Angermeier-Fashion-Show +++ Olympus Perspektive Playground Vernissage +++ Indie x B&&B After Party
so, fp | 02.09.2017   
#Angermeier #wiesndirndl #wiesn2017 #beerlover #MSNina #BBB #Fashion #FrontRowBitch #Chanel #OlympusPerspektivePlayground #Indie #RockNRoll #Abra #WhereIsMyMind
Als kühlster Blogger der Hauptstadt muss man seiner Zeit ja immer ein Stück voraus sein und so ging es am Donnerstag zur Oktoberfest/Angermeier-Fashion-Show ins Hofbräuhaus, ein paar Krüge Mass Bier schlürfen, top Wiesn Mukke lauschen und natürlich ordentlich Holz vor den Dirndl-Hütten gucken, so viel Hochkultur muss ab und zu schließlich auch mal sein.



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Neben den lustigen Oktoberfest-Gaudi gab es dann auch noch eine recht urige Angermeier Modenschau mit den neusten Wiesn Trends zu gucken, wo ins Auge stach, dass die Mädels diese Saison die Lederhosen an haben, aber ganz diskriminierend, das Dirndl für die Herren der Schöpfung ausfiel.

Nach so viel first world feminism ging es dann noch weiter zur Olympus Opening Party ins Kraftwerk, wo sich die Gäste die ganze Zeit mit den Vintage-todes-Hipster-Cams des Kameraherstellers "Olympus" abknipsten und ich mir mit meinem 30 € Ebay-Kleinanzeigen Objektiv direkt prekarisch und abgehängt vorkam. Nach so viel 2 Klassen Gesellschaft und einer Nacht dazwischen wurde am nächsten Abend erst mal der SXTN-Dach-Gig geschwänzt, aber wir haben die Neuköllner Mädelz auch schon gehört, before it was cool.

Stattdessen ging es zur Bread&Butter After Show Party vom Indie Magazin, wo ich mir, ganz nostalgisch, wie auf einer Vice-Party vorkam. Ach ja, die fcuking consumer Messe ist auch gerade wieder, wer es noch nicht mitbekommen hat, und neben den ganzen Déjà-vu gab es mit Ms Nina


sogar einen ganz unterhaltsamen Gig, wo man nicht nur einige unkatholische spanische Slang-Vokabeln für das Leben auf der Straße lernte, sondern man auch jut mit dem Kopf mitbangen konnte...

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Kategorie: Musik, Lifestyle

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In der Hauptstadt entwickelt sich der Montag ja so langsam wirklich zum neuen Samstag und so ist die Woche mit der Verleihung der First Step Awards auch gleich furios durchgestartet. Zwar wurde die Marathon LaudatioPreisverleihung bei gefühlten 50 Grad geschwänzt, dafür aber nach Ende des offiziellen Teils umso mehr gefeiert. Dabei war die Verleihung gar nicht mal so uninteressant, wurde dieses Jahr die gerade verstorbene Schauspielerin Susanne Lothar Postum für ihren Film Staub auf unseren Herzen ausgezeichnet. Das Kuriose: Das geehrte Erstlingswerk ist zugleich das letzte. Beim First Steps– Nachwuchspreis werden jährlich die besten Abschlussfilme von Studenten der Filmschulen in mehreren Kategorien mit bis zu 25.000 € prämiert. Zur Verleihung trifft der Film-Nachwuchs dann auf die etablierten und Veteranen der Branche, wie etwa Iris Berben oder Corinna Harfouch, so dass bei der anschließenden HitzeschlachtParty nicht nur gefeiert, sondern sicherlich auch das Eine oder Andere neue Projekt ins Leben gerufen wird.
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Nach 3 unendlichen Tagen Familienidylle, Besinnlichkeit und Foodporn musste auch mal wieder der Braindrain gestoppt und etwas gegen das Kultur-Defizit unternommen werden und so wurde bei sibirischen Temperaturen dezent im Admiralspalast vorbeigeschaut, wo das Rhythmus-Musical Stomp am 27.12. Uraufgeführt wurde. Stomp ist eine Art Perkussion-Band aus England, die mit Alltagsgegenständen wie Besenstielen, Gummireifen, Streichholzschachteln, Mülleimern et cetera pp im MacGyver-Style Geräusche erzeugt und dabei eine wilde Performance-Show aufführt. Ich war dann ziemlich gespannt und zugegeben etwas skeptisch auf die Combo ohne Gesang und traditionelle Instrumente und kaum zu glauben, es machte direkt Spass dem launigen Noise-Ensemble zuzuschauen und wie bei der guten alten Rocky Horror Picture Show (kommt übrigens im März wieder in den Admiralspalast :)) war dann das Publikum auch Teil der Show und klatschte die ganze Zeit ordentlich im Rhythmus mit. Neben den interessanten Beats gibt es auf den Brettern die die Welt bedeuten auch noch eine sehr sehenswerte Bühnenshow, die zeigte, dass auch ohne Worte eine Geschichte durch Trommeln, Stampfen oder Schnipsen unterhaltsam erzählt werden kann. Die Trommler stellten dabei von kühl, creepy bis tollpatschig unterschiedliche Charaktere dar, so dass nicht nur der Boden, sondern auch die Lachmuskeln ordentlich mitvibrierten. Bei Stomp gibt es nun nicht unbedingt staatstragende und subventionierte Hochkultur a la Bayreuther Festspiele oder so anzuschauen, dafür aber ein originelles und irgendwie archaisches Spektakel, wovon man sich zum Beispiel hier sehr schön überzeugen kann und aus der Hauptstadt sind die Rhythmus-Experten auch schon wieder ausgeflogen, aber für die treuen wagg.de-Leser in Bremen, Chemnitz, Braunschweig und Duisburg jibt es noch exklusiv Tickets hier...
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Wo ich zur Berlinale ja nie ins Kino gehe, skurril aber wahr, war am Montag wieder mal Zeit für etwas Traumfabrik und so ging es ins gute alte Delphi zum Screening von Lion – Der lange Weg nach Hause. Wie immer latent zu spät gab es dann einen recht emotionalen Streifen zu gucken, in dem es um das Schicksals eines Inders geht, der mit 5 Jahren seine Familie verliert, weil er versehentlich in einem Zug einschläft und tausende Kilometer entfernt in Kalkutta wieder aufwacht, dann durch halb Indien irrt, nach Australien veradoptiert wird und 20 Jahre später mit Hilfe von „Google Earth“ seine Verwandten wiederfindet, ohne ihren oder seinen richtigen Namen, noch seinen Geburtsort, zu kennen. So unglaublich und doch genau so passiert, in Indien leben ja nur circa 1,2 Milliarden Menschen und wo ich gerade etwas abgenervt vom Internet bin, wo alles immer schneller, sensationeller und nur noch Reizüberflutung ist und man taub für die kleinen und leisen Dinge des Lebens wird, bringt einen die Story die schöne Erkenntnis, dass nicht alles schlecht am World Wide Web ist und zudem die phantastischsten Geschichten immer noch das Leben selbst schreibt (q.e.d. =D). Aber zurück zu „Lion – Der lange Weg nach Hause“, cineastisch wird dem Zuschauer ein emotional-schönes Feel-Good Movie geboten, die Dramatik hält sich zwar in Grenzen und das Happy-End kann man natürlich auch erahnen, trotzdem kommt keine Langweile auf und man muss streckenweise krass mit den Tränen kämpfen, weil es nicht nur um das Schicksal des Jungen, der seine Familie verloren hat, geht, sondern auch das heftige Leben der obdachlosen Strassenkinder in Indien ziemlich schonungslos und realistisch gezeigt wird, wobei dem Streifen der schmalen Grat gelingt, weder in Bollywood-Kitsch zu verfallen, noch in einen würdelosen Elends-Porno auszuarten. Last but not least auch super, leider gibt es bei "Lion – Der lange Weg nach Hause " kaum was zu mäkeln, der Cast, wo mir besonders die Darsteller von Saroo Brierley, so heißt der verlorene Sohn in echt, beeindruckt hatten, sowohl als fünfjähriger, toll gespielt von Sunny Pawar, als auch als mittzwanziger, geschauspielert von „Slumdog Millionär“-Star Dev Patel. Nicht umsonst ist der Drama-Streifen für nicht weniger als 6 Oscars nominiert, man kann gespannt sein, und das lösen einer Kinokarte ist hier mal ausdrücklich empfohlen. Kinostart ist genau heute, am 23.02. und zum Trailer flimmern geht es wie immer weltexklusiv hier
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Wo ich es ja zur Berlinale skurrilerweise nie ins Kino schaffe, ging es dafür gestern Abend mal wieder ganz entspannt ins Lichtspielhaus – ganz klassisch mit Nachos con Salsadip und Popcorn hälfte Salz hälfte Zucker – man gönnt sich ja sonst nie irgendwas. Uraufgeführt wurde in der Kulturbrauerei der Indie-Streifen bestefreunde und als die Leinwand freigegeben wurde, gab es eine Art Gesellschaftsportrait über die kreative Generation-Zugezogen im Prenzlauer Berg auzuschauen, das zunächst als leichtfüßige Komödie begann und dann als böses und sentimentales Drama endete. Handeln tut der Film vom Abschiednehmen von der unbeschwerten Twen-Jugend und davon, wenn alle um einen herum alt, langweilig und erwachsen werden und dem dadurch Zerbrechen von Freundschaften und der Liebe des Lebens. „bestefreunde“ hat so auch eher weniger mit dem am Ende ziemlich kitschigen französischen Pedant zu tun und ist auch kein Feel-Good-Movie, trotzdem hat die Dramakomödie ihre sehenswerten Momente und besonders die unruhig hin und her wackelnde Handkamera läßt die bewegten Bilder teilweise wie mit dem Händy abgefilmt wirken und sorgt für schön dogmatische Authentizität.
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Nachdem am Samstag alle beim Kegeln abgezogen, sowie in Grund und Boden geraved wurden, musste der Dude erstmal die Akkus wieder neu aufladen und sich entspannen und auch mal ein paar Umtrünke in Gesellschaft schwänzen. Am Mittwoch gab es dann aber kein Zurück mehr und es wurde bei der Uraufführung des Low-Budget Streifens Von jetzt an kein zurück vorbeigekiekt und entspannt den Film gesneaked. „Von jetzt an kein zurück“ ist erstmal ein tolles Beispiel, dass man auch mit geringen finanziellen Mitteln und wenigen Drehtagen, aber mit einer bewegenden und interessanten Story, einem filmpreisverdächtig-guten Kameramann und souverän aufspielenden Schauspielern (u.a. Victoria Schulz, Anton Spieker, Ben Becker), einen sehr gelungen Film hinbekommen kann: Wie in einer Zeitmaschine wird der Zuschauer in das graue Wirtschaftswunder-Deutschland gebeamt, einen heutzutage kaum noch vorstellbaren, kafkaesken Obrigkeits- und Untertanenstaat, wo am laufenden Band Jungfräulichkeitstests durchgeführt wurden und man(n) für das tragen langer Haare, das Hören von Beat-Musik oder wegen der ersten Liebe in KZ-ähnlichen Erziehungslagern der katholischen Kirche landete und gebrochen wurde, die Ehefrauen nicht arbeiten durften, sondern ein trostloses Hausfrauen-Dasein fristen mussten und die Väter ihre grausamen Kriegserlebnisse im Alkohol ertränkten.
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