Verlosung: 2 x 2 Gästelistenplätze Screening „Raus“ am 19.01. um 20:45@Kino Moviemento
fp | 13.01.2019   
#Raus #Arthaus #TheBeach #Movie #Premiere #Retrospektive #Programmkino
Es gibt ja keine bessere Zeit als die Adoleszenz im Leben und so gibt es heute direkt wieder eine kühle Verlosung:

Am kommenden Samstag wird Raus mit Cast und Crew gescreent (Kinostart: 17.01.2019) und mit etwas Fortuna gibt es hier noch ein paar Gästelistenplätze abzustauben.

In dem Streifen von Philipp Hirsch geht es um den alten idealistischen Traum, dem bösen System den Rücken zu kehren und ein autarkes Leben jenseits der Zivilisation zu führen, ohne Kapitalismus, Tierausbeutung und sonstige Ungerechtigkeiten.

Ich weiß zwar nicht, wie realistisch heutzutage so ein Szenario ist, wo die Jugend nur noch zu Hause vorm Smartphone hockt, aber der Trailer schaut schon mal schön nach einem Aussteiger-Survival-Hippie-Drama der Generation Z aus


wo man sicherlich gespannt sein kann, wie das Flucht-Experiment in die Natur endet. Wie immer eine sinnsuchende, ökologische und naturbelasse E-Mail an

ferdinand[at]wagg.de

getippt und ganz feste die Daumen gedrückt. Der/Die glücklichen Gewinner/innen werden natürlich rechtzeitig benachrichtigt...

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Kategorie: Gewinnspiele, Film

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Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten kracht es immer ordentlich im Berliner Problembezirk Neukölln, denn der Travestiekünstler Ades Zabel haut mit seiner Theaterfreakshow Wenn Ediths Glocken läuten Vol. 8 immer ordentlich auf die Pauke. In der schotenreichen Komödie dreht sich alles rund um das Weihnachtsfest und natürlich um Edith Schröder alias Ades Zabel. Diese hat nämlich zum Wiegenfest ihre Kiezfreundinnen zu sich nach Hause geladen und da liegt es selbstverständlich auf der Hand, dass einiges drunter und drüber geht und so die Lachmuskeln der Zuschauer auf das äußerste strapaziert werden: weihnachtliche Depressionen machen sich etwa breit, uneheliche Töchter stehen plötzlich vor der Tür und zu guter Letzt verkohlt auch noch der Truthahn im Ofen. Doch die Neuköllner-Kiez-Freundinnen halten eisern zusammen und umschiffen alle Klippen mit schrillen Kostümen, schrägen Gesangseinlagen und natürlich viel gudder Laune, wie man auch mit Sicherheit an den bunten Fotos erkennen kann. In der wirklich gelungenen Bescherung ist Ades Zabel , Biggy van Blond und Bob Schneider in den Hauptrollen zu sehen, aber leider erst wieder in circa 12 Monaten – dann nämlich zu Weihnachten 2012... +++ Im Anschluss ging es noch mit der "schwarzen Szene" weiterfeiern und zu knallharten Electrobeats abtanzen, denn Solitary Experiments, The Klinik, Combichrist, Hocico und die Headlinern Front242 wavedenrockten im Rahmen des Christmas Ball Festivals das Haus. Im Ganzen ein toller Abend mit gut ausgewählten Künstlern, außer dass es der Weihnachtsmann wohl etwas zu gut mit der Lautstärke meinte. ..
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Statt Langeweile war auch diese Woche wieder kreatives Nichtstun und punk&roll angesagt: Gleich Montag nach der Schicht ging es zu den lustigen Patent Pendig ins Comet, die vielleicht vor 3 Dutzend Zuschauern spielten. Doch wer braucht schon Masse wenn er Klasse hat, denn die vielleicht 50 Anwesenden entpuppten sich als echte Die-Hard Fans und machten Lärm und Party wie 300 und die urigen Dudes mussten gefühlt 20 Zugaben spielen bis sie gnädig entlassen wurden. Vom Sound spielen die New Yorker aber eher den cleanen West-Coast Punk Style, wie es früher hunderte Bands gab und haben auch nicht das Punkrock-Rad neu erfunden, aber live haben „Patent Pendig“ gute Nehmerqualitäten, spielen nicht 20 mal hintereinander den gleichen Song und wissen mit einer juten Bühnenshow zu unterhalten.
Nach dem nostalgischen Ausflug in die verschwendete Jugend wurde schließlich noch bei einem Club-Opening in SchwabenbergPrenzlauer Berg vorbeigeschaut, was schon etwas erstaunlich war, weil man ja aus dem „Szene“ Bezirk nur noch von Wecken-Thierse, Macchiato-Müttern und Kehrwochen-Psycho-Nachbarn hört, denn von neuen Clubs. Bei meinem Eintreffen wurde zwar vor meinen Augen die Open-Bar geschlossen (Sauerei!), dafür gab es noch einen launigen Musikmix aus Balkan-Beat, was meine Eltern in den Swinging Sixties gehört haben und Stereo Total. Die Prenzlauerberg-Langzeitstudenten-Hippies haben sich darüber gefreut und wild das Tanzbein geschwungen. Das „Horns & Hooves“ ist sicherlich mal ne gute Alternative, wenn man mal keinen Bock auf die Hedonisten-Hölle in Mitte oder 3 Tagewach-Bretterbudenrave hat und sich auch mal mit normalen Menschen unterhalten will.
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Meistens sind Deutsche Filme ja belanglose Komödien a la Mathias SchweigerSchweighöfer oder möchtegern-künstlerische Milieustudien , wo es aber meist zu viel Konsens und zu wenig radikale Konsequenzen zu sehen gibt. Erstere sind meist ein billiger Abklatsch von US-Produktionen und bei letzteren dreht es sich in der Regel um die ewig gleichen Themen Migration, Ostdeutschland, Neonazis oder WW2. Ausnahmen bestimmen ja bekanntlich die Regel und den Advocatus Diaboli muss ich hier mal für die beiden oben genannten Filme machen, die gestern und letzte Woche in der Hauptstadt Premiere feierten und wirklich sehenswert sind. Gleich zum Wochenanfang ging es zunächst zu Schoßgebete, die Verfilmung von Charlotte Roche neuen Roman und diesmal geht es im Gegensatz zum letzten Mal bei Feuchtgebieten nicht mehr ausschließlich um Sex, Sex und Sex sowie Körperausscheidungen, sondern um Sex, Anal-Würmer, Brustgrößenkomplexe =D und zahlreiche andere lustige Neurosen. „Schoßgebete“ ist aber eigentlich weniger eine Fortsetzung vom pubertären „Feuchtgebiete“, sondern es gibt in dem Streifen eine richtig ernste Tragödie, so dass der Film eine Mischung aus Psycho-Komödie und Drama ist. Dank einer wirklich grandios aufspielenden Hauptdarstellerin Lavinia Wilson schafft der Streifen aber diesen schwierigen Spagat zu meistern und auch die visuelle Umsetzung sowie
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Da ist Helloween gerade mal 2 Tage rum und schon geht die Freakshow 2.0 weiter: Gestern Abend ging es noch zur hammer und lustigen Uraufführung der „Rocky Horror Picture Show“ in den guten alten Admiralspalast. Zur Handlung des RocknRoll-Kultmusicals muss man ja nicht viele Worte verlieren, die Premieren-Aufführung verlief jedenfalls 666% nach meinem (aller besten) Geschmack und das Publikum rastete während des kult Grusical völlig aus und es wurde, so wie es sein muss, gelacht, gesungen, getanzt und „boring“, „arsehole“, „WeisSSS“ und „say it“ geschrien, es flogen Klopapierrollen durch die Menge und die Gäste knallten sich gegenseitig mit Wasserpistolen ab. Unzählige Drag-Queens, Transvestiten und Frauen in Mieder, Strapse und Hiiiiigh Heels lagen sich in den Armen und feierten Party total, lediglich das Werfen von Reis oder Toastbrot und das bewerfen der Darsteller war im Admiralspalast untersagt (solche Spiesser aber auch =D). Die Karten für die Show sind wohl nicht ganz billich, aber sich das Musical in natura, auf den Brettern die die Welt bedeuten, anzuschauen, macht wegen dem bizarren Spektakel so viel mehr Laune, als boring das Kino-Remake von anno 1975 zu flimmern. Für den real Fan wohl eh ein absolutes Muss und auch ansonsten unbedingt hin da zum besten Musical ever! Läuft noch täglich bis zum 13.11….
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