Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
fp | 06.09.2018   
Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
Letzte Woche war die Sonnenbrand-Sommerdepression auch mal zu Ende und es ist wieder an der Zeit für etwas blogging, schließlich steht die Zeit steht nicht still und das Hauptstadt-Party-Life geht weiter:

Letzte Woche gab es im Rahmen der „IFA“ und „Bread&Butter“ wieder etwas lustige Abendunterhaltung und so wurde bei der Lautsprecherparty von „ultimate ears“ vorbeigeguckt, wo die geladenen Gäste nicht nur ohne Sinn und Verstand abgefüllt wurden, sondern auch Jan Delay und der gute alte Westbam auflegten.



Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
Das einzige woran ich mich dann explizit erinnerte, dass Jan Delay seine eigenen schlechten Lieder auflegt und der Maximilian Lenz gar nicht mehr so viel scratcht wie back in the days, aber früher war auch nicht alles besser. ..

+++

…genauso wie heutzutage nicht alles schlechter ist, wie zum Beispiel das Haiyiti-Konzert, die ein privates Konzi in einem Sneakers-Store am Alex spielte. Das ewig gleiche plastik-Fluenza-Publikum nervte zwar, dafür konnte ich meinem Lieblings-Act 2018 aus der ersten Reihe belauschen, wobei ich wirklich erstaunt war, wie klein gewachsen Haiyiti in natura ist.

Auf die Lauscher gab es dann alles querbeet vom hammer Debüt-Album und den beiden EPs, nur meine old-skool Lieblingstracks Pete Doherty und wer hat mein Koks weggezogen wurden nicht zum Besten gegeben. Nach dieser todesungerechten Schiebung…

+++

…war dann Black Lives Matter angesagt und es ging zum neuen Streifen Blackkklansman von Kult-Regisseur Spike Lee, der im Kino International Premiere feierte. Abgesehen davon, das im Kino nur böse alte weiße Männer saßen, gab es einen recht unterhaltsamen und interessanten Historien-Film zu gucken, der sich um einen schwarzen Cop dreht, der sich beim Ku-Klux-Klan reinschleicht und in dem es um die Rassentrennung, Bürgerrechtsbewegung und natürlich den Klan in den USA der 60er Jahre geht.

Gut fand ich den Blaxploitation-Style des Streifens, die humoristische Interpretation des traurigen und ernsten Themas und die Kritik an Extremismus im Allgemeinen, es wird zum Beispiel ganz unPC auch „Blackpower“ kritisiert, wobei ich dann aber nicht ganz verstanden habe, was die politische Intention des Streifens war, weil am Ende wieder eine recht polemische Verbindung zur Gegenwart, Charlottesville und Donald Trump gezogen wird.

Schwarz sehen, respektive den Trailer flimmern kann man hier


und seine eigene Meinung bilden kann man sich in so ziemlich jedem Arthaus Kino seines Vertrauens...

+++

...und nach so viel Idealismus war die Welt dann nur noch mit Sarkasmus zu ertragen und so wurde auch noch bei dem Splatter-Trash-Streifen Schneeflöcken vorbeigeschaut, der trotz no-name Schauspieler einen super aufspielenden Cast, eine erstaunlich intelligente Handlung und zudem reichlich überraschende Wendungen hatte, so dass der Film hier allen die-hard B-Movie-Genre-Fans uneingeschränkt ans Herz gelegt ist.

Zum trailern geht es hier


und last not least...

+++

...sind ja alle guten Dinge drei und Quadrataugen und binge watching in und so, und so wurde auch noch Safari – match me if you can komageguckt, ist gerade Berlinale =D.

In der RomCom geht es um das neumodische Paarungsverhalten via Dating-App, der Streifen hatte sowohl seine guten, als auch seine fremdschäm-Momente, ist streckenweise ganz schön freizügig ausgefallen und den ambivalenten german humor muss man auch mögen. Zum weiterwischen geht es hier...


...und 5 von 10 Punkte gibt es von mir - peace...

Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
hier gehts zur Fotogalerie


Kategorie: Lifestyle, Film

Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
Ohne Musik ist das Leben ja bekanntlich ein Irrtum und so ging es am Wochenende statt zum 10000 Opening von irgendwas lieber mal wieder zu zwei kuulen Gigs. Bei den Dirty Honkers am Freitag gab es zunächst den typischen Berlin-Sound aus Electro-Swing und Abrisstechno auf die Mütze und soundtechnisch wurde jetzt nicht unbedingt das Rad neu erfunden, dafür aber eine unterhaltsame Show gespielt. Bei dem Saxophonisten musste ich spontan an den guten alten von Madness denken und beim nackten und wohlgeformten Sänger immer an den von den Kassierern 2.0 =D. Lediglich der etwas spiessige Frannz Club kam etwas merkwürdig als Konzert-Location, ich denke aber bei den üblichen Bretterbuden-Club/Openair Partys räumen die schmutzigen Honks demnächst sicherlich richtig ab und tschaka, wie ich gehört hab, hatte hat das Trio auch schon mal auf der Fusion gespielt.
Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
Die Vergangenheit ist nie vorbei und so ging es letzte Woche ganz anachronistisch zur 25. jährigen B-Day Sause des Berliner Hard Rock Cafes. Der Hype um den Burgerladen mit angeschlossen Souvenirshop ist zwar immer an mir vorbeigegangen und mit real RocknRoll hatte die Kette auch nie was zu tun, aber das "Entenhausen" Hard-Rock-Cafe-Shirt war doch immer lustig und unkühl ist schließlich das neue kühl. So wurde es auch ein schön authentischer West-Berlin-maskulin Abend ohne Mitte-Hipster und alle immer so yeah und Konfetti, einzige Schiebung des Abends,
Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
Gestern Abend war mal wieder Kino angesagt und diesmal ging ins Sony Center zur Deutschlandpremiere von „Die Bestimmung – Divergent“. Meistens nerven ja Uraufführungen in dem seelenlosen Blockbuster-Kino mitsamt den ganzen kreischenden Autogrammjäger-Fans, Promis anschreienden Fotografen und der hysterischen Security, aber wegen der Champions League und dem eher zum Hollywood-Nachwuchs gehörenden Hauptdarstellern Shailene Woodley und Theo James auf dem roten Teppich, hielt sich der Trubel dann ziemlich in Grenzen. So konnte man sich auch mal ganz entspannt den Anti-UtopieDystopie-Streifen anschauen, der in den ersten zweidritteln auch gar nicht mal so uninteressant ist: Nach dem 3. Weltkrieg ist Chicago in fünf Kasten aufgeteilt und einer Kaste gehört man je nach seiner Persönlichkeit an und diese Kasten ergänzen sich gegenseitig und bilden eine Art futuristische Gesellschaftsform. Schließlich bekämpfen sich die Kasten gegenseitig und im Ansatz geht es um gar nicht mal so uninteressante Fragen, wie etwa um Individualismus versus Konformismus oder (un)gerechter Macht-Verteilung in einem repressiven System. Im letzten Drittel mutiert der Science-Fiction-Film dann aber in eine krude Mischung aus zielgruppengerechten Teenie-Streifen und einem wenig glaubhaften Showdown-Gemetzel. Ebenfalls ganz gruselig ist der Soundtrack, der wohl an die „Bravo/Castingshow“-Hörgewohnheiten von 13jährigen angepasst wurde und wer in den Film geht, sollte sich zudem unbedingt die Original-Version anschauen, weil die Synchro auch noch Horrorschau ist.
Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
So einfach kann es mit der Einführung eines neuen Modelabels gehen: Eine Kollektion entwerfen, ein paar Freunde zur Lauch Party einladen und los geht’s. Das neue Label Propeller, welches sich auf T-Shirts, Tops und Longsleeves spezialisiert hat bestreitet auch gleich unkonventionelle Wege, denn es wird weder eine Sommer- noch eine Winterkollektionen geben, sondern die Entwürfe unterliegen immer bestimmter Kampagnen. Bei der Startkampagne wurde sogleich ein kontroverses Thema ausgewählt, denn auf den Entwürfen sind die Symbole der fünf großen Weltreligionen wie zum Beispiel Davidsterne, Halbmonde und Christenkreuze zu sehen. So heißt die Kampagne denn auch Faith Loves Peace, was übersetzt soviel bedeutet wie: Glaube liebt Frieden. Mit der neuen Propeller–Kollektion kann die religiöse Toleranz seiner Mitmenschen also bestens ausgetestet werden, zu Empfehlen wäre an dieser Stelle ein Spaziergang wahlweise mit einem David-Stern T-Shirt durch Neukölln, oder mit einem Halbmond T-Shirt durch Marzahn. Ob sich bei den stolzen T-Shirt Preisen zwischen 130 und 170 €uro jedoch viele Käufer finden werden, die die Toleranzgrenzen ihrer Mitbürger mal austesten wollen sei dahingestellt, aber hohe Preise müssen sich ja nicht per se negativ auf das Geschäft auswirken. Denn um den gleichen Gewinn zu erzielen müsste zum Beispiel H&M gleich 10 T-Shirts verkaufen - eine ähnliche Kostenstruktur mal angenommen…
Ultimate Afterwork Experience Party +++ Haiyti live +++ Premiere Blackkklansman +++ Premiere Schneeflöckchen +++ Premiere Safari – match me if you can
Die ganze Woche über war ja tote Hose in der Hauptstadt und gestern waren dann endlich mal wieder 5 Events gleichzeitig. Einer der eher lustigeren Partys am Donnerstag war mit Sicherheit das Opening des Urban Art Museum Generation13 in der Großen Hamburger Straße. Dort in der Galerienmeile hat nicht nur eine Galerie neu eröffnet, sondern das Scheunenviertel hat ein komplettes Museum dazubekommen. Sympathischerweise gibt es im Urban Art Museum keine abstrakte Konzeptkunst wie sonst überall in Mitte anzuschauen, denn der Fundus besteht aus urbanen Kulturgütern wie Sneakers, Skateboards oder Action-Spielfiguren aus den letzten 40 Jahren. Besucher die vor der Wende in einem Nato-Staat aufgewachsen sind werden mit 100 prozentiger Sicherheit das eine oder andere „Aha“-Erlebnis haben und sich sentimental in die späte Kindheit zurückgebeamt fühlen und wenn sie vor hunderten „Planet der Affen“ oder „Kiss“ Action-Spielfiguren stehen, zudem aus dem Staunen nicht mehr rauskommen. An den ganzen kuulen Exponaten merkt man schnell, dass Sammler einfach die glücklicheren Menschen sein müssen und um mal Erich Kästner zu zitieren „…nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch…". In dem Sinne muss des Spielzeug-Sammlers Glück für alle 9 bis 13 jährige die Hölle auf Erden sein, denn im scheinbaren Kinderparadies ist natürlich spielen und das Anfassen der sicherlich nicht billigen Ausstellungsstücke strengstens verboten.
follow us on instafame :)