baroom, Manuel Cortez, Marcello, Lucy Diakowska, DJ Jean-Luc Cravallo, Rolf Scheider, Harris, Sonja Gerhardt, Axel Schreiber
Alles hat ja bekanntlich seine Zeit und so ist es schon einige Jahre her, dass ich das letzte Mal im Weekend war. Ganz früher war das Weekend mal ein stylischer Mitte-Szene Club, wo es auf und ab nur mit dem Fahrstuhl, inklusive Liftboy, ging und man im Rausch der Musik in die Sonnenaufgänge reintanzte. Irgendwann kamen dann Touristen, Abiturienten und Lieschen Müller und ich verlor den Club im "Haus des Reisens" aus den Augen und hatte so auch gar nicht mitbekommen, dass zwischenzeitlich sogar zu war. Nun startet der Club mit neuem Konzept wieder durch und lud zum großen Opening auf die Dachterasse, was sich die üblichen Szene-Verdächtigen natürlich nicht zweimal sagen ließen und so wurde die Neueröffnung zum großen Bussi hier und Bussi da Klassentreffen. Über das neue Club-Konzept kann man jedenfalls ziemlich gespannt sein, denn, ich zitiere mal aus einem Tagesspiegel-Artikel, sind Studenten und Easyjetsetter nun unerwünscht, im Gegensatz zu Ü-40-Touristen die ihre 20 € Taxi-Rechnung begleichen können, denn „Wir sind ein Fünf-Sterne-Club für Berlinbesucher“ so Club-Betreiber Marcus Trojan wörtlich zitiert. Sympathisch hört sich anders an, aber auf jeden Fall mal was anderes, als immer nur bei den ganzen Bretterbuden-Raves abzuhängen. Nach so viel Glam, Luxus und Dekadenz ging es dann aber noch unprätentiös weiter zu nem juten Punk Konzi - ganz standesbewußt aufn Fahrrad.
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