Verlosung: 3 x 2 Gästelistenplätze Screening „Your Name. – Gestern, heute und für immer“ am 12.12. – 19:30@Kulturbrauerei
fp | 01.12.2017   
#YourName. #KimiNoNaWa. #HayaoMiyazaki #君の名は。#アニメ#anime #mononoke #haku #girlkawaii #kawaii #babymetal
Gleich ist nicht nur endlich Wochenende, sondern es gibt heute auch noch eine richtig kühle Verlosung: Am 12.12. gibt es ein very special-Screening von Your Name. – Gestern, heute und für immer (Kinostart: 11.01.2018) und mit nur ein wenig Glücksschwein kannst du ein paar Gästelistenplätze ergattern und den Anime-Streifen circa einen Monat vor dem offiziellen Kinostart gucken.

„Your Name.“ ist nicht nur einer der erfolgreichsten japanischen Filme aller Zeiten, sondern auch im Netz und von der Kritik (imdb 8,5/10) wird der Zeichentrickfilm derart hart gefeiert, dass es einen direkt unheimlich wird.

Inhaltlich geht es um einen Körpertausch via Traum, also wieder eine surreale und weird Story, für die wir japanische Movies so lieben und der Trailer schaut schon mal krass emotional und nach reichlich Herzschmerz aus


und zum screenen tippe einfach, für immer, deinen Namen an

ferdinand[at]wagg.de

und drücke janz feste die Daumen. Der/Die glücklichen Gewinner/innen werden rechtzeitig benachrichtigt…



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Kategorie: Gewinnspiele, Film

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Nach dem Party-Marathon am Vortag wollte ich nicht wieder alle Schauen schwänzen, zumal ich diesmal nur aus dem Haus rauslaufen brauchte um zum circa 5 Minuten von mir entfernten Kaufhaus Jahndorf zu gelangen. So ging es am Dienstag ganz unverkatert, without hangover und natürlich top fit zur Holyghost Show. Die neue Fashion-Week-Location gefällt mir übrigens super, ich mag den morbiden und vom Verfall gezeichneten Charme des Kaufhaus Jahndorf, wo man an der Vorderfront sogar noch zahlreiche Einschusslöcher aus der Schlacht um Berlin von anno 1945 bewundern kann. Ich hoffte nur insgeheim, dass das extrem baufällig wirkende Gebäude nicht bei der Schau urplötzlich zusammenkrachen würde, aber wie du an diesen Zeilen erkennen wirst, bin ich dem Tot noch einmal von der Schippe gesprungen.
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Haha – Zalando Party in der neuen Bar25, die jetzt Kater Holzig heisst, da werden sicherlich wieder viele „Szene“–Nazis Ausverkauf schreien, wenn sich Berlins gehyptester Afteraua-Club so an die böse Industrie veruhrt. Dabei war die Party des Schuh-Online-Versands eigentlich ziemlich jut, so wie früher zu Zeiten, als die Dotcom Blase noch nicht geplatzt war und das Venture Capital in Strömen floss. Ganz Déjà-vu wurden die Gaumen der geladenen Gäste nach Strich und Faden verwöhnt. Anlass der mondänen Sause war der Launch des hauseigenen Zalando Magazin.
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Berlin und real Glam ist ja in den meisten Fällen ein Gegensatz wie Licht und Dunkelheit, Liebe und Hass oder Fritz Kalkbrenner und ein guter Musikgeschmack, schließlich ist bekanntlich ugly und afteraua the new chic und nicht irgendwelche Charlottenburger Trash „Promis“. So war im Manon-Restaurant zunächst auch jut „oohh Gott“ angesagt und ich wäre bei dem ganzen Fame-Bitch gepose fast nach 5 Minuten wieder reingehauen, aber wie so oft im Leben kam es dann wieder komplett anders und es wurde noch ein super unterhaltsamer „Berlin ick Lieb dir“-Abend: Die Longdrinks wurden auf Tablet gereicht (so wie es sich gehört =D), überall tanzten mit einem Hauch von nichts bekleidete Gogo-Girls rum, so dass man sich wie in einer Table-Dance Bar fühlte und direkt episch wurde es, als es eine Modenschau mit Gala-Roben im Charlottengrad- beziehungsweise Turkish Wedding-Style zu gucken gab und eine alte MTV-Moderatorin ein paar Riffs vom ersten Kapitel aus Peter Burschs Gitarrenbuch klimperte.
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Nach 3 unendlichen Tagen Familienidylle, Besinnlichkeit und Foodporn musste auch mal wieder der Braindrain gestoppt und etwas gegen das Kultur-Defizit unternommen werden und so wurde bei sibirischen Temperaturen dezent im Admiralspalast vorbeigeschaut, wo das Rhythmus-Musical Stomp am 27.12. Uraufgeführt wurde. Stomp ist eine Art Perkussion-Band aus England, die mit Alltagsgegenständen wie Besenstielen, Gummireifen, Streichholzschachteln, Mülleimern et cetera pp im MacGyver-Style Geräusche erzeugt und dabei eine wilde Performance-Show aufführt. Ich war dann ziemlich gespannt und zugegeben etwas skeptisch auf die Combo ohne Gesang und traditionelle Instrumente und kaum zu glauben, es machte direkt Spass dem launigen Noise-Ensemble zuzuschauen und wie bei der guten alten Rocky Horror Picture Show (kommt übrigens im März wieder in den Admiralspalast :)) war dann das Publikum auch Teil der Show und klatschte die ganze Zeit ordentlich im Rhythmus mit. Neben den interessanten Beats gibt es auf den Brettern die die Welt bedeuten auch noch eine sehr sehenswerte Bühnenshow, die zeigte, dass auch ohne Worte eine Geschichte durch Trommeln, Stampfen oder Schnipsen unterhaltsam erzählt werden kann. Die Trommler stellten dabei von kühl, creepy bis tollpatschig unterschiedliche Charaktere dar, so dass nicht nur der Boden, sondern auch die Lachmuskeln ordentlich mitvibrierten. Bei Stomp gibt es nun nicht unbedingt staatstragende und subventionierte Hochkultur a la Bayreuther Festspiele oder so anzuschauen, dafür aber ein originelles und irgendwie archaisches Spektakel, wovon man sich zum Beispiel hier sehr schön überzeugen kann und aus der Hauptstadt sind die Rhythmus-Experten auch schon wieder ausgeflogen, aber für die treuen wagg.de-Leser in Bremen, Chemnitz, Braunschweig und Duisburg jibt es noch exklusiv Tickets hier...
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Der Start der Modewoche stand erstmal ganz im Zeichen der Reduktion, weniger ist ja bekanntlich auch mehr und im Umkehrschluss kann ein Hauch von „Nichts“ auch alles sein. So ging es statt zur Hype-DandyDiary-Flashmob-Party (laaaangweilig =D) lieber lasziv zur SexToy-Startup-Sause von Amorelie, die schon letztes Jahr im weekend 666 prozentig überzeugen konnte. Vor Ort im ansonsten furchtbaren „Tube Station“ wurde sich erstmal für die Fashion-Week in Form gebracht und leckere Burger auf dem Catwalk gefuttert (auch mal ein Novum =D) und noch viel leckere Drinks geschlürft und dann schwelte auch schon der Puls in die Hemisphäre, als die Agent Provocateur-Style Fashion Show begann, wo sich die weiblichen Gäste kurioserweise mehr begeistert von dem Luxus-Lingerie zeigten als das schüchterne starke Geschlecht.
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