Screening Tomb Raider +++ Stefanie Giesinger Dirty Denim Party +++ Moscow Death Brigade live
fp | 06.03.2018   
Screening Tomb Raider +++ Stefanie Giesinger Dirty Denim Party +++ Moscow Death Brigade live
Auch letzte Woche ging es wieder rund und bunt in der Hauptstadt zu: Am Freitag wehte zunächst ein Hauch Hollywood-Glam durch die City und Oscar-Preisträgerin Alicia Vikander stellte ihren neuen Film Tomb Raider vor, wo sie in der Rolle als Lara Croft zu sehen ist.

Nach dem passieren strengerer Einlasskontrollen als im Pentagon und Ford Knox zusammen, gab es dann natürlich einen recht ambivalenten Streifen zu gucken, Computerspiel-Verfilmung halt, an den ich zum Glück aber auch Null Erwartungen hatte, so dass ich auch nicht enttäuscht werden konnte.



Screening Tomb Raider +++ Stefanie Giesinger Dirty Denim Party +++ Moscow Death Brigade live
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So wurde ich zunächst recht positiv vom guten Schauspiel von Alicia Vikander überrascht, die ja in die krass großen Fussstapfen von Angelina Jolie treten muss. Die Story ist natürlich eine krude und total schlüssige Mischung aus „Indianer Jones“ und „The Walking Dead“, eine Geheim-Organisation namens „Trinity“ will durch eine Epidemie einen globalen Genozid auslösen und Lara muss sie dabei stoppen.

Enttäuschend fand ich vor allem 2 Dinge, einmal das Lara Croft im neuen "Tomb Raider" so krass politisch korrekt glattgebügelt wurde, dass nur noch Null Komma Null Prozent Trash, Dirty und XXL-Körbchengröße übrig bleibt, wie noch bei Angelina Jolie oder beim Game, was einige Die-hard Fans auch sicherlich ziemlich sauer aufstoßen wird.

Ein wenig mehr "Duke Nukem" Sprüche und Trash hätte dem Streifen sicherlich nicht schlecht getan, als Lara Croft als langweiliges All-American Girl ohne Ecken und Kanten zu inszenieren.

Ebenfalls gut hätte dem Streifen sicherlich auch getan, der ja im wesentlichen von der Action und den Special FX lebt, wenn er in 3-D verfilmt worden wäre, dann hätte er zumindest dafür seine Berechtigung gehabt.

Aber, hätte, hätte, Fahrradkette, reinspoilern in das Action-Spektakel kann man hier


und Lara laufen, prügeln und knifflige Rätsel lösen sehen kannst du ab dem 15.03. im Multiplex-Lichtspielhaus deines Vertrauens...

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...und am Abend vorher drehte sich auch alles um Epidemien und es ging noch zur Influenza-Pardy von GNTM-Winnerin Stefanie Giesinger, die in der Wilden Renate eine wilde Modemädchen-Party mit kühler Pizza, leckeren Voddie und analogen Techno-Beatz feierte und wo...

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...einmal im Jahr Goa-Trance, Drum&Bass oder Punk außerdem nicht lustig sind, ging es am Freitag auch noch zur Show der Moscow Death Brigade, im Moshpit nach dem rechten gucken und mal wieder, natürlich mit den Dr. Martens Boots voran, in die Menge springen.

Bei der Moscow Death Brigade gab es dann ne launige Mischung Punk, HXC, Rap und Techno auf die Mütze, die gut in your face-Gehirnwäsche kommt und die ich mir nicht unbedingt immer zuhause geben muß, aber live jut Youth-Crew-Style rüberkommt.

Zudem schön, dass es noch Menschen mit Idealismus, Integritä̱t und Werten gibt und epischster Moment des Abends war definitiv das FSF-Cover „Total im Arsch“ auf Russisch, wo dann das Publikum geschlossen auf Deutsch mitsang. Reinhören bei die HXC-Russen kann man weltexklusiv hier


und sollte man beim nächsten mal unbedingt nicht verpassen, wenn man mal eine kuule HXC Show, im Spirit von früher, gucken will...

Screening Tomb Raider +++ Stefanie Giesinger Dirty Denim Party +++ Moscow Death Brigade live
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Kategorie: Musik, Lifestyle

Screening Tomb Raider +++ Stefanie Giesinger Dirty Denim Party +++ Moscow Death Brigade live
Da wir bei der Fashion-Week wieder (wie immer ;) viel zu viele Events besucht haben und wir gar nicht mehr hinter kamen mit dem Berichten und wir auch einmal eine Pause einlegen mussten, hier nun last but least der Freitag. Gestartet sind wir mit dem Besuch der Kilian Kerner Show der seinem Style auch 2011 treu geblieben ist: Bei seinen Entwürfen gab es puristische und minimalistische Schnitte mit cleanem Understatement zu sehen. Für die musikalische Untermalung des Catwalks sorgte diesmal der dänische Sänger und Songwriter Mads Langer der den von (Multitalent) Kilian Kerner eigens komponierten Song „somewhere else“ spielte. +++ Anschließend wurde der Showroom von Richard Kravetz besucht der dort seine neue Kollektion präsentierte. Der aus Moldawien stammenden Designer zeigte feminine und zeitlos gehaltene Cocktailkleider für den Gala-Abend. Zur Stärkung ging es dann weiter zum Cocktail der Modezeitschrift Petra. +++ Das eine Modenschau zur Fashion-Week auch ohne Gästelisten, wichtige Promis und aufwendige Events funktionieren kann, zeigte das neue Taschenlabel alice n tosch, die am Hamburger Bahnhof einfach öffentlichen Raum besetzten, ein paar Freunde einluden und auf den Wettergott Petrus hofften, die Show nicht im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen zu lassen. Das Credo des Labels lautet "Keine wie deine", welches auch wirklich in die Tat umgesetzt wird, denn jede Tasche ist ein Unikat. Und das bei moderaten Stück Preisen von unter 100€ die Tasche, da bleibt eigentlich nur das Fazit: Daumen hoch… http://www.alicentosch.de/
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Am Mittwoch feierte der Münchener Modedesigner Patrick Mohr das Opening seines Pop-Up Store in der Münzstrasse 20 und zu den Dj-Klängen von DJ Hell konnten die Besucher die Kollektion aus SS 2011, AW 2011-2012 und SS 2012 betrachten und käuflich erwerben. Auf den Preisschildern standen meistens Preise zwischen 50 und 100 € drauf und wenn man mal berücksichtigt das Patrick Mohr stets auf den Schauen der Fashion-Week zu sehen ist sicherlich ein Schnäppchen. Auch ein Schnäppchen das wohl beste Album vom Hell, das Munich Maschine, welches es als Vinyl, wie ich gerade sehe, für unter 10 € bei discogs.com gibt ^^ (Vinyl-Klassiker Kauftip!) und welches bei mir morgens zufällig auch mal wieder durchlief...
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Auf den Berliner Sonntag und draußen feiern Trend ist jetzt auch der Bierbrauer Heineken aufgesprungen, der auf der Insel kurzerhand sein eigenes Open-Air veranstaltete. Bei einem Open-Air sind Türsteher und Gästelisten zwar immer noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, dafür wurden die Besucher aber mit einem kuulen FM Belfast Gig und juten Essen belohnt. FM Belfast wirken live ein wenig wie das Irische Pendant von Deichkind, was aber sehr positiv gemeint ist.
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Nach der Mode-Woche ist vor der Mode-Woche und so ging es am Wochenende munter weiter mit dem Walk of Fashion am Savignyplatz. Die Initiatoren der größten öffentlichen Modenschau Berlins hatten jedoch nicht viel Glück mit dem Wetter und so hätte wohl die Bezeichnung Walk of nasser Catwalk eher zur Modenschau gepasst. Aber die Show must go on ;) und so ließen sich die Veranstalter, das Publikum und die Models nicht von so etwas banalem - wie etwas Wasser das vom Himmel tropft - beeinflussen und wie es schien hatten trotzdem alle ihren Spaß. Dem Publikum wurde eine lustige und unkonventionelle DIY Modenschau diverser (sich teilweise noch in Ausbildung befindender) Nachwuchsdesigner präsentiert und zudem rutschte kein Mannequin vom Laufsteg…
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Statt pseudointellektuellem Meta-Talk und Mit-Sekt-in-der-Hand-Herumstehen-und-wichtig-Sein-gepose beim langweiligen Gallery Weekend ging es gestern Abend lieber erst mal entspannt ins Kino zur Premiere der launigen Pubertäts-Komödie Turn me on. „Turn me on“ ist ein schön feuchter Arthouse-Film irgendwo zwischen „Feuchtgebiete“ und „American Pie“ geworden und dreht sich um die ewigen Abgründe der weiblichen Adoleszenz. Inhaltlich geht es in dem norwegischen Coming-Of-Age-Streifen um so ziemlich alles wo Teenager-Hormone verrückt spielen: die Irrungen der ersten große Liebe, horrorende Telefonsex-Rechnungen, reichlich Mutter-Tochter-Drama und Schul–Mobbing wegen des anstubsens mit primären Geschlechtsmerkmalen - also sicherlich alles was eine glückliche Pubertät ausmacht. Erzählt wird die authentisch wirkende Geschichte aus der „Liebes Tagebuch“-Ich-Perspektive der super aufspielenden Hauptdarstellerin Helene Bergsholm und Debüt-Regisseurin Jannicke Systad Jacobsenist sorgt mit einer atmosphärischen Bildsprache im stylischen Mode-Blogger-Style und einem kuulen Sountrack (u.a. Kings of Convenience) für weitere Akzente.
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