Vernissage No Commission
so, fp | 03.07.2017   
Vernissage No Commission
Donnerstag hat es nicht nur Hunde und Katzen geregnet, sondern es wurde auch noch direkt arty: Im Kraftwerk Rummelsburg feierte die Art-Initiative no commission Premiere , wo es darum geht, dass Künstler ihre Werke ohne Kommission verkaufen können.

Finden wir definitiv ein spitzen Projekt, wo Galeristen und Kuratoren immer mehr die Wohnungsmakler des Kunst-Business werden, die, wie Pickel im Gesicht, eigentlich kein Mensch braucht.



Vernissage No Commission
Vernissage No Commission
Vernissage No Commission
Vernissage No Commission
Nachdem sich von der Street-Art inspiriert wurde und die Kunst uns das Tor nach innen geöffnet hatte, hätte es sogar noch direkt glam werden können, denn die „youtube“-Klick-Magneten „Major Lazer“ spielten noch einen DJ-Gig.

Aber wie heißt es so schön, hätte, hätte, Fahradkette, jedenfalls machten die Dudes derart gruselig und peinlich einen auf dicke Rockstar-Hose und versteckten sich hinter einem fetten Bühnengraben, 10000 Security-Nazis und machten hinter ihren Laptops einen auf „Kraftwerk“, dass ich mich wirklich gefragt habe, wer so was braucht, zumal den Mainstream-Kram, den die aufgelegt haben, den kann man wirklich in jeder Tussen-Disse hören.

Bei ihren epischen Hit "Watch Out For This (Bumaye)" war der Unmut aber kurzweilig verflogen


und es wurde noch eifrig das Tanzbein geschwungen, schön ist schließlich, was die Füsse tanzen lässt ...
hier gehts zur Fotogalerie


Kategorie: Lifestyle, Musik

Vernissage No Commission
Mit Chips und Fernsehen auf der Couch chillen kann man wenn man tot ist und so ging es gestern Abend lieber noch zur Alle Farben Dampferfahrt Sause, auf dem Sonnendeck die Seele und Beine ausschütteln, den alten Landradden an Land den Mittelfinger zeigen und natürlich Mädchen-Techno hören. Anlass war der Release des neuen Albums "Music Is My Best Friend" von Frans Zimmer aka „Alle Farben“, das ich mir zum „reviewen“ auch gleich mal mitgenommenausgeliehen habe.
Vernissage No Commission
Wenn die Tage wieder kälter und früher dunkel werden ;) ist es an der Zeit auch wieder öfters ins Kino zu gehen. Am Dienstag feierte das Mitte-30-Krisis-Drama The Future seine Premiere in Berlin. In The Future erzählt die amerikanischen Schriftstellerin und Indie-Filmerin Miranda July die Geschichte eines Liebes-Paares um die Mitte Dreißig, das beschließt eine kranke Katze aufzunehmen und daraufhin in eine Sinn- und Beziehungskrise stürzt und sich zum Schluss trennt. Neben einem philosophierenden Kater treten in dem Film zwar nur 5 andere Charaktere auf, trotzdem kreist der Film um einen Komplex aus zahlreichen existenziellen Fragen: Sinnerfüllung des Lebens, Versagensängste und Angst vorm Alter und der Zukunft. Die im Film gefühlte Leere im Leben des Liebes-Paars wird zwar als depressive Grundstimmung direkt auf den Zuschauer übertragen, trotzdem ist The Future in puncto Originalität großes Kino geworden...
Vernissage No Commission
Nach der unendlich besinnlichen Zeit ging es gestern Abend auch mal wieder im Kino. Durch den Schnee-Blizzard, der die Hauptstadt ganz in weiß hüllte, spazierte ich ganz beseelt ins stylische Kino-International, wo Die Blumen von gestern gescreent wurde. Auf die Holocaust-Komödie war ich ziemlich gespannt, sind Witze bei dem Thema doch ein recht schmaler Grat und german humor auch immer so eine zwiespältige Sache.
Vernissage No Commission
Gerade ist ja wieder die spannende IFA und Abseits der superneusten Tablets, innovativsten Smartphones und ultraHD-scharfen Fernsehern gibt es auch immer die lustige Party von dem Gitarrenverstärker-Hersteller Marshall. Vor ein paar Jahren war da schon mal jut RocknRoll mit Eagles of Death Metal und dieses Mal hatten die Veranstalter sogar noch einen drauf gesetzt und mal eben Glan Matlock, einen der Gründungsmitglieder der Sex Pistols sowie Courtney Love für einen Wohnzimmer-Gig gebucht. Wtf habe ich gedacht, die Punk- und Grunge-Ikonen als Allstars-Band zusammen on Stage waren natürlich ein Pflicht-Konzi, auch wenn ich eigentlich total dagegen bin, sich Oldie-Bands live anzuschauen, schließlich ist Nekrophilie auch verboten und alles hat bekanntlich seine Zeit und RocknRoll ist schlussendlich auch kein Museum oder Zombie-Zoo.
Vernissage No Commission
Es ist ja nie zu spät für eine glückliche Kindheit und so ging es am Montag direkt zur Vernissage der neuen Star Wars Ausstellung, die bei Madame Tussauds eröffnet wurde. Das sicherlich berühmteste Wachsfigurenkabinett der Welt ist ja zum Teil schon etwas scary, ständig fragt man die Personen, die neben einen steht „are u human?“ und denkt sie würde gleich zu reden anfangen, so authentisch sind die Puppen streckenweise. Jedenfalls wurde diesmal dem Führer nicht der Kopf abgeschlagen und nach den ganzen realen und surrealen Stars und Politikern auf einen Haufen, ging es mit den Sternenkriegern weiter,
follow us on instafame :)