Verlosung: 5 x 2 Gästelistenplätze Premiere „Alles ist gut“ am 27.09. – 20:30@Delphi Filmpalast
fp | 25.09.2018   
#AllesIstGut #Aufschrei #metoo #KinoAbend #Arthaus #IndependentFilme
Genauso wie es im Leben nicht nur heile Welt, Ponyhof und Sonnenschein gibt, werden zum Glück auch nicht nur heitere Romcoms mit einem glücklichen Happy-End gedreht, schließlich ist die irdische Existenz ohne ein emotionales und aufwühlendes Melodram nur halb so sinnhaltig und erfüllend, oder #NoPainNoGain, wie man so schön sagt.

Keine leichte Kost wird sicherlich auch der neue Streifen Alles ist gut von Eva Trobisch, wo es um Gleichberechtigung, sexuelle Gewalt und die Bewältigung einer Vergewaltigung geht…



…und der Trailer nicht nur nach einem überzeugend aufspielenden Ensemble, sondern überdies, der Film nach einem interessanten Debattenbeitrag zur aktuellen #metoo Debatte ausschaut.

Zur Gästeliste dieses sicherlich nicht einfachen, aber dafür bewegenden und besonderen Filmes, wie immer eine E-Mail an

ferdinand[at]wagg.de

getippt und ganz feste die Daumen gedrückt. Der/Die glückliche Gewinner/in wird natürlich rechtzeitig benachrichtigt…

#AllesIstGut #Aufschrei #metoo #KinoAbend #Arthaus #IndependentFilme


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Kategorie: Gewinnspiele, Film

#AllesIstGut #Aufschrei #metoo #KinoAbend #Arthaus #IndependentFilme
Elf Jahre nicht gesehen, zwölf Jahre nicht gesprochen. Und das aus hartem Kalkül: nie wieder gemeinsam! Nicht die beste Ausgangssituation, wenn man nun plötzlich wieder als Komiker-Duo die nostalgische Reunion auf der TV-Bühne feiern soll. Aber die Kohle lockt, die Privaten zahlen halt gut. Und spätestens wenn ein Ü70-Jähriger sagt: Man muss ja was für die alten Tage zurücklegen, wird klar: Hier ist doch irgendwas komisch! In der neu bearbeiteten Komödie „Sonny Boys“ von Neil Simon (deutsche Erstaufführung 1973) lässt Regisseur Thomas Schendel zwei alte Show-Hasen im Schlossparktheater zu Hochformen auflaufen. Komediegröße Dieter Hallervorden, selbst den Digital Natives wohl als „Didi“ ein geläufiger Name, steht gerade gut im Training: In seinem brandneuen Film „Sein letztes Rennen“ (hier geht’s zum Artikel) beweist er bereits Höchstleistung. Nun zeigt er auch auf der Bühne wieder sein fantastisches altes Gesicht: abgedrehten Mimik, ausschweifenden Gestik und seiner Leidenschaft zu höchst amüsanter Wortklauberei. Philip Sonntag hält eindrucksvoll dagegen: mit physischer Starrheit, altersgerechter Sturheit und dogmatischer Traditionsbehaftung. Und ganz im Zeitgeist aktueller TV-Shows (man schaue sich mal Bully mit seinen sich selbst spielenden Buddys an) zeigen die Schauspieler absolute Selbstironie: Didi und Phil heißen die Herren Ex-Komiker, die mit ihren gemeinsamen Auftritten 43 Jahre Ruhm und Geld einfuhren. Doch dann stieg Phil aus. Didi war sauer. Eben nicht mehr nur weil Phil auf der Bühne spukt wie ein Lama. Und Didi hat Durchhaltevermögen. Das nicht sonderlich innovativ aber zuverlässig überzeugend inszenierte Stück dreht sich um Beziehungsdynamiken und Freundschaft, Eitelkeiten und Stolz und irgendwie um Versöhnung. Nebenher wird mit Didis engagierten Neffen (von Tilmar Kuhn etwas zu theatralisch gespielt) die Generationenverantwortung für die Alternden und das schwierige Schauspielerbusiness eingeflochten. Und am Ende ist das Ganze auch eine Parodie auf die etlichen TV-Nostalgie-Shows, in denen in die Jahre gekommene Stars unnötigerweise wieder vor die Kamera gezerrt werden. Denn der einzigartige und einzige Sketch des Ex-Erfolgsduos hat sich abgenutzt. Die Komik ist verflogen. Übrigens auch im Stück selbst. Aber die Aneinanderreihung von albernen Kurzpointen und Slapstickeinalgen nimmt man nur zu gern in Kauf. Denn eingebettet ist das ganze in frappierend realistische und absolut geistreiche Beziehungsverhedderungen, Alltagskomik und Wortspiele. Das Premierenpublikum am 30. November 2013, ist bestens unterhalten. Wer bei einem Gag mal nicht lachen konnte, wird belustigt durch die Lacher in der nächsten Sitzreihe. Humor lässt definitiv Generationen unterscheiden. Und während die meisten im Theatersaal wohl brüsk bezeugen: So würde ich nie reagieren! Fürchten die anderen, alsbald so zu werden. Und die dritten amüsieren sich, den Opa in all seinen Facetten mal in kurzweiligen 90 Minuten pointiert zu sehen. Und das erhebendste ist: Hallervorden und Sonntag sind das agilste Beispiel dafür, dass es nicht so kommen muss! Kurzum, ein Ausflug in den Westen, ins malerische Schlossparktheater in Steglitz, beschert nicht nur Didi-Fans einen herzlich lachhaften Abend. Das Stück ist noch bis April 2014 zu sehen – mehr Infos gibt es hier
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Moden kommen und gehen. Wer nicht jede Saison aufs Neue den aktuellsten Fashion-Trends hinterherhecheln mag für den kommt wohl eher zeitlose Mode in Frage. Entgegen neusten Modetrends hat nun das Schwedisch/Deutsche Modelabel Marc O Polo eine 10-teilige Basics-„Capsule Collection“ auf den Markt gebracht, die für sich in Anspruch nimmt auch in der nächsten Saison noch tragbar zu sein. Die bei der gestrigen Launch-Party präsentierten Entwürfe ließen sich untereinander mit Sicherheit sehr gut kombinieren, trotzdem wirkten die Kreationen doch etwas neutral und zuweilen ziemlich konservativ. Aber das war ja vielleicht auch Sinn und Zweck der Übung, denn zeitlos erschien die Kollektion allemal und für den Besuch einer Jura-Vorlesung ist sie sicherlich bestens geeignet, aber seht einfach selbst http://vz21950.plusserver.de/de/10-pieces Die unschnelllebige Kollektion von Marc O Polo hat nur einen klitzekleinen Haken, denn sie hängt nur temporär für exakt 10 Tage (noch bis zum 10. März) an den Kleiderstangen in der Friedrichstraße 89... +++ Etwas länger, nämlich noch bis zum 28.05. ist in der Berlinischen Galerie das wirklich sehenswerte Werk von Boris Mikhailov zu besichtigen. Die Berlinische Galerie befindet sich zwar etwas abseits des Kunstgalerien-Strich in Berlin-Mitte und ist ohne Auto immer doof zu erreichen, aber dafür wird dem Besucher eine tolle Foto-Ausstellung geboten. Zwar gibt es auf den Bildern fast ausschließlich Motive über Armut, Obdachlose und Umweltzerstörung in der früheren Sowjetunion zu sehen, doch durch humorvoll-ironische Noten haben die Aufnahmen wenig mit konventioneller sozialdokumentarischer Fotografie zu tun. Das liegt mit Sicherheit auch daran, dass Boris Mikhailov eigentlich Ingenieur und nicht ausgebildeter Fotograf ist und sich lediglich als Autodidakt der Fotografie zuwandte, so dass er in der abgeschotteten UDSSR ohne äußere Einflüsse seinen eigenen Stil entwickeln konnte. Mikhailov gilt heute als der bedeutendste Fotograf der ehemaligen Sowjetunion und sein Werk beinhaltet sicherlich auch heute noch wichtige Positionen der Gegenwartsfotografie. Aber lange Rede kurzer Sinn – ein interessantes und aktuelles Interview des Fotografen gibt es hier zu lesen http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1685034/ Und da die Vernissage von Coop „gehosted“ wurde gab es auch nicht nur kurzweilige Kunst ;) zu sehen, sondern es wurde auch noch stilgerecht gefeiert. Mehr Infos zur Ausstellung gibt es hier http://www.berlinischegalerie.de/ausstellungen/aktuell/boris-mikhailov.html
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Die Umsonstkultur macht ja nicht mehr nur vor der Musik-, Film und Medienindustrie halt, sondern auch immer mehr im Nachtleben der Hauptstadt. So gibt es täglich unzählige Empfänge, Award-Verleihungen und Kongresse, die zwar in der Regel ziemlich langweilig sind, dafür aber oft durch ein üppiges Buffet und gute Weine Punkten können. Wer noch 10 € zum Essengehen übrig und keine Lust auf debile Banken- oder Pharmaindustrie-Tagungen hat und dafür eher stylische und interessante Events oder Partys favorisiert, für den stehen täglich auch unzählige Premieren, Modenschauen, Vernissagen, Release oder Opening-Partys zur Auswahl. Eine Art Institution sind dabei die Sausen des Schuh-Online-Versand-Händlers Zalando geworden, der mittlerweile mindestens einmal im Jahr irgendwo groß auffährt. Vor circa 2 Jahren stand zum Beispiel die Release-Party des hauseigenen Fashion-Magazin auf dem Programm und ein halbes Jahr später wurde das Opening eines firmeneigenen Pop-Up Store zelebriert.
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Montag ist ja Kino- und nicht Ruhetag und so ging es abends ganz entspannt zur Deutschlandpremiere von Matthias Glasners neuem Film Gnade. Die 132 Spielminuten des bildgewaltigen Psycho-, Familien- und Charakterdramas haben sich dann auch wirklich gelohnt angeschaut zu werden. Dem Regisseur ist ein äußerst interessanter, eindringlicher und intensiver Film gelungen. Erzählt wird die Geschichte einer deutschen Auswanderer-Familie, die in die Nähe des Polarkreises nach Nordnorwegen zieht und durch einen tragischen Unfall in eine psychische Krise und in einen moralischen Konflikt gerät um den es letztendlich in Mathias Glasners Film geht. Schuld, Sühne, Gnade sind dabei die ewigen Fragen die der Regisseur aufwirft.
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Laut den Mayas steht uns nicht nur der Weltuntergang, sondern, wie alle bestimmt schon mitbekommen haben, auch der Geburtstag Jesus Christus a.k.a Weihnachten bevor. Da Weihnachten bekanntlich nicht nur das Fest der Besinnlichkeit und der großen und teuren Geschenke ist, sondern auch der Barmherzigkeit und der Nächstenliebe, haben die Modedesignerin Anna von Griesheim und die FotografinMirjam Knickriem einen Benefiz für die Welthungerhilfe initiiert und dafür diverse deutsche Celebrity-Frauen mit ethnischen Motiven auf der Haut in Szene gesetzt und abgelichtet. Dabei sind äußerst ästhetische schwarz-weiß Portraits entstanden, die über die Lumas-Galerie online erworben werden können. Wer vorher noch einen Blick auf die Arbeiten werfen möchte kann dies nicht-virtuell sogar noch bis zum 31ten Januar in der mondänen Galerie im Einstein tun.
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