Vernissage No Commission
so, fp | 03.07.2017   
Vernissage No Commission
Donnerstag hat es nicht nur Hunde und Katzen geregnet, sondern es wurde auch noch direkt arty: Im Kraftwerk Rummelsburg feierte die Art-Initiative no commission Premiere , wo es darum geht, dass Künstler ihre Werke ohne Kommission verkaufen können.

Finden wir definitiv ein spitzen Projekt, wo Galeristen und Kuratoren immer mehr die Wohnungsmakler des Kunst-Business werden, die, wie Pickel im Gesicht, eigentlich kein Mensch braucht.



Vernissage No Commission
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Nachdem sich von der Street-Art inspiriert wurde und die Kunst uns das Tor nach innen geöffnet hatte, hätte es sogar noch direkt glam werden können, denn die „youtube“-Klick-Magneten „Major Lazer“ spielten noch einen DJ-Gig.

Aber wie heißt es so schön, hätte, hätte, Fahradkette, jedenfalls machten die Dudes derart gruselig und peinlich einen auf dicke Rockstar-Hose und versteckten sich hinter einem fetten Bühnengraben, 10000 Security-Nazis und machten hinter ihren Laptops einen auf „Kraftwerk“, dass ich mich wirklich gefragt habe, wer so was braucht, zumal den Mainstream-Kram, den die aufgelegt haben, den kann man wirklich in jeder Tussen-Disse hören.

Bei ihren epischen Hit "Watch Out For This (Bumaye)" war der Unmut aber kurzweilig verflogen


und es wurde noch eifrig das Tanzbein geschwungen, schön ist schließlich, was die Füsse tanzen lässt ...
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Kategorie: Lifestyle, Musik

Vernissage No Commission
Mehrere Berliner Mode-Designer werden beim Fashion & Art Toronto Festival partizipieren und dort eine Fotoausstellung, zwei Runway Shows sowie einen Fashion Film präsentieren. Zu diesem Anlass wurde die Berliner Fashion-BloggerInnen-Szene am Freitag ins Merkezi geladen und dort eine Fashion-Installation mit Accessoires von Moga E Mago gezeigt sowie der Fashion-Film The Visit vorgeführt. Wobei Filmchen den Sachverhalt wohl besser trifft, da der Streifen nur circa 2 Minuten lang ist und Entwürfe für das Festival in Toronto von den Berliner Designern zeigt, darunter Esther Perbandt, Von Bardonitz und Augustin Teboul . Lustigerweise hat das Filmchen sogar einen „Trailer“
Vernissage No Commission
Am Mittwochabend wurde dann noch einmal kurz beim Marcel Ostertag im „Zelt“ vorbeigeschaut und nach ordentlich Begrüßungs-Bussi-Bussi hier und da gab es dann eine sehr tragbare und elegante Kollektion des Münchener Designers auf dem Laufsteg zu bewundern. Wie beim Letzten Mal eröffnete der Modeschöpfer wieder himself seine Schau und zeigte dann recht flauschig-kuschelige Entwürfe mit einem Touch 80er Avantgarde-Style.
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Nach einer längeren Kinopause war es im neuen Jahr auch mal wieder an der Zeit der Leidenschaft für bewegte Bilder zu frönen und so ging es am Sonntag schön intellektuell und natürlich feuilletonistisch in die stylische Volksbühne zur Uraufführung von Top Girl oder la déformation professionnelle. Als die Leinwand in dem „verrücktesten Theaters Deutschlands“ freigegeben wurde, war dann auch jut „Achtung Kultur“ angesagt und es gab einen tollen Arthaus-Streifen im guten alten Dogma-Style anzuschauen. Inhaltlich geht es bei „Top Girl“ um die Abgründe der käuflichen Liebe, erzählt wird der Alltag einer Prostituierten und deren Freiern. So mega inside bin ich ja bei dem Thema nicht, auf mich wirkt der Film aber relativ klischeefrei und ohne großartige Moralapostelei, wo Prostituierte stets als Opfer der Gesellschaft dargestellt werden, viel mehr wirken bei „Top Girl“ die Freier viel kaputter und kranker als die Mädels des Bezahl-Sex. Thematisch geht es dann auch mehr um die schwindende Lust und unsexiness, wenn Sex ohne Liebe und Romantik nur als Ware fungiert und erinnert natürlich latent an Lars von Triers "Nymphomaniac"-Filmorgie. Etwas gewöhnungsbedürftig bei dem Drama ist lediglich
Vernissage No Commission
Da ich morgens zum Brötcheneinkaufen immer am Majaco Store am Zionskirchplatz vorbeilaufe und Anna Franke, die Betreiberin des Modelabels auch an meiner alten Alma Mater studiert hat stand ein Besuch ihrer Modenschau natürlich ganz oben auf meinem Fashion-Week Programm. Im schicken Karlsson Hotel am Gendarmenmarkt gab es dann recht feminine Entwürfe mit dezenten Anleihen aus den Swinging Sixties und den frühen 70ern zu sehen. Die alltagstaugliche Designermode wirkte dabei jedoch nicht Retro- oder Vintage, sondern durch zeitgemäße Farben und Prints modern und elegant. Aber lange Rede kurzer Sinn – es gibt von der Show auch schon bewegte Bilder im world wide web zu sehen...
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Wo ja Skateboarding kein Verbrechen ist, wurde letzte Woche natürlich noch ganz legal bei der Supra Sause im Säälchen vorbeigesk8ed, wo die ganzen Sk8Pros, wie ich zum Beispiel, den Launch der neuen Kollektion feierten.
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