“Alma” live +++ Screening "Astrid" +++ Screening "Phantastische Tierwesen 2 - Grindelwalds Verbrechen"
fp | 28.11.2018   
“Alma” live +++ Screening
Rocknroll never dies und so wurde am Montag noch beim top Secret-Gig von Alma vorbeigeguckt, der neuen Rock und Roll-Sensation aus Finnland. Nachdem die Gäste von dem HiFi-Streaming-Dienst "tidal" jut abgefüllt wurden, gab es ein schönes Punk-Style-Wohnzimmer-Konzi im Säälchen.



“Alma” live +++ Screening
“Alma” live +++ Screening
“Alma” live +++ Screening
“Alma” live +++ Screening
Musikalisch wurde der Sound zwar eher popig und chartstauglich und erinnerte mich latent an „Elliphant" und „Beth Ditto“, aber das ist ja nicht unbedingt von schlechten Eltern. Gefallen hatte mir dann vor allem die wasted Punk-Attitude der Live-Show und als mein Lieblings-Banger „Cowboy“ erklang


gab es natürlich jut headbanging und Pommesgabel…

…und nach dem Eskalations-Montag musste dann am nächsten Abend erstmal drei Gänge zurückgeschaltet werden und so ging es ganz entspannt zum Screening von Astrid, eine Filmbiografie über die Schwedische Ausnahme-Autorin Astrid Lindgren.

Zunächst war ich etwas skeptisch, ob die Lebensgeschichte über die Erfinderin von "Pippi Langstrumpf", "Ronja Räubertochter" und der "Kinder aus Bullerbü" interessant werden würde, doch dann zog mich der Biopic-Streifen direkt in seinen Bann.

Es ging auch gar nicht um die Kinder-Bücher von Astrid Lindgren, sondern um das schicksalhafte Leben der Schriftstellerin in jungen Jahren, was nebenbei auch eine super interessante Zeitreise in die damalige Zeit wurde. Ein paar bewegte Bilder gibt es hier zu spoilern…


und ebnfalls super das tolle Schauspiel der Hauptdarstellerin Alba August und als der Film abrupt endete, wurde ich auch direkt sentimental, dass es mit der heilen Schwedischen Bullerbü-Welt nicht weiterging, aber vielleicht gibt es ja irgendwann einen zweiten Teil, wie…

bei „Phantastische Tierwesen 2”, den ich bei einem Kino-Opening-Screening die Woche davor geschaut hatte.

Jonny Depp als Grindelwald und die 3-D Animationen waren natürlich sehenswert, ansonsten hat mich der ganze Harry Potter-Zauber-Schrott nie wirklich interessiert und der Streifen konnte mich auch nicht eines Besseren belehren.

Nur nervige Action, die den Film regelrecht überlädt, so dass das ganze streckenweise wie ein Game wirkte, gepaart mit einer konfusen und langweiligen Story mit wirklich Null Spannung noch Empathie, aber jedes Movie hat sein Publikum und für Grundschüler, Blockbuster-Zombies und Muggles ist der Streifen sicherlich empfehlenswert…

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Kategorie: Musik, Film

“Alma” live +++ Screening
In der Karl-Marx-Allee 82 bis 84 wurde es gestern Abend richtig staatstragend, denn in der Epicentro Art Galerie präsentierte die österreichische Botschaft aktuelle Fashion Trends aus der Alpenrepublik. Dabei wurden recht avantgardistische aber elegante Entwürfe der Wiener Modedesignerin Eva Poleschinski gezeigt, die dem Berliner Publikum Eindrücke ihres Fashionlabels ep_anoui präsentierte. Die bereits in Österreich gefeierte Modedesignerin wird mit ihren frischen und bunten Kreationen nun sicherlich auch in der Hauptstadt Akzente setzen. Anschließend ging es noch weiter zur Opening Party der JungArt Berlin Kunstschau. Die JungArt hat sich auf die Fahnen geschrieben junge und talentierte Künstler zu fördern, denn bis vor wenigen Jahren wurden Künstler nach ihrem Studium meistens weitgehend im „Regen“ stehen gelassen, wenn es darum ging im Ausstellungswesen Fuß zu fassen. Aus mehr als 1000 Einsendungen haben es 66 junge Künstler in die Ausstellung geschafft und haben nun die Möglichkeit sogar mehrere Tausend Euro an Preisgeldern zu gewinnen. Zu sehen gab es in der Gruppenausstellung die Unterschiedlichsten Exponate aus Streetart, Malerei, Fotografie und Skulptur. Da ausschließlich Kunst auf Dauer doch etwas redundant ist, haben die Macher der JungArt auch diverse Musik-Acts wie zum Beispiel Jake the Rapper oder Märtini Brös und noch viele andere mit einbezogen, so dass der Party Aspekt mit Sicherheit nicht zu kurz kommen wird. Das sicherlich lohnenswerte Programm kann man sich hier anschauen http://www.jungart-berlin.com/de/kunstschau/programm
“Alma” live +++ Screening
Es ist nie zu spät für RocknRoll und „Gabba Gabba Hey“ und so ging es am Dienstag ganz anachronistisch ins gute alte Ramones Museum zur Levis Launch Party. Obwohl Museen ja Friedhöfe der Kunst sind, hatte ich erst letzten Winter ein sehr schönes Déjà-vu Erlebnis dort, als der letzte noch lebende Ramone (CJ) vor vielleicht 100 Leutz einen kompletten Ramones Gig runterspielte.
“Alma” live +++ Screening
Wo einen die Geschichte immer verfolgt, ging es am Freitag ganz historisch zur Premiere von Mathilde, ein Historien-Liebes-Drama über den letzten Zaren Russlands. Auf den in Russland kontrovers und mit schlagenden Argumenten diskutierte Streifen war ich dann ziemlich gespannt, einerseits weil ich gerne umstrittene Filme gucke und anderseits natürlich, weil man schließlich die Vergangenheit kennen muss, um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu verändern um mal den guten alten Helmut Kohl zu zitieren.
“Alma” live +++ Screening
Vom 05. bis 09. September steht die Hauptstadt ja ganz im Zeichen der Musik beziehungsweise der Berlin Music Week und gestern ging es auch gleich fulminant zur Sache, denn das erfolgreichste Synthie-Pop-Duo aller Zeiten – die Petshop Boys - stellten im Hau1 weltexklusiv ihr neues Album Elysium vor. Bei dem Gig gab es dann auch keine Hits von früher zu hören wie etwa West End Girls, Its a Sin oder Go West, was aber auch nicht weiter ins Gewicht fiel, da sich bei den „Jungs aus der Zoohandlung“ musikalisch wenig bis gar nichts geändert hat. Die Popmusiker sind ihrem Erfolgsrezept einfach treu geblieben, denn nach wie vor dominiert der eunuchenartige und chorknabenhafte Gesang der sich so unverwechselbar und eingängig in die Gehörgänge der Schwiegermütter dieser Erde einbrannte und sich bereits mehr als 100 Millionen Mal verkaufte und bei dem man spontan immer an Weihnachten oder Kaufhaus denken muss.
“Alma” live +++ Screening
Wenn die Tage wieder kälter und früher dunkel werden ;) ist es an der Zeit auch wieder öfters ins Kino zu gehen. Am Dienstag feierte das Mitte-30-Krisis-Drama The Future seine Premiere in Berlin. In The Future erzählt die amerikanischen Schriftstellerin und Indie-Filmerin Miranda July die Geschichte eines Liebes-Paares um die Mitte Dreißig, das beschließt eine kranke Katze aufzunehmen und daraufhin in eine Sinn- und Beziehungskrise stürzt und sich zum Schluss trennt. Neben einem philosophierenden Kater treten in dem Film zwar nur 5 andere Charaktere auf, trotzdem kreist der Film um einen Komplex aus zahlreichen existenziellen Fragen: Sinnerfüllung des Lebens, Versagensängste und Angst vorm Alter und der Zukunft. Die im Film gefühlte Leere im Leben des Liebes-Paars wird zwar als depressive Grundstimmung direkt auf den Zuschauer übertragen, trotzdem ist The Future in puncto Originalität großes Kino geworden...
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