Peter and The Test Tube Babies Punk-Dampferfahrt +++ Liebe auf den ersten Tanz Open Air
so, fp | 23.09.2017   
Peter and The Test Tube Babies Punk-Dampferfahrt +++ Liebe auf den ersten Tanz Open Air
Wagg.de is not Dead und so ging es am Sonntag noch zur lustigen Punk-Dampferfahrt, wo niemand geringeres als die guten alten Peter and The Test Tube Babies spielten, eine UK-Band aus den early 80ern.



Peter and The Test Tube Babies Punk-Dampferfahrt +++ Liebe auf den ersten Tanz Open Air
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An Bord war dann natürlich jut old-skool angesagt, Punk is Dad =D, und man kam sich wie in einer Zeitmaschine back in the 80ies vor und als die Briten dann ihr neues Album „That Shallot“ vorstellten, wurde jut der Pogo-Mob entfesselt, alte Männer rosten nicht =D, und man wurde dauernd von irgendwelches Volk angetanzt, wobei mein Händy aber zum Glück noch da ist.

Vom Sound gab es den typischen UK Punk-Sound von anno 1981 auf den Iro, schön brutal und assozial, so wie es sein muss =D und ob die Songs vom neuen Album oder von früher stammten, konnte ich nicht wirklich raushören, weil ich intelligenterweise direkt vor den Speakern stand und Peter glaub ich, das letzte Mal so mit 14 oder 15 Jahren gehört hatte.

Hat sich aber alles wie früher angehört, dont change a running Sound, oder so, und so wurde es ein schön familiärer Déjà-vu-Gig.

Fun Facts am Rande: Sänger Pete wurde gerade wegen Majestäts- respektive Trump-Beleidigung die Einreise in die USA verwehrt, #BannedFromTheUSA =D was ja mal real Punk ist.

Aber Punkx früher würden heute Techno hören und so ging es nach der historischen Kreuzfahrt noch zu dem lustigen Liebe auf den ersten Tanz Open Air, das 666%ig legal und schön DIY vor dem Finanzamt Pankow stattfand und direkt lustig wurde und viel unterhaltsamer, als immer nur sinnlos in einem boring Club abzuhängen.

Außer dass ich da gleich wieder ein Backflash hatte, da mich das auch an die goilen Reclaim the Sparkasse Partys von früher erinnerte, wo wir wieder beim Anfang dieser endlosen Geschichte wären, alles Gute kommt scheinbar irgendwann wiedern zurück…

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Kategorie: Musik, Lifestyle

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Freitag vor einer Woche wurde ja die urige Mezcal Pop-Up Bar „Tu Salud“ in der Oranienburgerstraße 52 eröffnet, was zwar schon etwas her ist, aber lieber spät als nie und Caramba, mañana ist ja schließlich auch noch ein Tag. Zum Opening waren natürlich die üblichen Berliner Szene-Nasen, die alle kein Zuhause zu besitzen scheinen, vollversammelt und der Abend entwickelte wieder seine berlintypische Eigendynamik, Bussi hier, Bussi da, mega tiefgründige Konversation und alle wie immer busy im Freizeitstress, aber trotzdem lustig wie immer, soweit ich mich zumindest entsinnen kann, respektive frei nach Oskar Roehler, wer sich erinnert hat nichts erlebt =D. Das „Tu Salud“ gehört ja zum schniken Arcotel Velvet Berlin, wirkt aber gar nicht so wie eine typische Hotel Bar, mit ewig überstylischen Art Déco Clubsesseln und kühlen Business–Look und und ist zum Glück auch nicht mit Klischee-Mexico Viva la Revolucion-Zapata Postern, Sombreros oder Azteken Ornamenten verschandelt, sondern alles ist schön stylisch komplett mit Holz verkleidet und an den Wänden hängen Lucha Libere–Masken, so dass die Gäste sich sogar im mexican Wrestling versuchen können (aber nur auf eigene Verantwortung und ab dem circa zehnten Mezcal zu empfehlen =D). Auf die Leber gibt es in der Pop-up Bar neben Bier natürlich ausschließlich Mezcal, den ich ewig nicht mehr getrunken hatte, der aber einen angenehm herben Geschmack besitzt, vermisst hab ich in den Mezcal Flaschen lediglich den Hypopta agavis, so dass man gar nicht das in Mexico beliebte Trinkspiel, den letzten beißt der Raupenwurm spielen konnte, hier ist auf jeden Fall noch Nachholbedarf angesagt und Authentizität und Proteine (Achtung nicht vegan!) sind ja schließlich nie verkehrt und auch gesund.
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Für den einen Besucher war das Festival Entspannung pur- für den anderen die wohl größte Party aller Zeiten. Aus aller Herren Länder fanden sich Freunde und Liebhaber der indigenen Kultur, deren Ureinwohnern den Aborigines und vor allem der Didgeridoo-Musik ein. Wie eine große, friedvolle und liebenswerte Familienfeier wurde das DIDGE.e.VENT an drei Tagen auf der Insel in Treptow zelebriert. Beweggrund für dieses außergewöhnliche Festival war der Aufruf für eine Spendenaktion zu Gunsten Mukoviszidoseerkrankter Menschen. Bei dieser seltenen Krankheit handelt es sich um einen Gendefekt, bei dem Bakterien in vielen Organen des Körpers, meist Lunge und Bauchspeicheldrüse, zähen Schleim produzieren, Entzündungen verursachen und das Lungengewebe zerstören. In Deutschland sind Rund 8000 Menschen von dieser unheilbaren Krankheit betroffen. Was die Krankheit mit dem Didgeridoo gemeinsam hat? Atemtechnik- und beherrschung sind von großer Bedeutung beim Spielen des exotischen Instrumentes und können ideal als Therapieform der Krankheit angewendet werden. Während des Festivals gaben bekannte Künstler der Szene atemberaubende Konzerte und sorgten für ein abwechslungsreiches Live-Programm. Zum Beispiel die Band AARA aus Österreich brachte das Publikum mit mitreißenden Ska-Einflüssen und österreichischen Texten zum tanzen, AIRtist heizten das Publikum mit fetten Beatboxing- und Maultrommelelementen ein und Gastgeber Didges Brew aus Berlin kombinierten traditionelle Klänge mit Gitarrenriffs, Jazzeinlagen und Keyboard Elementen. Zum Entspannen und durchatmen konnte den Klängen von Tieftonmagier Dubravko Lapaine, Zalem oder dem jungen Spanier Carlo Cattano gelauscht werden. Erstaunlich, wie vielseitig ein einziges Instrument genutzt werden kann und wie unterschiedlich, je nach Größe und Bauweise, es klingt. Neben den Konzerten im In-und Outdoorbereich gab es die Gelegtheit an Workshops der Künstler teilzunehmen, sich an Podiumsdiskussionen zu beteiligen und sich an Ständen umzuschauen, Musikinstrumente auszuprobieren und zu erwerben. Das der Guiness Worl-Rekord leider nicht gebrochen werden konnte war zwar traurig, da der Rekord bei 238 Spielern aus Großbritannien liegt. Dennoch war es atemberaubend, als circa 180 „Didgers“, sowohl Profis als auch Anfänger und Hobbie-Spieler, zusammen auf der Insel ihr Bestes gaben und wahrscheinlich ganz Berlin mit ihren Klängen verzauberten.
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Nach dem Party-Marathon am Vortag wollte ich nicht wieder alle Schauen schwänzen, zumal ich diesmal nur aus dem Haus rauslaufen brauchte um zum circa 5 Minuten von mir entfernten Kaufhaus Jahndorf zu gelangen. So ging es am Dienstag ganz unverkatert, without hangover und natürlich top fit zur Holyghost Show. Die neue Fashion-Week-Location gefällt mir übrigens super, ich mag den morbiden und vom Verfall gezeichneten Charme des Kaufhaus Jahndorf, wo man an der Vorderfront sogar noch zahlreiche Einschusslöcher aus der Schlacht um Berlin von anno 1945 bewundern kann. Ich hoffte nur insgeheim, dass das extrem baufällig wirkende Gebäude nicht bei der Schau urplötzlich zusammenkrachen würde, aber wie du an diesen Zeilen erkennen wirst, bin ich dem Tot noch einmal von der Schippe gesprungen.
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Offiziell startete die Berliner Fashion Week 2014 eigentlich erst heute, doch schon am Montag Abend präsentierten das Designer Duo Kauffeld & Jahn in High Fashion Manier ihre neuste Herbst-/ Winterkollektion. Trotz vieler Nebenveranstaltungen, wie zum Beispiel die Premiere von "Nicht mein Tag", tummelten sich auch bekannte Gesichter, wie Casting Starlet Annemarie Eilfeld und GNTM Kandidatin Sarah Knappig (versteckt unter einer schwarzen Billig-Perücke) unter den Gästen. Angetüdelt vom Begrüßungsdrink ging es kurz nach 21 Uhr in den Event-Saal vom Sofitel am Gendarmenmarkt. Dort begeisterte „Kauffeld und Jahn Couture“ mit einer schillernden Runwayshow und präsentierte Red Carpet Roben im 70er Jahre Disco Style. Die Mode ist nicht nur geprägt von ihrer Farbenpracht, sondern lässt auch tiefe Einblicke erhaschen. Nackte Brüste unter transparenten oder tiefausgeschnittenen Kleidern soweit das Auge reicht. Die Frauenwelt im Publikum wünschte sich sicher in diesem Moment eine Männerkollektion von "Kauffeld & Jahn"- Hehe.
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Wo der Sommer sich nun langsam dem Ende neigt, was liegt da näher als die letzten warmen Tage noch einmal an der frischen Luft auszukosten. So ging es dann am Freitag zur Outdoorparty der Modemädchen vom Waldstore, die den Release der dritten Ausgabe ihres Mode-Magazin mitten auf der Straße vor ihrem Store zelebrierten. In dem Fashion-Laden in der Schönhauser Allee werden ja nicht nur ausgewählte Indie-Labels jenseits der großen Modeketten an die Frau gebracht, sondern auch ein interessantes und schick anzuschauendes Magazin publiziert.
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