Fashion Week – Tag 1/2: KXXK Fashion Show +++ Richert Beil Fashion Show +++ Fila Party
fp | 07.07.2019   
#KilianKerner #KXXK #Richert Beil #Fila #FashionWeek2019 #FashionGang
Mode kommt ja nie aus der Mode und so wurde sich die Woche mal wieder der Modezirkus gegönnt, es gibt ja schließlich nix besseres als mit den ganzen Influencern, Instagramern und Z-Promis abzuhängen und zu gucken, was im Frühjahr/Sommer 2020 en vogue sein wird.



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Der erste Tag wurde erst einmal langsam angegangen und es wurde nur beim guten alten Kilian Kerner vorbeigeschaut, der seit seinem Konkurs unter dem neuen Namen KXXK firmiert.

Nach dem üblichen Smalltalk und Bussi hier und Schampus da, gab es schließlich eine breit gefächerte Kollektion auf dem Catwalk zu bestaunen, bei der sich der Modeschöpfer durch die swinging Sixties, funky 70ies und popigen 80er Jahre designte.

Der Mix durch die Epochen wirkte in Kombination aber urban und schön elegant und modern und wie immer gab es bei Kilian Kerner auch eine politische Message: bei einigen Looks trugen die Models Rettungswesten über den Laufsteg.

In wie weit es ethisch aber korrekt ist, bei der täglichen Tragödie im Mittelmeer Rettungswesten über den Catwalk laufen zu lassen, ist natürlich eine interessante und sicherlich kontroverse Frage, schön politisch wurde es dann auch...

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...am zweiten Tag bei Richert Beil, wo vor der Schau erst einmal ein konsumkritisches Manifest für mehr Nachhaltigkeit, fair trade und gegen Fast-Fashion, Ausbeutung und Umweltzerstörung verlesen wurde.

Das kann man natürlich alles unterschreiben, ein gutes Gewissen muss man sich aber auch leisten können und wenn man weiß, was Designer-Wear kostet, sind die Standpunkte von Richert Beil natürlich recht elitär.

Bei der Schau wurde es aber schön arty und die Kollektion fiel recht Berlin-Style aus, überwiegend unisex- und schwarz-weiss-Kreationen mit klaren und schlichten Formen und Schnitten dominierten den Laufsteg, die mich latent an Patrick Mohr oder Esther Perbandt erinnerten...

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...und nach dem Déjà-vu mussten erst einmal die Eindrücke und Inspirationen der ersten beide Tage verarbeitet werden und es wurde noch bei der Fila Sause im Treehouse nach dem Rechten geguckt, wo noch bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein geschwungenüber die Fashion-Week debattiert wurde...

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Kategorie: Lifestyle, Musik

#KilianKerner #KXXK #Richert Beil #Fila #FashionWeek2019 #FashionGang
In der Astor Film-Lounge wurde gestern die Kinopremiere des ZDF-Historien-Films München 72 – Das Attentat gefeiert. Zu sehen gab es nicht nur fundierten Geschichtsunterricht zur jüngeren deutschen Geschichte, sondern auch einen äußerst packenden, sowie spannenden Thriller der laut anwesenden Zeitzeugen äußerst authentisch an den historischen Ereignissen angelehnt ist. Vor 40 Jahren fanden 1972 in München zum zweiten Mal nach 1936 die Olympischen Spiele in Deutschland statt. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wollte sich die junge Bundesrepublik mit der Austragung der Olympischen Spiele endlich wieder als zivilisiertes Land präsentieren und die Klischees eines Polizei- und Militärstaates ablegen. So wurde während der Spiele nur auf eine dezente Polizeipräsenz gesetzt, viele Beamte sollten nur in Zivil agieren und waren sogar unbewaffnet und auch die Zäune rund um das Olympische Dorf waren niedrig, denn niemand sollte sich an ein Lager oder ähnliches erinnert fühlen. Dies alles machte sich ein palästinensisches Terror-Kommando zunutze und überfiel im Dorf die israelische Mannschaft. Im Verlauf des Überfalls kam es zu einer Geiselnahme und einem anschließenden Massaker, dem elf israelische Sportler, ein deutscher Polizist sowie fünf Entführer zum Opfer fielen, denn Aufgrund diverser Pannen und mangelnder Ausbildung der Einsatzkräfte gerät der Versuch die Israelis zu befreien zum Desaster. Ein Desaster das im Anschluss zur Gründung der speziell für solche Anlässe trainierten Einsatztruppe GSG9 führt. Soweit die historischen Ereignisse. Glücklicherweise ist dem ZDF ein recht ausgewogener und nüchterner Film gelungen der keine falsche Emotionalität beim Publikum erzeugt, denn die Palästinenser werden weder nur als sadistische Mörder noch die Israelis als ausschließliche Opfer dargestellt, sondern es werden beide Seiten recht neutral gezeigt. Für eine TV-Produktion besticht München 72 – Das Attentat auch besonders durch die überdurchschnittlich überzeugenden Darsteller Stephan Grossmann, Heino Ferch und Bernadette Heerwagen, so dass es sich am 19. März um 20:15 sicherlich mal wieder lohnt das Zweite Deutsche Fernsehen einzuschalten. Genauso wie die Premiere von München 72 – Das Attentat nicht in München gefeiert wurde, so begoss auch der bayerische Mietwagen-Riese Sixt seinen 100sten Geburtstag nicht in der bayrischen Hauptstadt sondern in Berlin :). Leider wurde durch den spannenden Geschichts-Thriller direkt der Live-Auftritt von Sir Cliff Richard verpasst, der zu dem Jubiläum passendextra eingeflogen wurde. Cliff Richard konnte seine größten Erfolge in den 50ern und 60ern feiern und im Anschluss des Gigs waren jedoch keine Oldies but Goldies angesagt, sondern es wurde noch bis in die frühen Morgenstunden zu zeitgemäßer Musi rocknrollt...
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Das Beste wie immer zum Schluss und so ging es zum Berlinale-Ende am Samstag noch zum Dinner der Schauspielagentur Magnet ins stylische „Pret a Diner“. Konzept des Pop-Up Restaurant ist es internationale Sterneküche von Starköchen wie Tim Raue oder Adam Byatt zu „demokratischen Preisen“ anzubieten und so konnten sich Freunde und Schauspieler der Agentur, wie etwa Nora Tschirner, Nikolai Kinski, Oliver Korittke, Annika Ernst, Axel Schreiber oder die Bosshoss kulinarisch verwöhnen lassen und nach dem ganzen Berlinale-Stress zudem noch entspannt die Seele baumeln lassen, denn
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Zur Lancierung der neuen A-Klasse lud Mercedes-Benz die “internationale Avantgarde“ zum 3 Tage andauernden Transmission 1 Festival ins BBC an den Alex. Die üblichen Berliner Verdächtigen ließen sich das natürlich nicht entgehen und musikalisch konnte das Festival sicherlich nicht mit dem parallel stattfindenden KindergartenMelt-Festival konkurrieren, aber dafür gab es de Facto ein kleines Gigolo-Records Festival mit DJ Hell und Fischerspooner in recht intimer Atmosphäre zu erleben. Fischerspooner hatten zwar bereits 2001 ihren Club-Hit Emerge
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Am Mittwoch feierte im Kino International der neue Film von Andreas Dresen (u.a. Halbe Treppe, Sommer vorm Balkon) Halt auf freier Strecke seine Berlin Premiere. Auch in seinem neuen Film bleibt sich Andreas Dresen seiner Art Filme zu drehen ziemlich treu, denn wie in Wolke 9, wo es um das Tabuthema der körperlichen Liebe im Alter geht, erzählt Halt auf freier Strecke in äußerst realistischen und in fast schon halbdokumentarisch wirkenden Bildern vom langsamen Sterben aufgrund eines unheilbaren Gehirntumors. Das geht dem Zuschauer natürlich gehörig an die Nieren und man ist froh wenn der Film endlich zu Ende und der Patient tot ist. Trotzdem ist Halt auf freier Strecke ein überaus bewegender Film zum Thema der Bewältigung des Todes geworden, wo der Zuschauer auch gerade wegen der eigenen Endlichkeit des Daseins recht nachdenklich zurückgelassen wird und obwohl das Drama auch seine lustigen Momente hat, sollte man die Taschentücher nicht zuhause liegenlassen. Halt auf freier Strecke läuft wohl eher nicht im Cinemaxx oder Cinestar, dafür aber mit Sicherheit im arthaus-Kino des Vertrauens ;) Mehr interessante Hintergrund-Infos aus dem NDR Kulturjournal kann man sich hier anschauen
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Genauso wie die Bar 25 früher kein simpler After-Aua Schuppen war, sondern auch als Zirkus, Label und Drehort fungierte, so werden nun auch im Kater Holzig die Bretter die die Welt bedeuten ausgefahren. Uraufgeführt wurde gestern eine Neuinterpretation von Hugo von Hofmannsthal Erfolgsstück Jedermann mit dem Namen Das Digital. Inhaltlich wurde die Kapitalismuskritik – das Anliegen von Hugo von Hofmannsthals Theaterstück – auf eine Art Digitalisierungs-Kritik erweitert. Das Thekaterstück ist aber eigentlich fernab jeglichen „Politischen Theaters“ angesiedelt, denn mit der selben Ironie wie sich der Kater seinen Fotoautomat täglich mit hunderten von Touri- €uros auffüllen lässt wird das gesellschafts- und kapitalismuskritische Stück u.a. vom bösen Coca Cola-Konzern gesponsert. Eine stringente Handlung ist auch nicht wirklich erkennbar, sondern metapheresker Ausdruckstanz und bedeutungsschwere Monologe ohne erkennbaren Zusammenhang wechseln sich gegenseitig ab. Das Fehlen einer Handlung oder Sinns ist jedoch nicht wirklich störend, denn das Stück ist trotzdem recht unterhaltsam geworden, einmal durch den wirklich lustigen Soundtrack der von Alter Ego zu Goa-Trance bis Ton Steine Scherben reicht, so dass man auch von einem halben Musical sprechen kann und dann durch die wirklich sympathisch aufspielenden Laiendarsteller die wohl zum Teil direkt hinter der Bar im Kater rekrutiert wurden und natürlich auch wegen der zirkusartigen Fantasie-Freakshow-Kostüme. So gibt es bei Das Digital glücklicherweise kein subventioniertes Hochkultur/Feuilleton-Theater zu sehen, sondern es kann gelacht und sogar mitgefeiert werden. Sowohl als Warm-up am Freitagabend als auch zum runterkommen Sonntags hat das Theaterstück mit Sicherheit seine Momente…
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