Verlosung: 3 x 2 Gästelistenplätze Premiere „Back for Good“ am 31.05. – 20:00 @Kant-Kino
fp | 29.05.2018   
#BackForGood #Arthaus #Drama #Berlin #Cineast #Berlinale #Film #NouvelleVague
Dem Todes-Sommer entkommen kann man wohl nur im Kino und so gibt es heute die nächste Verlosung zum abkühlen:

Am Donnerstag feiert das Schwesterndrama Back for Good Premiere in der Hauptstadt und mit nur ein wenig Fortuna gibt es hier wieder ein paar Gästelistenplätze abzustauben.

Der Trailer von „Back for Good“ schaut schon mal nach reichlich Dramaqueen, Seelenschmerz und den Abgründen des Z-Promi-Daseinseinen aus und zudem nach einer der


wenigen sehenswerten Deutschen Produktionen 2018. Um direkt über Los zu gehen wie immer eine cineastische, cinephile und cinematische E-Mail an

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getippt und janz feste die Daumen gedrückt. Der/Die glücklichen Gewinner/innen werden rechtzeitig benachrichtigt und die Datenschutzhinweise und Teilnahmebedingungen für die Teilnahme an Gewinnspielen/Verlosungen bei wagg.de findest du hier...





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Kategorie: Gewinnspiele, Film

#BackForGood #Arthaus #Drama #Berlin #Cineast #Berlinale #Film #NouvelleVague
Der Countdown bis zum Beginn der Bekleidungswoche 2012 läuft unaufhörlich, da zeigte gestern bereits Harald Glööckler seine neuesten Entwürfe auf den Laufsteg. Natürlich geht es bei Deutschlands extravagantesten Modedesigner nicht nur um schnöde Mode, denn bei einer Harald Glööckler Modenschau ist natürlich auch sehen und gesehen werden angesagt und da viele Gäste sich dem Bling Bling-Style des Designers mit dem Doppel-ö anschlossen, wirkte das inszenierte Spektakel wie eine Ansammlung bunter Paradiesvögel am Hof von Marie Antoinette und Louis XVI. Dabei brauchte sich die Kollektion Null hinter dem bunten Promiauflauf zu verstecken, denn es gab einen guten Mix aus clubtauglicher Business-Kleidung in Kombination mit schrillen Luxus-Accessoires zu sehen. Bei den recht tragbaren Kreationen dominierten Pünktchen-, Streifen- und Leoprints die der reiferen Dame jenseits der 40 mit Sicherheit gut steht. Die exklusiv für das Versandhaus Bon Prix entworfene Kollektion wurde im Anschluss der Show mit reichlich Applaus bedacht…
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Letzten Mittwoch ging es mal wieder ins Kino zur Premiere von 3096 Tage und es gab wirklich harte Kost zu sehen. In dem krassen Psychodrama wird die bekannte Entführungsgeschichte von Natascha Kampusch nachkonstruiert und dabei reiht sich eine kaum erträgliche Szene an die nächste. Erzählt wird das auf wahren Begebenheiten beruhende Martyrium der jungen Österreicherin, die mit 10 Jahren entführt und in einem Kellerverlies achteinhalb Jahre wie ein Tier gefangen gehalten und missbrauchst wurde. Basieren tut der Film auf der Autobiografie von Natascha Kampusch selbst, die in ihrem Buch die Gefangenschaft verarbeitet und den Film auch abgesegnet hat. Zu der heftigen Handlung kommt hinzu, dass 3096 Tage auch noch das letzte Film-Projekt von Bernd Eichinger war, der bis zu seinem Tot an dem Drehbuch geschrieben hatte. Die Täter-Opfer-Beziehung steht im Mittelpunkt des Dramas, die durch die guten Hauptdarsteller Amelia Pidgeon, Antonia Campbell-Hughes und Thure Lindhardt sowie Kamera-Legende Michael Ballhaus beklemmend authentisch in Szene gesetzt wird. Für einen entspannten Popkorn-Kinobesuch ist 3096 Tage sicherlich wenig geeignet, aber durch die bewegende Handlung und dargestellten menschlichen Abgründe ist der Film absolut sehenswert und leider auch noch interessant.
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Nach dem Bestseller und dem gleichnamigen Club im Cafe Burger gibt es die Russendisko von Wladimir Kaminer nun auch auf Zelluloid gebannt und wurde gestern erstmalig dem Publikum vorgestellt. Der Film erzählt zur Wendezeit die Geschichte von der Migration von drei russisch-jüdischen Auswanderern ins damalige Ost-Berlin. Zu den wenigen Pluspunkten des Feelgood-Streifen zählt der dezente Humor und die authentische Darstellung Berlins während des Umbruchs, als aus 2 Städten eine wurde und das Auffangen dieser optimistischen Aufbruchsstimmung, von der die Hauptstadt heute noch zehrt. Leider ist Russendisko mit Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer völlig fehlbesetzt, wirkt der Schauspielstar in dem Film einfach so unrussisch, wie in etwa ein sibirischer Winter in der Sahara. Zudem entspricht der dauergrinsende Matthias Schweighöfer kaum dem subtilen Tiefgang von Wladimir Kaminers Kurzgeschichten. Irgendwie wirkt das Leben von Wladimir Kaminer und die Russendisko nur wie eine Kulisse für den omnipräsenten Schweighöfer, der sich zum x-ten Male nur wieder sich selber spielt. Das Drehbuch scheint ihm auch direkt auf den Leib geschrieben worden zu sein und Konflikte oder so etwas wie Spannung ist Null vorhanden, der Film plätschert die ganze Zeit sinnlos vor sich hin und um die namensgebende Tanzveranstaltung im Cafe Burger geht es in den letzten 5 Minuten auch nur am Rande.
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Die Woche wurde auch mal ruhiger angegangen und anstatt mit Karl Lagerfeld Party zu machen ging es ganz entspannt ins Kino. Am Dienstag feierte einmal die Komödie Anleitung zum Unglücklich sein Weltpremiere in der Kulturbrauerei und am nächsten Tag ging es dann zu Am Himmel der Tag ins Babylon. In Anleitung zum Unglücklich geht es ganz klassisch um die Suche nach der großen Liebe fürs Leben. Der Weg der Suche ist natürlich holprig und mit zahlreichen Hindernissen gespickt und bis zum Happy-End des Films hat der Zuschauer natürlich viel zu schmunzeln und zu lachen. Inspiriert ist die Feel-Good-Komödie von dem gleichnamigen Pseudo-Ratgeber des österreichischen Psychologen Paul Watzlawick, nach dessen Thesen man sich bei der Suche zum (Liebes)Glück nur durch die falsche Einstellung zu sich selbst im Wege steht. Um diese negativen Einstellungen zu überwinden muss die Hauptfigur (Johanna Wokalek), die in dem Streifen ein sonderbares Mädchen Mädchen spielt, nicht nur ihre Kindheit aufarbeiten, sondern sich auch aus der dominanten Rolle ihrer Mutter (Iris Berben) lösen. Spontan muss man des Öfteren an Die fabelhafte Welt der Amélie denken, existieren doch in beiden Komödien zahlreiche Parallelen, wie etwa die stilisierten und ein wenig kitschig wirkenden Bilder oder die vielen absurden Momente im Film.
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Nach dem großen Erfolg des Indie-Films Schwarze Schafe anno 2007 hat der Schweizer Wahlberliner Oliver Rihs nun nachgelegt und feierte gestern Abend die Premiere seines neuen Films Dating Lanzelot in der Kulturbrauerei . In der Low-Budget Internet-Dating-Komödie geht es um die gegenseitige Annäherung der Geschlechter über das World Wide Web, wobei natürlich reichlich Komik und die Sezierung verschiedener Frauentypen nicht zu kurz kommen, so dass man über feminine Psychosen, Neurosen und Fetisch-Fantasien sogar noch etwas dazulernen kann ;). Natürlich werden dabei zahlreiche Frauen-Klischees bis zum abwinken bedient und auch die eine oder andere Länge schleicht sich in den Streifen, trotz allem macht es aber Spaß Dating Lanzelot zuzuschauen, einmal wegen der flotten Inszenierung und dann durch teilweise wirklich surrealen Ideen die bis ins Bollywood-Genre reichen. Neben den überzeugenden Darstellern (u.a. Peter Weiss, Manuel Cortez, Julias Dietze) ist auch das Szenenbild thematisch stimmig, welches schön trashig und comichaft rüberkommt und ästhetisch wie eine "Web-Serie" wirkt.
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