Verlosung: 2 x 2 Gästelistenplätze “Lomo – The Language of many others” am 12.07. – 19:45@Filmtheater am Friedrichshain
fp | 05.07.2018   
#Lomo #LöschDich #FashionWeak #glam #arthaus #premiere #mbfwb2018 #lichthaus 
#nouvellevague  #IngmarBergman
Das lustige Blogger-Leben ist ja nicht nur Party, Glam und Dolce Vita, sondern jenseits der Instagram-Hochglanz-Kulissen lauern bei vielen Bloggern die Abgründe des sogenannten Pageview-Journalismus, Depressionen, Einsamkeit und Psychosen.

Um die Tragik des Blogger-Alltags geht es auch in Julia Langhofs neuem Streifen Lomo – The Language of many others, wo der Trailer schon mal schön nach einem psychopathischen Cyber-Drama ausschaut


und damit du an diesen schönen Sommertagen nicht auch noch ein XXX-Revenge-Movie ins World Wide Web lädst, verlosen wir noch 2 mal 2 Gästelistenplätze für die exklusive Berlin-Premiere, wo du „Lomo“ mit Cast und Crew vor allen anderen screenen kannst.

Wie immer eine Nachricht, mit dem Link deines Katzen-Blogs, an

ferdinand[at]wagg.de

und janz feste die Daumen gedrückt. Der/Die glücklichen Gewinner/innen werden rechtzeitig benachrichtigt und Datenschutzhinweise und Teilnahmebedingungen für die Teilnahme am Gewinnspiel findest du hier






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Kategorie: Gewinnspiele, Film

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Die Fashion Week ist ja eigentlich schon wieder circa 5 Dekaden her, aber schließlich ist nie zu spät auch mal die Festplatte aufzuräumen. Auf der Suche nach den neusten Trends und Looks gucken die strebsamen Modemädchen ja immer stoisch alle Schauen durch, wohingegen sich der Fashion-Rest lieber redundant bei den 10000 Aftershowpartys volllaufen lässtvergnügt. Damit die Woche nun nicht zu strebermäßig wurde und man nicht im Zelt auch noch verprügelt wurde, ging es ganz oberflächlich zur feucht-fröhlichen Modenschau-Party von Reserved. Dort wurde es dann auch mal direkt glamourös und international jetsetlastig – woohooo – denn niemand geringeres als Georgia May Jagger lief über den Laufsteg und feierte dann nach der Schau sogar ganz ohne Starallüren mit den anderen Holz-Gästen. Auf dem Runway wurde die „Reserved“ Herbst/Winter Kollektion 2014 präsentiert, die recht casual und sportiv ausfiel.
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Das Leben ist ja schon Tragödie genug und so ging es gestern Abend mit Mama in die gute alte Komödie am Kurfürstendamm. Uraufgeführt wurde Wir sind die Neuen und auf den Brettern die die Welt bedeuten gab es ein recht launiges Stück über den Clash der Generationen, die Abgründe des WG-Lebens und gruselige Spießer-Studenten zu gucken. Ein paar in die Jahre gekommene Alt-68er gründen eine Wohngemeinschaft und treffen auf die Generation-Lebenslauf gleich nebenan.

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Genauso wie die Bar 25 früher kein simpler After-Aua Schuppen war, sondern auch als Zirkus, Label und Drehort fungierte, so werden nun auch im Kater Holzig die Bretter die die Welt bedeuten ausgefahren. Uraufgeführt wurde gestern eine Neuinterpretation von Hugo von Hofmannsthal Erfolgsstück Jedermann mit dem Namen Das Digital. Inhaltlich wurde die Kapitalismuskritik – das Anliegen von Hugo von Hofmannsthals Theaterstück – auf eine Art Digitalisierungs-Kritik erweitert. Das Thekaterstück ist aber eigentlich fernab jeglichen „Politischen Theaters“ angesiedelt, denn mit der selben Ironie wie sich der Kater seinen Fotoautomat täglich mit hunderten von Touri- €uros auffüllen lässt wird das gesellschafts- und kapitalismuskritische Stück u.a. vom bösen Coca Cola-Konzern gesponsert. Eine stringente Handlung ist auch nicht wirklich erkennbar, sondern metapheresker Ausdruckstanz und bedeutungsschwere Monologe ohne erkennbaren Zusammenhang wechseln sich gegenseitig ab. Das Fehlen einer Handlung oder Sinns ist jedoch nicht wirklich störend, denn das Stück ist trotzdem recht unterhaltsam geworden, einmal durch den wirklich lustigen Soundtrack der von Alter Ego zu Goa-Trance bis Ton Steine Scherben reicht, so dass man auch von einem halben Musical sprechen kann und dann durch die wirklich sympathisch aufspielenden Laiendarsteller die wohl zum Teil direkt hinter der Bar im Kater rekrutiert wurden und natürlich auch wegen der zirkusartigen Fantasie-Freakshow-Kostüme. So gibt es bei Das Digital glücklicherweise kein subventioniertes Hochkultur/Feuilleton-Theater zu sehen, sondern es kann gelacht und sogar mitgefeiert werden. Sowohl als Warm-up am Freitagabend als auch zum runterkommen Sonntags hat das Theaterstück mit Sicherheit seine Momente…
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Ich gehe ja zum Fernsehen immer ganz old-School ins Kino, Leben aus zweiter Hand muss schließlich auch mal sein. Am Montag feierte in der Astor Filmlounge Kudamm 56 Uraufführung, ein ZDF Dreiteiler, in welchen der Zuschauer in das gute alte West-Berlin der 50 Jahre zurückgebeamt wird und wo es viel Drama und Herzschmerz um 3 pubertierende Schwestern geht. Thematisch steht zudem das damalige Rollenbild der Frau, das aufkommenen des RocknRoll und die zu dieser Zeit noch sehr junge Nazi-Vergangenheit im Fokus. Die Serie besticht durch eine mega liebevolle Requisite und einen toll aufspielenden Cast (u.a. Sonja Gerhardt, Claudia Michelsen, Emilia Schüle, Heino Ferch, Uwe Ochsenknecht) und Lacher des Abends, dass der U-Bahnhof Kurfürstendamm zum Alexanderplatz verlegt wird, hallo Location-Scout =D, und der Prenzlauer Berg wie Mordor aus "Herr der Ringe" in Szene gesetzt wird. Gezeigt wurde leider nur der erste Teil, so dass ich gar nicht so viel spoilern kann, „Kudamm 56“ spielt aber in etwa der gleichen Liga wie "Weissensee“ oder Unsere Mütter, unsere Väter, so dass sich die GEZ-Zwangsgebühren löhnen direkt mal lohnt.
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Letzte Woche wurde mal ein Gang runtergeschaltet und eine Kinowoche eingelegt. So ging es am Dienstag ganz cineastisch zur Uraufführung von Das kalte Herz, eine Verfilmung von Wilhelm Hauffs märchenhafter Erzählung von anno 1827, mit denen die meisten wohl im Deutsch-Unterricht gequält wurden. „Das kalte Herz“ erinnert natürlich latent an den „Faust“, es geht um einen Packt mit dem Teufel und den Verkauf der Seele respektive des Herzens für Geld, Macht und Ruhm. Nicht nur die Erzählung ist uralt, sondern mit der Neu-Verfilmung tritt Regisseur Johannes Naber ebenso in die Fußstapfen der Filmgeschichte, wurde das Märchen schon in den 50ern von der DEFA verfilmt und gilt als einer der Film-Klassiker des DDR-Kinos, den man sich übrigens hier in voller Länge anschauen kann, wenn man mal keine Lust auf Netfix und Co hat und historisch interessiert ist.
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