Fashion Week – Tag 1-3: Bunte New Faces Party +++ Kilian Kerner Show +++ Dawid Tomaszewski Show +++ Seek Party
fp | 19.01.2019   
#BunteNewFaces #KilianKerner #DawidTomaszewski #Seek #MBFWB2019 #Berlin
Wie jedes Jahr im Januar, gibt es in der Mutterstadt die Fashion Week, wo man sich immer gut die Zeit mit ein paar Schauen und Partys vertreiben kann.

Am Montag wurde dann erst mal janz glam bei der „Bunte New Faces Party“ vorgeglüht, dumm am Red Carpet rumgeposed und ein bischen Bussi hier und Bussi da gemacht.

Nachdem dann wieder viel zu wenig geschlafen und viel zu viel der ungerechten Lohnarbeit nachgegangen wurde, ging es am nächsten Abend zur Come-Back Schau vom Kilian Kerner, der sich nach seiner Pleite in KXXK unbenannt hat.



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Als der Catwalk schließlich freigegeben wurde, gab es eine recht unhomogene Kollektion mit tragbaren Streetwear- und Business-Looks zu gucken, wo auf den Hoodies LGBT- und anti-Rassismus Slogans prangerten und außerdem noch Koffer vom Sponsor „Samsonite“ über den Laufsteg geschoben wurden.

Nach der Schau gingen die Meinungen dann auch stark auseinander, definitiv hatte die neue Kollektion “Großstadtleben“ mit der verspielten und stimmigen Kollektionen früherer Tage nicht mehr viel gemein, aber zum overstyled-lässig im Büro chillen, sind die Kreationen trotz des ganzen Grau bestens geeignet und...

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...das Früher nicht alles besser war, sondern auch schlechter, bewies am nächsten Abend Dawid Tomaszewski, dessen Schau mir diese Saison sehr gut gefiel.

Im Gegensatz zu den Red-Carpet-Kreationen früherer Jahre ließen sachliche Bauhaus-Prints, strenge architektonische Schnitte und 70ies Vibes die Herzen der Gäste höherschlagen und es gab reichlich Applaus und nach der Show war dann vor der Party und es wurde sich noch amtlich bei der „Seek“ Party ausgeschüttelt...

Fazit der ersten drei Tage: Trotz des ganzen Fashion Week gedisse, der eh so 2012 ist, kann man immer noch viel Spass und Überraschungen bei der Modewoche3 erleben, wenn man bei den richtigen Schauen und Partys vorbeischaut...

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Kategorie: Lifestyle, Musik

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Wo man ja mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, hat man nun immer seine gesellschaftlichen Verpflichtungen und so ging es am Mittwoch ganz dezent zum golfen beziehungsweise minigolfen (wir wolln mal nich übertreiben =D) auf einem Parkhausdach am Kotti. Dorthin lud der Bierbrauer „Becks“ zum bälleversenken und Frauenbier schlürfen und es war wirklich ein lustiger Gaudi standesgerecht mit dem Golfschläger und einer Bierpulle in der Hand über den Golfplatz zu schreiten. Minigolf, die kleine Schwester des echten Golfs, erlebt ja seit ein paar Jährchen eine Art Retro-Revival und ist der neuste augenzwinker Trend der Generation PraktikumGeneration Minigolf, der aber leider nie an den zeitlosen Mega-Kegel-Rave-Trend der Generation CEO anknüpfen konnte.
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Mode kommt ja nie aus der Mode und so wurde sich die Woche mal wieder der Modezirkus gegönnt, es gibt ja schließlich nix besseres als mit den ganzen Influencern, Instagramern und Z-Promis abzuhängen und zu gucken, was im Frühjahr/Sommer 2020 en vogue sein wird.
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Gestern Abend war Fashion-Week gestern und anstatt neue Styles auf den Laufstegen zu begutachten oder gepflegt die Leber zu schädigen ging es ganz entspannt ins Kino den neuen Streifen vom Peter Torwarth „Nicht mein Tag“ anzuschauen. Zwar war es mega nervig das wieder alles parallel lief, trotzdem hat sich der Kinobesuch gelohnt, denn das Ruhrpott/Buddy/Gangster-Roadmovie besticht durch viele kuule Pointen, schön schrägen „Die Kassierer“/Ruhrpott-Humor und einen super aufspielenden Cast (u.a. Moritz Bleibtreu, Ralf Richter, Anna Maria Mühe, Axel Stein, Jasmin Gerat u.a.) und ist definitiv mal wieder ein besserer deutscher Film geworden. Inhaltlich geht es um einen Banküberfall und einer daraus resultierenden Entführung und dem Entstehen einer „ziemlich“ besten Freundschaft zweier „ziemlich“ unterschiedlicher Charaktere.
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Wo ja TV gucken Leben aus zweiter Hand ist und Kopfkino nicht immer die besten Filme spielt, war am ittwoch mal wieder Zeit für bewegte Bilder auf großer Leinwand und es ging zur Premiere von Blacktape, nach Blutzbrüdaz vor circa 100 Jahren endlich mal wieder ein deutscher HipHop Film. Zuerst saß ich aber erstmal im falschen Film respektive Kino, weil die Uraufführung wegen des Streiks im Babylon gar nicht in Mitte, sondern in good old Kreuzberg stattfand. Blacktape ist eine Art Fake Doku, die die Ursprünge des deutschsprachigen Rap erzählt und eine Art Roadmovie auf den Spuren des ersten Rapper Tigon ist. Dieser spielte angeblich anno 1986 einen Gig und verschwand dann spurlos von der Bildfläche. Dabei gibt es einigen Geschichtsunterricht, etwa über die Abitur-Rapper aus Schwabenland, die Spass-Fraktion aus Hamburg oder die bösen Jungxx aus der Hauptstadt und viele Protagonisten von heute und damals wie etwa Materia, Max Herre, Thomas D oder Haftbefehl kommen zu Wort.
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Meistens sind Deutsche Filme ja belanglose Komödien a la Mathias SchweigerSchweighöfer oder möchtegern-künstlerische Milieustudien , wo es aber meist zu viel Konsens und zu wenig radikale Konsequenzen zu sehen gibt. Erstere sind meist ein billiger Abklatsch von US-Produktionen und bei letzteren dreht es sich in der Regel um die ewig gleichen Themen Migration, Ostdeutschland, Neonazis oder WW2. Ausnahmen bestimmen ja bekanntlich die Regel und den Advocatus Diaboli muss ich hier mal für die beiden oben genannten Filme machen, die gestern und letzte Woche in der Hauptstadt Premiere feierten und wirklich sehenswert sind. Gleich zum Wochenanfang ging es zunächst zu Schoßgebete, die Verfilmung von Charlotte Roche neuen Roman und diesmal geht es im Gegensatz zum letzten Mal bei Feuchtgebieten nicht mehr ausschließlich um Sex, Sex und Sex sowie Körperausscheidungen, sondern um Sex, Anal-Würmer, Brustgrößenkomplexe =D und zahlreiche andere lustige Neurosen. „Schoßgebete“ ist aber eigentlich weniger eine Fortsetzung vom pubertären „Feuchtgebiete“, sondern es gibt in dem Streifen eine richtig ernste Tragödie, so dass der Film eine Mischung aus Psycho-Komödie und Drama ist. Dank einer wirklich grandios aufspielenden Hauptdarstellerin Lavinia Wilson schafft der Streifen aber diesen schwierigen Spagat zu meistern und auch die visuelle Umsetzung sowie
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