Screening 4 Blocks +++ Premiere Maileika +++ MCM Party +++ Festival of Lights Opening Party
so, fp | 06.10.2017   
Screening 4 Blocks +++ Premiere Maileika +++ MCM Party +++  Festival of Lights Opening Party
Wo Fernsehen immer die Schaffenskraft lähmt, ging es schließlich mal wieder ins Kino. Zunächst wurde beim Screening der Serie 4 Blocks vorbeigeschaut, einer Neukölln-Mafia Serie, die bei der Berlinale ziemlich gefeiert wurde und wo man die erste Staffel zwar bereits auf „Sky“ oder „Amazon“ streamen kann, aber sich auf großer Leinwand gönnen ist doch eh immer viel kühler.



Screening 4 Blocks +++ Premiere Maileika +++ MCM Party +++  Festival of Lights Opening Party
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Als die Leinwand dann freigegeben wurde, musste ich mich der guten Kritik im Vorfeld uneingeschränkt anschließen, denn die Serie konnte mit einem wirklich überzeugenden Cast (u.a. Frederick Lau, Kida Khodr Ramadan, Veysel Gelin, Massiv), einer packenden Story und interessanten Einblicke in die arabische Parallelwelt punkten.

Gelungen dabei vor allem, dass die Serie weder in schwarz-weißen Klischees noch in langweiliger political correctness abdriftet, sondern alles so brutal authentisch wirkt, dass man sich vor Angst vor den kriminellen Gangser-Großfamilien gar nicht mehr vor die Tür traut, was vielleicht auch daher resultiert, dass ein Paar der Schauspieler aus der Gang-Hip-Hop Szene kommen und sogar ein paar Jahre im Knast abgesessen haben, so dass vieles in der Serie auch gar nicht gespielt, sondern recht real wirkte.

Jedenfalls haben die zwei Folgen Lust auf mehr gemacht, auch gerade, wenn man rausguckt, ist ja eh die perfekte Serien-durchguck respektive bloggen-Zeit =D, ein paar weltexklusive Eindrücke von "4 Blocks" jibt es hier zu gucken


und ich hab es munkeln gehört, dass bald sogar eine neue Staffel erscheinen wird.

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Die Woche drauf ging es dann zurück zur Natur zur Uraufführung von Maileika, die mondän Weltpremiere im Zoo-Palast feierten. „Maleika“ macht nicht das Würstchen, sondern erzählt die Geschichte einer jungen Geparden-Mama, die auf dem Schlachtfeld der Natur ihre 6 Geparden-Babies aufziehen muss und vor dem überall und jederzeit lauernden Schicksal des Todes bewahren muss.

Während ich den darwinistischen Part der Tier-Dokumentation recht interessant fand, der mich daran erinnerte, dass die Natur ein einziges Massaker ist und uns unsere Zivilisation nur ein paar Jahrhunderte vor der Barbarei und dem „survive of the fittest“ trennen, fanden meine beiden Begleitungen die im Stil von lustigen Katzenvideos inszenierten Geparden-Babies zu todeskitschig, so dass ich ganz undemokratisch mit eins zu zwei überstimmt wurde und wir nach circa 15 Minuten weiter zur MCM-Party ins Soho sind.

In dem „Place to be„ Mitte-Schützenverein mit den schrulligen Clubregeln (no ties, no phones, yadda yadda) war dann noch dekadent Fashion-Week-Style Party angesagt und das Münchener must-have It-Bag Taschenlabel MCM, das seine Taschen immer ganz dezent von Kopf bis Fuß mit seinem Logo zubrandet, lies es jut Krachen und weil eine Party oberflächig ist und ich noch kein schwarzes Licht gesehen habe, ging es am nächsten Abend noch rauf auf den Fernsehturm zur Opening Party des Festival of Lights.

Der komische Hype um das Licht Festival, wo irgendwelche Gebäude angestrahlt werden, war mir zwar schon immer ein Rätsel, aber die Licht-Sause war mal eine schöne Gelegenheit die Hauptstadt von oben zu betrachten und den Blick über die Dächer Berlins schweifen zu lassen.

Die Bar oben im Fernsehturm mit dem ganzen Vintage 70er Interior wirkte dann auf mich ein wenig anachronistisch wie ein DDR-Museum bzw. jut Ostblock, aber wie meine Konfuzius einmal, eine nostalgische Geisterfahrt in die Vergangenheit kann einen die Gegenwart zu schätzen lernen...

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Kategorie: Film, Lifestyle

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Nach der Mode-Woche ist vor der Mode-Woche und so ging es am Wochenende munter weiter mit dem Walk of Fashion am Savignyplatz. Die Initiatoren der größten öffentlichen Modenschau Berlins hatten jedoch nicht viel Glück mit dem Wetter und so hätte wohl die Bezeichnung Walk of nasser Catwalk eher zur Modenschau gepasst. Aber die Show must go on ;) und so ließen sich die Veranstalter, das Publikum und die Models nicht von so etwas banalem - wie etwas Wasser das vom Himmel tropft - beeinflussen und wie es schien hatten trotzdem alle ihren Spaß. Dem Publikum wurde eine lustige und unkonventionelle DIY Modenschau diverser (sich teilweise noch in Ausbildung befindender) Nachwuchsdesigner präsentiert und zudem rutschte kein Mannequin vom Laufsteg…
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Gestern Abend gab es einmal keinen Grund sich über die Tarife oder Inkompetenz bei der Deutschen Telekom zu beschweren, denn der Telefon-Konzern lud im Rahmen der Telekom Street Gigs Linkin Park in den Admiralspalst. Schön zur Afterwork-Zeit legten die Kalifornier um punkt 8 vor vielleicht 3-4 hundert Gästen los und zumindest bei den alten Stücken vom Debut-Jahrhundertalbum Hybrid Theory war jut Nu Metal Power bis zum abwinken angesagt und in dem kleinen Rahmen haben die Stadion-Hymnen auch wirklich Laune gemacht. Sicherlich wird Einigen bei Linkin Park Stichworte wie „unerträglicher Mainstream“ oder „sellout“ usw. einfallen, aber meiner bescheiden Meinung nach wurden die Genre-Vorläufer Punk, HC, Grunge und Crossover in den 90ern eh komplett ausverkauft und Nu Metal als Nachfolger war von Anfang an keine Subkultur sondern rein kommerzielle Jugendkultur,
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Ein Stück versunkenes West-Berlin gibt es immer schön nostalgisch im Theater am Kurfürstendamm zu erleben, denn genauso wie die Fassaden am Kudamm abblättern, so muss dass Traditions-Theater gegen den Zenit der Zeit ankämpfen. Beide verbindet das Boulevard genauso wie der Funkturm das alte West-Berlin und mit der Komödie Sei lieb zu meiner Frau wird dem Zuschauer auch Genre typische Unterhaltung geboten. Und das ist auch gut so, denn Experimente, neue Ideen, Veränderung gibt es ja schließlich allen Ortes und wer staatlich subventionierte Systemkritik auf der Bühne sehen möchte, muss halt mit der Volks- oder Schaubühne vorlieb nehmen. Inhaltlich gibt es bei Sei lieb zu meiner Frau eine kurzweilige Beziehungskomödie mit einem herausragenden Hugo Egon Balder zu sehen, der als ehemaliger Tutti Frutti Moderator wohl in die bundesdeutsche TV Geschichte eingegangen ist. Die weiteren Rollen sind mit den TV-Schauspielern Dorkas Kiefer, Maike Bollow und Sebastian Goder besetzt.
Tip: Falls man seine Eltern oder Grosseltern gepflegt ausführen und außerdem über den Kudamm flanieren möchte...
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Its Fashion Week, bitch – was ja mit Sicherheit noch niemand mitbekommen hat und statt sich bei 10000 Schauen und Partys unglamourös zu stressen (dabei sein ist halt nicht immer alles =D), ging es am ersten Tag nur ganz minimalistisch zur Kilian Kerner Show. Dieses Mal musste man zum Kilian auch direkt hinwollen, denn der Designer zeigte seine neusten Entwürfe erstmalig Offsite im Kosmos und nicht boring im Zelt wie sonst immer die letzten Jahre, was aber vom Publikum sehr angenehm kam, ohne dass ganze very important Soap- und Casting-Show Volk, dass am Brandenburger Tor sonst immer rumlungert. Als dann der Laufsteg freigegeben wurde, gab es eine sehenswerte Quadratur des Kreises-Kollektion anzuschauen, auf der einen Seite urban und lässig und auf der anderen elegant und cosmopolitisch, die bei den weiblichen Entwürfen sehr schön anzuschauen war und wo die Prints und breite Farbpalette sehr gut zu gefallen wussten.
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Samstagabend war auch mal wieder back 2 da West-Berlin Wurzeln angesagt, denn es ging zur Opening Party des neuen Goodtime Grill Restaurants, welches direkt zwischen Adenauer und Halensee am Kudamm Nummero 90 gelegen ist. Der Goodtime Grill wird ja allgemein als einer der besten „Thais“ der Stadt gehandelt und wer die Filiale in der Chauseestraße kennt dem wird sicherlich auch der Ableger am Kudamm zusagen, denn auch dort wird gehobenes und authentisches Thai-Food in loungigem Mitte-schick Ambiente serviert. Stylisch auch, dass die geladenen Gäste nicht nur alle Gerichte durchtasten durften,
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