Privatparty Flyer
fp | 11.04.2011   
Privatparty Flyer
Das lustigste am Studium waren stets die ganzen WG-Parties, bei denen man die Gastgeber über Minimum 3 Ecken kannte und stets so unterirdische Musik lief, dass es irgendwie schon wieder lustig war. Am besten kam immer, wenn die Sause über einen Windows-Media-Player beschallt wurden, weil dann konnte man sich ziemlich sicher sein, dass man selten ein Lied bis zum Ende durchhören konnte. Da sich immer mehrere Gäste als DJ berufen fühlten und bei nicht Gefallen eines Liedes dann einfach kurzerhand auf ein neues Lied geklickt wurde, natürlich immer mitten im aktuell laufenden Song, wobei dann der DJ, der das vorherige Lied ausgewählt hatte wieder auf den Plan gerufen wurde und wiederum auf sein altes Lied zurückklickte, natürlich auch wieder mitten im Lied, so dass so eine Art Kreislauf entstand und man somit nie irgendein Lied bis zum Ende durchhören konnte. In Bezug zum Mediaplayer auch stets lustig, dass man studentische Evergreens wie zum Beispiel von The Police, RATM, Seeed oder Bob Marley in Heavy Rotation immer gefühlte 5 Mal am Abend hören konnte. Aber wie bereits angeführt, ging es ja nie wirklich um die Musik, sondern eher darum, dass man jedes Mal die unterschiedlichsten Wohnungen durchrockenkennenlernen konnte, oder darum, dass man nie genau wusste, wie lange die Parties letztendlich gingen, da sie ja zum Beispiel oft vorzeitig von unseren Freunden und Helfern aufgelöst wurden.
Mit Beginn des Hauptstudiums oder spätestens mit Ende des Studiums werden die meisten dann ziemlich spießiggesetzt und feiern ihre Geburtstage nur noch in irgendwelchen langweiligen Bars, denn das Wohnungsinterieur könnte ja in Mitleidenschaft gezogen werden und eigentlich mag man es ja auch nicht mehr so wild. Nur leider kann eine Bar selten mit dem unverwechselbaren Ambiente einer Privatparty mithalten, weshalb solche Geburtstage von mir in der Regel gemieden werden, was eigentlich immer schade ist, denn bereits gesetztere Leute laden ja in der Regel auch nur sich benehmende und verantwortungsvolle Menschen ein, so dass man sich schon fragen kann, wie denn so Möbel in Mitleidenschaft gezogen werden können. Also feiert wieder mehr zuhause und vergesst nicht mir vorher Bescheid zu geben :)
Inspirationen, was Ihr euren Nachbarn vor der WG-Sause schreibt, könntet ihr in der Galerie finden…


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Kategorie: Lifestyle

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Da ist die Modewoche gerade einmal 2 Tage um und schon ist in der "24 Stunden am Tag offenen Weltstadt" wieder Kino angesagt, denn gestern Abend feierte die Rentnerkomödie "Bis zum Horizont, dann links!" von Regisseur Bernd Böhlich Premiere in der Kulturbrauerei. In der gesellschaftskritischen Komödie über das hohe Alter geht es um die Flucht einer Seniorengruppe aus einem tristen Altersheim. Ziel der Betagten ist es noch einmal im Leben das Meer zu erblicken und den ewigen Entmündigungen und den monotonen Beschäftigungstherapien des Heimes zu entfliehen. Bis zum Horizont, dann links! besticht dabei vor allem durch den lustig-makaberen Altersheim-Humor und natürlich durch die überragende Schauspielleistung des Ü70 Starensemble bestehend aus Otto Sanders, Angelica Domröse, Ralf Wolter und Herbert Feuerstein.
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Nach dem ganzen Hype um die Boiler Room Partys in letzter Zeit, war es endlich an der Zeit, ganz trendgerecht (und voll Szene und so =D) auch mal dort aufzulaufen. Die Boiler Room Sausen sind ja immer recht konspirativ gehalten und man kann auch nicht einfach so hingehen - sondern man muss immer - janz wischtig und so - auf der Gästeliste stehen um reinzukommen. Die strenge Türpolitik hat aber zum Glück keinen pseudoelitären Hintergrund, sondern die Gigs der meist recht renommierten DJs werden live ins Internet gestreamt und dabei soll immer eine intime und familiäre Wohnzimmer-Atmosphäre rüberkommen.
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Its Fashion Week, bitch – was ja mit Sicherheit noch niemand mitbekommen hat und statt sich bei 10000 Schauen und Partys unglamourös zu stressen (dabei sein ist halt nicht immer alles =D), ging es am ersten Tag nur ganz minimalistisch zur Kilian Kerner Show. Dieses Mal musste man zum Kilian auch direkt hinwollen, denn der Designer zeigte seine neusten Entwürfe erstmalig Offsite im Kosmos und nicht boring im Zelt wie sonst immer die letzten Jahre, was aber vom Publikum sehr angenehm kam, ohne dass ganze very important Soap- und Casting-Show Volk, dass am Brandenburger Tor sonst immer rumlungert. Als dann der Laufsteg freigegeben wurde, gab es eine sehenswerte Quadratur des Kreises-Kollektion anzuschauen, auf der einen Seite urban und lässig und auf der anderen elegant und cosmopolitisch, die bei den weiblichen Entwürfen sehr schön anzuschauen war und wo die Prints und breite Farbpalette sehr gut zu gefallen wussten.
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Die Modewoche ist ja noch ein wenig hin und zum warm werden lud der Onlineshop edited die Fashion-Meute schon mal zu einer stylischen Secret Garden Party à la Stella McCartney: Ein mondäner Garten wie aus einem „Vom Winde verweht“ Südstaaten-Epos, Luftballons, Zuckerwatte, pastellfarbene Süßigkeiten und zarte Harfenklänge im Hintergrund ließen am Dienstagabend nicht nur kleine Modemädchen Herzen höherschlagen, sondern auch die erste Kollektion der Online-Store Hausmarke wurde den geladen Gästen präsentiert. In der verspielten Kulisse mischten sich die Models unter das Publikum und zeigten recht casual aber stilsicher aussehende Entwürfe mit einem latenten Touch „all-american style“.
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Nach dem großen Erfolg des Indie-Films Schwarze Schafe anno 2007 hat der Schweizer Wahlberliner Oliver Rihs nun nachgelegt und feierte gestern Abend die Premiere seines neuen Films Dating Lanzelot in der Kulturbrauerei . In der Low-Budget Internet-Dating-Komödie geht es um die gegenseitige Annäherung der Geschlechter über das World Wide Web, wobei natürlich reichlich Komik und die Sezierung verschiedener Frauentypen nicht zu kurz kommen, so dass man über feminine Psychosen, Neurosen und Fetisch-Fantasien sogar noch etwas dazulernen kann ;). Natürlich werden dabei zahlreiche Frauen-Klischees bis zum abwinken bedient und auch die eine oder andere Länge schleicht sich in den Streifen, trotz allem macht es aber Spaß Dating Lanzelot zuzuschauen, einmal wegen der flotten Inszenierung und dann durch teilweise wirklich surrealen Ideen die bis ins Bollywood-Genre reichen. Neben den überzeugenden Darstellern (u.a. Peter Weiss, Manuel Cortez, Julias Dietze) ist auch das Szenenbild thematisch stimmig, welches schön trashig und comichaft rüberkommt und ästhetisch wie eine "Web-Serie" wirkt.
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