4 Vernissagen @Torstrasse +++ Feierabendathleten-Party
fp, | 07.04.2011   
4 Vernissagen @Torstrasse +++ Feierabendathleten-Party
Wer braucht da noch einen langweiligen Club besuchen, wenn Absolut alle Galerien auf der Torstrasse mit Vodka bis zum abwinken sponsert? So lag es natürlich auf der Hand, dass bei den gezählten 4 Vernissagen auch überall gute Stimmung in die Bude bzw. in der Galerie aufkam – fernab überflüssigem Kunst-Diskurs-Ambiente langweiliger Kunsthistoriker oder Kultur-Manager, so wie man es ansonsten leider viel zu selten in der Kunstwelt erlebt. Anschließend ging es gut gestärkt weiter zur Feierabendathleten-Party vom Vice Magazin, wo man dann u.a. gegen die Tisch-Fussball Weltmeisterin Lilly Anders bolzen, oder China-Punkte beim Tischtennis holen konnte…


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Kategorie: Lifestyle

4 Vernissagen @Torstrasse +++ Feierabendathleten-Party
Der Montag ist ja für viele schon lange der neue Samstag und ob man den Wochenanfangstag nun als Afterhour oder als Wochen-Warm-Up bezeichnet hängt wohl individuell davon ab woher man gerade kommt und was man die zwei vorherigen Tage alles getrieben hat. Jedenfalls ging es zum Start der Woche erst einmal zu den schicken „First Steps Award“ ins mondäne Stage Theater an den Potsdamer Platz, wo der deutsche Filmnachwuchs im Oscar-Style mit Preisen eingedeckt wird. Die Verleihung selber wurde zwar wie immer geschwänzt, soll dieses Jahr aber ähnlich wie beim „Academy Award“ recht launig und lustig ausgefallen sein und neben den ganzen Filmstudenten wurde auch der siebzigjährige Regisseur Rosa von Praunheim für sein Lebenswerk prämiert. Die glücklichen Sieger konnten immerhin Preisgelder von bis zu 25.000 € einsacken und dieses Jahr wurde es sogar richtig kontrovers, denn bei einen der Gewinner-Spots wird dank Daimler Benz Autotechnik präventiv "Der Führer" um die Ecke gebracht.
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Das lustigste am Studium waren stets die ganzen WG-Parties, bei denen man die Gastgeber über Minimum 3 Ecken kannte und stets so unterirdische Musik lief, dass es irgendwie schon wieder lustig war. Am besten kam immer, wenn die Sause über einen Windows-Media-Player beschallt wurden, weil dann konnte man sich ziemlich sicher sein, dass man selten ein Lied bis zum Ende durchhören konnte. Da sich immer mehrere Gäste als DJ berufen fühlten und bei nicht Gefallen eines Liedes dann einfach kurzerhand auf ein neues Lied geklickt wurde, natürlich immer mitten im aktuell laufenden Song, wobei dann der DJ, der das vorherige Lied ausgewählt hatte wieder auf den Plan gerufen wurde und wiederum auf sein altes Lied zurückklickte, natürlich auch wieder mitten im Lied, so dass so eine Art Kreislauf entstand und man somit nie irgendein Lied bis zum Ende durchhören konnte. In Bezug zum Mediaplayer auch stets lustig, dass man studentische Evergreens wie zum Beispiel von The Police, RATM, Seeed oder Bob Marley in Heavy Rotation immer gefühlte 5 Mal am Abend hören konnte. Aber wie bereits angeführt, ging es ja nie wirklich um die Musik, sondern eher darum, dass man jedes Mal die unterschiedlichsten Wohnungen durchrockenkennenlernen konnte, oder darum, dass man nie genau wusste, wie lange die Parties letztendlich gingen, da sie ja zum Beispiel oft vorzeitig von unseren Freunden und Helfern aufgelöst wurden. Mit Beginn des Hauptstudiums oder spätestens mit Ende des Studiums werden die meisten dann ziemlich spießiggesetzt und feiern ihre Geburtstage nur noch in irgendwelchen langweiligen Bars, denn das Wohnungsinterieur könnte ja in Mitleidenschaft gezogen werden und eigentlich mag man es ja auch nicht mehr so wild. Nur leider kann eine Bar selten mit dem unverwechselbaren Ambiente einer Privatparty mithalten, weshalb solche Geburtstage von mir in der Regel gemieden werden, was eigentlich immer schade ist, denn bereits gesetztere Leute laden ja in der Regel auch nur sich benehmende und verantwortungsvolle Menschen ein, so dass man sich schon fragen kann, wie denn so Möbel in Mitleidenschaft gezogen werden können. Also feiert wieder mehr zuhause und vergesst nicht mir vorher Bescheid zu geben :) Inspirationen, was Ihr euren Nachbarn vor der WG-Sause schreibt, könntet ihr in der Galerie finden…
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Nach dem x-mas burnout letzter Woche war dann am Samstag alles wieder regeneriert und es gab noch einmal Lob, Preis und Dank, schließlich ist die Geburt Jesu keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das für ewig bleibt. Zunächst ging es zu einer neuen Veranstaltungsreihe, der Private Soul Food Concerts, wo es immer intime Wohnzimmerkonzerte und bestes Food für ein Lächeln gibt. Kann gar nicht sein denkt da der Schwabe, is aber so und ich kann das selbstloseste Food-Musik Projekt der Welt jedem nur ans Herz legen. Diesmal wurde der nobel Italiener Centolire, den es offiziell noch gar nicht gibt, zum Stage umfunktioniert und auf die Lauscher gab es Elif, die ich blasphemischerweise noch nicht kannte.
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Die gute alte Star Trek Serie feiert ja gerade ihr 50 jähriges Jubiläum und zur Feier wurde nicht die 67335636 Folge gedreht, sondern ab dem 21. 07. läuft Star Trek – Beyond - Der Film in den Kinos. Ich war nun nie so der "Trekkie" und kenne die ganzen alten Serien nicht, die Handlung ist aber wohl so wie früher, die Enterprise fliegt in unbekannte Galaxien und geht auf einem fremden Stern kaputt, die Crew muss überleben und das ganze Universum retten. So ganz hab ich die Story nicht gecheckt bzw. war sie mir zu hoch, weil der Streifen im Prinzip eine einzige Aneinanderreihung von Action-Szenen und pseudo-kuulen Sprüchen war, so dass ich nach circa einer halben Stunde nur noch Kopfschmerzen hatte. Ja, ja wir werden alle nicht jünger =D
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Freitag Abend wurde wieder dem Sinn des Lebens nachgegangen (muss auch mal sein!) und ganz unoberflächlich das Tanzbein geschwungen: Zunächst ging es zum Kudam zur secret Engtanz Sause, wo aber zum Glück mal alle nicht ganz so yeah und wwhhuuhhuu wie sonst immer waren, sondern eher nüchtern arty und intellektuell kulturell. Unnüchtern waren dafür aber die gepflegten Freedrinks und wichtige Preise für nationale Kunst bzw. der staatstragenden Nationalgalerie wurden auch noch verliehen. Wo Museen bekanntlich aber die Friedhöfe der Kunst und die Postmoderne mausetot ist, ging es lieber noch weiter ins gute Prince Charles.
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