Marc Cain Fashion Show +++ Yardi Aftershow Party +++ Young Icons Award +++ Premiere Rocky Horror Show
fp | 24.02.2018   
Marc Cain Fashion Show +++ Yardi Aftershow Party +++ Young Icons Award +++ Premiere Rocky Horror Show
In Mailand gibt es auf dem Catwalk Gucci, in der Hauptstadt ganz en vogue Marc Cain. So wurde gestern Abend noch im KaDeWe vorbeigeschaut, endlich eine Hermès Birkin Bag erstehen, ein paar Gläser Schampus schlürfen und natürlich die neue Marc Cain-Kollektion in Augenschein nehmen.

Als nach ein paar Bussis hier und gepflegten Smalltalk da schließlich der Laufsteg freigegeben wurde, gab es natürlich eine sehr tragbare und für Berliner Verhältnisse krass farbenfrohe Kollektion zu sehen, wo stilistisch von retro flowerpower/swinging 60ies bis urban-futuristisch alles zusammengewürfelt wurde, was die letzten Jahrzehnte Modesünden hergaben. Aber wer braucht schon Tugenden und so wurde nach der Schau...



Marc Cain Fashion Show +++ Yardi Aftershow Party +++ Young Icons Award +++ Premiere Rocky Horror Show
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...noch vor der Eskalation und die Eigendynamik der Nacht forderte wieder ihren Tribut und so ging noch weiter ins todeshippe „Soho“-Haus, zur Aftershow-Sause des Berlinale-Streifens „Yardi“.

Das größte Publikums-Film-Festival der Welt war ja auch noch =D und die wuuhhuu Movie-Party war dann mal nicht Flashmob mit 10000 arbeitslosen Schauspielern und nur langweilig rumstehen, netzwerken und Visitenkarten austauschen, wie sonst immer bei 99,99% aller Berlinale-„Partys“, sondern es wurde sogar getanzt, die musikalische Untermalung ausbaufähig bis gut und die Stimmung war bis morgens um 3:00 Uhr, ich würde behaupten, ausgelassen.

Ach ja, und sogar der Film schaut gar nicht nach schlechten Eltern aus, sondern nach jut Kingston-Jamaika, Reggae und todes-Crime-Drama


und dieses Jahr war ich dann sogar bei noch einer Berlinale-Party, gibts nicht gibts nicht =D, bei den ikonischen Young Icons Awards, wo dann ganz Charity-Style Kaviar für Somalia angesagt war und man den Ikonen-Nachwuchs respektive jungen Talenten von morgen über die Schultern gucken konnte.

Einzige Schiebung des ansonsten wirklich ikonischen und epischen Abends, dass der schlechteste, sinnloseste und unnachhaltigste Blog des World Wide Web (ich will hier jetzt keine Namen nennen =D), von der wahrscheinlich korruptesten und ungerechtesten Jury der Welt, wieder nicht berücksichtigt wurde und auch diesmal keinen Award zugeschustert bekam. Das fanden wir natürlich sehr unikonisch und einfach nur #bbuuhh.

Aber ein geltungssüchtiger Award birgt eh nur die Gefahr der Selbstüberschätzung und so ging es lieber noch ganz bescheiden zur Premiere meines Lieblings-Travestie-Gruical, der Rocky Horror Show, schließlich ist das Geschlecht nur ein soziales Konstrukt.

Wie jedes Jahr wurde wieder ordentlich der The Time Warp aufs Parkett gelegt und Dr. Frank N. Furter, Brad und Janet auf den Brettern, die die Welt bedeuten, mit Klopapier und Toastbroten beschmissen und die ganze Zeit natürlich mit „Asshole“ und „Slut“ insultiert. Gibt nix, wo besseres =D

Marc Cain Fashion Show +++ Yardi Aftershow Party +++ Young Icons Award +++ Premiere Rocky Horror Show
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Kategorie: Lifestyle, Film

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Beim EVOQUE Style Awards wurden Nachwuchskünstler aus den Bereichen Fashion, Musik und Design ausgezeichnet. Nach der Preisübergabe wurde im Spindler und Klatt noch ausgiebig gefeiert. +++ Da soll mal einer behaupten die 90er wären tot und BSR-Kutten/Staubsauger auf dem Rücken/Buffalo Boots-Raver gibt es nur noch in Greifswald. Nicht so im neuen Tresor, denn dort wurde im Vorfeld des Alt&Pappig Summer Raves 2011 schon mal munter vorgeraved. Vor 500 geladenen Gästen stand sogar Marusha (ohne gefärbte Augenbrauen;) höchstpersönlich hinter den Turntables. Und die hat, dass muss man sagen, sogar gar nicht so schlecht aufgelegt. Parallel zu dem Event setzte die Model Agentur essential agency 2 ihrer Models in der düsteren Endzeit-Location in Szene…
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Wenn der Sommer sich langsam zurückzieht und der Herbst über Berlin hereinbricht, ist es an der Zeit, die bunt gefärbte Jahreszeit in der Hauptstadt auszukosten und eine entspannte Kino-Woche einzulegen. Am Montagabend ging es zunächst zu Dieter „Didi“ Hallervorden neuen Film „Sein letztes Rennen“ wo die Komiker-Legende als greiser „Marathon-Mann“ zu bewundern ist. In dem berührenden Sportler- und Rentner-Drama dreht sich natürlich alles um die berühmten 42,195 Kilometer und darum sich auch im hohen Alter nicht unterkriegen zu lassen. Natürlich kommt Regisseur Kilian Riedhof dabei nicht ohne etwas Kitsch und Pathos aus, trotzdem ist „Sein letztes Rennen“ ein toller und wirklich sehenswerter Film geworden, wo zum Ende nicht nur die Filmfigur glücklich über die Ziellinie läuft, sondern auch Dieter Hallervorden mit rüstigen 78 Jahren ein furioses Kino-Comeback feiern kann.
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Am Mittwoch feierte das 2.Weltkriegsdrama Laconia Premiere in Berlin. In dem auf wahren Begebenheiten beruhenden TV 2teiler geht es um die Bewahrung von Menschlichkeit gegenüber dem Kriegs-Feind. 1942 trug sich eine bisher wenig bekannte Episode des 2. Weltkrieges zu: Ein deutsches U-Boot versenkt vor der Küste Afrikas einen Britischen Truppentransporter mit 2700 Menschen an Bord und rettet im Anschluss etwa 400 um ihr Leben kämpfende Menschen aus dem Atlantik und wird zum Dank von alliierten Flugzeugen bombardiert. Der Vorfall wurde seinerzeit von allen Kriegsparteien verschwiegen, der deutschen Kriegsführung passte der humanitäre Akt nicht ins Konzept und die Alliierten schämten sich wohl für die Bombardierung eines U-Bootes mit Schiffbrüchigen an Bord. Zudem passte der Vorfall sehr wahrscheinlich nicht in die gängige britische Feinbild-Propaganda von den mordlustigen deutschen huns. Und die deutsche Admiralität erließ im Gegenzug sogar den berüchtigten Laconia-Befehl, der es von da an U-Booten prinzipiell verbot Besatzungen versenkter Schiffe zur Hilfe zu eilen. Zur Deutschland-Premiere reiste eine Überlebende der Laconia-Tragödie sogar eigens aus England an. Die heute 83 Jährige Josephine Pratchett überlebte als 14 Jährige die Torpedierung und Versenkung der Laconia und im Anschluss die Bombardierung des deutschen U-Bootes das sie aus dem Meer fischte. Übermäßiger Pathos und stereotype Figuren dominieren zwar in dem TV-Movie, in dem vom 2. Weltkrieg besessenen England wurde Laconia aber bereits mit großen Erfolg ausgestrahlt. Über die Besprechung im hiesigen Feuilleton kann man jedoch gespannt sein, kommen die Deutschen See-Landser genreuntypisch fast schon sympathisch rüber und sogar Hitler-Nachfolger und Kriegsverbrecher Karl Dönitz (Thomas Kretschmann) wirkt in Laconia ein wenig wie Mutter Theresa. Die bekannteren Darsteller in dem TV-Drama sind Franka Potente, Thomas Kretschmann, Frederick Lau, Nikolai Kinski und Ken Duken. Sendetermin für den historisch interessierten Zuschauer ist der 2. und 3. November jeweils um 20:15 Uhr im Ersten und für den des Englisch mächtigen bereits auf youtube hier ;)
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Am Samstag schlug ja die „Vans Warped Tour“ zum ersten Mal in der Hauptstadt auf, was endlich mal eine gute Gelegenheit war sich das Punk- und Skatefestival anzuschauen, welches ja jedes Jahr immer für mehrere Wochen um den halben Globus tourt. Die Warped Tour gibt es ja seit anno 1995 und während dort früher Bands wie Bad Religion, NOFX oder WIZO spielten kannte ich am Samstag bis auf Billy Talent - so gar nicht into it - mal überhaupt keine einzige von den sicherlich 20 Combos. Egal - man ist ja stets offen für neues und so ging es wie immer viel zu spät zum Festival, so dass mal eben 2/3 der ganzen Acts verpasst wurden.
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Bei den ganzen hirnlosen Soap-, Casting- und Talkshows tagtäglich im Fernsehen hat man irgendwann einfach den Kanal gestrichen voll und anstatt schier endloser Werbeblöcke die an den Nerven rütteln, ging es am Mittwoch lieber mal wieder entspannt ins Kino zur Premiere von „Scherbenpark“. „Scherbenpark“ basiert auf den gleichnamigen Bestseller von Alina Bronsky und ist der neue Film von Bettina Blümner, die ja mit der Dokumentation "Prinzessinnenbad" ("Ich komm aus Kreuzberg, du Muschi!") recht bekannt geworden ist und auch bei ihren Kino-Spielfilmdebüt dreht sich wieder alles um die die (Abgründe ;)) der weiblichen Adoleszenz. Inhaltlich geht es in dem Coming-Of-Age-Drama um das schwierige Aufwachsen in einer zerrütteten Familie in einem Vorstadt-Plattenbau-Ghetto und angereichert ist die Story außerdem mit einer Prise Culture-Clash zwischen Ober- und Unterschicht und einen Schicksalsschlag gibt es auch noch. Dabei weiß die Geschichte weites gehend zu überzeugen und wirkt auch authentisch, nerven tun nur die Prekariat-Klischees und dass die Handlung auf Dauer doch etwas kurzweilig dahin plätschert. Sehenswert ist aber auf jeden Fall die toll aufspielende Hauptdarstellerin Jasna Fritzi Bauer, der es beim Schreien, „Rumzicken“ und schlagfertig Sprüche klopfen direkt Spaß macht (über die Schulter) (zu)zuschauen und wer schon „Berliner Schule“-Arthaus Streifen a la „Halbe Treppe“ mochte und sich auch von den dramatischen Pubertäts-Ausbrüchen nicht abschrecken lässt, dem sei das lösen einer Kinokarte hiermit anempfohlen.
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