Verlosung: 2 x 2 Gästelistenplätze Sommerklänge im Inselgarten Festival am 30.08. - 18:00@Insel der Jugend
fp | 28.08.2017   
#Sommerklänge #Berlin #Festival #Helga #SunglassesAtNight #Indie #SingerSongwriter #BikiniKill #SonicYouth # DIY #WashingtonDC #TrialAndError #Alternative #WeBuriedIndieRock
Am Mittwoch scheint bei 30 Grad nicht nur die Sonne umsonst, sondern für ein Lächeln gibt es hier auch noch ein paar vulkan-heiße Gästelistenplätze für das Sommerklänge im Inselgarten Festival abzustauben. Unter dem Sternendach des Universums kannst du nicht nur die Venus betrachten oder ganz esoterisch dein Sternbild suchen, sondern bei femininen Klängen im Liegestuhl chillen und mit einem Cocktail in der Hand dem Jahrhundert-Sommer den Mittelfinger zeigen.

Sommer, Poesie und Kling und Klang gibt es dabei von J.Lamotta, Lione & Band, Liv Summer und dem „Wunderfrauen Kollektiv“ und um an den Himmel zu klopfen und unmännliche Klänge zu hören, wie immer eine E-Mail an

ferdinand[at]wagg.de

getippt und janz feste Fräulein Fortuna gedrückt. Der/Die glückliche Gewinner/in wird natürlich rechtzeitig benachrichtigt…


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Kategorie: Gewinnspiele, Musik

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Angst essen Seele auf und so ging es am Freitag noch zum Opening der neuen Paule Glotzmann Bar am Rosenthaler, wo ich mich zunächst gar nicht reintraute, weil es vom Gäste-Mix schon krass Gangster-Style aussah. Aber West-Berlin-Maskulin und Ost-Berlin Hellersdorf können auch mal lustig sein und kompromissloser 200 BpM Endzeit- Abriss Techno sowieso. Langweilige Mädchenmusik gibt es schließlich überall nebenan, ich sag nur, das Leben ist zu kurz für die Bravo Bar und wenn man mal Lust auf eine ehrliche Alternative und keinen Bock auf ewig ironische Mitte-Hipster, wuhu Unternehmensberater oder belesene Germanistik-Studenten hat, ist die Paule Glotzmann Bar sicherlich eine authentische Option.
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Wie sicherlich die meisten mitbekommen haben, war ja am Samstag Ende-Legende im Cookies und es wurde zum allerletzten Mal das Tanzbein in der in der Friedrichstrasse 158 geschwungen. Das Cookies war ja der Club, der wie kein anderer um die Nuller Jahre Berlin-Mitte geprägt hatte und Jahrelang profitierte der legendäre Club noch vom Mythos aus der Anfangszeit. Doch der Lack war eigentlich schon seit dem letzten Umzug anno 2006 ab und Heinz Gindulis aka „Cookie“ hat nun die (richtigen) Konsequenzen gezogen und macht wohl demnächst etwas neues weit weg aus Mitte und unter neuen Namen auf. So wie der ehemalige „Szenebezirk“ - früher Lebensraum für echte Künstler und Lebensartisten und Biotop der Avantgarde - mausetot ist, genauso zog das Bohème-Publikum eigentlich schon vor 10 Jahren weiter ins Rio, das frühe Picknick oder in die Villa und wohnt heute in Neukölln und feiert in den Bretterbuden Clubs rund um die Rummelsburger Bucht.
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Immer nur raven und bei den ganzen glamourösen Freedrink-Partys rumzuhängen wird ja auf Dauer immer etwas boring, leberschädigend und irgendwann kann einen auch der Lebenssinn abhanden kommen. Zum Glück gibt es ja wieder so viele kuule Punk Bands und so wurde am Dienstag direkt mal im Cassiopeia bei den Cerebral Balizy vorbeigekieckt. Die Nachwuchspunks aus Nueva York kannte ich bis vorgestern zwar auch noch nicht, aber man ist ja schließlich immer offen für neues und den Track „on the run“ sowie das dazugehörige Video fand ich gar nicht mal so ungut

und selbstmörderische Tendenzen waren ja schon immer irgendwie inspirierend.
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Berlin mag ja arm und unter Umständen auch sexy sein, aber mit Sicherheit fehlt es in der Hauptstadt weder an Vernissagen noch an Kunstevents. So feierte gestern auch die Ausstellung five roads back home des Celebrity- Fotografen Philipp Rathmer Vernissage und die Eröffnung wurde nicht nur ziemlich staatstragend sondern hatte auch ein ernstes Thema, denn die Portrait-Fotografien des Künstlers hatten aserbaidschanische Kriegs-Flüchtlinge als Motiv und sollten die Grauen des Krieges widerspiegeln. So wurden die bewegten Gesichter der Portraitierten schonungslos im Mittelformat á la Hasselblad aufgenommen und durch die minutiöse Darstellung jeder Hautunreinheit und Pore wirkten die Flüchtlinge so nackt und hilflos wie Zivilisten allgemein in kriegerischen Auseinandersetzungen. Denn genauso wie in Kriegen die Wahrheit bekanntlich als erstes stirbt, so hat auch die Zivilbevölkerung meistens das größte Leid zu tragen. Unabhängig vom traurigen Hintergrund der Motive fühlte man sich durch die sehr detailgetreuen und hochauflösenden Fotos zudem noch an die Vergänglichkeit des Lebens und die gnadenlose biologische Zerstörungskraft des Alterns erinnert, so dass man direkt mit einem sentimentalen Gefühl nach Hause gehen konnte.
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Nach dem Bestseller und dem gleichnamigen Club im Cafe Burger gibt es die Russendisko von Wladimir Kaminer nun auch auf Zelluloid gebannt und wurde gestern erstmalig dem Publikum vorgestellt. Der Film erzählt zur Wendezeit die Geschichte von der Migration von drei russisch-jüdischen Auswanderern ins damalige Ost-Berlin. Zu den wenigen Pluspunkten des Feelgood-Streifen zählt der dezente Humor und die authentische Darstellung Berlins während des Umbruchs, als aus 2 Städten eine wurde und das Auffangen dieser optimistischen Aufbruchsstimmung, von der die Hauptstadt heute noch zehrt. Leider ist Russendisko mit Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer völlig fehlbesetzt, wirkt der Schauspielstar in dem Film einfach so unrussisch, wie in etwa ein sibirischer Winter in der Sahara. Zudem entspricht der dauergrinsende Matthias Schweighöfer kaum dem subtilen Tiefgang von Wladimir Kaminers Kurzgeschichten. Irgendwie wirkt das Leben von Wladimir Kaminer und die Russendisko nur wie eine Kulisse für den omnipräsenten Schweighöfer, der sich zum x-ten Male nur wieder sich selber spielt. Das Drehbuch scheint ihm auch direkt auf den Leib geschrieben worden zu sein und Konflikte oder so etwas wie Spannung ist Null vorhanden, der Film plätschert die ganze Zeit sinnlos vor sich hin und um die namensgebende Tanzveranstaltung im Cafe Burger geht es in den letzten 5 Minuten auch nur am Rande.
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