6ix9ine live +++ Premiere Lomo – The Language of many others +++ Richie Ramone live
fp | 19.07.2018   
6ix9ine live +++ Premiere  Lomo – The Language of many others +++ Richie Ramone live
Nach der Fashion-Week wurde mal ein Gang zurückgeschaltet und detox gemacht (muss auch mal sein =D) und so ging es letzte Woche nur ins Kino und zu zwei Konzis:

Zunächst wurde bei dem Hype-Rapper 6ix9ine vorbeigeguckt, den wahrscheinlich jeder Teenie auf diesem Planeten kennt, denn im „Huxleys“ war erst mal ne jute Mischung aus Klassenfahrt und große Pause auf den Schulhof angesagt.



6ix9ine live +++ Premiere  Lomo – The Language of many others +++ Richie Ramone live
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Als es schließlich nach circa 10000-Rockstar-Stunden Verspätung los ging, gab es aber jut Eskalation und die Kidz feierten den mexikanischen Rapper mit den Regenbogen-Grillz und der 69 im Gesicht euphorisch ab, so als gebe es keinen Morgen danach.

Lustig btw, dass in der HipHop-Scene in den USA jetzt Stagediving und Hardcore krass angesagt sind, denn Tekashi69, wie 6ix9ine auch heißt, stagedivte ständig auf die Teenies und fragte in die ratlosen HipHop-Dudes-Gesichter, ob sie Hardcore-Music mögen.

Musikalisch ging es bei 6ix9ine dann auch härter zur Sache und erinnerte mich latent an eine launige Mischung aus den guten alten „Beasty Boys“ und meinen Lieblings-Gangster-Homies Stitches und ho99o9


und wenn die gleichen Tracks, wie beim Konzi, auch auf dem am 10.08. erscheinenden Debüt-Album drauf sind, dann wird das definitiv einer der besseren Pladden 2018...

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...und nach so viel dope, crime und bösen n*- und b$-Words war es dann wieder an der Zeit für ein paar bewegte Bilder auf grosser Leinwand und es wurde bei der Premiere von Lomo – The Language of many others vorbeigeschaut.

Das war eine gute Entscheidung, denn „Lomo“ wurde nach Back for Good der zweite deutsche Film, der mir in diesem Jahr bisher gut gefallen hatte, ja, ab und zu geschehen auch noch Zeichen und Wunder =D.

„Lomo“ ist ein launiges Coming of Age-Blogger-Drama mit reichlich „J. D. Salinger“-Weltschmerz geworden, wo sich ein Blogger zum Sklaven seiner Follower macht und dann so unterhaltsame Dinge tut, wie mit verbunden Augen über eine Autobahn zu laufen oder ein Revenge Sex-Movie ins Internet zu laden, was ich als schlechtester Blogger des World Wide Web natürlich alles total nachvollziehbar fand.

In den emo-Streifen reinflimmern kann man hier...


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...und wo Punk Dad ist, gab es dann am Samstag noch etwas RocknRoll-History auf die Mütze und es wurde noch beim Richie Ramone-Konzi vorbeigelauscht.

Richie Ramone ist ja neben CJ Ramone einer der wenigen noch lebenden Ramones-Members und ich war natürlich recht neugierig wie seine neue Band klingt.

Die eigenen Songs waren dann gar nicht so Ramones-Style, sondern eher so Uk-82 Punk-Sound


haben mir im Mix mit alten Ramones-Klassikern wie “Blitzkrieg Bop“, "Sheena Is A Punk Rocker" oder "I Dont Care" aber jut gefallen.

Super live-Band und real Punk, sollte man unbedingt hin, wenn sie mal wieder im kleineren Rahmen spielen, wie im „Wide at Heart“.

Nur Spiderman sollte man sich von Richie Ramone nicht wünschen, weil er, uuppss Fettnäpfchen, diesen „stupid“ Song wirklich hasst…

6ix9ine live +++ Premiere  Lomo – The Language of many others +++ Richie Ramone live
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Kategorie: Film, Musik

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Gestern Abend war Fashion-Week gestern und anstatt neue Styles auf den Laufstegen zu begutachten oder gepflegt die Leber zu schädigen ging es ganz entspannt ins Kino den neuen Streifen vom Peter Torwarth „Nicht mein Tag“ anzuschauen. Zwar war es mega nervig das wieder alles parallel lief, trotzdem hat sich der Kinobesuch gelohnt, denn das Ruhrpott/Buddy/Gangster-Roadmovie besticht durch viele kuule Pointen, schön schrägen „Die Kassierer“/Ruhrpott-Humor und einen super aufspielenden Cast (u.a. Moritz Bleibtreu, Ralf Richter, Anna Maria Mühe, Axel Stein, Jasmin Gerat u.a.) und ist definitiv mal wieder ein besserer deutscher Film geworden. Inhaltlich geht es um einen Banküberfall und einer daraus resultierenden Entführung und dem Entstehen einer „ziemlich“ besten Freundschaft zweier „ziemlich“ unterschiedlicher Charaktere.
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So einfach kann es mit der Einführung eines neuen Modelabels gehen: Eine Kollektion entwerfen, ein paar Freunde zur Lauch Party einladen und los geht’s. Das neue Label Propeller, welches sich auf T-Shirts, Tops und Longsleeves spezialisiert hat bestreitet auch gleich unkonventionelle Wege, denn es wird weder eine Sommer- noch eine Winterkollektionen geben, sondern die Entwürfe unterliegen immer bestimmter Kampagnen. Bei der Startkampagne wurde sogleich ein kontroverses Thema ausgewählt, denn auf den Entwürfen sind die Symbole der fünf großen Weltreligionen wie zum Beispiel Davidsterne, Halbmonde und Christenkreuze zu sehen. So heißt die Kampagne denn auch Faith Loves Peace, was übersetzt soviel bedeutet wie: Glaube liebt Frieden. Mit der neuen Propeller–Kollektion kann die religiöse Toleranz seiner Mitmenschen also bestens ausgetestet werden, zu Empfehlen wäre an dieser Stelle ein Spaziergang wahlweise mit einem David-Stern T-Shirt durch Neukölln, oder mit einem Halbmond T-Shirt durch Marzahn. Ob sich bei den stolzen T-Shirt Preisen zwischen 130 und 170 €uro jedoch viele Käufer finden werden, die die Toleranzgrenzen ihrer Mitbürger mal austesten wollen sei dahingestellt, aber hohe Preise müssen sich ja nicht per se negativ auf das Geschäft auswirken. Denn um den gleichen Gewinn zu erzielen müsste zum Beispiel H&M gleich 10 T-Shirts verkaufen - eine ähnliche Kostenstruktur mal angenommen…
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Nach Charlotte Roches feuchten Bestseller über Intimrasuren, Hämorrhoiden und Selbstbefriedigungspraktiken mit Avocado Kernen wurde „Feuchtgebiete“ nun endlich auch verfilmt und gestern Abend stand nun die Deutschlandpremiere auf dem Programm. Anders wie in dem angeblich zu 70 Prozent autobiographischen Roman, wo es seitenlang detailiert um alle erdenklichen Körperausscheidungen, Inzest und mehr oder weniger alle anderen Tabuthemen geht, kommt die Verfilmung recht unprovokativ und eher wie eine ungewöhnliche „coming of age“ Komödie rüber, was ja eigentlich auch klar war, wenn man keinen Sexstreifen drehen wollte. So war dann auch die interessanteste Frage, wie man so viele intime Tabus cineastisch umsetzt ohne bei einer Altersfreigabe von 16 Jahren den Jugendschutz auf den Plan zu rufen.
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Letzten Donnerstag wurde mal geschaut was in good-old +Berg so geht und am frühen Abend dem Chalet ein Besuch abgestattet. In dem neuen Club der Bar25/Kater-Macher ging es beim Bordel des Arts Opening dann auch jut ab und es wurde mitten in der Woche schön durchgefeiert als gebe es keinen Morgen danach. Bei den Bordel des Arts Events wird ja nicht nur simpel das Tanzbein geschwungen, sondern so wie es sein muss, Party mit unterschiedlichen Kunstformen verknüpft, denn was gibt es langweiligeres als Vernissagen auf denen nur ein Künstler präsentiert wird und die Leute debil mit ihren Sektgläsern vor der abstrakten Selbstzweck-Kunst stehen. So hingen dann von der Nachtleben-Fotografin Katharina Bremer aka Kat Voltage nicht nur ein paar stylische und artige Fotos an den Wänden, sondern sie stellte auch ihr neues Band-Projekt TOY (Two Of You) live vor. Gänzlich ohne Atomstrom auskommend gab es einen kuulen Wohnzimmer-Gig mit Mukke irgendwo zwischen Singer-Songwriter und einer Prise Punk auf die Ohren.
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Auch diese Woche wurde es nicht langweilig und es gab wieder ein paar interessante sowie lustig-skurrile Events: Am Mittwoch feierte in der Alten Münze zunächst Kingdom groß Premiere, eine neue Mixed Martial Arts Serie aus den USA, die ab dem 9. Oktober auf dem Pay-TV Kanal AXN ausgestrahlt wird. Eigentlich bin ich ja total der Serien-Hasser, zu „Kingdom“ muss man aber sagen, dass es nicht vergleichbar mit dem GZSZ-Schrott hierzulande ist, sondern die Amerikanische Serie bewegt sich auf guten Kino-Niveau, sowohl von Schauspielern, als auch von der interessanten Story: Es geht um eine Familie, die sich dem MMA verschrieben hat, der Prügel-Sportart, wo mehr oder weniger alles erlaubt ist, außer den Gegner zu erwürgen oder die Augen auszustechen.
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