Beetique Launch Party
fp | 04.12.2018   
Beetique Launch Party
Es gibt ja nix besseres als Beauty-Youtuber und "Kartoffelsalat"-Darsteller und so wurde letzten Donnerstag natürlich noch bei der Party von Dagi Bee vorbeigeguckt, die im Spindler&Klatt den Launch ihrer neuen Make-up-Linie "Beetique" feierte.

Nachdem es atmosphärisch zunächst etwas steif und unnahbar war, brach irgendwann das Influenza-Eis und es wurde noch eine schön wasted "lieber Feste feiern, als feste arbeiten"-Sause der Star-Youtuberin, die angeblich nur mit Instagram 287.000 € im Monat verdient.



Beetique Launch Party
Beetique Launch Party
Beetique Launch Party
Beetique Launch Party
Um jetzt aber keine Neid-Debatte aufkommen zu lassen, der Kommentarbereich von Daggis Instagram-Account wurde gerade wegen tausender negativ Kommentare ihrer crazy Follower gesperrt, weil die Kosmetika angeblich zu teuer und nicht den Erwartungen entsprechen.

Nun, Offline ist nicht alles gold, was Online glänzt und gerade Online-Werbung kann auch schnell nach hinten losgen, trotzdem irgendwie unreal, die ganzen Consumer-Opfer, die ein 47:29 minütiges Werbevideo, in dem alle 5 Minuten eine weitere Werbeunterbrechung eingeblendet wird, innerhalb eines Tages, eine halbe Million mal aufgerufen und wie blöde kommentiert wird.

Dagegen sind Wolken zählen, Züge beobachten oder den schlechtesten Blog des World Wide Webs tippen, doch direkt sinnvolle Tätigkeiten…

hier gehts zur Fotogalerie


Kategorie: Lifestyle, Musik

Beetique Launch Party
Besser zu spät als zu früh und so jibts jetzt auch noch ne Review von Mängelexemplar, wo ich letzten Montag, bei gefühlt 30 Grad, noch bei der Uraufführung vorbeigeschaut hatte. Auf die Verfilmung von Sarah Kuttners Depri-Roman war ich ziemlich gespannt, weil ich die Romanvorlage seinerzeit ziemlich lala fand und mit dem pseudo-kuulen Charlotte Roche 2.0 -Schreibstil nicht so klar kam. Die Filmadaption kommt aber zum Glück viel besser als die ambivalente Buchvorlage, was ja ein seltenes Kunststück ist, die vor allem durch die mega aufspielende Hauptdarstellerin Claudia Eisinger besticht, die so beängstigend authentisch spielt, dass, wenn man vor dem Film keine Depression hat, auf jeden Fall danach eine vor Berührung bekommt, was jetzt übrigens als Kompliment und positiv gemeint ist.
Beetique Launch Party
Zu viel Fernsehen beeinträchtigt ja nicht nur die geistige Fitness, sondern man mutiert auch zu einem apathischen Couch-Kartoffel-Monster. Zeit also mal wieder ins Kino zu gehen. Am Mittwoch ging es zunächst zu der Premiere von Taxi, was sich als glückliche Fügung des Schicksals erwies, denn der Film ist mal eine von zwei, drei deutschen Produktionen im Jahr, die sich zu gucken lohnt. „Taxi“ entführt den Zuschauer in die frühen 80er Jahre Hamburgs und erzählt pointiert aus dem bewegten Leben einer jungen Taxifahrerin. Der Streifen ist aber nicht nur eine sentimentale Zeitreise in die Vergangenheit, sondern es wird sich auch noch ordentlich selbstgefunden und reichlich Frühlingsgefühle werden auch erweckt, wobei sympathisch ist, dass mal nicht die üblichen Hollywood RomCom Frauenbild-Klischees bedient werden, sondern die Hauptprotagonistin ist eine schön unnahbare Autisten-Frau, einfühlsam gefühlskalt und introvertiert von Rosalie Thomass gespielt.
Beetique Launch Party
Als kühlster Blogger der Hauptstadt muss man seiner Zeit ja immer ein Stück voraus sein und so ging es am Donnerstag zur Oktoberfest/Angermeier-Fashion-Show ins Hofbräuhaus, ein paar Krüge Mass Bier schlürfen, top Wiesn Mukke lauschen und natürlich ordentlich Holz vor den Dirndl-Hütten gucken, so viel Hochkultur muss ab und zu schließlich auch mal sein.

Beetique Launch Party
Das Gallery Weekend ist für die meisten kunstbeseelten Menschen wohl wie Weihnachten und Geburtstag zusammen, finden in zig Berliner Galerien unzählige Vernissagen und sonstige Kunsthappenings statt. So auch in der Berlinischen Galerie, wo die kanadische Künstlerin Angela Bulloch den Kunstpreis Vattenfall Contemporary verliehen bekam. Die Verleihungs-Laudatio wurde wohlweislich an der Bar geschwänzt ;) aber bei der After-Party legte dann kein geringer als Justus Köhncke auf. Panne-Bar Sound wurde aber leider nicht gespielt, aber auch zum Vernissage Haus wurde das Tanzbein ordentlich geschwungen…
Beetique Launch Party
Letzten Freitag feierte die TV-Verfilmung des Wenderomans Der Turm groß Premiere in der Astor Film Lounge. Zwar besitzt das Kino am Kudam die bestimmt kommodesten Kinosessel Berlins, aber die luden nicht zu einen Nickerchen ein, denn die 3 Stunden des Zweiteiler waren so spannend, dass die Zuschauer die ganze Zeit wie gebannt das Geschehen auf der Leinwand verfolgten. Da hat der öffentlich-rechtliche Zwangsgebührensender „ARD“ wirklich einmal was für sein Geld geleistet, denn die Verfilmung des Bestsellers von Uwe Tellkamp ist wirklich mehr als gelungen und packend bis zur letzten Minute geworden. In dem Fernsehfilm wird die Lebensgeschichte einer Dresdner Bildungsbürgerfamilie in der untergehenden DDR erzählt, die im Spannungsfeld zwischen innerer Emigration und Systemkonformität zerbricht. Dabei kommen natürlich DDR-Themen wie Stasi, NVA, Republikflucht und innere Konflikte, ob anständig bleiben und nicht studieren dürfen oder seine Nachbarn/Kollegen bespitzeln und Karriere machen, nicht zu kurz und werden mit dem normalen Alltag der Protagonisten so verquickt, dass eine Art DDR-„Lindenstraße“ rausgekommen ist, wobei der Zuschauer aber in eine faszinierende Reise in die jüngste deutsche Vergangenheit entführt und zudem noch interessante Einblicke in die unterschiedlichen Milieus und in den Alltag in der „sowjetischen Besatzungszone“ erhält.
follow us on instafame :)