Premiere „Die Vierhändige“ +++ Opening First Female DIY Store +++ LOréal x Eyebrick - Beauty & Fashion Show 2017 +++ La Nuit by Sofitel Party +++ Premiere Mosca und Volpone
fp | 08.12.2017   
Premiere „Die Vierhändige“ +++ Opening First Female DIY Store +++ LOréal x Eyebrick - Beauty & Fashion Show 2017 +++ La Nuit by Sofitel Party +++ Premiere Mosca und Volpone
Letzte Woche ging es mal wieder zurück zur Kultur und so wurde am Montag ganz cineastisch im Kino verbeigeguckt. Auf großer Leinwand feierte Die Vierhändige Premiere, ein german Psycho-Thriller auf den ich recht gespannt war, werden doch in Deutschland fast ausschließlich semi-lustige Romcoms und Historiendramen gedreht und nur wenige Psycho-Movies a la David Lynch.



Premiere „Die Vierhändige“ +++ Opening First Female DIY Store +++ LOréal x Eyebrick - Beauty & Fashion Show 2017 +++ La Nuit by Sofitel Party +++ Premiere Mosca und Volpone
Premiere „Die Vierhändige“ +++ Opening First Female DIY Store +++ LOréal x Eyebrick - Beauty & Fashion Show 2017 +++ La Nuit by Sofitel Party +++ Premiere Mosca und Volpone
Premiere „Die Vierhändige“ +++ Opening First Female DIY Store +++ LOréal x Eyebrick - Beauty & Fashion Show 2017 +++ La Nuit by Sofitel Party +++ Premiere Mosca und Volpone
Premiere „Die Vierhändige“ +++ Opening First Female DIY Store +++ LOréal x Eyebrick - Beauty & Fashion Show 2017 +++ La Nuit by Sofitel Party +++ Premiere Mosca und Volpone
In "die Vierhändige" geht es um zwei Schwestern, die Opfer eines Gewalt-Verbrechens werden, dass sie 20 Jahre später wieder einholt und Auslöser eines erneuten Schicksalsschlages und einer psychischen Störung wird.

Die schicksalshafte Story ist atmosphärisch natürlich genregerecht schön gruselig, düster und beklemmend inszeniert, bei zig Rückblenden, Träumen und verschachtelungen ist der Streifen von Oliver Kienle aber derart mind-fu*king geworden ist, dass ich irgendwann gar nicht mehr durchgeblickt habe, was jetzt real, was geträumt und welche Schwester welche ist. Aber was ist schon real oder irreal im Leben, außer der Unendlichkeit =D.

Zu gefallen wußte der souverän aufspielende Cast (u.a. Frida Lovisa Hamann, Friederike Becht und Christoph Letkowski) und das überraschende Ende, weniger, die Verwirrung meiner psychischen Wahrnehmung, wo bei einem selber halb eine Psychose ausgelöst wird. In den bipolaren Trailer reinflimmern kann man hier


und wo die Menschenrechte unverhandelbar sind und sogar im Grundgesetz stehen, ging es am Donnerstag ganz humanistisch zum Opening des "First Female DIY Store", der unter dem Motto „Orgasm is a human right.“ gelauncht wurde und wo Frauen mit Orgasmusproblemen nicht mehr bei mir vorbeikommen brauchen =D angeblich geholfen wird...

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...und am Freitag gab es dann in der L´Oréal Académie auch für mich etwas After-Work-Entspannung, wo es die wahrscheinlich kürzeste Fashion-Show aller Zeiten zu bewundern gab. Etwas pseudig bei der circa 60 Sekunden-Schau die umgedrehte Stars and Stripes Flaggen auf dem Catwalk, die wohl eine anti-Trump Message zum Ausdruck bringen sollten.

Präsident Trump kann ja gerne kritisiert werden, aber in so einem Rahmen, wo es um Haarpflegemittel und Jogginganzüge geht, kam das doch recht plastik und gewollt-provokativ rüber, um so mehr, wo Trump-Bashing in Deutschland eh allgemeiner Konsens und Mainstream sind.

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Im Anschluss ging es noch janz glam ins schicke Sofitel-Hotel, wo im Rahmen der französischen Filmwoche der französische Star-DJ „Cassius“ dezenten Franzosen House auflegte, was mal eine jute Abwechslung zum ewigen Berliner bum-bum-bum Bretterbuden-Sound war. So krass atmosphärisch, wie beim epischen Boiler-Room Set in Paris wurde es dann leider nicht,


was wohl auch daran lag, dass die Hüter der Gästeliste derart streng waren, dass fast halb Berlin ausgeladen wurde, mit dem Ergebnis, dass nur wenige und kaum lustige Leutz da waren bzw. diese sich dann alle, bis auf mich natürlich =D, reinschummeln mussten.

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Nach so viel oberflächlicher Club-Kültür stand dann am Samstag wieder etwas Hochkultur auf dem Plan und es ging noch mit Mama zur Mosca und Volpone Premiere ins gute alte Schosspark-Theater. Auf den Brettern die die Welt bedeuten gab es dort ein Stück aus dem frühen 17. Jahrhundert zu bestaunen, in dem sich alle gegenseitig bevorteilen und betrügen und, Achtung Spoiler, am Ende das Gute siegt.

Die Inszenierung war dann jedenfalls super unterhaltsam, ich wusste bis Dato aber gar nicht, dass Theater-Stücke zu Zeiten der Commedia dell arte schon so krass amoralisch, frivol bis vulgär waren, dass ich streckenweise, zart besaitet wie ich nun mal bin, vor Scham errötete.

Am beeindruckendsten war aber das Spiel von Hauptdarsteller Dieter Hallervorden, der auch noch mit stolzen 82 Jahren wie ein 20jähriger jung-Schauspier über die Bühne hüpfte, tanzte und mimte, als gäbe es keinen Morgen danach. Tja, alte Männer rosten nicht…

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Kategorie: Lifestyle, Film

Premiere „Die Vierhändige“ +++ Opening First Female DIY Store +++ LOréal x Eyebrick - Beauty & Fashion Show 2017 +++ La Nuit by Sofitel Party +++ Premiere Mosca und Volpone
Es ist noch nicht mal Weihnachten und daher erst in circa 8 Wochen Berlinale, trotzdem fühlte man sich bereits letzte Woche wie auf dem Berliner Film-Festival, denn nach der Medienboard Sause und der Hotel Desire Premiere fand mit der The Big Eden Premiere das dritte Film-Event innerhalb von nur 3 Tagen statt. Die Dokumentation The Big Eden von Star-Doku-Filmer Peter Dörfler (u.a. Achterbahn) gab dann auch einen gar nicht mal so uninteressanten Einblick in das bewegte Leben von Deutschlands „letzten Playboy“ und West-Berlin-Original Rolf Eden. Und natürlich polarisiert Rolf Eden schön politisch unkorrekt am laufenden Band, etwa wenn er sich in seiner Doku völlig ungeniert als Bordellgänger outet, oder wenn ihm Sprüche wie „...Wenn man Geld hat, hat man Frauen. Geld ist sexy…“ über die Lippen gehen. Da kocht dann natürlich das rot-grüne-Gender-Establishment und so wurde Deutschlands „letzter Playboy“ vom Tip-Magazin auch promt zum „peinlichsten Berliner“ 2010 gewählt. Neben Rolf Edens provokanten Thesen zum Feminismus und Materialismus werden in der Doku aber auch unerwartete Seiten des 81 jährigen Berliners beleuchtet, etwa dass er für Israels Unabhängigkeit neben Jitzhak Rabin mit der Waffe in der Hand kämpfte, oder als er Anfang der Fünfziger nach Berlin zurückkehrte, er wohl der einzige Jude gewesen war, „der sich nicht als Opfer fühlte“. Und recht ausführlich wird dann natürlich auch auf seine legendäre Zeit als König des West-Berliner Nachtlebens eingegangen, wo er mit seinen 5 Clubs das Nachtleben dominierte und mit Tischtelefonen, Misswahlen, Planschbeckentänzen und Nackt-Diskjockeys revolutionierte. The Big Eden läuft ab dem 8. Dezember im Kino und ist abgesehen von der Selbstdarstellung Rolf Edens als Partylöwe und Frauenverschleißer sicherlich auch für den historisch Interessierten Kinogänger interessant.
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Zum inoffiziellen Auftakt der Modewoche lud die Bread And Butter gestern zum get-together in das Cafe am Neuen See. Im Gegensatz zu den Massenpartys der Vorjahre mit schalem im Bier im Plastikbecher für 4€ inklusive einer halben Stunde anstehen wurde die Party gesundgeschrumpft. Zwar wurde es auf Kosten der Liveacts etwas exklusiver, dafür konnte man aber entspannt am See chillen und zum Beispiel den Klängen von Panjabi MC lauschen oder mal mit dem Bürgermeister von Berlin anstoßen...
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Wo die Tage wieder kürzer, eisiger und dunkler werden, schaut man sich die beste Zeit im Jahr am besten auch auf großer Leinwand an. So ging es Montag mit dunklen Gefühlen zum Screening der neuen Mystery-Serie „Dark“, die im Zoo-Palast groß Premiere feierte und die mich, als es Film ab hieß, direkt in ihren Bann zog.

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Letzte Woche war ja etwas mau mit lustigen Events, was ja auch mal nicht schaden muss und dafür stehen diese Woche nur wieder circa 10000 Sachen auf einmal an. Gestern ging es erst mal nicht debil Fußball kucken, sondern ganz entspannt ins Kino zur Premiere der Trash-Komödie „Ohne Gnade“, die groß Uraufführung im Cinestar am Alex feierte. Der „Brot und Spiele“-Verzicht hat sich dann auch mehr oder weniger gelohnt, denn der Filmtitel ist auch Programm des Streifens und trotz einer schwachsinnigen Handlung und einigen Längen gab es doch zahlreiche Lacher und viele schräge Szenen auf der Leinwand zu bewundern. Inhaltlich geht es um den ewigen Kampf der Geschlechter, welches in eine Art Geschlechter-Krieg ausartet und wobei selbstverständlich weder an reichlich Klischees noch an Stereotypen gespart wird.
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Gerade gibt es ja in Berlin Club Openings ohne Ende, es scheint als ob in der Hauptstadt gerade das halbe Nachtleben umgekrempelt und die Karten neu gemischt werden. Nach dem Mio, Cafe Moskau, Gretchen, Flamingo nun das Department, welches eigentlich das alte Rodeo 2.0 ist. Zwar gibt es im Kuppelsaal des Postfuhramts neue Betreiber und einen neuen Namen, ansonsten hat sich aber nicht viel geändert, denn die Lokation, Besucher und Atmosphäre wirken identisch wie im alten Rodeo: junge schicke Charlottenburger die BWL oder Jura studieren und denen das Felix wohl zu russen-prollschick ist. Dementsprechend ist natürlich auch die Mukke, es lieff RnB, sehr hitlastiger House und obligatorisch Michael Jackson, so dass man sich auch in diesem Punkt an das Rodeo erinnert fühlte. Leute die eher wegen der Musik ausgehen, sollten um das Department also wohl eher einen Bogen machen, dafür aber wird das Department mit Sicherheit kein Touri-Schuppen werden, wie so manch anderer „Szene“ Club in Berlin und wenn einen Louis Vuitton Handtaschchen - in Haufen auf dem Dancefloor rumliegend -nicht stören, ist man im Kuppelsaal des Postfuhramt wohl goldrichtig. Das Department wird es nur für etwa ein Jahr geben, danach wird das denkmalgeschützte Gebäude wohl endgültig saniert. Geöffnet ist in der Auguststrasse 5 a nur einmal die Woche und zwar am Samstag. Bis 23 Uhr nur als Restaurant und im Anschluss dann als Club. Auch hier hat sich nix geändert…
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